Der jüdische Herold
- Journal
- Der jüdische Herold
- Volume
- 13 (1937)
- Issue
- 32 (26.8.1937)
- Date
- 1937-08-26
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German, Hungarian
- Belongs to
- journal issue
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4 *Der Jüdische Herold« 4 stehen, sind weitaus grösser und stärker als die der Zionisten, bloss verstehen sie es besser, aus diesen Kräften positive Arbeit herauszuschiagen. ... Es gibt kein ״palästinozentrisch“ innerhalb der Agudas Jisroel, schloss Dr. Breuer seine mit nicht enden wollenden Beifall aufgenommene Rede. Unser einziges Zentrum ist G־tt und seine Thora. Die Rettung der Thora aber liegt in Erez Jisroel• Zeigen wir uns des Weckrufes der Geschichte würdig. Die Wende kommt auf alle Fälle. Sorgen wir doch für eine Wende zum Guten . . . . . . Herr Benjamin Münz (P. A. J.) betonte, dass inneihalb der Poale absoluter Frieden und Einstimmigkeit herrschen. Die Poalim anerkennen die Leistungen des alten Jischuw . . . . . . Agudas Jisroel hat bis heute zu wenig für das Heilige Land geleistet. Es gibt kein zionistisches Monopol auf Erez Jisroel, aber wir müssen unsere Arbeit vervielfachen. Die Poalim erheben folgende Forderungen an die Kenessio Gedaulo: Bildung einer aktiven Leitung und Abgren• zung der Kompetenzen innerhalb der agudistischen Instanzen des Heiligen Landes. Einfluss auf das Direktorium des Keren Hajischuw und Klarheit darüber, ob Agudas Jisroel für die Hitjaschwuth sorgen kann oder nicht. Gründung einer Chinuch- Zentrale und Ermöglichung einer Einflussnähme auf die Auswahl der Oiim in geeigneter Form. Schliesslich verlangen die P. A. J. eine organisatorische Stärkung der Agudas Jisroel in der ganzen Welt, weil nur eine starke Aguda die Basis für eine erfolgreiche Erez Jisroel Arbeit abgeben kann. Die P. A. J. haben eine Liga des religiösen arbeitenden Palästina gegründet, weil die Mittel, die ihnen vom Keren Ha. jischuw zur Verfügung gestellt worden sind, zu gering waren, bie sind ohneweiteres bereit diese Liga wieder autzulösen wenn ihre Forderungen Erfüllung finden . . . . . . Die Vorwürfe, Agudas Jisroel hätte für Erez Jisroel nichts getan, sind unbegründet. Agudas Jisroel war sich der Bedeutung des Heiligen Landes immer bewusst. Es fehlte ihr bloss das Geld und die technischen Voraussetzungen, um die gleichen Erfolge wie andere Organisationen erzielen zu können. Man darf im übri. gen nicht vergessen, dass ein grosser Teil des neuen Jischuw das Werk von einzelnen Personen ist, nur haben die Zionisten es verstanden, diesem ganzen Werk ihren Stempel aufzuprägen . . . Falschmeldungen der ITH. Marienbad, 22. August. Das Pressebüro der III. Kenessio Gedaulo Berichte über eine angebliche offizielle Teilnahme von Vertretern der N.Z.O. bei der Kenessio Gedaulo und über eine ihnen angeblich bereitete grosse Ovation veröffentlicht. Diese Berichte entbehren jeder Grundlage. Die Fortsetzung diser Berichte bringen wier in unserer nächsten Nummer. Hinzufügen möchten wir noch bloss, dass sich der Rabbinische Rat laut einem knapp vor Redaktions-Schluss uns zugegangenen Kenessio Gedeulo-Bulletin mit aller Entschiedenheit gegen die Teilung Erez Jisroels ausgesprochen hat. וואז דיא יודישע רעניררנג אפערט פערלאננען ווירד אויף 10.000 טי-יתים 1 זאלל קי ן איעציגטר טלית פאבריק אפטי־ירטן דא דיא ערשטט אסטרט פאן "צמר* ווירד בטשטימט בטשטטטיגט, דטן איילט יידטן דער גאגצטר ממלט מיססטן שרן; דאס דיא פיייסטטן אוכד שטנסטיין טליתים ליעפערט אם ביליגסטען דיא גרעססטע טלית פאבריק "צ מ ר• אין קאשיצע CEMER“״ TALESFABRIK GEBRÜDER Z S U P N I K, KOSICE דארט זטליכט טרהמלטלץ־ אללטר קארנוטן ספרים פאן אלף בית ביז א ש״ס תפילין, מזחית אוכד אללטס מאש נטהטרט צו םפריס בראנזש צו דיא ביליגסטט טמרוי פר־יוט. NACHRICHTEN KALENDER. 'פרשת כי תנא הפט׳ קומי אורי פרק ג׳ד שבת Lichtzünden (in Dun. Streda) 6.25 Schabbos-Ausgang 7.40 Sonntag 29 August משכימין לסליחות פרשת נצנים יוצר הפט' שוש אשיש פרק ה׳ו שבת Lichtzünden (in Dun. Streda) 6.10 Schabbos-Ausgang 7.25 GRETE TAUB Bratislava WILHELM EHRENREICH Vef. Ripnany-St. Dala Verlobte. 1MRICH MERMELSTE1N Braiislava-Zdenova u. REGINA BRAUN Verlobte. Wie alljährlich veröffentlicht der ״Jü• dische Herold“ gegen Einsendung einer Gebühr von Kü 15. - d!e Namen derer, die ihrem Bekanntkreise auf diesem Wege, den Neujahrsglückwunsch zu überbringen wünschen. Abonnenten, die ihr Abonnement bis zum 1. Januar 1938 ausgezahlt haben, oder noch auszahlen, werden insofern sie uns ihrem diesbezüglichen Wunsch bis spätestens Mittwoch, den 1. Sept., per Postkarte mitteilen in diesem Sammdinserate kostenlos veröffentlicht. DIE REDAKTION. Wie al jährlich, werden auch in diesem Jahre die jüdischen Gemeinden der Slovakei die Spenden eines Samslages zugunsten der Erhaltung des Jüdisehen Spitals in Bratislava widmen. In diesem Jahre wird dieser Spendensamstag am 28 שבת פרשת כי תנא. VIII. 1937 abgehalten werden und ist zu hoffen, dass alle von Milgefühl für arme Kranke be* seellen Glaubensbrüder darin welteiferr» durch eine angemessene Roschhaschono Spende die weitere ungestörte Erhallung dieses erhabenen und schönen HumanL tätbWerkes auch für die Zukunft sicher zu stellen. Möge ein jeder nach seinem besten Können das alte Jahr mit einer edelherzigen Tat, mit einer Opfergabe für armekranke Mitmenschen beschliessen Der Allmächtige möge allen Spendern ein glückliches und segensreiches neues Jahr zuteil werden lassen. Das Kuralorium des Jüdischen Spitals in Bratislava. Knaben sollen sich austoben haltet sie nicht zu Hause zurück. Sie gehören zu ihren Kameraden, lasst sie Fussballspielen und in der frischen Luft umherjagen. Das stärkt ihre Gesundheit und trägt zur Entwicklung ihres Organismus bei. Vergessen Sie jedoch eines nicht — gebet ihnen gute Schuhe, welche jede Strapaz aushalten. Gehen Sie mit ihnen zu Bafa und suchen Sie ihnen das richtige Paar aus der reichhaltigen Kollektion von Schulschuhen aus. Ein guter Schuh schützt den Fuss des Kindes. ZEL1EZOVCE. Es gelang den Herrn Aron Jungreis Rabbiner dieser junggegründete oithodoxen Gemeinde die Ortschaft mit עירונין zu versehen, welche Leistung allgemeinen Beifall erregte. Das Begrüssungsschreiben pon Frau!rene Harand. Das Begrüssungsschreiben, das Frau Irene Haranu-Wien an die Kenessio Gedeulo gerichtet hat, hat folgenden Wortlaut: ״Erlauben Sie mir ais Katholiki >, die ihre eigene Religion ernst nimmt, ihren Kongress zu begrüssen Ihr G-tt, der auch unser G-tt ist, wird das Volk nicht verlassen. Ich wünsche, dass Ihre Tagung zum Ausgangspunkt wird einer Kette von Segen der Wahrheit, der Liebe und Gerechtigkeit gegen Lüge, Hass, Unrecht und Gewalt. Lassen Sie sich auch durch die jetzigen Verfolgungen und Drangsahei ungen nicht abhalten, den Weg zu gehen, den Ihnen die Treue zum Glauben Ihrer Väter und der Frömmigkeit, die das Wesen Ihrer Vereinigung ausmacht, vorzeichnet.“ Züricher Gemeinderat perurteilt die na* zistischen Demonstrationen. Die während des Zionistenkongresses wiederholt von den Schweizer Frontislen veranstalteten antisemitischen Demonstrationen waren am 19. August in der Sitzung des Züricher Gemeinderates Gegenstand einer eingehenden Diskussion. Sowohl von sozialistischer, ais auch von bürgerlicher Seite wurden die Vorgänge auf das schäifste verurteilt. Eine der führenden Persönlichkeiten der freisinnigen Partei, Dr. Gygax, stellte fest, dass die Ereignisse einen schweren Einbruch in die Tradition der Schweiz als Gastland bedeute und dass das Treiben der ״faschistisch angekränkelten Buben“ im Gegensatz zu den rein geistigen Bestrebungen stehe, denen der Zionistenkongress diente. Der Vertreter der Stadt Executive, Stadtrat Kaufmann, sprach ebenfalls sein lebhaftes Bedauern über die Ausschreitungen aus, bei denen sich nicht nur die Nationale Front, sondern auch der Bund nationalsozialistischer Eidgenossen hervorgetan habe, (—) Dr. Erpin Ileufeld, Facharzt für Orthopädie, Bratislava Spitalgasse 46. von Urlaub zurückgekehrt. Die Herren Buben marschieren stramm darauf los. Sie gehen zum ersten Mal nach den Ferien in die Schule und alle haben neue Schuhe aus B a f a s reichhaltiger Kollektion von Schulschuhen. Man sieht, dass ihre Mütter gut wissen, wie sorgfältig Kinderschuhe bei Bafa erzeugt werden. Den Schuhen der kleinen Kunden widmet Bafa die gleiche Aufmerksamkeit wie den Schuhen für Erwachsene und deshalb tragen auch alle Schüler am liebsten B a f a-Schuhe,