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Der jüdische Herold · 1937-07-22 · 27 (22.7.1937) · p. Seite 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Herold
Volume
13 (1937)
Issue
27 (22.7.1937)
Date
1937-07-22
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German, Hungarian
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6 »Der Jüdische Herold« 6 חברת מחזיהי הישיבות PIESTANY. Herren Oberrabb. Ungar Kc 15, Salamon Holzer Kc 30, Stern Stupava Kc 25, Karoly Holzer, Lipot Weinberger, Aron Weldler, Ferdinand Weiss, Dr, Weiss, Dr. Scheimovils, David Maisei, Ignatz Quittner, Ignatz Fürst, Ignatz Vogel, Apfeld Mayer, Sandor Urban, Salamon Weber, Heinrich Bienenstock, Alexander Frankl, Ernö Weissbrunn, Bela Link, Josef Weber, David Winter Kc 20—20, Emil Vogel, Moritz Holzer Kc 15—15, Salamon Grossmann, Jeremias Stern, Zigmund Weiss, Kurgast, Kurgast, Kurgast, Kurgast, Rattnosz, Dezsö Kohn Rattnosz, Moses Stern Kantor, Jakob Kohn, Heinrich Altmann Dr. Singer, Heinrich Friedmann, Dezsöfi Pezinok, Jenö Weisbrun, Dezsö Weisbrun, Felix Löwy, Ludwig Fürst Orv,, Josef Vogel, Samu Vogel, Gyula Vogel, Armin Holzer, Ernö Feldmann, Gyula Herzog, N. Kornhauser, Frantischek Grünwald, Lei Leitner, David Lewin, Josef Neumann, Moritz Weiss, David Löwinger, Josef Weinberger, Dezsö Weinberger Kc 10—10, Bernat Stern Kc 8, Lipot Donath Kc 7, Berzi Abeies Kc 6, Berthold Friedmann, Alexander Mor, Gustav Kulka, Bernat Srankel, Kalman Eisler, Nathan Nagel, Hermann Spirer, Jechiel Breuer, Josef Schmiedel, Kurgast, Kurgast, Hermann Ponger, Adolf Neumann, Josef Nagel, Salamon Ponger, Adolf Weinreb, Bernat Goldstein, Samu Ponger, Simon Kalisch, Gyula Vogel, Izsö Fischer, Duschinsky Sala, Paul Friedmaan, Mor Nagel, Mor Weiss, Josef Kraus, Jakob Reiss, Hermann Fischer, Wilmos Schlesinger, Armin Schlesinger, Samu Schlesinger, Samuel Drechsler, Sandor Kohn, Hugo Holzer, Eugen Abeies, Me'sel, Saje Lichtenstein, Bernat Kohn, Frau Wwe Silberblatt, Sonnenschein Filip, Sandor Abeies, Miksa Schwarz, Ernst Schwarz. N. Templer, Juda Adler, Nathan Lieber, Aron Feuerwerker, Hugo Bernfeld, David Eisler, Eugen Feiner, David Glück, Chajim Frün, N. Herzka, Jenö Manheimer, Hugo Pollak Dun. Streda, Zigmund Stern, Friedrich Schotlig, Hugo Straus, Moritz Vogel, Josef Valentin, Arnold Weiss, Nandor Winter, Simon Weber, Markus Böhm, Salamon Friedmann, Wilmos Lebovits, Grünwald Uzhorod Kc 5—5, Marcel Eisler Kc 4, Samu Berger, Adolf Mendelsohn, Moritz Kohn, Hermann Weinberger, Wilhelm Friedmann, Bernat Fischer, Aladar Fuchs, Moses Hauser, Ignatz Nagel, Simon Stern, David Streicher, Moritz Reichard, Abraham Erdelyi Kc 3—3, Rabb Halper, N. Rand, Dezider Kohn, N, Ostreicher, Gyula Pollak, Walter Vogel, Armin Nagel, Samu Nagel, Richard Reiner, N. Reuer Kc 2—2, Insgesamt Kc 1241, FELEDINCE. Herrn Braun Zsigmond Sim., Byslric Chajim, Julius Gescheit, Lax Menyhert Sir. Ungar Josef Kc 10—10, Blechner Josef, Farkas Adolf, Gescheit Alexander, Jakobowits Eugen, Klein Wilhelm, Klein Martin, Neuhaus Mor Kc 5—5, Gescheit Filip Kc 3, David Berger Sim., Klein lgnatz Kc 2—2, Weiss Wilhelm Sir. Kc 1. Insgesamt Kc 93. DlAKOVCE. Herren Josef Weiss, Gusti Kolman Kc 10 —10, Simon Stern Kc 9, Lazar Eigner Kc 6, Gabor Eigner, Max Müller, Jakob Kollmann, Jenö Hirschler, Bela Stern, Bachner Salamon, G. Goldstein, Salamon Wiesel Kc 5—5, Ferenz Spitzer Kc 3, Mor Eigner, Brüder Stern Kc 2—2. Insgesamt Kc 82. KRÄTKE KESY. Herrn Wilhelm Haber Kc 80, Adolf Haber Kc 2t, M. Grünberger, Leopold Fischer, Alfred Ringwald, Kalman Liebermann Kc 10 -10, Simon Fleischmann, Miklos Berger Kc 5 5, F. Weissmann׳ Odön Singer, Andor Reichard Kc 3—3, Adolf Weiss Kc 2, Michael Fleischmann Kc 1. Insgesamt Kc 163. Pezinok. Herrn Oberrabbiner Kc 5, Nathan Adler, Fischer Eduard, Simon Reisner Alex Weissberger Kc 30—30, Moritz Fuchs Kc 28, Miksa Kohn 26, Simon Pressburger Kc 24, Gabor Goldstein 22, Arnold Adler, Moritz Diamant Kß ‘20—20, Dezsöfi Richard Kß 15, Lazar Stern Rc 14, David Fischer & Alex Kc 12, Sigmund Fischer, Moritz Weinb rger Kß 10—10, Samu Werncr, Samu Stern, Salamon & Alex Weiss Kß 9-9, Alex Weissfeiler Kc 8, Ignatz Steiner Kß 7, Heinrich Bresnitz, Karl Bruckner, Max Deutsch, Dezsö Fischer, Alexander Falk, Bernat Fusch, Jakob Gross, Alfred Klein, Salamon Löwy, Ignatz Löwy, Adolf Samek Kß 5 -5, Filip Braun, Dezsö Friedmann Kß 4—4, Heinrich Friedmann, Geza Länder Kß 3-3, Bocher Weiss Kß2. Insgesamt Kß 440. — 142 - er hatte deshalb seinem Zweitgeborenen diesen Namen gegeben. Hundert Jahre vor der Zestörung des heiligen Tempels hatten zwei große Männer an der Spitze Israels gestanden, deren Schulen nicht unerheblich in ihren Lehrmeinungen von einander abwichen. Im Laufe der Zeiten hatte die Schule Hillels über die des Schammai den Sieg davon getragen, und die Halachah war nach den Bestimmungen der Schüler Hillels festgestellt worden. Auch Rabbi Jochanan ben Sakkai hatte der Schule Hillels angehört, und wiewohl Rabbi Elieser in Rabbi Jochanan ben Sakkai seinen vor« züglichsten Lehrer vererhte, so hatte er doch auch zu den Füßen solcher Männer gesessen, die der Schule Schammais angehört hatten. Da erhob sich nun ein Zwiespalt zwischen Rabbi Elieser und seinen Genossen zu Jabneh. Es handelte sich um den Achnai-Ofen. Rabbi Elieser verglich denselben einem Gebäude und lehrte deßhalb, daß dieser Ofen für die Unreinheit nicht empfänglich sei; seine Genossen verglichen diesen Ofen einem irdenen Gefäße und lehrten deßhalb, daß ein solcher ״tarne“ werden könne. Es entspann sich eine lebhafte Diskussion, in welcher Rabbi Elieser trotz der scharfsinnigsten und ausgiebigsten Beweisführung seine Genossen nicht bestimmen konnte, seine Entscheidung zu akzeptieren. Da sprach Elieser : Wenn meine Autorität Euch nicht genügt, so mag der Charub, der Johannisbrotbaom, entscheiden. Charub, so nannte man einen der bedeutendsten Männer jener Zeit, den Rabbi Channina ben Dossa. Auch er war ein Schüler des Rabbi Jochanan ben Sakkai gewesen; er führte einen heiligen Lebenswandel, und sein Gebet war oft von G-tt in wunderbarer Weise erhört worden. So groß war sein Ruf, das einst, als der Sohn Rabbi Jochanan ben Sakkais schwer krank darniederlag, der betrübte Vater zu?einem Schüler Rabbi Chanina schickte und ihn bitten lie - 143 - für den kranken Sohn zu beten. Und G-tt erhörte das Gebet Chaninas und der Kranke genas. — Rabbi Chanina war sehr arm, und er lebte nur von der Frucht des Johannisbrothaumes, Charub, der wild wächst und dessen Früchte im Orient unentgeltlich zu haben sind. Deßhalb hatte man ihm den Beinamen ״Charub“ gegeben. Ihn ließ Rabbi Elieser herbeirufen, und dieser gefeierte Lehrer entschied wie sein Freund und ehemaliger Mitschüler. Aber die Genossen Rabbi Eliesers ließen sich nicht dadurch bestimmen. Da sprach er: Wenn unsere Autorität Euch nicht genügt, so mag der Quell entscheiden. Der Quell, so nannte man einen der bedeutendsten Männer jener Zeit, den Rabbi Elasar ben Aroch. Ihn hatte sein Lehrer, Rabbi Jochanan ben Sakkai, einer sprudelnden Quelle verglichen, die zum mächtigen Strome witd; seinen Aussprüchen hatte Rabbon Jochanan vor denen seiner Genossen den Vorzug gegeben; von ihm hatte er gesagt : Wenn alle Weisen Israels gewogen werden und selbst Elieser ben Horchinas mit ihnen, so überwiegt Elasar ben Aroch sie alle. — Als Rabbi Jochanan ben Sakkai gestorben war, hatte sich Rabbi Elasar zu seiner Frau nach Emmaus begeben in der Erwartung, daß seine Genossen ihm dahin folgen würden; er glaubte nämlich, daß er ihnen unentbehrlich wäre. Aber sie folgten ihm nicht. Als er dann nach Jabneh übersiedeln wollte, litt das seine auf ihren großen Mann überraus stolze Frau nicht, weil sie darin eine Demütigung für ihren hochverehrten Gatten erblickte. So war Rabbi Elasar den Versammlungen in Jabneh viele Jahre lang fern geblieben. Jetzt ließ ihn Rabbi Elieser herbeiholen, und auch er entschied wie sein Freund und ehemaliger Mitschüler. Aber trotzdem waren die Weisen nicht zu bewegen, von ihrer Entscheidung abzugehen. Da sprach Rabbi Elieser: Wenn Ihr denn durchaus eine Majorität für meinen Ausspruch haben wollt, 80 möge!}

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