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Der jüdische Herold · 1937-07-15 · 26 (15.7.1937) · p. Seite 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Herold
Volume
13 (1937)
Issue
26 (15.7.1937)
Date
1937-07-15
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German, Hungarian
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6 »Der Jüdische Herold« 6 חברת מחזיהי הישיבות üdmestopo. Sr. Ehr. Oberrabb Reich Kc 10, Frauenverein Kc 20, Josef Schwarz, Rudolf Kubicek, Josef Vorhand Kc 10—10» Dr. Moriiz Holländer, Dr. Aladar Weiss? Wilhelm Klein, Dir. ZoHän Sirauss Kc 5 5, Dr. Moriiz Schlesingpr, Dr. Teodor Grossmann, Dir Arpad Goldhammer, Heinrieh Grünhut, Simon Herz, Ludwig Links, Josef Kohan, B •Ja Kuffler, Josef Rado, Marlin Wilhelm, Teodor Guiiman, Hermann Deutsch, Ludwig Schein, Arnold Sfastny, Moritz St’astny, Wilhelm Ungar, Gabor Steiner, Teichner, Desider Schei־ mann, Emil Krauss Kc 5—3. Insgesamt Kc 129. Smolenice. Julius Sidon, Jakob Sidon Kc 10—10, Alex Kraut, S. Schächter, Oskar Löbl, Max Berger, Samu Kohn Kc 5 — 5, F. Beinhaker, S. Berger Kc 3—3. Insgesamt Kc 5*. DOLNY STAL. Jenö Stadler, Mor Fleischmann Kc 10 — 10, Jenö Goldberger, Jenö Reiss, Josef Rujder, Mor Nagel, Elias Hoffmann Kc 5—5, Moritz Goldberger, Bela Rappaport Kc 2—2. Insgesamt Kc 49. VYCAPY OPATOVCE. Aladar Hecht Kc 50, Simon Kätscher Kc 35, Sigmund Adler, Dezsö Ungar Kc 20—20, Jostf Manheimer Kc 12, Artur Kätscher, Miksa König Kc 10—10, Israel Weiss, Juda Haupt, Heinrich Haupt, E. und S. Haupt, Israel Weinberger, Sigmund Schlesinger Kc 5—5, Ignatz Weiss Kc 2. Insgesamt Kc 189. Farkasd. Oberrabb. Moses Frey Kc 12, Sandor Rosenzweig Kc 30, Dr. Antal Rosenzweig, Miksa Singer, Gyula Fischer, Bernath Weiss jun, Kc 20—20, Wilmos Kohn Kc 15, Lipot Grünfeld, Mor Grünzweig Kc 12—12, Josef Fischer sen., Josef Fischer jun., Käroly Singer, Fülöp Klein, Mor Schulz, Jakob Rosenzweig, Lajos Rosenzweig, Gyula Feldmar, Ferenz Kohn, Josef Enten, David Stern, Miksa Ehrenthal, Bernat Lunger, Ferenz Polgar Kc 10—10, Porgesz Kamoca, Gyula Ehrenthal, Josef Weiss, Ede Stern, Ignatz Weiss, Naftalin Stern Kc 7—7, Armin Weiss, Kalman Weiss, Dezsö Feldmar, Karoly Schulz» Arpad Songer, Bernat Wimmer, Sandor Fischer, Simon Friedlieb, Nandor Mülier, Josef Markstein, Marlon Stern, Lipot Fischer» Josef Ehrenthal, Sandor Ehrenthal, Zsigmond Schwarz, Mark Löwinger Kc 5—5. Insgesamt Kc 423. ZIafna n 0. Josef Neumann Kc 7, Mendel Rosenberg Kc 6, Miksa Fischer, Josef Kohn, Emil Gero Kc 5—5, Andor Spielmann Kc 4, Zoltan Spielmann, Imre Neumann, Armin Kohn, Mor Gubi. Insgesamt Kc 40. SUCHE zur drei kleinen Kindern streng orihfromrms Kinderfräulein. Offerte sind unter ״Kinderlieb“ an die Verwaltung dieses Blattes einzusenden. STAMPIGLIEN SIEGELMARKEN, SCHABLONEN, DRUCKAPPARATE FÜR SCHAUFENSTER Billige Preise. PROMPTE LIEFERUNG! JosefWeiss W 0׳Q n ש n N> o C 70 e ש 7Q Bratislaoa Laurinskä 16-Dielna Dunajskä 86 Die Farbe der Strümpfe im Sommer. Im Sommer trägt man helle Kieidung und da kommt es vor allem auf die richtige Schattierung der Strümpfe an. Sie müssen fein sein und eine matte Nuance besitzen. Diese Eigenschaften haben nur aus guten Material hergestellte und sorgfältig geprüfte Strümpfe, Bafa erzeugte Strümpfe in 19 Farbschattierungen. Jede Frau kann sich jene aussuchen, die sie zu ihrem Sommerkleid braucht. Verbreitet den Jüdischen Herold! Herausgeber und verantwortlicher Redakteur LEOPOLD GOLDSTEIN GEDRUCKT bei Leopold Goldstein DUNAJSKÄ STREDA. — 138 — Während Rabbi Elieser noch mit seinen Schülern sprach, trat ein schöner Jüngling herein, dessen Tracht ihn als einen vornehmen Römer erkennen ließ. ״Verzeih’ mir, Rabbi, sprach er, ״daß, ich Dich hier aufsuche; ich habe Dich heute beim Prokonsul gesehen. Da habe ich mir vorgenommen, bei Dir Belehrung zu suchen. Mein Name ist Aquila; ich bin ein naher Verwandter des Kaisers. Ich wurde von einem Pädagogen erzogen, den der Vater des Kaisers aus dem jüdischen Kriege in das Haus meiner Eltern brachte. Von ihm habe ich die hebräische Sprache erlernt, und seitdem habe ich mich viel mit Eurer Thora beschäftigt; ich habe gelesen, daß ein einziger G-tt die Welt erschaffen und Israel zu Seinem Volk erwählt hat. Ich möchte mich Eurem Volke anschließen; aber sage mir eins, Rabbi : Es heißt im 5• V. M. Kap. 10, Vers 17 u. 18: Denn der Ewige Euer G-tt ist der G-tt der Götter und» Herr der Herren, der mächtige, große, gewaltige, furchtbare G-tt, der kein Ansehen achtet und keine Bestechung nimmt der da Recht verschafft der Waise und der Witwe, der da liebt den sich dem Judentume anschließenden Fremdling, ihm zu geben Brot und Gewand. — Nun sage mir, Rabbi, ist das die Liebe, die G-tt dem Fremdling erweist, daß er ihm Brot und Gewand in Aussicht stellt? Wahrlich, meinen Sklaven, die ich belohnen will, stelle ich Pfauen und Fasanen in Aussicht!“ Da zürnte Rabbi Eliesar und sprach: ״Wir brauchen kt ine Proselyten, und gewiß nicht solche, denen nicht einmal genügt das, was unser Vater Jakob sich erbeten hat, Brot zum Essen und Gewand zum Anziehen.“ Betrübt ging Aquila von dannen. Rabbi Akiba aber ging ihm nach und sprach zu ihm : ״Wolltest Du nicht, o Fremdling, Deine Frage einem anderen unserer Lehrer vortragen?“ — 139 - ״Wohl“, antwortete Aquila, ״führe mich, und ich werde Dir folgen.“ Und Rabbi Akiba führte ihn zu Rabbi Josua ben Chananja, vor dem Aquila seine Frage wiederholte. »Mein Sohn«, sprach Rabbi Josua, ״wenn ein Fremder aus reiner Absicht und in Folge gewonnener Ueberzeugung dem Judentume sich anschließt, so kann er groß werden in der Thora, die da das Brot ist, mit dem G-tt uns speist, und er wird einst hüllen dürfen in die Gewänder des Heils, mit denen G-tt uns bekleidet in der künftigen Welt; er kann seine Tochter, die im Judentum geboren wird, einem Priester verheiraten und sein Enkel kann Hohepriester werden, der mit den heiligen Priestergewändern bekleidet, darbringt Ganzopfer auf dem Altar, die da gleichfalls sind das Brot unseres G-ttes.“ ״Habe Dank, Rabbi‘, sprach Aquila, ״für diese Deine Erklärung und gestatte mir, unter Deiner Leitung in der Lehre des einzigen G־ttes zu forschen“. Rabbi Akiba aber sprach : »An Dir, mein Lehrer, hat sich erfüllt das Wort des weisen Königs : Besser ist der Langmütige als ein Held. — Ohne Deine Langmut wäre Aquila dem Judentume entfremdet worden. XXIV. ״Die Worte der Weisen sind wie Stichel; die Reden der Sammler wie eingesenkte Nägel; sie alle stammen von einem Hirten“ (Kohelet Kap. 21, Vers 11). Die Weisen bemerken zu diesem Ausspruche des weisen Königs : die Sammler, das sind die Lehrer Israels, welche die religiösen Vorschriften der mündlichen Lehre sammeln. Da kommt es manchmal vor, daß die Einen unrein nennen, was die Anderen für rein erklären, daß die Einen verbieten, was die anderen erlauben, daß die Einen etwas als untauglich bezeichnen, während die Anderen es

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