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Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone · 1947-12-17 · 17 (17.12.1947) · p. Seite 2

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone
Volume
2 (1947/48)
Issue
17 (17.12.1947)
Date
1947-12-17
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Beite t Uk .'Turmin 17. Beseuatier 1947' » .. . W„T=K.,W— JÜDISCHES GffMFINPEBLATT FUß DIE BRITISCH#/.ZO.N1 Nr. '17,. % Jfebrgan®: tet wurde.“ Kantor' .Moses Kraus sang'.das' £ ASHE IINCQIN ,JS1 Mole Rachmim.“ Dan i sprachen Dr. Kurt Le.win, S. A d 1 e r - R u d e 1 und Josef Ro® sensaft. Alle Referenten' wiesen auf die große historische Bedeutung des Tages hin. Es ist der Juden eigrenes Land - Lasst sie herein! u r Berlin Am 2. Dezember fanden ti Dankgottesdienste statt : Am;S. Dezember Veranstaltete die Synagogen»- gemeinde Düsseldorf anläßlich der Kntäehel* düng der UNO über die Teilung Palästinas eine. Kundgebung, auf der folgende Resolution einstimmig gefaßt würde: „Die auf der Palästina-Kundgebung am L Dezember erschienenen Mitglieder der L'ynav gogengemeinde Düsseldorf geben ihrer- Freude über die Entscheidung 4er ÜNOs in Ralär^ stiha einen jüdischen Staat,zu/gehörten, Aus» druck. ' 1 Die Versammlung* erklärt iRre Herzliche» Verbundenheit mit den Vorkämpfern für unsere jüdische Heimat, de© Chaweroth und Chawerim in Erez-Israel und den Maapiüm der „Exodus 1947%“ 1 Die Synagogengemeinde Düsseldorf gedachte in einem Gottesdienst am 6. Dezember -derjenigen Chawerim, die im Kampf um die Er» füllung der 20Q0jähr|gen, jüdischen Sehnsucht ihr junges Leben lassen -mußten. v -■ - Frefciwg Nach dem Bekanntwerdeh der Lösung des Pa» läst^iaproblems hatte das, jüdische Komitee eine feierliche Versammlung ein berufen; auf der Vertreter der Militärregierung Zugegen waren. Major T. harrt trank, auf das Wohl des zukünftigen jüdischen Staates und appellierte an die' Jugend, daß sie sich vorbereiten möge auf. die'Arbeit im eigenen Lande» ■ ' \ - Hannover v - - . ■ ,. '-7 Das jüdische Komitee drückte ln einer Resolution seine enge Verbundenheit mit den Brüdern und Schwestern,In Erez»Israel aus und äußerte .zugleich den Wunsch, daß' der neu gegründete JMenstaat sich erfo greich entwickeln möge.- , / •" Landsberg; Die .jüdische' Bevölkerung 1 ausden Lägern nahm die Lösung der Palästinafrage mit großem. Jubel auf. Auf dem großen Lagerplatz fand eine Massenkundgebung statt Die gefaßten Resolutionen enthielten Grüße für die Brüder und Schwestern in Palästina und das Versprechen, daß alle felsenfest für/ die Verwirklichung eines selbständigen jüdischen Staates eintieten werden, . , - , ' München Ih allen jüdischen Läger© fanden große Massenversammlungen aus Anlaß der UNO-Ent- Scheidung statt. Das Zentrai-Komitee .setzte -den l; ,und 3., Dezember als Feier'4f*e .;.an. Panktelegramme wurden gesandt an General Clav-und, diejenigen Staatsmänner, welche in der entscheidenden. Stundzu einer gerechten Lösung des Palästina-Problems beigetragen hatten. In dem. Aufruf des Zentral-Komitees heißt es, daß das jüdische Volk nach 2930-jährigem Leiden nun wieder fr die-große Familie der freien Völker äufgenommen wird. Der Aufruf endete mit-den Worten“. '„Wir gehen und bauen»“ , ■*' Am 2.,Dezember hatte, das-'ZentraJ-Komitee gemeinsam mit der .Efenteriscne©. Föderation ein Bankett ungeordnet, au dem alle Parteien teilnahmen. Alle Redner brachten ihre“ große Freude über den Beschluß der UNO in der Palästinafraie .zum ' Ausdruck und bezeichneten den 29. November als den Tag der wirklichen Befreiung der überlebenden Juden». Stuttgart'--. Gleich, nach der Erklärung der UND fand eine leier liebe Massenkundgebung statt Die Kinder 4er- Bialik-Schule tanzten und sangen auf den Straßen. Am 1» Dezember versammelte sich die jüdische Bevölkerung zu einem Dankgottesdienst in der Synagoge, um ' im Anschluß daran mit Fahnen , und Transparenten durch die Hauptstraßen zu marschieren. ■ An diesem Triumphzug beteiligten sich;' 250Q jüdische .Menschen. Ein Vertreter de*' Militärregierung, ‘sprach zu den Demonstranten und begrüßte die Schaffung eines unabhängigen, jüdischen Staates. Die Kundgebung endete mit der Hatikwabu Angesichts der Tatsache, daß dl« Araber den- „Heiligen- Krieg* verbündet haben, bat der .„Daily E fpr e ß“, London, dib größte, übrigens der .konservativen Partei nahestehende englische Tageszeitung zwei* ehemalige britische Offiziere zur Stellungnahme zum Falägtinä-Poblem in seinen, neuen Perspektiven/aufgefordert Die Sache der Araber vertritt Captain Roy Farran, i dessen Person im Zusammenhang mit Jen Vorgängen i»' Palästina in letzter Zeit .die Öeffentiichkeifc, oft beschäftigt hat. Die jüdische "Forderung ‘hingegen erklärt und veracht Commander F. Ashe Lincoln ein ehemaliger hoher jüdischer Marineoffizier». Er ist Anwalt von Beruf und führt den Titel eines ,K eines „King'ss Counsel“ woraus hervorgeht, daß er der führenden Gruppe englischer Juristen angehört. .Ashe Lincoln, der an den Landungsoperationen in Salerno in Süditalien führenden Anteil hatte, kandidiert demnächst für die , konservative'Partei im Wahlkreis East Harrow bei London. . Wir veröffentlichen im folgenden Llncolns Stellungnahme in Der Originalartikel erschien am 4. Dezember. \ deutscher -Uebersetzung. Die Redaktion. „Ich bin der Meinung, daß. der von den Vereinten Nationen gebilligte Teüungsplan, demzufolge selbständige jüdische und arabische Staaten geschaffen werden sollen, das hoff? rrnngsvollste und konstruktivste,. Ergebnis der bisherigen Politik der ÜN0 darstellt Es ist das einzige größere internationale Problem, dessen Losung - auf. einer Verständigung der Großen Mächte beruht und die Unterstützung von mehr als zwei Drittel der S7 freien Nationen der Welt fand. /. •Erfüllung . nicht einig werden ■ körmen. .war den arabischen Teil Palästinas bekommen ,soll- Abdulla möchte ihn haben, auch die Bewohner des Irak haben ein Auge da-- uf geworfen, das gleiche tpn die Syrier, und Ihn . Saud -Visfc gleichfalls wachsam. Kräftiges Eingreifen seitens der Vereinten Nationen Kami den Angriff verhindern, andernfalls wird die Hagana zur Stelle.sein. :.r Schließlich Ist die Teilung ein großes Opfer für die Juden. Nach der Balfour-Erklarung sollten sie Palästina und Tränsiordanien, ein Gebiet von. 35000 Quadratmeilen, erhalten» I 1922 wprde Transjordanln jedoch abgettennt,1 und Abdulla bekam es.- Nunmehr ist die Räif-j te der verbliebenen 10,000 Quadratmeilen „amputiert“ worden. Absr die Juden haben diesen Verlust aus Gründen der Erhaltung des| Friedens hingenommen; denn die Annahme! bedeutet die unmittelbare Befreiung von. Mm»i derttausenden, ihrer Brüder, die noch immer Nach 2000 Jahren der Wanderung, Verfolgung, und-Entwürdigung haben die Juden wieder \ den die Araber lärmen und toben» einen Staat. Das i$t ein Teil der ten Cin.Geschäft“ .aus dam erste©. Weltkriege, Indem sie freie Staaten in''Saudi-Arabien, im Irak, in Syrien, dem Libanon und in Tränsjordanien zugesprochen erhielten. Und indem sie sich draushielten, „verdienten“ sie ebenfalls am zweiten Weltkriege. . b . Es muß immer einen, Sündenbock geben, ddr in den Lägern Europas schmachten» die Aufmerksamkeit von. internen Fehlschlägeri ablenkCn soll Als die Cholera in Aegypten ausbrach, machte die ägyptische- Regierung den Versuch, den abz-iehanden britischen Truppen die Verantwortung für die Verseuchung des Wassers In die Schuhe zu schieben. Jetzt Ist der jüdische Staat der Sühdenbocks über .Zukunft'dfes Nahen- Ostens: Entephädi* gung, de©- die Welt für. Pogrome und Ungerechtigkeit schuldet, die das jüdische Volk jahrhundertelang zwar aufsschwerste betroffen, aber niemals vernichtet haben, Die Verbindung zwischen dem Volk des Buches und dem Land der Bibel ist zu "keiber Zeit erschüttert gewesen^ Beit der großen' Zerstreuung hat eine jüdische Gemeinschaft stets1 in Palästina existiert Wo Immer Juden gelebt haben, hat ihre Sehnsucht, nach: Zion. zurück» ziikehrem niemals aufgehört, und diese Sehnsucht hemmt in ihren Gebeten zum Ausdruck. Sie-wurden zerstreut,-das Land wurde von An» greifern' überrannt, die jüdische Bevölkerung ging zurück — und mit ihr das Land. Aber Juden sind immer dort geblieben, obwohl'das „Land von ,toeh und Bonfg“ im Laufe der Jahrhunderte yernachlässlgf, und zu einer wilden Wüste wurde« ■ - r -. ■Ba!fouf*If kta.fubg In dieser Wüste focht Feldmarsehah Lord AL Jenby; palästinensische. Juden .'dienten In' seiner Streitmacht, während die palästinensischen Araber entweder eine feindliche bdejr eine neutralg Haltung einnahmen V . » Es folgte die vom Völkerbund gutgeheißene Balfoür- Erkläjrung. im Gegensatz zu Dokümenteh, die die Araber. vorzuweisen belieben, war dg» in der Balföur-Erklärung enthaltene Versprechen ünwideruflich klar, indem es die Schaffung eines jüdischen Natibhalheims vorsah. Seit dieser Eeit haben die Juden von der Malaria'heimgesuchte Sümpfe trockengelegt und in Ordnung gebracht und das Land / zurück» -. Bereit zur Verteidigung-. Wird man mit-Unruhen m rechnen haben? Möglicherweise ja, und nach meinem Eindruck Sind die Juden 'darauf vorbereitet. Sie köh* nen sich verteidigen, und sind bereit, es zu tun, -weil sie sich sagen daß es wert ist,/ für etwas zu känipfert, das wert ist, zu besitzen. Und ric sind sich klar darüber,, daß; es wert ist, einen Staat, zu - haben, nach dem sie sich seit 2000 Jahren f sehnen- Die seit ,Jahrenhalb-legale Hagana wird ihnen dabei helfen. Niemals ist'die Hagana zum Angriff übergegangph und wird äueh jetzt den Kampf nicht beginnen» Aber die Juden werden sich verteidigen» sogar gegen Angriffe von außen. Möglicherweise unterbleiben diese, weil die arabischen Staaten wahrscheinlich unter sich Die Teilung, setzt den Kopfschmerzen Eng» lands' ein Ende. Ein jüdischer' Staat ivird vielleicht auf dem. in der Entwicklung zurück« gebliebenen. Nähen Osten wie ein „iebsnsföf« derndes Medikament“ wirken. Lawrence sah einst voraus, daß. der Erfolg des „Zionistischen Experiments“, wie er es nannte, der Entwicklung der arabischen Staaten einen außerordentlich starken Auftrieb geben könhe. Der Versuch ist. gelungen und findet seine Krönung in der 'von-den Vereinten Nationen geförderten Gründung eines jüdischen Staates. U Balfoür, Lloyd George, Churchill .und Srauts gaben einst der Auffassung Ausdruck, daß die Interessen eines jüdischen Palästina mit denen Großbritanniens zÜsämmenfaWen. Ich glaube, daß dies der Fall ist, und icäi bin sicher, daß es auch in der Zukunft s,o sein wird. Der Terror hat klär erwiesen, daß dte Juden das einzige loyale Element darstsilen, über das England im Nahen Osten während des Krieges verfügte. Wenn beide Parteien. klug und ehrlich sind, wird dies;« Eintracht auch, in Eukuhft bestehen.“ ' «; VON NORBERT WOtiHEIM 'Der Berliner Verleger und Schriftsteller Heinz res Volkes tragen will das Rachi; um derl künstlerischen Eigenart willen feine Gesinnungslumperei zu decken, die. Werner. Krauß In. unseren Augen für alle Zeiten den Stempel der Unwürdigkeit und der Charakterlosigkeit ausgedrückt haben? Ist es, so muß man auch die Herrn Ullstein .fragen, wirklich so, daß '.$$$ gleichgül- Gemeine und Böse an Gewicht verliert,/Wehn es iri ' sogenannter Kunst dem; .pubum»» riert wird? - ■’ . /v; --mJ Alfred Polgar; In früheren Jahren In Deutsch- Uiistein hat in einer norddeutschen Zeitung einen Teil seines Gutachtens zur Veröffentlichung bringen,, lassen, das in dem Spruchkämmerverfahren' gegen Werner Krauß Verwendung gefunden hat ' , Uns, könnte 'dieses Gutachten und Person, deren Feder" es entsprang, iig sein, würde nicht dia: Tatsache, daß ein Jude Fürsprecher eines prominenten Judenfeindes geworden ist generelle Werte, upd _ erobert — hiebt von. den Araber^ sondern von - Aspekte anrühren, zu denen -kpih. Verantwort* iand uns kein Unbekannter, hat im „Auf den Moskitos, der WüstenfUege und den hoher stillsciiweigeh darf- ./ ■ bau“ vom 3. Oktober Werher Krauß schädlichen Einflüssen von! Sonne und Wind. Kainz Ullstein versucht nämlich naehzuweiindirekt vielleicht auch Heinz Ullstein, _ das Und so |st Palästina dnr^ den Eieiß*und den'?äaf: daß Wärner Krauß 6ih solch großer Folgende , in das pbesiealbühi' -gfachrlcbeh» Opfermut dßE“ jüdischen ipJomere der „Gärten Künstler-ist und an §6^6' Aufgabe mit Solch womit, besser als Ich es tun könnte, all das des Nahen Östehs‘r geworden. Nidnt' ein ■ künstlerischer Besessenheit arbeitet, daß ihm Ausdruck findet, was jeder Jude, der voh Ge- ©inziger Araber; Ist ' enteignet worden» der mildernde Umstand dfeh Unzurechnungs»- sinhtmg und Gesittuhg etwas hält,.in_.sairi/em Tm Gegenteij: 'dia Künahme'der arabischen fähigkeit zugebilligt werden muß. Er vertritt Herzen über die bei K/rauß praktmerte mö- Bevölkerung ist %ößer gewesen als die der. dährif' weiterhin den. Standpunkt daß es nicht dernste Tragikomödie enipfindet, die pbhtl?che -Juden. Vor einer Ueneratmh war Palästina Krauß11 Aufgabe "gewesen se, an die Folgen Märchenerzähler als sogenannte „DenahH®; zu denken, zu der beispielsweise 'die Darätsd* /• firi^rühg'*' bezeichnen.;; ' ■ -\ Jung des ,4ud. Süß“ durch ihn geführt hat. /' ^utseiien Künstler, die, um ihren Frier.. WasUerrn Ullstem zu dieser Puhlikationver» haben, ihn, leichten oder schweren; anlaßt hat, die jedem, der Verfolgung, Konzentrationslager, Gestapo und Illegalität über leben konnte» die Schamröte ins Gesicht trei _ ben chuß» ist. man möge noch so objektiv sein', mnen,’5i? Taleni, wollen, einfach unerfindlich, Soweit sind wir ' - also schön 1- Daß sich Menschen aus unserem eigenfen Volke finden, die gb des Opfers ihrer eigenen Gemeinschaft, ob des unschuldig vergossenen Blutes der Millionen ihrer 5 eigenen Brüder und Schwestern spotten können, weil sie in der „aktiven Anteilnahme des Herrn „Staatsschauspielers“ Werner Krauß am Ausrottiingsfeldzug gegen die Juden, — und di® Darstellung des „Jud SQß - war nichts anderes als ein kleines Rädchen in der großen Mordinaschin®, d-’' äls nichts anderes;;..Eingestellt sehen wollen, als die künstlerisch besessene das Land,- das/die -Ämber .yerllfßeh* 'um'sich in Nächbarländer *u’begeben. Heute rieht es' sie dorthin zurück. Der arabische Bauer und Arbeiter -weiß sehr wohl daß' er mit seinem jüdischen Nachbar |r> Frieden und Freundschaft leben kann, er will es sogar, aber er-ist Immer noch durch, die Fesseln des Feudalsystems am arabische Führer wie den Mufti von Jerusalem gebunden.. Sooft er seinen 'Schmeicheleien Widerstand* leistete, mußte, er seih Leben einbüßeh. In den drei Vorkriegsjahren mit Ihrem arabiihen Terror, wurden mehr Mufti-feindliche Araher als Juden von den. Anhängern des Mufti ums Leben gebracht. ”• 1939--45 Im Kriege haben die Juden mit uns gekämpft, während .der Mufti jene Jahr© bei Hitler in Berlin verbracht^, und versuchte, die arabische Welt gegen die Demokratien aufzustacheln. Die Schüler der hebräischen Mittelschule sangen und tanzten aus Anlaß net UNO-Entsfehei» duhg stundenlang. Der Diiekür hielt eine Ansprache in hebräisch, in/der.er auf den historischen Moment und die Aufgaben der jüdischen. Jugend feinwies. Und während junge Hagana-M.ähher und Tat eines von beide* Arbeit ergriffenen Schau- *Frauen,-d!e die Vertejügungstruppe - der palästinensischen Judenheit bilden, gefährlich® Aufträge übernähmen und mit, Fallschirmen hinter den feindhehen Uhl.en^ ländeten, waren dfe Araber des Nahen Ostens.' ‘damit beschäftigt, uns zu bekämpfen (wie z. B‘ im Irak) oder verhielten sich neutral Sie iamach- Schiller hat einmal von' dem Theater als einer moralischen Anstalt gesprochen. -Werner Krauß ist im .»Jud Süß“ der willige Repräsentant seiner amoralischen und innerlich verrotteten politischen- Haltung gewesen. Hat ein Jude, wenn er diesen Namen zur;Ehre ubsot Nach dem Bekanntwerdeo der UNO-Entscheidung* versammelten sich 3200 jüdische'Menschen. Dei Ratgeber Gen^’a1 Clays für jüdische Angelegenheiten, Jude' Le v i n t h al, erklärte, daß schon im Ftbruer 1948 mit der großen Auswanderung der jüdischen Menschen aus.de« Lägern in ihre Heimat begannen striurda' -• - * - . Das Central . Jewisb Committee,, Rudldienst, Rer gen-Belsen. t«llt mit” Der World Jewish. Congreif äo New York teilt uns mit. daß seine „Surhdieri«f AbteiKing“ ihre Tätigkeit eingestellt hat. i'as Büro erledigt nur mu h bereits vor lieget.<*e Anfragen, limmt aber keinerlei neue .Such« uf träge entgegen./ Weitere Anfragen an diese Stelle sind somit zwecklos und versprechen keinerlei Erfolg. üdischeStimmen zurPdästina-Enlscheidung Dr/silver: „Der Besdb:aß der Uno bedeutet Sir Alan Cunningbam, empüng den Vorsifeenfür das jüdische Volk die Verwandlung seines dtn der Jewish Agency, David Ben Guganzen Lebens. Es wirdy-^ein eigenes Heim und sein eigenes Land haben. Die großmütige Entscheidung der Vereinten Nationen wieder einen jüdischen Staat herzurtelie« und dem jüdischen Volk den Platz in der Völkerfamilie zu geben, der ihm gebührt werden wir steig; als eine ihrer größten Leistung«! anerkennen .omd danken.“ Dr. Silver versicherte, / daß die 'jüdische Regierung bemüht sein werde, in Frieden mit den arabischen Nachbarn?u leben, Di. Chaim* Wei? m ann sagte in einem lnrjors, der möglicherweise Ministerpräsiieht Herzens, mit den Nazis machten, handelten jedenfalls klug. Sie wahrten sich die Kontinuität ihrer Arbeit, Küid der Mächtigen von vieler lästiger Konkurrenz befreit, fand breitesten-Raum sich zu betätigen und zu bestätigen, blieb in Schwung und Uebung. Unbeschädigt,/wie die Künstler selbst, ging es -durch .die verheerenden Jahre. Und der Standpunkt tot einiges, für sich, wonach Verschwendung wäre, es aus zimperlichen Sauberkeitstodenken nicht dem Kulturbetrieb des neuen Deutschland nutzbar zu machen. So vidi reife und reifende künste lerische Begabung,' s© viele Dichter, Mpsi^r, Maler, EGtouspieler sfed'- M’ W»» Lä^r. Folter- und 'Gaskammern verschwunden? Die Künstler, .denen seine gönne -achtem sind «rhalten geblieben. Trost'a wfe uns mit diesem über jene. Was man hat. bat man. .Schiller dachte so hoch von den, Künstlera« daß er ihnen ela besonderes Mandat verlieh; JJer Menschheit Würde ist te Eure. Hand g®- geben 0 DenBoch ge$cbob dsß Menschheit Würde so -/vorzugsweise Betrautem den seit Geschiehts.begimv schlimmsten Entwürdigeren der Menschheit hesr^h^it wil» len und Diensten waren: und es ganz , bestimmt noch heute wären» hätten ihre Patrone nicht Kriegspech gehabt./ Für uri$ ist das Knpitel Warner Kra^ß längst abgeschlossen, nicht, erst seit jenem denkwür* des neuen jüdischen Staates werden wird. Es di gen Vorabend des 9 November, dawir Jyi- - * * «Jen in Berlin näch der Uraufführung des „Jud- Süß“ im Ufapälast am Zoo %yns bangen Herwurden „Einzelheiten der lokalen /erwab tiing“ besprochen. (DPD./Reutpr) Umnittelbär nach pekanniaabe der Teilung Palästinas? sagte der Vo*.ritzende der «.me-iknnifchen Sektion der* Jewish Agency, Dr. Abba S11 v c r; „Diese . Entgcbei iupg wird den Vereinten Nationen ewig zum R thme gereichen^ das jüdipche Volk wird den Nationen, die dazu bsjtrugeu/immer daokba sein. Es ist sich terview, die Juden in, Palästina seien fähig, der großen, ihm dadurco (j tortag «men Versteh gegen alle Angriffe zu verteidigen, sie antwortung bewußVund wird ^ich in Palästiselen auch bereit dw Regierung zu über;ieh+ na füp eine upafasgende Zusammenarbeit mit men. Die Stabilität des( neuen jüdischen Siaa-( tes dürfe nicht'durch eine zu große Einwjm- ’ derungswelle aus den Verschlepptenlagern Europas gefährdet werden. (AP). Der britische Hohe Kommissar für PaJUritina« dem arabischen Nachbarn einsetzen.“ Aus Anlaß der UNO-Entg» hviduhg in der Palästinafrage bestimmte die Jewish Agency den ersten’ Chämikkstei zum Natlonal-Feter» zens fragten, welches die neue Leidenswelle sein würde, die Herr Goebbels in .künrtleri* scher“ Gemeinschaft mit Herrn.Werner Krauß gegen uns zu starten sich ansphtckfe. . W|c haben dies nicht vergessen. Wehn Herr Heinz Ullstein dies tut, so 'deswegen wohl,, wen . «f damals hk.ru dabei gewesen isb Atorwonn ei picht dabei war, dann sollte er ah clneb von ddhen, die das GIücä hatten, rcc-nzeitig ihren Henkern1 zu entU; ' -ä. jene^ Maß m Selbstgebieterischer Zurücktoltung //•'//h «ich für den gf-bührt. dem die Gnade vergönnt war, in-den vergangenen U- Jahren auß-?itolO unserer engerem Leideasgbineinscha+fe stehen m können.

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