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Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone · 1947-10-08 · 13 (8.10.1947) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone
Volume
2 (1947/48)
Issue
13 (8.10.1947)
Date
1947-10-08
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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> l 8. Jahrgang —• Nr. 13 JÜDISCHES GEMEINDEBLATT FÜR DIE BRITISCHE ZpNE 5. Oktober 1 1947 — Seite * PALÄSTINA Ein Regierungsgebäude außerhalb Jerusalems wurde von der,/ jüdischen Untergrundbewegung mit "schweren Maschinengewehren angegriffen. (DENA.). ' > ÖSTERREICH Das österreichische Kabinett bewilligte einen Antrag der. . Jewish Agency for Palestine auf Ueberführung der sterblichen Üeberreste Dr Theodor Herzeis, des Begründers der modernem zionistisch-politischen* Bewegung, und die seiner Eltern von einem jüdischen Friedhof in Wien, nach Palästina. Der Tag der Ueberführung ist noch nicht bestimmt-worden, aber jüdische Autoritäten gaben bekannt, daß die Vorbereitungen zu einer. großen Feier anläßlich dieser Ueberführung schon begonnen haben. (JTA.) w DEUTSCHLAND Die Flüchtlinge, der „Exodus, 1947“ demonstrierten erneut in den Lägern ' Pöppendorf, lind Am Stau gegen, die britische Bekanntmachung, daß sie, da sie sich weigern, nach Frankreich zu gehen, auf unbestimmte Zeit in den Lägern bleiben und ihre Rationen auf die Höhe der deutschen herabgesetzt würden. Im, Lager Pöppendorf dankten die Führer der Flüchtlinge der französischen Regierung für das großmütige Anerbieten, sie aufzunehmen, und erklärten auch, 'warum sie sich gezwun- ' gen . fühlen, das abzuschlagen.' Sie sehen die einzige Lösung ihres' Problems in der Verteilung von Zertifikaten, damit sie endlich in ihr Heimatland gehän könnten. Bis jetzt hat sich noch kein einziger ‘Flüchtling für die Ueberführung nach Frankreich registrieren lassen. (JTA.) , . , Ein SilberschatZj bestehend aus etwa 40 Einzelstücken, mit hebräischen Inschriften, wurde in Dresden beim Umgraben von Gartenland entdeckt., Nachforschungen ergäben, r daß es sich um den Tempelschatz der Dresdner Jüdischen Gemeinde handelt, der von den Nazis geraubt wurde. (DENA.) In Konstanz trafen kürzlich drei Schiffe -mit Gütern des American Joint ein. Der Transport enthielt u. a* 80.000 Paar Schuhe, 1000 Kisten, mit Bekleidungsstücken, 400 Tonnen Lebensmittel und ein, größeres Quantum Medikamente und Krankenhaus-Einrichtungen. . \;'•.■■■■"" ’ Ein Monument für \ 6 Mill. ermordete Juden, umgeben von 67 Einzelgräbern wurde kürzlich in Mallerfedprf (Pfaffenberg) von Staatskommissar Dr. Ph. Auerbach festlich enthüllt! ■ / POLEN . .Alle überlebenden Juden Lublins nahmen an der Feier der Enthüllung eines ^Denkmals für ’ die 40 QßO umgekommenen Lubliner Juden teil. Nach dieser Feier marschierten alle Teilnehmer zu dem'jüdischen Friedhof, der zum großen Teil von den Nazis zerstört wurde.-Nur wenige Grabsteine blieben erhalten, darunter einer aus dem Jahre 154p. Das, Denkmal für die Lubliner Juden ist eine große künstlerische Leistung. Es trägt die Inschrift: „Ehre den Märtyrern von Lublin, den Opfern des Nationalsozialismus, die in den Jahreh 1939 bis 1944 gefallen-sind. Ehre ihrem heiligen Andenken.“ (JTÄ.) ARGENTINIEN In Argentinien lebenden, aber in Deutschland geborenen Juden wurde durch eine neue Verfügung die Möglichkeit genommen,. argentinische Staatsbürger zu werden. Das Gericht steht auf den Standpunkt, daß sie wie andere Deutsche zu behandeln sind, denen durch . eine Kriegsverordnung, die Deutsche und Jar paner zu Feinden der Alliierten erklärte, verböte^ ist, Argentinier zu werden. (JTA.) USA. . Unter Anwesenheit vieler pirominenter jüdischer Persönlichkeiten tagte irf New York die Exekutive des „United 'Jewish Appeal“. Der ehemalige Gouverneur von New York und Generaldirektor der ¥NRRA, Herbert H. Lehmani erklärte in seiner Begrüßungsansprache, daß eine Welle von Hoffnungslosigkeit die jüdischen Zentren erfaßt habe und die Not der Juden in Europa viel größer sei, als man annehme. Er, betonte, daß die Hilf Stätigkeit des „United Jewish Appeal“ in solchem Maße vergrößert werden müsse,, daß die von der IRO. beschlossenen Kürzungen bumindestens ersetzt wer den, können; andernfalls drohe den Juden in Europa, ein schrecklicher Winter. Der Vorsitzende, Mr. Henry Morgenthäu jr., gab bekannt, daß seit .Januar 47 vom „United Jmyish Appeal“ mehr als 105: Millionen Dollar t:zur Verteilung gelangten. Auch er unterstrich die Wichtigkeit der Erweiterung der Hilfsmaßnahmen. (PR.) , , Der Wirtschafts- und Sozialtat; der UNO hat dem „American Jewish Conference“, dem „Board of Deputies“ aus Großbritannien Widder „Union der jüdischen Gemeinden Südafrikas-1- 'die /-Rechte beratender Körperschaften zugebilligt. ' , - Aehnliche Rechte erhielt bekanntlich vor einigen Monaten -der Jüdische Weltkongreß. (jta.) >. ■ ’; ' In einem persönlichen Schreiben an den Prä-, sid’enten Truman verlangte ein demokratischer Abgeordneter des Repräsentantenhauses, jegliche, wirtschaftliche' Unterstützung für England zu sperren, bis die Tore Palästinas für die; jüdisdie Einwanderung offen Sind. (AP.) Der New Yorker „Daily Mirror“ erklärte: die amerikanische Kriminalpolizei Untersuche z. Z. Berichte, wonach eine Gruppe von Wissenschaftlern auf synthetischem Wege eine' „Atombombe“ .für den „„Irgun“ in Palästina entwickelt haben soll. Der . New Yorker Physiker Dr. Caleb , Greene sollte der Leitung mitgeteilt haben; er sei deb Leiter einer Gruppe von 11 Forschem; die den Explosivstoff nach einer „Resonanz-Theorie“ entwickelt habe; Greene erklärte, die Bombe sei nach Palästina abgesändt worden. Der „Irgun Zwai Leümi“ sei vor 18 Monaten ah,* ihnmit der Bitte her- .angetreten, sich des Planes anzunehmen. (INS.) . y.y - - - ■ .; . Der ’ britische Kolonialminister, Mr.'' Arthur Creech Jones, überraschte die UNO-Vollversammlung in Lake Success mit der Entschlossenheit seiner Regierung,-an der Erfüllung einer' Palästina-Politik nurdann teilzünehmen, wenn diese die Zustimmung sowohl der Juden als auch der Araber findet.; ' Diese Erklärung dürfte weitgehende Folgen mit sich bringen, da einer der -Hauptpunkte, wie -die UNSCOP . (UN-Sonderkömmission für Palästina) betonte, derwar, daß es unmöglich wäre, .eine allseitig befriedigende Lösung zu finden und daß irgendeine Lösung würde auf - erlegt werden müssen. (JTA.) Verbrechen gegen die Menschlichkeit Ein' amerikanisches Militärgericht in Dachau verurteilte die ehemaligen SS-Sanitäter des KZ-Lagers Mauthausen, Otto Kleyigüntner und Christian, Wohlrab, zum Tode durch den Strang. Sie waren für schuldig befunden worden, durch Injektionen KZ-Insassen ermordet zu haben* Zu zehn Jahren Zuchthaus Wurde der ehemalige SS-Unterscharführer Steffen f^allesdütis verurteilt, der die Transporte kranker und schwacher Häftlinge nach dem Schloß Hartheim leitete, in dem Massenvergasungen innerhalb des „Euthanasie-Programmes“ vorgenommen wurden und das später zur „Liquidierung“ ausgehungerter Häftlinge verwandt wurde. *; t)er. ehemalige SS-Ünterscharführer; Rolf Brandt, der den toten Häftlingen die Goldzähne herauszog, erhielt drei Jahre Zuchthaus. Die 58jährige Frieda Efoppe wurde wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit von der Ersten Großen Strafkammer des Landgerichts Berlin zu drei Jahren Gefängnis . verurteilt. Die Verurteilte hatte als Hauseigentümerin während der Nazizeit jahrelang die jüdische Mieterin Frieda Schmidtke schikaniert und tiiiniitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiüiiHiiifiiiiniiiiitiHiiiirifiniiiHiiilniitiifiuiiiiiiiiiniiiiiiaiiifiiiiiiiiHHiHiiiitiiiiitiiHHtifiimiiiiiiiiiiiittiiimiiifitiiiiiiiiiKiiiitHiMtintitiHtiHiHiimiiHt schließlich durch dauernde Anzeigen bei der Gestapo ihre Einlieferung ins KZ Theresienstadt erreicht. (DENA.) Zähn ehemalige Mitglieder der SS-Bewachung des KZ-Lagers Melk an der Donau wurden von einem amerikanischen Militärgericht zu lebenslänglichen und langjährigen Zuchthausstrafen verurteilt.' (DENA.) , , Die Strafkammer Karlsruhe verurteilte die wegen Teilnahme an Judenpogromen im November 1938 angeklagten Johannes Kasse ufui Karl Rastaetter wegen Landfriedensbruchs zu 10 Jahren bzw. 10 Monaten Gefängnis. Beide hatten' auf eine Aufforderung ) ihres SA- Sturmführers hin jüdische Mitbürger1 aus ihren. Wohnungen geholt und auf Lastwagen zum Rathaüs in Ettlingen geschafft, von wo aus die meisten ins KZ verschleppt wurden. (DENA.) Drei österreichische Nazis wurden von einem englischen. Militärgericht in Graz wegen Erschießens von Juden, die sie auf dem Transport* von einem Konzentrationslager zu bewachen hatten,'zum Tode verurteilt. (JTA.) Für die Opfer des Nationalsozialismus in einer Kundgebung vor der Feldherrnhalle in München berichtete der bayerische Staatskommissar für rassisch,' politisch und religiös Verfolgte, Dr. Philipp Auerbach; daß in der Nacht zum 14. September ein Gedenkstein, und mehrere Gräber für Opfer des Nationalsozialismus in, Wolfratshäusen zerstört worden seien. Der Landesyorsitzende der WN Hessen, Dr. Hans Mayer, nannte es ein Beispiel für. die „Herzensträgheit“’ vieler Deutschen, daß noch heute in den Listen des Frankfurter Standesamtes alle jüdischen Frauen den vcn Hitler befohlenen Vornamen „Sarah“ führten. Der erste Vorsitzende der WN sagte, daß es bisher in Hamburg noch nicht möglich gewesen sei, den Opfern einen Gedenkstein /ii errichten. (DPD) -V Auch ein Wahrzeichen Auf dem Heumärkt in Köln befindet sich ein Reiterdenkmal, König Friedrich Wilhelm III. Das heißt, es befand sich, derin heute ist auf dem Sockel nur noch ein Pferdefuß. Wahrlich ein treffendes Symbol unseres Zeitalters., Der Sockel ist'verziert mit den Reliefs bedeutender Männer der Zeit, unter ihnpn auch-zwei Juden: Mendelssohn und Meyerbeer. Die Nazis wagten nicht, das •’historische Denkmal zu beschädigen, sie beschränkten sich, darauf, das Gold, der Buchstaben in beiden Namen abzukratzen, sodaßsie blind wurden. Wie unsinnig und kindisch mutet uns das heute1 an, eine blöde Farce., Mendelssohn und Mfeyerbeer aber sind noch da.und werden bleiben.- P. W. t*Israel“,und „Sarah4* % Die * „Dienststellenleitung der Frankfurter Standesämter“ teilt mit, jeder Jude und jede Jüdin könnten, wenn sie einen entsprechenden Antrag stellten, ihre im „Dritten Reich.“ beigefügten zusätzlichen Vornamen —■ Israel oder Sarah — im Standesregister löschen lassen. Ein besonderer Antrag' sei notwendig, weil in die Urkunde ein Vermerk über die Löschung des Namens eingefügt werden müsse und das „grundsätzliche Prinzip der Urkundentreue“ nicht durchbrochen werdenkönne, (DENA) Das Hauptquartier von O. R. T. in der Britischen Zotte (Hannover, Am Lindener Berge 6 D). teilt folgendes mit: Es besteht die t Absicht, in .einer Reihe von Städten in der britischen Zone Deutschlands Schulungskurse von mehrmonatiger Dauer für jüdische Menschen im Alter von 16-35 Jahren (in Ausnahmefällen auch höheren Alters) einzurichten. Vorgesehen sind Kurse in: . Schneiderei, Lederbearbeitung, Buchbinderei, Gebrauchsgraphik und technischem Zeichnen (Werbetechnik), Spielwarenherstellung, s Radiotechnik, Elektrotechnik, Wasserleitungsbau und, Installation, Schweißen und nach Bedarf auch in anderen Handwerkszweigen. Die. Kurse sind unentgeltlich; Material, Mar schinen und Instruktoren stehen zur Verfügung. Nach erfolgreicher Beendigung'der Kurse, wird ein Befähigungsnachweis ausgestellt. Verfolgung' nationalsozfalistischer Straftaten Der Rechtsberater der Jewish Relief Unit, Dr. H. G. van Dam teilt mjt: t Unter die Verordnung des-' . Zentral justizamtes für die britische Zone zur Beseitigung nationalsozialistischer Eingriffe in die deutsche Strafrechtspflege vom 23. Mai .1947 fallen Straftaten, die zür Zeit. ihrer Begehung mit einer Höchststrafe von menr als drei Jahren Gefängnis bedroht waren.. Es sind mir Verfügungen bekannt, in denen sich Staatsanwaltschaften darauf berufen, daß Körper ver-. letzungen : im Rahmen . der Judenverfolgung nur als leichte Körperverletzung auf zufassen sind und N.demgemäß Verjährung eingetreteri sei ’ Hierzu. istfesfzustellen,' daß alle Straftaten, der Verfolgung aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen unter das Gesetz Nr. 10 des Kontrollrates fallen. Eine leichte Körperverletzung als Akt der Judenverfolgung ist daher nicht nur ein Verstoß gegen Kontrollrates zu beurteilen ist Durch Art. II das deutsche Strafgeset/.b t.h, sondern auch eine Handlung, die nach Gesetz Nr. 10 des Ziff, 5 . des Kontrollratsgesetzes'. Nr. 10 wird .jedoch'die-Verjährung für - alle derartigen -Handlungen ausgeschlossen,' soweit die Zeitspanne vom 30. Januar 1933 bis 1. Juli 1945 in Frage kommt. , Es. ist nicht anzunehmen, daß däs Zentral justizamt eine von a dem Kontrollratsgesetz abweichende Regelung für die britische Zone hinsichtlich der Verjährung - treffen-wollte und konnte. Diese Frage, wird zur Zeit geprüft. . Die . Legal Division hat durch Anordnung Legal MOJ/52343/1, vom- 5. Juli ■ 1947 die deutschen Justizbehörden ermächtigt und beauftragt, auf Grund des Gesetzes Nr. 10 Straftaten gegen deutsche, uhd Staatenlose Juden zu verfolgen.“ Anmeldungen von Interessenten (mit kurzer Darlegung der bisherigen Tätigkeit* und etwaiger Wünsche) sind bis zum 1. November 1947 an das Hauptquartier der Q. R. T. (Hannover, Am Lindener Berge 6 D, Tel. 22761) zu richten, wobei allenfalls iron der untenstehenden Ferm .Gebrauch gemacht werden * kann. Von der Anzahl der- Anmeldungen hängt die Einrichtung von Ausbildungskursen ab. ■■' . . - ' , . , O. ,R. T. (Organisation für Rehabilitierung durch > Training) ist eine im Jahre 1880 in Rußland gegründete Institution’ zur Förderung des Handwerks, und der Landwirtschaft unter den- Juden. Die, O. R. T.rBewegung fand schnelle Ausbreitung in zahlreichen Ländern Amerikas und Europas, darunter auch in Deutschland^ viele zehntausende jüngere Juden beiderlei Geschlechts sind durch die Schulen u. Ausbildüngsstätten der O.R.Tgegangen und haben in den Ländern ihrer endgültigen Niederlassung erfolgreiche Existenzen gründen ^können. . O. R, T. hat gegenwärtig das Zentralbüro in New York; 'in Europa befinden sich die Hauptgeschäftsstellen in Paris und Genf. In Deutschland liegt die Verwaltung der Ausbildungsstätten (die sich u. a, * in Landsberg, Belsen, Neustadt (Holstein) * befinden) in München und Hannover. - * Zionistische Frauenorganisaf ion in Hamburg gegründet Women‘s International Zionistorganization, .s . /„WIZO“ Auf Anregung von Frau Regina > Kissihan aus der Londoner WIZO-Exekutive hat sidh in Hamburg mit Unterstützung der jüdischen Gemeinde eine WlZO-Gryppe organisiert, deren Aufgabe es ist, die jüdischen,Frauen zu bewußten jüdischen Menschen zu erziehen, sie mit den Werken jüdischer Denker, Schriftsteller und Musiker bekänntzumächen, wie auch curh Aufbau der nationalen Heimat Erez einen Beitrag zu liefern. -., 1 Wir -laden herzlichst alle’ jüdischep Frauen Hamburgs zu der ersten Veranstaltung, in deren Rahmen ein Vortrag über die Aufgaben der WIZO gehalten wird, ein. Die Veranstaltung findet am 19. Oktober, 16.30 Uhr, in der Sedanstraße 23, statt. WIZO, Hamburg. Bekannfmatiiwig 4es ZenlraliRaUbinats der britischen Zone Bergen«BeIaen, Hohne Camp. Alle beabsichtigten jüdischen Eheschließungen in der britischen Zone sind mindestens vier -Woqhen vor der beabsichtigten Trauung dem Zentral-Rabbinat mitzuteilen. Das Brautpaar muß persönlich beim Zentral- Rabbinat unter Vorlage sämtlicher' erforderlichen Unterlagen vorstellig werden. In Fällen, in denen einer der Verlobten verwitwet ist, ist es notwendig, daß eine jüdische Todeserklärung vorgelegt. oder bei dem Zentral- Rabbinat beantragt wird/. , v , gez. Dr. H. Helfgott Bitte ausschneiden und einsenden.: Ari das Hauptquärtieb der O. R; T,, Britische Zone,»II anno ver, Am Lindener Berge 6 D Ich beabsichtige am einem Kursus der O. R. T. für 4 teilzmehmen, falls ein solcher. Kursus in der Nähe, meines Wohnortes abgehälten wird. Name (in Biockbuchstaben)....... Adresse .... Besondere Wünsche ein neues ATVV in der alten Streudose besser aIs je zuvor! ESTELÜLI N'D E N P t R I L \i E K. EVi Düsseldorf, Graf-Adolf-Straße 49-55 Ruf 18202 u. 18222’ Die führende Groß-Gasfsfäiie ■ Düsse ldorf,^GcaT»Adalf»Straßtf 30 ~ Gegr. 1896 —Fernruf 29995/96 Kunstgliederbau3andagen,Senkfußeinlagen pamen* und HerrervModen Wuppertal - ElberfeJ d Im Rathaus — Fernsprecher 3503^

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