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Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone · 1947-07-20 · 8 (20.7.1947) · p. Seite 4

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone
Volume
2 (1947/48)
Issue
8 (20.7.1947)
Date
1947-07-20
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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_ . .. ITÜDIS'CH’E’S^GlEliOYN'D^”^Ij!/rTT’FUR DIE BRITISCHE ZONlf Wim-W*^7gi-*'yMfflTjjTt«tA^jiaä^gBii«^^rfe85&aMyMIM«MMl»iMMiaaiiiM.. II 1.11.11 ..im-|| I —.. Ml.. ..... ....... I null MM ,1 . - ... 2. Jahrgang — Nr. 8 Die in AS ist die älteste JüSilche” Organisation, die sich um jüdjsche .Emigration bemüht. , Sie ist in allen Städten der Welt vertreten und hat vor einiger Zeit auch mit-ihrer; Tätigkeit in der britischen ‘Zone begonnen. Im Augenblick bßfinden >sich' H-IAS-yertetungen. in Hannover, Belsen, .Hamburg; Bremen und Düsseldorf. In der verhältnismäßig kurzen Zeit ist es diesen Büros gelungen, eine Reihe von kleineren Transporten nach Uebersee zu bringen. Die' HIAS hat darüber hinaus nach der Befreiung in: vielen -Bällen wieder den Kontakt zwischen (Fortsetzung von Seite 3) darum wird’ viel' Energie zur Erhaltung von Instituten wie des'1 jüdischen Erholungsheims in Bad Harzburg oder des jüdischen Kinderheims in Lüneburg auf gewandt; die beide von J. R. U.-Personal geleitet sind. Und deshalb wird auch soviel Mühe darauf verwandt, unterernährten Kindern zu einem Erholungsaufenthalt im; Ausland zu verhelfen oder Tuberkulose durch J. R. U.-Pflegepersonai in die Alpen begleiten zu lassen — meist dank der Hilfsbereitschaft ^jüdischer Organisationen in der Schweiz. / ' ’. Der J. R. U.-Stab Die Jewish Relief Unit verfügt gegenwärtig über etwa 75 Mitarbeiter In Europa. Von diesen: sind fast 50 in der britischen Zone einschließlich Berlin; tätig, nahezu 15 in der hiheriicanischen Zone, und die restlichen zehn , verteilen sich, über Oesterreich, Italien und -Griechenland. * . 1 Abgesehen von Zentralen wie Belsen und Eilshausen, befinden sich J. R. U.-Vertreter in der britischen Zone in fast' allen für jüdisches Leben und jüdische Arbeit wichtigen Punkten, und Gebieten; im Durchgangslager für Palä- Stinäwänderer in Bocholt, wo einige unserer Experten sich um Dokumentation und allgemeine und spezielle Wohlfahrt, bekümmern, in Hannover, wo neben einer jüdischen Gemeinde ein D. P.-Komite besteht, in Düsseldorf, von wo auch mehr als 20 jüdische Gemeinde# in Westdeutschland Und deren Mitglieder in vielen ihrer lebenswichtigen Fragen vom J. R. U.-Büro betreut werden, in Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Berlin, das' mit seinen fast 8000 Gemeindemitgliederh und nahezu 6000 Lagerbewohnem immer noch die größte jüdische Gemeinde Deutschlands darstellt, verlangt auf Grund seiner eigentümlichen Situation die besondere Beachtung durch die Unit. ",f" V ,/;/ ,p Zusammengeschrumpfte Gemeinden|| Die Arbeit in den . Städten, die^ nachdemdas Stadium der unmittelbaren ,^rsten'Hilfe** fast. hinter uns liegt» Sich .in Inhalt und Stil in mancher Hinsicht/vön der in den Lägern unterscheidet, erstreckt sich in erster Reihe auf fi Jfüräorge (im ’ eigentlichen Sinne des Wortes) und auf Auswandertngsberatung, insbesondere soweit bestimmte beschränkte Möglichkeiten nach Großbritannien in Frage kommen. Aber sie bezieht sich auch in weiterem; Maße auf all das, was man unter den Sammelbegriff Rehabilitation fassen kann/ obwohl bei der starken Äuswänderungstendenz unter den Juden in Deutschland der Wiederaufbau von Existenzen mit all den vielen damit ver- ^tmserS^SBörlebenden^^^dlschen Menschen" und ihren Angehörigen, die in allen Ländern "verteilt sind, hergestellt, pie, HlAS in der britischen Zone arbeitet unter der Leitung von Mr. Kreiczer. Die ihm unterstellten Funktionäre dieser Organisation arbeiten mit großer Hingabe für unsere Brüder und Schwestern in der britischen Zone. » . . ‘ v; : / ■ . II-, In jeder Fachschule finden wir einen »,ORT“- Offizier^- einen Fachlehrer, ./einen . Menschen, der nach Deutschland »geeilt ist, um auf seine Art zu helfen. Der ORT, der vor nicht sehr langerZeit im der britischen Zone begonnen 'hat, hat» schon recht schone Erfolge aulzuweisen, und allen, denen er geholfen hat, wissen wir Dank. > .. - 1 ' , Hauptarbeitsgebiet unserer Schwesterorganisation, des ,, American Joint Distribution Committee“. Nichtsdestoweniger, findet man, iri diesen Ländern, die heute etwa 150 0.00 Juden beherbergen, in mindestens 15 Lägern Mitglieder der J. R. U.: Jugend- und Wohlfahrtspfleger, Administratoren, -Schwestern, Aerzte, Fachlehrer, die, obwohl .sie unter den Auspizien von Joint oder UNRRA arbeiten, in ständigem Kontakt mit Eilshausen stehen. Wiederherstellung des Rechts Die Juden in Deutschland verlangen Gerechtigkeit, und Behörden aller Art ■ müssen" mit der besonderen Lage und den selbstverständlichen /Ansprüchen dieser wenigen Ueberlebehden eines Volkes vertraut gemacht werden. Es, ist .daher notwendig, auf der einen Seite, allgemein Informationen zu geben, Aufklärung zu schaffen und» Schritte von grundsätzlicher Natur zu tun, auf der anderen Seite, wo dies im besonders gelagerten Fall nötig erscheint, Rechtsrat zu erteilen, in diesem weiten Rahmen bewegen sich die umfassenden 'Aufgaben der Rechtsabteilurig der J. R. U. in Deutschland, die ihren; Sitz im Hauptquartier in Eilshausen hat, deren Vertreter aber überall zur Stelle sind, wo sie gebraucht;-' werden. „Wiederherstellung des; Rechts“ bezieht sich zu einem erheblichen Teil auf den komplizierten Fragenbereich, den man Schlechthin mit Wiedergutmachung bezeichnet. Die; Rechtsabteilung, die nicht ganz» unschuldig an der ' mühseligen, allmählichen Gestaltung einer wirksamen und. vernüftigen Gesetzgebung" auf diesem Gebiet ist, ist tag-; aus/tstgein mit' zahllosen Anfragen ungeduldiger. Antragsteller befaßt. Aber das Maß an; Arbeit 'geht weit-über den Iridividuäifall hinaus: ' auch die/jüdischen Gemeinden bedürfen dös Rats hinsichtlich uhrbt gesetzlichen Grundlagen und ihrer Ansprüche auf Wiedergut-, machung. ■' Das /./,/ Die J. - Ä ,Ü.oist jhi!cht; für. die^ Ewigkeit gedacht,/ Es gehört auch zü ihren Grundsätzen, dem Ziel zuzustreben, anderen zu helfen, :sich selbst zu. helfen“. Dieses Prinzip legt den jüdischen Sozialarbeitern aus England ein großes Maß an menschlichem Verständnis, an Taktgefühl und V erantwortungsbewuß tsein auf. /' Wenn sie Stärke und Selbstvertrauen, Hoffnung und Mut in die Herzen schwergeprüfter,’ befreiter, aber noch; nicht freier Juden _ gepflanzt haben, dann hat die kleine „Jewish Relief Unit“ die ihr vor vier Jahren gestellte schwierige Aufgabe : zumindest teilweise erfüllt — jedenfalls aber in einem bewußt positiv-jüdischen Sinn. Auszüge aus der Kongreßbrosdiüre Wir haben , schon an anderer Stelle * gesagt, mit welch unglaublichen Schwierigkeiten gekämpft werden mußte, um aus dem Nichts, in dem wir uns 1945 befunden haben, etwas zu schaffen. Und es kann gesagt werden, daß sich tatsächlich Menschen gefunden haben, die alles das mitgemacht haben, was man* in K. Z./Lägem erleben konnte. ' Menschen, die im April und Mai 1945 körperlich und seelisch vollkommen gebrochen waren. Der Wille zur Arbeit an der Erhaltung unseres Volkes hat ihnen die Kraft und die Stärke gegeben, um am Wiederaufbau mitzuhelfen. Es würde zu weit führen, wenn wir alles das, was geschaffen worden ist, aufführen würden.- Wir müssen uns daher beschränken, von einigem zu sprechen. Volksschule und Gymnasium t « Kaum sechs Wochen nach der Befreiung, schon,im Juli 1945, ergriffen einige Lehrerinnen die Ihitiative und gründeten in Belsen eine Volksschule, die von etwas über 200 Kindern besucht wurde. , Schon am 17. Dezember 1945 wurde ein Gymnasium eröffnet. 140 Schüler beteiligten Sich am Unterricht. - ’ ■ '( Der Volksschulzwang wurde vom Zentralkomite schon damals für Jugendliche von 6—18-Jahren eingeführt. Bei Jugendlichen über 15 Jahren wurde sogleich der Versuch gemacht, .sie in ‘Fachschulen unterzubringen. Das Unterrichtsprogramm in diesen Schulen steht auf einer ansehnlichen Stufe, wie es etwa vor dem -Kriege in Europa . stand.' Heute haben diese Schulen in Belsen bereits 20 Pädagogen. , 1 Religiöse Schulung Um den Eltern, die den Wunsch haben, ihren ■ Kindern eine strenge . religiöse Erziehung zu erteilen, gerecht zu werden, sind Talmud To- ■ rah, Beth Jakow und Jeschiwoth gegründet worden. Die Talmud Torah wird heute-von 50 Kindern besucht.- Beth Jakow-ist eine Mädchenschule' und hat 4 Schülerinnen. Jeschiwoth werden von 80 Schülern besucht. , Fachschule Mit der Gründung der Fachschule wurde am 17.. September . 1945 begonnen. Bis zum heuti-' gen Tage würde das Reifezeugnis erteilt - an; ' 250 Chauffeure, jl Herrenschneider, 150 Damenschneider, 15 Schlosser, 12 - ^ischler, 60 Zahntechniker, 45 Elektrotechniken, .80 Kor-; settnäheridnen, 15 WäscheschneiderinnPn.^ Die Frequenz der Schule bis. heute war folgende: 102 Herrenschneider, 395 Damenschneider, ' 127: Elektrotechniker, 26 Tischler, 139 Schlosser,;9 Schuster, 120 Zahntechniker, 148 ,Korsettmacherinnen,, 12 Maurer, 55 Wäsche-. . riäherinnen, 53-, Automechaniker, 11 Kanahsa-; tionsarbeiter, 14 ’ Strickerinnen, 15 Radiotecliniker, 348 Chauffeure. A Diese Kurse werden von 28 Fachlehrern ab ge halten. 'r;;';/;- ' -/’;/-■'■; Die Zahlen sprechen für sich.. Es wird darüber hinaus in 26 Hausern, auf die insgesamt 2760 Schüler verteilt sind, vorbereitende Arbeit für den Aufbau Palästinas ,. geleistet. Mit einer bewundernswerten Energie lernen die Schüler alles, was sie brauchen, um. einmal-in Erez in der Lage zu sein, sich Belehrung und Unterhaltung Weit über 3000 Lehrbücher wurden, bisher in : der ganzen britischen Zone verteilt. Schreibmaterialien wie Bleistifte, Hefte, Radiergummis, Zeichenpapier wurden den Verhältnissen entsprechend ebenfalls verteilt. Außer der großen Bibliothek ih Belsen, die heute mehrere tausend Bücher umfaßt, befinden sich in den meisten großen Städten der britischen Zone jüdische Bibliotheken. Sie setzen sich aus Büchern in Hebräisch, Englisch, Französisch, Ungarisch, Russisch, Polnisch Und Deutsch zusammen. Die Nachfrage nach Leihbüchern ist bedeutend. Däs Komite 'hat sich zur Aufgabe gesetzt, alles zu sammeln, was von jüdischem Interesse ist. Nach langer Vorbereitung fangen erst jetzt die Erfolge an. , Im September 1945 haben sich eine Reihe tatkräftiger jüdischer. Menschen zusairirnengefunden und haben ein. dramatisches Studio gegründet. Da Hilfsmittel kaum vorhanden waren, war die Arbeit sehr schwer. Trotzdem hat Sie Sami Feder, der die \Regie hatte, durchgeführt Nach recht bedeutenden Erfolgen befindet sich dieses „Kazet-Theater“ im Augenblick auf einer Gastspielreise in Belgien und Frankreich. Mit Hilfe des Joint kam eine Reihe guter jüdischer Filme in die britische Zone. Leider konnten sie nur an wenigen örtpn .vorgeführt werden, aber dort mit einem umso größeren . Erfolg. Es wird dafür Sorge getragen, daß jüdische Zeitungen aus Amerika, England, Frankreich ,und Palästina regelmäßig in den Lesesälen, der Bibliotheken auf liegen. „Unsere Stimme“ j Paul Trepman,; Rafael Ölewski und David Rosenthal gründeten schon im Juli 1945 die Zeitung des Zentralkomtes: „Unsere Stimme“. .Anfangs erschien sie handgeschrieben, dann .vervielfältigt, yixid heute — gedruckt. Mit reichlicher Illustrierung steht diese Zeitung heute auf einem sehr hohen Niveau. Die aus dem ganzen Ausland eintreffenden Briefe beweisen, wie sehr diese Zeitung auch. Im Ausland gefragt ist. 1 Im Juli 1946 erschien erstmalig eine Monatsschrift, der die Aufgabe zugedacht ist, das jüdische und kulturelle Leben in den Gemeinden. und Komites zu heben. Auch sie steht heute auf einem sehr hohen Niveau. ' *- ■" In den verflossenen Jahren des Schreckens konnte manin den Ghetti immer, wieder, die Teile-eines Liedes hören: „Wo ein Tropfen unseres Blutes gefallen ■ -ist, dort * v .; mn'ser Leben um so.. neue;a;F?üthte . trägem“ k V.-/ XKbb :Der; voretehenäe Kulturbericht bewei^^elche Früchte herangereift sind. -Wenn unsere : Kultur lebt» dann lebt unser Volk. Und es wird leben. Die Geschichte des Ein Hörspiel im Radio Frankfurt Im Rahmen der Sendefolge. „Das Ewige Licht“ des . Jüdisch-Theologischen Seminars von Amerika sendet Radio Frankfurt am 27. Juli um 13 Uhr ein Hörspiel von M or t o n W i s - .hengrad (New York) — „Der Talmud“. Dieses Hörspiel ist für Radio Frankfurt von. Iszumversand von Veranlassen Sie Ihre erstklassiger Qualität und guter Zusammenstellung durch / Exporters of Food Relief Parcels •/ Grösstes Lebensmitiel^V^rsandhausIm W-esten und Mittelwestert Amerikas Ot* m: Konstanz, Wiesbaden, Stuttgart, Nürnberg, Köln, Hamburg, Braunschweig und Berlin Telegraphische Auslieferung innerhalb weniger Tage* bundenen Schwierigkeiten und Unsicherheitsfaktoren V vermutlich ein Prozeß von beschränkter Dauer sein dürfte. Trotz alledem, Alte, Auswanderungsunfähige und Beharrliche werden , in Deutschland bleiben, und hier ergibt sich’ für die j!r,U. die Aufgabe, mitzuhelfen an Projekten auf länge Sieht, wie dem Auf- und Ausbau 'von Altersheimen und an- .deren, sozialen JEMri^tungen, der von den Gemeinden und den übergeordneten Körperschaften erstrebt wird. ’ ■ Die J. R. U.-Arbeiter, vor allem in den Städten, sind die gegebenen Verbindungsoffiziere mit den alliierten .Behöfden — im großen wie im kleinen —, die Sprecher und Vermittler. Amerikanische Zone Bayern, Württemberg-Baden und Groß-Hessen, die „Domäne“ der amerikanischen Besatzungsbehärden, sind gleichzeitig auch das Stefan Zweig: „Balzac, Roman seines Lebens“ (Bermann-Fischer-Verlag, New York); das letzte Werk des großen jüdischen Dichters. y Gertrud Isolani: „Stadt ohne Männer“ (Verlag Mary S. Rosenberg, New York); über das Konzentrationslager für Frauen in Gurs (Frankeich). David Foot man: „A Life of Ferdinand Lassalle“ (Verlag Cresset Press, London); eine Biographie des jüdischen deutschen, Politikers und Sozialisten (1825—1864). i Biograp^hie ,'von Max Lieb ermann. An. der Neuausgabe seiner Liebermann-Biographie arbeitet Dr. Arthur Galliner, 8, Quex Road, London, N. W. 6; er bittet um Zusendung geeigneten Materials (Bilder, Briefe, Erinnerungen usw.) sofort eingliedem und mitarbeiten zu können. Aber auch in der britischen Zone gibt es eine Reihe derartiger; Sqhulen. die außerordentlich gute Arbeit leisten. Besonders bewundernswert ist die neugegründete ORT-Schule in Neustadt. ■ ■ . : Sport Die Sportverbände — Mittel zur körperlichen Stärkung — haben sich in der Zeit nach der Befreiung außerordentlich stark entwickelt. Im Augenblick bestehen in Belsen acht Sportverbände; in Hannover, Neustadt, Kaunitz und Köln haben sich ebenfalls Sportklubs' gebildet,- die schon recht1 befriedigende Arbeit leisten. Es wird Fußball, Handball, Boxen,/ Ping-Pong, Leichtathletik usw. getrieben. Die Jewish Relief Unit,- das! American Joint Distribution Committee und die UNRRA haben dafür gesorgt, daß die technische Ausrüstung beschafft werden konnte. . ,1 rael I. Blumenfeld, Redakteur der „Jüdischen Rundschau“, bearbeitet und wird unter Regie von. Oberspielleiter Theodor Steiner von bekannten Künstlern der Städtischen Bühnen in Frankfurt aufgeführt. „Der Talmud“, vermittelt jn spannender Form die Geschichte dieses monumentalen Werkes jüdischen Geistes das von Judenverfolgem aller Jahrhunderte geschmäht, verachtet und als Buch des Teufels gekennzeichnet wurde. Der Leidensweg des Talmud, der das jüdische Volk Jahrhunderte hindurch auf seiner Wanderschaft begleitete, wird. in. diesem Hörspiel geschildert./ Wie in einem Kaleidoskop folgen sich die Szenen der tausendjährigen Geschichte des Talmud, der bereits im Jahre 553, kurz nach seinem Abschluß, von Kaiser Justmiari verboten wurde, bis zu dem nazistischen Autodafe im , Jahre 1938..

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