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Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone · 1947-05-14 · 3 (14.5.1947) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone
Volume
2 (1947/48)
Issue
3 (14.5.1947)
Date
1947-05-14
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Nr. 3 — »• Jahrgang JÜDISCHES GEMEINDEBLATT FÜR DIE BRITISCHE ZONE 14.' üsaT ifVi | Das Weltjüdentiiin fpauert uni den 1 dänischen König § London. (JTA.)' Dir. A. L. Easterman, I politischer Sekretär in. London des Jüdischen II Weltkongresses hat folgende ' Erklärung herausgegeben: Die Juden der' .gesamten- Welt ■Vv- teilen die Trauer des dänischen Volkes um Y;Y König Christian.' Das jüdi'sche Volk gedenkt des Novembers 1943,; als die, Judenverfolgun- - ' gen ihren Höhepunkt erreicht hatten und König Christian sich weigerte, die Haltung-der ' v* Y Nazis gegen' seine" jüdischen Bürger zu ' billigen und öffentlich zu den Nazis sagte:. Y| „Wenn von den Juden Dänemarks Verlangt Yi wird, einen gejben Fleck1 zu tragen, so-wer- . de -ich "und die königliche Familie ebenfalls;$■ . einen gelben Fleck , als, Zeichen . unserer Yf. Hochachtung tragen.“ V \ , 7 . Dieser feine .Ausspruch war, nicht, nur ein .V/-, nobles Beispiel des Zuvorkommens / und", der;; , Sympathie für die Opfer .der . Wahnsinns- ,; tyrannei Hitlers, sondern ging weit genug, um die Juden Dänemarks vor dein schrecklichen > . Schicksal des Mordens,.' das 6.000 000 ihrer 7 7 . Glaubensbijüder in ganz Europa .befiel,; zu $$■ retten, Das " jüdische Volk wird’, das Andenken vf an diesen mutigen König stets in . Ehren halten, pter; trotz des Risikos .7 persönlicher Ge- ■ §§ ' ■ fahr,- -treu zu ‘seinen jüdischen' Bürgern fjji': .stand und sie durch - seih Beispiel gegen Un- H : gerechtigkeiteh schützen kqntite. ' ' 1 ( Alljüdischep Kongreß . Prag; (DPD-Rputer).7Die Tagung de'r europäjk ./ ' . sehen Abteilung 'des' all jüdischen;. Kongresses wurde in der historischen Stadthälle 'der Pra- ’ ger Judenschaft eröffnet. Def Ehrenpräsident . der europäischen Abteilung, Baröu, führte den ’)■. Vorsitz. Bei' der' Eröffnung der Tagung wies ' der Vorsitzende der' jüdischen Gemeinde in i der Tschechoslowakei darauf hin, daß von der?■;’ Gesamtzahl von 36.0,000 Juden, die vor dem 77 Kriege in der ..Tschechoslowakei' lebten, nur /';/ noch‘50 000 im Lahde sind. Sidney Silvermann; ein britischer Läbour- Abgeordneter,;/Y , 1 der den Vorsitz der europäischen Abteilung«! : des alljüdischen Kongresses führt, erklärte, .& * daß'die Juden nicht auf ewige Zeiten, ohne .«f; ein eigenes’ Nätionalheim leben können,' und I?;; / daß eine gemeinsame 'Politik für die .über-die ganze Welt verteilten Juden . gef unden werden '. ' müsse. '■ -,i ■ &Die jüdischen Flüchtlinge $Y ' Prag. (DPD.)-.'Auf dem .'jüdischenWeltkongreß .-Jf. . wies der. Abgeordnete . der jüdischen- Flüchtig \ , Jinge, Rösensaft, -darauf .hin,, daß noch immer f - eine Viertelmillion Juden in Belsen und ande- - ren deutschen, italienischen« und- Österreich!-. sehen Lagern leben müßte.« Er richtete einen 7/ l^gpell an die Alliierten, iri der Freude' über * ‘' den Sieg .nicht ’ zu vergessen, daß das Schickst sal von Hunderttausenden; von' Juden noch I immer ungewiß sei. Der tschechoslowakische I' Abgeordnete Winterstein' erklärte^ die Juden | würden um ihre . volle Gleichberechtigung | Prag. (DENA.), -Der .tschechoslowakische Aüßeiiminister Jan Masaryk, erklärte in einer Rede,; in, der Tschechoslowakei..bestände noch * eine Judenfrage, die gelöst werden müsse. - Solange die jüdische Frage nicht erledigt ist, kann kein Frieden .auf der Welt sein. Die Tschechen haben, besonders viel dem jüdischen Volke zu verdanken und er’ wird-mit allen, - Kräften den Kampf gegen den Antisemitismus .. . unterstützen. > .. . . Rom. (JTA.) Als JTölge des Angriffs auf den Käiro-Haifa-Expreß; , haben sich die ägyptischen Eisenbahngesellschaften geweigert, das Risiko, Züge nach Palästina fahren zu lassen, ■ „ zu übernehmen;, wenn die palästinensischen . Behörden nicht für die. notwendigen Sicherheitsmaßnahmen garantieren können.. Alle <• Stationsvorsteher in Aegypten,; sind instruiert worden, bis aufweiteres keine Güterzüge zui ladpn, die für Palästina bestimmt sind. Y Rom. (JTÄ.) Corporal; Daniel« Alonzo wurde zu 524 . Jahren Gefängnis von einem TL S.' Kriegsgericht verurteilt;. Er hatte . in einer Yijf- Auseinandersetzung zwischen amerikanischen -f| ■ •.-7, Soldaten und italienischen Zivilisten den 25- ’; jährigen italienischen.. Juden, Anselmo Effrgt, Erschossen. 7-- . Lodz. (JTA.) Am 23. April begann die Ge- - richtsverhandlung . gegen Hans Biebow, den , früheren Kommandanten des Lodzer Ghettos, der unter Anklage* steht, den Tod von 30ÜOOO Juden verursacht zu haben. Das-Verfahren .gegen Biebow, ^ein wohlhabender Kaufmann aus Bremern, ist das. erste einer Serie Von Verfahren gegen deutsche Beamte, von denen 60 bereits im Lodzer Gefängnis als Kriegsverbrecher festgehalten werden. -. Der Staatsanwalt,M., George Lewinski; ist Jude und einer der drei Richter ist M. Mi-; chal Mirski, Vorsitzender des Lodzer Jüdischen Komitees. Die Anklageschrift basiert auf den offiziellen deutschen Akten, die nach der Befreiung von Lodb sämtlich aufgefunden wurden.\ - / Biebow erklärte sich , für n i c h t schuldig und fügte erklärend,.hinzu, daß. er gezwungen war,' die Befehle der Gestapo .nuszuführen. « London. (DENA-Reuter). Der britische Kriegs- . minister Bellengär erklärte im. Parlament, der Militräbefehlshaber Tn PälästinarHabe Nachrichten erhalten, daß dem Kronrat ein Gnadengesuch. für Grüner:, vorliege und daß eine , Beratung darüber riüf deh 23. April fes-tge- ,.-N setzt war. ’ s , Jerusalem. fDENA.) Die Presse gab bekannt, daß man Dov Grüner und seine 3 Leidensgenossen vor der-, Hinrichtung geschlagen habe. Rabbiner Herzog ..forderte die Jüdische Gemeinde/'in Zefath auf, ihm einen Bericht über den.Zustand der'Leichen vor der"Beerdigung wnd Photos einzufcenden. Thora-Schmuck im Besitz der jüdischen Gemeinde Koblenz (Dieser ^antike, mit Edelsteinen besetzte Schmuck War in Koblenz versteckt und, wurde nach \ ‘ der Befreiung def.- Jüdischen Gemeinde ■ übergeben',' ' , '; i ' ' Jerusalem. (Ä.P.) Im .Hauptquartier der motorisierten Streitkräfte der Armee in Sharona, bei Tel-Aviv wurde eine Sprengung ' verübt. 5 Soldaten wurden getötet und 6 schwer verletzt.1 Den ‘Angreifern1 gelang es,, in das stark, bewachte Lager einzudringen, indem sie als .Wachpolizei verkleidet ein 'Postauto benutzten. ", .. . ... - 1 Jerusalem. (Reuter.) Der Leiter ^der Sicherheitspolizei Nord, Convest, wurde im Zentrum der. Stadt Haifa durch zwei junge Leute aus einem vorbeifahrenden Taxi erschossen. Die Angreifer'entkamen. - Y In Jerusalem wurden während einer. Kinovorstellung ,3 britische Offiziere entführt. Vom Park-Hotel ' in Tel-Aviv ist der britische Kaufmann Collins! entführt worden; - näclw dem er nachwies, daß er von jüdischer Herkunft', sei, wurde er entlassen. %IELE GRÜSSE AUS DEM AUSLÄND beweisen uns, daß Ihre Freunde und. , Verwaadten sich sehr üher unsereZeitung freuen. Sie können jetzt für alle Länder bei uns abonnieren. Die Gebühren sind aiu; dem Kopf unserer Zeitung ersichtlich. Bitte senden Sie diese mit Ang^e der Adresse in BLOCKSCHRIFT auf unser - Postscheckkonto Essen 6S080 ein. JÜDISCHES GEMEINDEBLATT FÜR DIE BRITISCHE ZONE ■\ DüsseldorLBenrath, Friedhofstr. 23—25 r. Jerusalem. (P.R.) Im Regierungslazarett in Haifa starb das 3. Opfer des Kampfes . auf dem Illegalen-Schiff „Theodor HerZl“, M.enacheni Sam et, im Alter. von 26 Jahren. Jerusalem. (Reuter.) Das britische Militärgericht verurteilte 2 Araber-der geheimen Mi-, litärorganisatipn YNejada“,. bei denen Waffen gefunden wurden, zu 18 Monaten Gefängnisi.- Zur selben Zeit wurde der Jude Asulei für dasselbe Vergehen zum Tode verurteilt. Das Urteil würde in ' lebenslängliche Zuchthausstrafe umgeteandelt. ylerus'alem. Die medizinische “ Fakültäft der Hebräischen Universität, wird im Jahre 1948 ihre Tätigkeit beginnen. Zu diesem’Zweck proklamierte . der Jischuw eine 5jährige .Sammelaktion von'250 600 Pfd. jährlich-, ' Einige jungepaiästmensisohe Mediziner reisten ' nach dem' Auslande ab, um dort die modernen pädagogischen -Systeme zu studieren. Ebenso wird:' in Kürze eine Gruppe Pflegerinnen ihre Studien im Ausland beginnen. Jerusalem. Amtlich '.wird bekanntgegeben, daß britische Kriegsschiffe' wieder ein' Schiff mit 800' „Illegalen“ stellten. .Das Schiff wurde iri den Häfen von, Haifa eingeschleppt. Nikasia (Cypern). Im, Zusammenhang mit der Kürzung der; Einwanderungsquote nach Palästina führten alle Internierten in den Lagern C-yperps - einen 100-stündigen Hungerstreik'durch., . a. ' , . Jerusalem. (DENA). Kurz, vor x der Vollstreckung der Todesurteile haben sich die ver-, urteilten Mitglieder deS- „Irgun“, Moshe Barazini- und Meir ben Eliezer . Eeinstein, eine kleine Menge Sprengstoff besorgt' und die Zelle, gesprengt. Die beiden kamen auf diese Weise, ums Leben. , ' 7 1 Baräzini war 23. JahreY alt, Meir Feinstein — laut Angaben seiner Mutter --7 17 Jahre. ' Da'S" Gericht schätzte ihn aber auf 23 Jahre/ 7 Einige Stunden nach dem. Selbstmord wurde der britische Militärzug der Linie' Kairo—r Jerusalem in der Nähe von Rechowoth gesprengt. Eine große Anzahl Waggons wurden zerstört,' 3 Reisende getötet und 41 — darunter einige Zivilisiten „. verletzt. D6r Geheimsender des „Irgun.“ bedauerte,, .daß bei diesem Angriff — für den der „Irgun“ sich verantwortlich*; erklärt — .Zivilpersonen unHr; den Opfern seien. Ferner kündigte er die Schaffung von Militärgerichten' beim '„Iigün1 * an; die. die gefangen^enqmmenen Soldatenrichten und die Urteile ohne Berufurigsrecht vollstrecken werden. Jerusalem. (DENA.)-. - Amtlichen Meldungen zufolgesetzten die Intemiörten .in Karaola's (Cypern) die Lagereinriclitungen;' in Brand und versuchten - zu entkommen-. Die Wache ' gab Schüsse ab, [wobei ein Jude getötet .und sechs verletzt. Würden. , : 7 > 7.; Haifa. ' (Times-Welt-Diehst.) / Zu . einem' . ] (|1 Kampf kam es im Hafen von Haifa, üsi als . der 3500. «.Tonnen' große Dampfer „Q-alätfa,“* rnit ,700, 'illegalen' jüdischen Einwanderern an Bord' von einer / britischem Marinemannschaft'angehalten wurde. Tränen- ,7 gas und ■ Gummiknüppel .mußten, benutzt '«\yer--, den, um den Widerstand zu brechen; 12- Juden- ', Und drei - britische Marincsoldaten wurden ver- . wundet. , Die. Einwanderer, in /der Hauptsache 'Polen, erklärten, sie seien von Auschwitz ge-, kommen. 7 Die Verwundeten -Wurden' ins: Krankenhaus in Haifa gebracht, Die 'anderen ■ befinden sich auf dem Wege nach Cypern. , - . Haifa. Die britischen Kriegsschiffe. ,jRivar* und '„Windsör“, . die die Deportierungen der „Illegalen“ nach Cypern dürchführten, : wür-7 'den durch Minen beschädigt. Die „Haganah“ ' übernahm. die. Verantwortung für die -Bescha- - digunge'n. ' . ' New York. (Our Way.) Der Vollzugsausschuß des Jüdischen Weltkongresses hat einen" Appoll an das amerikanische Judentum erlas- ' ' sen,. beim- Wiederaufbau des kulturellen Le- 71 bens der europäischen Juden zu helfen. Im .Hauptbüro des Kongresses-in New York kom~ '; men täglich /. viele Bitten um' Üebersendung , 1 von Büchern und Gebetbüchern für die in den * Lagern und Städten wohnenden Judetf an. : Die Bittsteller- Weisen dabei darauf hin, .daß die' Befriedigung der kulturellen Not | nicht Weniger wichtigsei, als die materielle {Unterstützung. 7 ' 7- Bisher hat das Kultur- ^und Erziehungsdep^rtment beim Jüdischen , Welt-Kongreß, ca. 180 OO’Ö Bücher an die Läger unci Gemeinden , in Europa, vdrwiegep.d-in Deutschland, Oester-, . - reich und. Italien! gesandt. . - , . " - i ’ Iri dem - Appell wird, u. a., gesagt: „Die jüdischen. Schufen ’ können ohrie passende Bücher , * Und Schuliristrumente, ihre Aufgaben nicht er-; . •füllen. Die jüdischen Bibliotheken müssen «wieder'' eröffnet werden, das geistige , Leben der Juden in den Lageret müß auf ‘üem richtigen ,Niveau gehalten werden. Sie müssen/, wieder von der jüdischen und allgemeinen Erziehung und Bildung genießen können, ■ vorü; der sie im Läufe der letzten träglkchfen Jahre; ' abgeschnitten wareh, damit sie Wieder das jü-; - disch-külturelle Leben aufbauen können.“ j Zuin . Zwecke der BücHersammlung . wurde beim Kongreß ein spezielles Komitee gebildet, dessen Ehrenvorsitzender Prof. Albert Ein-,- . stein ist. Zum -Komitee gehören auch Ver treter der verschiedenen Institutionen und! Parteien, sowie - führende jüdische Verleger, und Schriftsteller. . . . Äbonnement: (inci. Porto- und Zusendung unter Kreuzband): .7 ' De u t s c h l a n4: l ' 3 Monate RM. 3,30, 6 Monate RM. 6,50, 13 Monate RM. 12..80. - ' Ausland: 3 Monate RM. 4,40, 6 jVIonate RM. 8,60, 13 Monate RM. 17,— 7« ,v nur auf Ueberweisung Eitsea 65080te Jüdisches Gemeindeblatt - für die britische Zone Düsseldorf-Benrath Friedhofstraße 23 2§Y Postscheckfeontoij Vom Lager nach Palästina Es war ein regnerischer, unfreundlicher Nachmittag. Draußen, außerhalb des . Lagerzaims, stand in . langer Kette7 ein trauriges Gewirr deutscher. Personenzugwägen, vorsorglichmit Nummern versehen, damit jeder einzelne und jede Gruppe oder Partei — denn deren gab es •viele. -— genau •yrußten, wohin sie .gehörten. So sah es am 2. Mai in Bocholt aus, in dem vor kurzem / errichteten Transit-lager. für Palästinawanderer. ' Im Speisesaal des Camps Wimmelte-es ' von Menschen, das zahlreiche Handgepäck verstellte fast die Gänge, Kinderwagen' waren keine Seltenheit. Und so warteten die. 260 Juden, darunter .je. etwa 100 Männer/und Frauen undungefähr 50 Jugendliche . und Kinder unter 20, geduldig, bis der Lautsprecher ankündigte, daß die -Sperre' zum Bahnhof, 'der eigentlich, kein Bahnhof,. - sondern eher Yein Abstellgleis aus' der Zeit ist, afs diese Barackenlager der Unterbringung von Kriegsgefangenen diente, offen sei. < Y Jene 260, die KY Z. und - jahrelangen Auferithalfc in D.- P.-Lägern, meist Belsen, hinter, sich haften, erschienen, jedenfalls äußerlich, kaum erregt. Noch hatten sie ein Stück Weges, das letzte, entscheidende, , vor sich. Freude und Jubel und-/das Gefühl des Erlöst- 'und-Befreitseins wird sich gewiß erst -'bei der .Einschiffung ' in, Marseilles und bei der Landung drüben in Palästina richtig, äußern. Immerhin die jungen. Menschen waren -lebendig und froh; sie sangen, ließen ihre, Fahnen aus den Abteilen, wehen, drängten .sich-an die Fenster, winkten und Sänge» und winkten noch einmal. Die Aelteren schienen eher resigniert, müde, aber froh im Herzen, in dem Gefühl, in - einer* Woche am Ziel zu sein. Die/ Abfahrt war so ausgezeichnet;-vorbereitet — -ein Team aus ' jüdischen1 Sozialarbeitern, gestellt von den. ausländischen Hilfsorgani-; sationen, dem American Joint, der Jewish Agency und' dör. Jewish Relief Unit, , hatte unter' leitender Mitwirkung von UNRRÄ und Kontrollkommission vorzügliche .Arbeit ge-, leistet —,’so .daß die Formalitäten an der primitiv hergerichteten Sperre rasch ‘ ünd^rei-; bungslos -v.onstxatten gingen; Für die ' Rabies, 1 unter ihnen^ einige ohne Eltern, stand eiri be-| soriders geeigneter Wagen, zur Verfügung, für . die Mitnahme ausreichender Nahrung und die Verpflegung , auf - den wesentlichen Stationen - war’ Vorsorge, getroffen, Yund jüdisches YPerso-/ nal begleitete die .Gruppe bis zum Hafen. Als sich,. unter dem Absingen-der' HatikWah,- der Zug langsam in Bewegung setzte,' riefen die .Helfer, des JLagers und die eigens aus die-' sem Anlaß nach Bocholt gekommenen Vertreter . der UNRRA, .der Militärregierung, .der •Jewish Relief Unit undder Jewish Agency/ dieser zweiten Gruppe vonvÖ. P.s, die aus der britischen Zone nach Palästina wandern, .ein, letztes herzliches Lebewohl/zuY Es war der Ausdruck der persönlichen* Freundschaft,' die Helfer und Betreute verband. . ' ■. ' 5314382843728697080846063533684377748728490682946

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