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Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone · 1947-04-15 · 1 (15.4.1947) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone
Volume
2 (1947/48)
Issue
1 (15.4.1947)
Date
1947-04-15
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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Nummer 1 JÜDISCHES GEMEINDEBLATT 15. Apiil ti 1917 wurde in Moskau, das hebräische Theater'„H a b i ma“‘(Habima ist hebräisch und . heißt auf deutsch: Bühne) gegründet. Wachtangow/ ein Schüler, Stanislawskis, war sein erster Leiter-. Ihm ‘verdankt die Habima ihre einmalige künstlerische und geistige Entwicklung. Theater vom Kultischen und von den rituellen Ursprüngen her' das war in jenen Tagen etwas "unerhört Neues, ja Gewagtes. Die Entstehung des Theaters in der Antike und im Mittelalter waren die eihzi- . gen Parallelen, die sich "vergleichsweise ziehen ließen, das kultische Element wurde wieder zum Ausgangspunkt. Gastspielreisen führten in den zwanziger . Jahren' die Habima durch Europa und Amerika. Ueberall hinterließ diese Bühne mit ihren Darbietungen einen nachhaltigen Eindruck. Viele werden sich noch an die Habima-Gastspiele in Mannheim, Frankfurt und Karlsruhe erinnern. Man . reiste ihnen damals nach. Man vermochte es auf ein Mal nicht zu fassen, was da mit so unheimlicher Gewalt auf den Brettern geschah. Kunst allein konnte das -nicht sein. Denn in diesem Punkte, war man nicht so leicht zu überraschen: es gab Reinhardt, Jessner, Piscator, Hartung und .noch manchen bedeutenden Namen mehr. Man war durch große Leistungen verwöhnt und hatte Wertmaßstäbe und Vergleichspunkte, hatte 'Ansprüche an ein immer wie geartetes Neues zu stellen. Die Habima 'versetzte in Unruhe: sie -war nicht Theater allein, sie war gleichzeitig Geschichte, Legende und Hoffnung eines Volkes, Geschichte der Verfolgungen und der Diaspora, Messias--.Lege.nde und Hoffnung auf Rühe und Heimat Der einzige Ausdruck dieser Hoffnung war die- Spräche dieser Bühne: die Sprache der Erzväter und des Alten Bundes, das Hebräisch des alleinigen Gottes. Theater in dieser sakralen Sprache sollte ein Band schaffen zwischen den in der Diaspora, in der Welt zerstreut lebenden Juden und dem. Heimatland'' Palästina. Von Moskau, Warschau, Berlin, Paris, London, - New York, Johannesburg, von allen Städten und Plätzen der Erde äüs, wo Juden wohnten, leuchtete die. uralte Sehnsucht aus: Jerusalem! Und nicht nur die heiligsten, sondern auch die. alltäglichsten Dinge wurden auf dieser Bühne in jener Ursprache der Erzväter gesprochen., Meist waren die Stücke aus dem» Russischen oder - Jiddischen ins Hebräische übersetzt.- Unvergeßlich immer noch ^sind Anskis „Dybuk“, Leiwiks „Golem“, Pihskis „Ewiger Jude“. Welch eine Welt tat sich da auf! Nicht etwa in den Texten,, denen selbst die meisten Jüder mit ihren geringen Schulkenntnissen der hebräischen Sprache kaum Wort für Wort folgen konnten — sondern in der. Darstellung, <di<' jedes Wort und, allen Sinn optisch, visuell sc greifbar deutlich werden ließ, daß nichts unklar blieb und keine Nüance sich in einem leeren Klang verlor. ' Man konnte schon von einern Wun'der sprechen, Von einem Wunder allerdings, das Wachtangows Genialität mit fast dämonischer Gewalt und:- Macht der Beschwörung vorbereitet hatte. Die Dramatiker, die sich die Habima ins Hebräische übersetzte (inzwischen hat sich.ihr 'Repertoire wesentlich ausgedehnt), überragten kaum den üblichen guten Durchschnitt, aber : der- Stoffkreis war es, der ün der Darstellung der Habima, in ihrer zwingenden Gebärde, in der treibenden Musik des Tonfalls und im lösenden vieldeutigen tänzerischen Aufbruch und Aufschwung za einer großartigen Phantasie voll realistischer^ Aussage wurde; Bernhard .Diebold hat .in seiner Habima-Schrift eine treffende Deutung dieses .gesamten künstlerischen Vorgangs (gefunden: „Die Hebräer der Habima bekennen nicht Dichter, sondern durch den Mund ihrer an sichmittelmäßigen Dramatiker den Sinn ihres Lebens. Sie glauben gewiß nicht an die Geschichten und Fabeln vom Dybuk-Dämon oder vom. Golem aus' Lehm. Aber -sie bekennen sich zu den Symbolen der leidenden Seele, zur Tragik der erdgeschaffenen ’ Kreatur, zur. Schuld an der Verkennung des Messias,^ zur Strafe an der Unrast Ahasvers. Wer diese Schauspiele der Habima gesehen hatj spürt den'Gottesdienst der Kunst. Trotz Schönheit von Maske urrd Szene war's nicht ein Kult der Schönheit. Sondern vdie Schönheit, diente, den Symbolen des Glaubens und dem Sinn des Lebens.“ Es entsteht keinerlei Diskrepanz, wenn die profanen Anlässe und Laute des Lebens in den Klängen der heiligen, alten Sprache ■ Ausdruck. finden, . Im Gegenteil: kommt man erst hinter den Sinn dieser scheinbaren Gegensätzlichkeit, dann entsteht auch v@n dieser Ebene her eine neue, vielsagende Faßbarkeit des unlösbaren Verbündenseins von Göttlichem und: Menschlichem. Der Alltag steigt auf der Jakobsleiter hinan. Er wird dadurch keineswegs entrückt, sondern nur um eir. vielfach Erklärendes verdeutlicht. Und das Entscheidende:, die Darsteller der Habima glauben zwar nicht ah die gespenstischen und spukhaften Einzelheiten, . nicht ' an die Mittel ihrer Kunst, aber sie glauben an die Schicksale, die sie spielen, die sie in ihren leidemrelchen Hoffnungen zu einem Volk und als solches, zu einer Stimme der Menschheit machen. Darin liegt die übernationale Bedeutung der Habima. Dreißig Jahre sind es her, daß die Büfine in Moskau gegründet wurde. Und bald sind auch schon zwanzig Jahre verflössen, seit wir sie hier gesehen haben und unser Erstaunen an m Leo Baeck: soziale In der, im Jahre 1923 erschienenen Ausgabe „Lehren des Judentums“, dritter Teil: „Die sittlichen Pflichten der Gemeinschaft“ fin-» den wir ein von Dr. Leo Baeck geschriebe-' nes Vorwort. Was über Leo Baeck zu sagen ist, hat‘-die Weltpresse des Jahres 1945 in einer Art und Weise gesagt, die von uns durch nichts ergänzt, zu werden, braucht. . - * * * Das Judentum besitzt von der Zeit .seiner Propheten her den Gedanken der Verpflichtung gegen den Mitmenschen und .der Verantwortung für ihn; vom Judentum ist dieser sittlich-soziale Gedanke der Welt gegeben worden. Er hat hier den dynamischen Charakter, d. h; er wirkt als eine Forderung, die an den Menschen gerichtet ist, und in der,, von Geschlecht zu Geschlecht mehr, die Gesinnung gestaltet wird.. Einen ähnlichen Gedanken hatte auch die griechische Philosophie, aber ihm war der statische Charakter eigen, d. h. er gründete sich auf die Idee vom vollkommenen Gesetz, das den vollkommenen Staat schafft, welcher die Menschen erzieht und verbindet. Der .Anfang des Sozialen ist im Judentum die Anerkennung des Menschen durch den Menschen. Das Menschenrecht ist hier vor allem das -Recht des Mitmenschen, das Leben, . auf das er; neben uns Anspruch bat. „Dein Bruder soll mit dir leben.“ ' Schon dieses Wort „dein Bruder“ enthält hier alles; es ist der Keim, aus dem alles weitere erwächst. Der .Mensch und' der Mitmensch gehören hier zueinander.- Der aridere ist derselbe wie ich, er ist-in allem Wesentlichen und Eigentlichen mir gleich, er ist Wesen von meinem Wesen, die Würde, die mich zum Menschen macht, ist auch seine Menschenwürde.^ „Dü sollst deinen .Nächsten lieben wie dich "selbst.“ t Seine Kraft gewann dieser soziale G-e danke hier dadurch, daß er nicht bloß ein ethischer, sondern ein y religiöser ist. Der andere, der neben mir in. der.Nähe oder der Ferne lebt, ist mein .Nebenmensch, weil Gott ihn geschaf- '.hr erlebten. Inzwischen ist ein Inferno über die. Welt gegangen, das sicher auch einmal in leuen Stücken der Habima aufgezeichnet werfen wird. Denn die Chronik vom Leidensweg 5er Juden wäre ohne eine solche notwendige Fixierung. nicht vollständig. Wahrscheinlich ./erden auch' diese Stücke sich in dem-eigenartigen Stil legendärer Realistikbewegen, deren faszinierende Kraft schon damals erschütterte: durch die tiefe Liebe zum Schick- MeldepHichi £itr die britische Zone •Wir bitten - unsere Leser, die jüdischen'Gemeinden und Institutionen, uns telegraphisch oder, wenn möglich telefonisch abends; nach 6 Uhr gegen Rückerstattung: der Unkosten von allen Vorkommnissen, die gegen uns gerichtet sind, Kenntnis zu geben. Jüdisches" Gemeindeblatt Düsseldorf-Benrath, Telefon 23003 des Judentums fen Jhat, wie er mich geschaffen hat, zu ihm spricht und ihn hört, wie er zu mir spricht und mich hört. Ursprung und Ziel des Lebens, die mein Leben umschließen und bestimmen, sind Anfang und Zweck auch seines, Rebens. Gott, der mich zum Menschen ge-, macht hat, hat jeden neben mir ebenso zum> Mensdhen gemacht, jeden daher als einen Mitmenschen neben mich gestellt. Durch Gott ist er mein Nächster geworden. Jede Tatsache — das ist das Eigentümliche des Judentums -— ist zugleich Aufgabe. So wird es, wie es ein von Gott Gegebenes ist, daß alle Menschen neben mir meine Mitmenschen sind, zum Gebote für mich, daß ich sie zum Mitmenschen mache. Ich v soll ihr Leben mit dem meinen verbinden,' alles ihnen tun, wodurch -ihr Menschentum, mit dem meinen geeint wird. Und-da im Menschentum der inhait des Lehens gegeben ist, so ist auch in dem Gebote des Mitmenschentums; der Inbegriff , der ’ Pflicht, der gesamte Umkreis des Gebotes gegeben. . Am Mitmenschengewinnt unsere Aufgabe die ■ Fülle; ihrer Wege und Ziele, der Dienst Gottes de’ii Reichtum seines Sollens und, Könnens. Religiosität ist hier ein Soziales.. Es gibt keine Frömmigkeit ohne die Arbeit für den Mitmenschen. Inhalten Pflichten gibt es ein; Nebeneinander und Nacheinander, eine drängende und eine wartende Stunde. Aber, grundsätzlich, durch das Gebot Gottes, sind wir jedem zur Erfüllung des Mitmenschentums verpflichtet. Nicht darf durch Wohlwollen und Neigung ein Kreis ausgesondert werden, sondern jeder Mensch, auch der Fremde und Andersgeartete, auch der,- der uns ein Feind, war ' oder ein Feind noch ist, hat auf 'uns Anspruch. Jeder ist unser Bruder und unser. Nächster 4 und hat darum das Anrecht auf uns; das Anrecht. seines Menschentums ’ auf unser Mitmenschentum. Was wir ihm tun, ist därüm nicht ein Uebriges,» ein 'Außerordentliches, sondern ist Zedaka, Gerechtigkeit, das, schlichte selbstverständliche Gebot. Mit seiner Erfüllung haben. wte nur getan, was die Pflicht verlangt.- Das Soziale stellt ' die positive Gerechtigkeit dar neben her bloß negativen,' gesetzlichen. Durch sie wird die sittliche. Gemeinschaft geschaffen, der Staat in seinem positiven, sozialen Sinne, die Gesellschaft .Sittlich Zusammengehöriger, der Staat der Zedaka.'■ Menschliche Aufgaben , und menschliche Werke schließen nun .die zusammen, -die der gemeinsame natürliche oder geschichtliche Boden trägt. Nicht bloße Interessen mit ihren' Nützlichkeiten sondern Gebote mit ihrer Sittlichkeit verbinden und einen jetzt und stellen die Gesamtheit, den Zusammenhang her. Wer allein stehen, nur für sich wirken und arbeiten will, Rat gegen diese. Gemeinschaft, gegen diesen Staat schon ein Unrecht getan, auch wenn er im negativ bürgerlichen Sinne imtadlig dasteht. Erst die soziale Pflichterfüllung' macht hier zum Bürger, der Staat ist ein Staat der Mitmenschen. Was wir dem Mitmenschen -so erweisen, sohv len'wir auch seiner Seele tun; wir sollen „seine Seele kennen“, auch „die Seele des Frem-' den“. Alle Schuldigkeit soll ihre Wärme, ihren Herzensatem haben. Die Gerechtigkeit ' soll ihr Innerliches, ihr Gemüt durch die Nächstenliebe erhalten; und wo jene vielleicht erspart bleibt, die Stunde ihrer Pflicht nicht erfährt, dort behält diese noch immer den Raum ihrer Möglichkeit. Die Nächstenliebe gehört in das Soziale hinein, sowie das Sehnen und Fühlen in das Wesen, in das Menschentum des Mitmenschen hineingehört. Wir sollen auch innerlich an ihm Anteil nehmen, das Verlangen seines Gemütes, das Wohl und Wehe seines Herzens begreifen. Nicht. die Hand nur, sondern die Seele auch soll im Sozialen, lebendig sein. Die Gemeinschaft soll eine Gemeinschaft innerlich Verbundener, eine Gemeinschaft des Friedens sein.; Seinen letzten und» höchsten Ausdruck hat der soziale Gedanke dann in dem jüdischen, ‘ messianischen Gedanken vom Gottesreich gefunden. Alle Menschen sollen in diesem. Sozialen, sich zusammenfinden, die-Menschheit der. Zedaka schaffen. Es gibt Grenzen, die die Macht setzt, Schranken» die der Nutzen aufrichtet; für das Gebot, für die soziale Pflicht gibt es keine staatlichen Grenzen, keine vorteilhaften Schrariken. Die Entscheidung zum Mitmenschen sieht überall die Nähe, , sieht immer den Nächsten, den 'Menschenbruder.' Alles Menschliche ist hier im Horizont. Die Länder -und die Tage werden' im Gebote geeint. Im sozialen Gedanken werden die Menschen zur Menschheit. - Leo Baeck, sal des eigenen Volkes und durch die religiöse. Inbrunst, mit der auch das leichteste Gewicht an Hoffnung für den Menschen ausgewogen und in erduldender Strenge verteidigt wurde. Damals bewarfen völkische Blätter, die Kritiker mit, Schmutz, die begeistert dieeinzigartige , künstlerische Tat der Habima priesen und verkündeten: . die Inseratenaufträge von Tietz,/Knopf oder. Wertheim oder di^ Gelder sonstwhlcher Firmen trübten 'ihr Urteil, ja bestächen sie offensichtlich. Ist zu hoffen, daß diese Kreise heute gelernt haben und endlich aus der Niedrigkeit eines Wahns herauskommen, der sie, so lange sie auch nur noch ein Jota -davon, stehen lassen, zu * minderwertigen, leeren Subjekten stempeln muß? > Heute, wo der Jude Victor Gollancz in London unermüdlich zu Hilfsaktionen. für die geschlagenen Verfolger aufruft?. Ein neues Gastspiel der Habima in Deutschland müßte zu einer Triumph-Reise ewiger Versöhnung werden. Denn was die Habima an ihren wunderbaren Abenden darstellte, haben yauch unsere großen Geistergelehrt: daß das Schicksal den Men- , sehen auf seinem Wege zum Menschen nicht aufhalten darf. Wie sonst könnte es geliebt werden? . ' . r t . Emil Belzner. Juden, die hervorragend bei. der Erschließung des Films;/, waren (1883—1925). Auf den' Schriftsteller Leo Leipziger (Roland-von Berlin) geht die Gründung des ersten Kinematographien in Berlin zurück (Gewerbeausstellung vom Mai 1895). Paul Davidson (1867—1.927) schuf den ersten deutschen Film-Konzern, mit Hermann Fellner (1878— 1936), Hans Lippmann, Erich Pommer (geh. 1889,'- Produktionsleiter' der Ufa von 1922 bis 1933), gehört er zu den Organisatoren der amerikanischen Film-Industrie’ .an deren- Aufbau Warner Bros.-, William Fox, Sam. Goldwyn, Carl Laemmle, Marcus- Loew, Louis B. Mayer, Josef Schenk, Irving Thalberg, Adolf Zuckor, J. Somlö, hervorragend beteiligt sind; Heinrich Brückmann verhall durch Gründung des Tonfilmsyndikats (Tobis) dem Tonfilm in. Deutschland zum Durchbruch,' der 1928—1929 von Amerika („Jazzsänger“, darin das Kol Nidre, und. „The singing fool“; beide mit Al Jolsön) ausging. /Die. Klangfilm GmbH, stand unter Leitung von Emil Meyer. litt Jahre 1934 legte Alexander Korda den Grundstein zur englischen Film-Produktion. / Hier seien einige Filme mit jüdischen Themen genannt: „Der Shylock von Krakau“ und Golem“. „Ritualmord“ (1919),: „Glaubensketten“, „Der Golem“ (2, Fassung), „Kaddisch“, „Seine Söhne“, „Das alte Gesetz“ (1932), „Graf Cohn“ (1924). Tonfilme: „Jazzsänger“, /Affäre Dreyfus“, „Zwei Welten“, „David Golder“, „Dreimal Hochzeit“ (1930), „Petterson und. Bendel“ (1933), „Haus Rothschild“ (1934), „Jud Suss“ (1934), „Der Golem“ (3. Fassung 1936), Palästina-Kulturfilme. . ' An der^künstlerischen, technischen und kaufmännischen Erschließung ■ des Films sind zahlreiche Juden hervorragend beteiligt. Der' erste weltbekannte Film-Star war Max' Linder für Unser, Mitte Mai 1947,’ in Düsseldorf zu eröffnendes , ‘ 1 Hausdame 2 BüfFet’KontrolIen . 8 Zimmermädchen 2 Hausdiener- 4c Jungens (Hotelpagen) ' 5> Servlerdameu 2 Kaffee* Ko übinnen 1 Gaderobenfrau , (mit Zeitungsverkauf) Pächter für Damen« u. Herren* Waschräume , Bewerber(innen) mit guten Referenzen (ehemalige Mitglieder der Partei, oder einer dieser angeschlossenen Organisationen ausgeschlossen) Werden um schriftliches Angebot .gebeten Angebote unter Nr. 55, an.die für die britische Zone (22£) Düsseldorf*Benrath Friedhofstraße 23—25 Wir freuen uns, zwei' hervorragenden gliedern der Jewish Relief aufs herzlichste zu ihrer Verlobunggratulierenzu können: Eva.Frankel, 92 Jewish. Relief Unit und Dr.-Sacha Gottlieb, Medical Officer, Mobile Ambulance Unit, 96 Jewish Relief Unit. v - * * * ■ V Einer der rührigsten Mitarbeiter der Jewish Agency for Palestine in der britischen Zone, R u w e n Abelson vermählte sich mit .Chanah Eisenberg. Auch ihnen wünschen wir von Herzen Glück und frohe Rückkehr nach. Erezi Diesen Wünschen schließen sich an: Chaskel Rozyne, Israel und Henryk. Ingster. Am 30. März 1947 hat der Präsident des Rates der jüdischen Gemeinden der britischen Zone, Herr Norbert W oll he i m mit. Fräulein Friedei Löwenberg die Ehe geschlossen. Ein herzliches Masel-tow .dem jung vermählten Paar. . .. 'j Der Landesverband der jüdschen Gemeinden Nordrhein-Westfalen. Am ,1. April 1947 verstarb an den Folgen eines Herzschlages das Mitglied unseres Vorstandes Herr Fritz Bloch, zuletzt wohnhaft in. Kohlstädt in Lippe. Herr Bloch war seit Mai 1946 von, Breslau hierher, evakuiert. Vom ersten Tage seines Hierseins hat er sich für. den Neuaufbau unserer Gemeinden eingesetzt. Ebensö war er als Vertreter der jüdischen Flüchtlinge im. Kreisausschuß tätig. Wir werden ihm jederzeit ein ehrendes Andenken bewahren. ' ■ ■ ' ,: Jüdische Gemeinde für den Kreis Detmold. Am 19. März verschied nach längerem Leiden unser Gemeindemitglied Frau Hedwig Gold- Schmidt, geb. Funke, im Alter von 53 Jahren. Die tiefere Ursache ihres frühen Tbdes waren eine 3Mjährige KZ-Zeit in Riga und die quälende Ungewißheit über das Schicksal ihrer Angehörigen. Die Verstorbene stand vorder Ausreise zu ihrem Sohn. Jüdische'Kultusgemeinde Hagen u. Umgebung Die. gepflegfe Gas Isf affe des Hofgarfens in Düsseldorf DiisseldorfoBexicath Hauptstraße 46 / Telefon 711614 Düsseldorf, Graf-Adolf-Straße 49-53 Ruf 18202 u. 18222 / 0847268652086826340251082725325268^5908402086820261252584820748741681026865

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