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Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone · 1947-04-15 · 1 (15.4.1947) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone
Volume
2 (1947/48)
Issue
1 (15.4.1947)
Date
1947-04-15
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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Nummer i JÜDISCHES GEMEINDEBLATT 15. April 1947 ¥ Sederfeiern In Düsseldorf; ' Am 4. April (Erew Pessäch),. hatte der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Düsseldorf, zu einer Seder-Feier; eingeladen und eine überwältigend große Anzahl unserer Gemeinde- Mitglieder war dieser Einladung gefolgt. Nach dem Abendgottesdienst (indem .vorläufig leider immer nogh behelfsmäßigen, Betsaal des Oberlandesgerichtes, der die vielen. Menschen garnicht fassen konnte), brachten große; Autobusse der Rheinbahn die Teilnehmer der Feier in die prachtvoll äüsgeschmückten Und 1 hell erleuchteten- Räume .‘der Firma- H enkel,, wo die herrlich gedeckte und mit strahlenden Kerzen* geschmückte Tafel, die Gemeindemitglieder erwartete. - _ ■ " Julius .D r e i f u s s, der 1. Vorsitzende der Gemeinde, begrüßte die Gäste, unter denen siqh auch einige auswärtige Gemeinden befänden. Der Seder-Äb-end selbst wurde von D rei f u s s. im Sinne unserer güten, alten Tradition abgehalten. Dadurch, 'daß er die wichtigsten Abschnitte der „Hagadah“ in deutscher Sprache erläuterte' und hierbei auch Vergleiche mit unseren Drangsalen der letzten 12 Jahre zog, wurde die Erzählung vom „Auszug der Kinder Israel -aus Aegypten“ und .damit Sinn und Symbolik des Pessach-Festes, auch;denen verständlich, die im Hebräischen' picht so bewandert sind. - » Für das leibliche Wohl hatte, in der bei ihr .nun schon gewohnten und fast als ' selbjstver- 'stündlich hirigeproihrnenen Weise, Frau Dreif u s s auf das' allerbeste gesorgt. Der Verfasser dieses Berichtes sprach Frau Dreifuss am Schluß der Feier, ,im Namen aller Teilnehmer, für. die von ihr geleistete enorme Arbeit, diesen Abend zu einem so schönen Gelingen zu bringen, den herzlichsten Dank; aus,, dem alle dadurch besonderen Ausdrück gaben, daß sie sich ihr zu Ehren von den Plätzen erhoben. “• Ich glaube, daß von den 200 Teilnehmern dieser Seder-Feier’, als die Autobusse der Rheinbahn gegen 22% Uhr zur Heimfahrt adfforde.rten, jeder Einzelne den Festsaal mit dem Gefühl verließ': „Das war wirklich eine ganz große Angelegenheit.“ : : ' A. Sieradz. Iin Flüchtlingslager "Wipperfürth: Die Jewish Relief Unit, die die Leitung aller Flüchtlingslager in Nordrheinland hat, veranstaltete am Eref-Pessach und am 1. Tag einen gemeinsamen Seder. Die Flüchtlinge der verschiedensten Läger wurden mit Autobussen nerangeholt. Der Aelteste aller Lager, ein Glaubensbruder aus Polen, las die Hagadp und gab.die einzelnen Erklärungen hierzu. Es waren insgesamt' 100 Personen anwesend, davon zirka 10 Kinder. s ‘ Die. Tatsache, daß sich diese Feierlichkeiten bis. in die frühen Morgenstunden hinzogen, ist Beweis dafür, wie sehr es den Helfern der Jewish Relief Unit gelungen war, diesen, heimatlosen Menschen wenigstens an,;’2 Abenden, das zu ersetzen, was. sie -seit so, langer Zeit vermißt haben. -Dem 2/ Abend wohnten als Vertreter der jewish Relief Unit bei: Gertrude Grossmarin, Dr. S. Gottlieb, Bertha Smith, Judyta Rogol,;Eva Frankel. o Von der Jewish Agency for Palestine waren anwesend: Ruwen Abelson und J. Lifshitz. " - Die Anwesenden wurden von. der Jewish Relief Unit durch ,Trudy Grossmann, als Leiteder Jewish Relief Unit in Wipperfürth, begrüßt und Grüße aus Palästina wurden von J. Lifshitz überbracht. ' Unsere-Flüchtlinge-in Wipperfürth haben uns beauftragt, . an dieser Stelle d4n beteiligten Hilfsorganisationen den herzlichsten und. aufrichtigsten Dank auszusprechen für all die Fürsorge, die ihnen zuteil geworden ist und dafür, daß die jüdischen Feiertage in * alter 1 traditioneller Form gefeiertwerden konnten. ' - * .. . .x. In Köln: Wie im Vorjahre, so versammelten sich -pich 'diesjährig der,. größte Teil der Gemeindemitglieder Erew Pessach zum Gemei'nschäftsseder, Es gingen so-zahlreiche Anmeldungen ein, daß man wegen Raummangel eine Teilung vornehmen, mußte. " ' Im Altersheim Blankenheimerstraße lag der Vorsitzende der Gemeinde, Herr Moritz Goldschmidt aus der Hagadah. Mit Begeisterung wurden die uralten Melodien „Adir hu“ sowie ,.Ki lau noeh“ angestimmt und. selbst die Alten über 80 Jahre sangen wacker; mit* Für Speis*. und Trank . hatte der Heimleiter, Herr Jakob Marx in vorbildlicher Weise gesorgt. In der Synagoge Ottöstraße versammelten sich zirka, 90 Mitglieder der Gemeinde zum Seder. Die Herren Bachenheimer und Jacobs trügen abwechselnd die Hagadah, vor und erläuterten den Inhalt derselben. Auch.hier verlief der Abend sehr angeregt, wenn man auch - nicht so, lange beisammen * saß wie unsere Weisen 4n Bene-Berak. Der. Wunsch und die Zuversicht .„laschonah habooh biruscholojim“ kam. wohl noch niemals so hpffriungsvoll .aus plen ■Herzen aller Anwesenden zum Ausdruck wie in diesem-Jahre. 1 Mogo. In Aachen: Etwa 30 Mitglieder; der Gemeinde: Aachen, nahmen am Seder-Abend teil. Herr Löwendahl begrüßte die Gäste. Er gab einen kurzen Ueberblicküber die Bedeutung des Pessach- ,festes und zog eine Parallele zwischen , der Befreiung der Kinder Israels aus der Knecht-, schaft Aegyptens und der heutigen Befreiung, durch die Alliierten. Damals zogen etwa 600 00ü Menscheri mit einem geschlossenen Ziel nach Kariaan. — Heute irren die Juden ziel- und planlos durch die. Weits Das Land ihrer Sehnsucht ist-nur mit großen Schwie-, rigkeiten zü erreichen, Permitsverweigerun-, gen, Eirireiseverbote und. viele ändert Dinge stellen sich hindernd in den Weg. Er hoffe, daß der sonst in frühen Jahren vielleicht etwas gedankenlos ausgesprochene Sehrisuchtswürisch Leschonoh Habooh Be. Jeruscholojim .bald in Erfüllung gehen möge. Den Seder 1. und 2. Teil gab der Vorsitzende. Leider fehlte die Jugend, die Mah ‘Nichtanoh sagen konnte. Ein echtes^ Pessach-Abendm&hl zwischen 1-. und 2. Teil’wurde gern und mit gutem Appetit eingenommen. Gleichzeitig soll nicht unerwähnt bleiben,* daß die der Ar^hener Gemeinde abgeschlossenen Dürener. Mitglieder ihren eigenen Sederabend in Embken b. Düren abhielten, * der, wie mir berichtet, wurde, iri althergebrachter traditioneller Weise verlief. - - Sportklub „Maccabi“ Köln Es war ein netter Einfall seitens, des Vorsitzenden des* ,jMaccabi“ Köln, diejenigen, die sonst' ari den geselligen Abendveranstaltungen nicht Jteilhehmen können, nämlich die Jugendlichen bi| 14 Jahre und die älteren Gemeindemitglieder über 70 Jahre ‘ am Nachmittag des 30. März zu einem gemütlichen Beisammensein im Altersheim .einzuladen., Herr . Lichtenstein hatte alles aufgeboten, um dern Nachmittag iri jeder. Hinsicht einen würdigen Rahmen’ ,zu geben. Der Kinderchor des Nordwestdeutschen Rundfunks uriter der bewährten Leitung von Frau Buss sang einige entzückende Kinderlieder und humorvolle Parodien, in plattkölnischer Mundart. Einige Kleinen trugen nette Geclichtchen vor. Für die älteren Kölner gab es eine heitere Ueberraschung. Die im Kölner Karneval. mit an erster Stelle dominierenden „vier Bötzen“ sangen ihre neuesten Schlager und riefen namentlich durch ihren. „Kaffeeklatsch.“ wahre Lachsalven hervor. Eine besondere nachträgliche Ehrung durch den „Maccabi“ wurde dem Jubelpaar Unger zuteil, die kürzlieh ihre goldene Hochzeit hergehen konnten. I Außer Kakao und Küchen für alle: Anwesenden gab es für jedes Kind eine Tüte Süßigkeiten. Für' die'Musikalische Unterhaltung sorgte die Kapelle Rossbach. Im-Namen des Vorstandes der Gemeinde dankte Herr Moritz Goldschmidt, für die geladenen Gäste, die Herren Kahn und Unger dem „Maccabi“, insbesondere •Herrn. Lichtenstein in aberkennenden Worten für die so schön gelungene Veranstaltung. -Mogo. - * (- Ab kommenden Sonntag * beginnt uriser Trainingsbetrieb. Alle Interessenten, die in unserer Fußballmannschaftrnitwirken Wollen, gleich ob sie Mitglieder des S.Q. Maccabi,sind oder nicht, treffen, sich Sonntag morgeris 10 Uhr, auf unseren ■ eigenen einzigartigen Sportanlagen an der Decksteiner Mühle. (Liiiie 15 bis Endstation). Dort ist auch Gelegenheit für Damen und Herren sowie Kinder jeden Alters „Leichtathletik“ zu . üben. ■ Lgnfbahn, Wurfstände usw. alles , steht zur Verfügung. Auskunft erteilt der 1. Vorsitzende Karl Lichtenstein, Köln-Riehl, Amsterdä'merstraße 193, Ruf 78416. , Os.tfriesland: . - - Iri Ostfriesland, wo einst blühende Gemeinden bestanden, leben z. Zt. nur noch wenige unserer Glaubensgenossen. Fast alle leben in Mischehen. Die meisten waren jahrelang, in Theresienstadt inhaftiert. Wir Ueberlebenderi führen harte Kämpfe mit. den Behörden um unser Recht geltend zu machen' Die Friedhofsanlagen und. die abgebrannten Synagogen sind nur zum Teil wieder hergerichtet , worderi. Immer, wieder' versuchen1 wir die Behörden aufdiese Mißstände aufmerksam zu machen. Und obgleich es recht langsam v-^wärt-s geht, hoffen wir doch, daß baldigst Ordnung geschaffen wird. Karl Polak. Bielefeld: Herr Paul Isakson, ein altes Bielefelder Gemeiridemitglied, der im Jahre 1939 nach Riga auswanderte, um von dort nach Amerika zu gelangen, wurde gleich bei Ausbruch des Krieges, am 22. Juni 1939 von 'den Russen ,als Zivilinterriierter nach Sibirien verschleppt. Er kehrte in diesen-Tagen nach schwieriger Rückreise wohlversehrt nach Bielefeld zurück. Goslar: Die Jüdische Gemeinde Goslar gratuliert, dem Gemeindemitglied Karl-Rudolf S t e i n b e r g, in Goslar, An: der. Doktorwiese 1, zu seinem bestandenen Abitur und .wünscht ihm ferner alles Gute. ' Jahresversammlung der Gemeinde Hagen Die jüdische Kültusvemeinde Hagen ünd Umgebung hielt ' am 20. März ihre Jahresversammlung ab,. an der zirka 50 Gemeindemitglieder teilnähmen. .Als 1. Punkt der Tagesordnung erstattete der 1. Vorsitzende der, Gerneinde, Richard Hirschfeld, den Rechenschaftsbericht über die Arbeit irh vergangenen Jahre. Die Gemeinde zählt jetzt 126 Mitglieder. Für die Bedürftigen, insbesondere für Ostflüchtlinge wurde Kleidung . und Wäsche herangeschafft und verteilt. Der Abhaltung von' regelmäßigen Gottesdiensten stehen gewisse/Schwierigkeiten iri der räumlichen Ausdehnung des Bezirks entgegen, wozu noch das Fehlen eines Rabbiners oder Kantors kommt. Die Gemeinde bemüht sich seit längerer Zeit um dem Ausbau der 'Synagoge, die riün in diesem Jahre wieder benutzbar sein soll. Dem Kassenbericht ‘zufolge betrugen die Ausgaben etwa -RM* 12 000,—- Die Kassenprüfung erfolgte durch die Herren Wulff' und -Goldschmidt und ergab ein Guthaben von- RM. 2000,-p 1 cAls Wahlleiter für die Vorstands wähl wurde Josef Herz bestimmt, der vorschlug, den bisherigen Vorstand unter Würdigung seiner Leistungen wiederzwählen. Julius St'argardter' machte in einer . Ansprache uriter an-1 derem positive Vorschläge'* zum ^Aufbau der Gemeinde, die dahin gingen, eine Repräsentanz von dtei Herren zu wählen sowie ein Frauenkomitee zu bilden,, demsoziale und gesellschaftliche Aufgaben zukommen würden. Ferner schlug Stargardter vor, beim Landesverband die ' Schaffung einer Rechtsabteilung änzuregen, die . die Gemeindemitglieder in allen Rechtsangelegenheiten unterstützen solle, um eine wirksame Vertretung berechtigter Interessen zu gewährleisten. Das Wahlergebnis brachte sodann die Wiederwahl des alten Vorstandes, bestehend aus Richard Hirschfeld, 1. Vorsitzender,. Elias Marx 2. Vorsitzender und Frau Martha Stargardter als Schriftführerin und Kassiererin sowie der Herren Lind, für Lüdenscheid und Langstädt für Neheim. Die Vorschläge Stargardter wurden akzeptiert und für die ^beiden Komitees, die Herren Herz, Goldschmidt und Teichmann sowie die Damen Marx, Gertrud Stargardter, Bo.hl und Elias gewählt. ( Eine besondere Bedeutung erhielt die Tagung durch den Besuch des Rabbiner Dr. Carlebach, Jewish Relief Unit, der in einer richtungweisenden Ansprache Stellung und Aufgaben des heutigen Judentums und insbesondere der deutschen Juden umriß. Sei-, ne Wortewurden mit' allgemeinem Interesse und großem Beifall aufgenommen. Die Erschienenen wurden mit einem Frühstück und einem einfachen aber schmackhaften Mahl bewirtet. Nach Beendigung des offiziellen Teils gab ein zwangloses Beisammensein bei Kaffee und Gebäck noch Gelegenheit zu anggregter Unterhaltung in jüdischem Kreis. , * * * Bonn: Die Gemeinde Bonn hat sich endgültig^ am 2. 3-. 1946 konstituiert, indem sie irr einer Versammlung der Gemeindermtglieder die Satzungen beschlossen hat und dip Gemeindevertre-r tung ebenfalls an diesem Tage wählte. Durch die Stadtverwaltung .wurde uns zunächst ein geeigneter Raum im Stadthaus als Gemeindebüro zur. Verfügung gestellt. Es ergaben sich ■gber Schwierigkeiten für die Einrichtung einer einstweiligen Synagoge, so' daß wir' uns entschlossen haben, sowohl für, diesen Zweck als auch für die Verwaltung usw. eigene Räume einzurichten. Es, ist uns gelungen, in einem geeigneten Haus in der Quantiuestr.aße 4, direkt hinter dem Bahnhof, diese Räume einzurichten und konnten wir dieselben wenigstens soweit herrichten, daß zü den Herbstfeiertagen dort Gottesdienst abgehalten werden . konnte. Durch den strengen Winter hat sich die Fertigstellung allerdings verzögert, ist aber jetzt soweit vorgeschritten,, daß am 20. 4.. 1947 die feierliche Einweihung stattfinden wird. Rabbiner Dr. Carlebach hat uns. seing Mitwirkung bei dieser feierlichen- Handlung zugesagt. Wir hoffen vor allen Dingen, auch dadurch das jüdische Leben in Bonn noch stärker zu aktivieren. Osnabrück: Die Israelitische Synagogen gemeinde in «Osnabrück hatte am Sonntag, dem 23. März d. J. ihre Mitglieder zu einer Generalversammlung und Vorstandswahl eingeladen. In einem Tätigkeitsbericht des Vorstehers Philipp Münz wurde den Gemeindemitgliedern aufgezeigt, welche große und schwere Arbejt geleistet worden war 1 und welch große Aufgaben noch zu erfüllen sind. Der Vortrag wur- -de mit großem Beifall aufgenommen, Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Vorstandes wurden die Vor Stands wählen in ■ demokratisch parlamentarischer Weise vorgenommen. Dieselben, ergaben die einstimmige Wiederwahl von Philipp Münz als Vorsteher und den Herren Rudi Stern und. .'Josef Grtjnberg als Repräsentanten. Nach einer regen Aussprache wurde die harmonisch verlaufene Versammlung geschlossen Freiburg i. Br.: . . ' Der Präsident des Badischen Staa^ssekretariäts, Freiburg i. Br., teilt auf Anfrage des Staatskommissars für rassisch, und politisch Verfolgte beim bayerischen Innenministerium, Ph, Auerbach, mit: y - „In Beantwortung Ihres Schreibens vom 19. vorigen Monats betreffend Dr. Atthur D i h - ter darf ich Ihnen mitteilen, daß, inzwischen die Landesreinigungskommission den Dr: Dinter in die Gruppe der Hauptschuldigen eingereiht. hat. Die. Militärregierung hat verfügt, daß j sein Vermögen gemäß Gesetz Nr. 52 des Kontrollrats unter Kontrolle genommen wurde. Sie hat; aüßerdem Dr. Dinter mit Hausarrest belegt,“ : Am 3. April 1947 fand durch einen tragischen ’ Un fall, nach siebenjähriger-KZ «Haft, noch nicht zwei Jahre nach seiner Befreiung * Herr Erwin lowenlha! im Alter von 36 Tahreri, den Tod. Die Beerdigung hat am 8. April 1947 auf dem jüdischen Friedhof in Gelsenkirchen stattge» funden. . Im Namen der Hinterbliebenen: Moritz MagenReim und Frau Düsseldorf, Paris, den 8. April 1947. ' ' Wer war mit ,. Thepßela Großmann wohnhaft Berlin C 2, Hölzmarktstr. 11, in Thcresiensfadt oder Auschwitz und kann ets was über deren Verbleib sagen. Sie wurde im Jahre 1942 deportiert. Erkennungszeichen: Wolfsrachen. Nachricht erbittet: ' Margot Küfen» (22a) WuppertahElberfeld Lucasstraße 1 . ■> . Wer kariri Auskunft geben 'über* den Vew bleib meines Sohnes ' i Josef Lazarus <"■ geb. am 11. Nov. 1899 in Gelsenkirchen; Er wurde von Hooghaalen, (Drentey Holland, am 16. Juni-1942 naph Auschwitz weiter ge» leitet. Nähere Auskunft erbittet: - Hermann Lazarus» Gelsenkirchgn Wiehazenstraße .59 war im Februar 1943 in Auschwitz mit meiner Schwester ,• $ Frau Änny Riemer zusammen? Nachricht erbittet Frau Fella Hausslg» EssemBredeney Wald frieden 6 Wer kann Angaben über die jetzige An« schritt von' Dr. Martin Bibersieiri prakh Arzt aus Breslau und seinem Sohn Gerhard Biberstem geb. 1920 in Breslau, machen? Martin Froehlich» Vers.slnsp. Karlsruhe, Nelkenstraße 23 (1947 .. ‘ ' “ * 57071 | April 15. Dienstag Omer 10 Nissan25.0 Mittwoch n f V ” "25*i ' * u. *■ Donnerstag ,, 12 ” 2 M „ 18. Freitag , , . 18 ” i9. SäbV-at' Gottesd.'D.SÖ Uhr „ 14 Sch’niini, Mochor Chmidesdi, ” 29‘1 t, 20. Sonntag -'i 1. Tag Rauschchandesch „ 15 ’ „ 30.1 ' * 21. Montag - ' . . 2. Tag Rau'chchaudesch „ 16 Ijar l| „ *22. Dienstag „ » n ” 2J „ 23. Mittwoch 1 . » 18; 24. . Donnerstag ,, 19 ’ '25. MBWM Freitag » 20 Lizenzträger Nr. 50 Karl ALarx, Düsseldorf. Golzhejnver Str. 11C Telefon 23005 / Verantwortlich für den Inhalt: Karl Marx und- Julius Dreifuß, Ühefsrtzungen aits dein Het-räiscbe'n vnd Jüdischen JHenryk Ingster, für den Anzeigenteil: Benno Wallach, Düsseldorf I.inc!tm2nnstraße 104:. Tel. 03132/VeröffentJicht mit Genehmigungder, Nach'richtenköntrolle. der Militär.'Kegierung.- / Drucks von Buchdruckerei Tischler 6. Schaffer, DüsseldorfcBenralh, A H. -32. m VER-SCfiOOL birkensträsse 12 TELEFON 6 00 24 Kraftfahrzeug - Reparaturwerkstatt Auto- An-und Verkauf—-Ersatzteile-^-Zubehör Neußer Str. 334. Fernr. 72710 SC HUHHAUS Vertretuncfen der Automobil-Branche gesucht - - DasFadigssdiäfffürgufeSchuhe Düsseldorf, Sdiadowsfraß'e 79-85 / Fernsprecher 22093

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