Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936) - farbig
- Issue
- 24 (11.6.1936)
- Date
- 1936-06-11
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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4. Beibl. 11. Juni Nr. 24 mm Spitzenleistungen der Leichtathletik Von Manfred Fr Mit der folgenden Darstellung setzen wir die in der vorigen Nummer des „Sportblattes" begonnene Uebersicht über „Spitzenleistungen in der Leichtathletik" fort. Während im ersten Aufsatz die Leistungen in den Laufwettbewerben im einzelnen erörtert wurden, zeigt der nachstehende Aufsatz die restlichen Wettbewerbe der Männer und den Leistungsstand der Frauen-Leichtathletik. D. Schr. II. In den Sprüngen stellt USA weiter das Hauptkontingent der Weltbesten. Im Weitsprung durch den Neger Iesse Owens, der im Vorjahr mit 8,13 Metern Weltrekord sprang und nach Eulace Peacock, einem 0000<XX>0<><><><X>0<><>0<>00<><>0<^^ Endspiel um die Handballmeisterschaft des RjF-Sportbundes Am 14. Juni, 17% Uhr. stehen sich in Berlin - Reinickendorf auf dem Sportplatz am Schäfersee im Endspiel um die Reichsmeisterschaft des RjF-Sportbundes im Handball die Männermannschaften der JSG 33 Berlin uüd des RjF A a ch e n gegenüber. JSG 33, der Titelverteidiger, nimmt auch in diesem Jahr den Kampf als heißer Favorit auf, zumal ihm die gleiche Mannschaft zur Verfügung steht, die kürzlich erst gegen den deutschen Makkabimeister Bar Kochba Hakoah Berlin die Meisterschaft des Berliner Spielausschusses zu erringen vermochte. Trotzdem darf der westdeutsche Meister, dessen überraschender Vorschlußrundensieg über RjF Darmstadt noch in bester Erinnerung ist, keineswegs unterschätzt werden. Die Aachener pflegen ein schnelles, hartes Erfolgsspiel, stützen sich auf eine sichere Hintermannschaft und werden der JSG-Elf das Siegen so schwer wie möglich machen. Spielbeginn 11VL Uhr. Vorher: 1. Frauenmannschaften JSG 33—RjF Krefeld (Zwischenrundenspiel zur Frauenmeisterfchaft); Fußballkampf, JSG 33—RjF Krefeld, 14.3« Uhr. <x>o<*x><o<><><><><x><><><xx><><x>^^ anderen Neger, erst der zweite Mensch überhaupt ist, der die 8-Meter-Grenze erreichte — den deutschen Rekord stellte Leichum am 7. Juni auf 7,76 Meter —, int HochsPrung durch Marth mit 2,06 Metern (deutscher Rekord: Weinkötz 1,99 Meter) und durch Gräbers 4,37-Meter- Sprung im Stabhoch (deutscher Rekord: Wegener 4,12 Meter). Im Dreisprung erfährt die Hegemonie der Amerikaner eine Unterbrechung durch die Japaner, die mit 15,72 Metern durch Nambu den Weltrekord und auch schon in diesem Jahr mit 15,27 Metern und 15,24 Metern die Spitze halten. Der deutsche Rekord in dieser Sprungkonkurrenz besteht schon seit etwa zehn Jahren, damals sprang Holz 14,99 Meter. Während im Weitsprung die Neger weiterhin Amerikas Vormachtstellung behaupten sollten — auch im Hochsprung werden die fünf oder sechs Zwei- Meter-Niänner kaum zu gefährden sein —, scheint Japan im Stabhochsprung ebenfalls ernsthafter Gegner zu werden. Zwar führt Meadows (USA) in diesem Jahr noch mit 4,37 Metern, kaum schlechter sind jedoch die Leistungen der Japaner Ohye (4,34 Meter) und Nifhida (4,31 Meter). Die größten Verbesserungen haben in letzter Zeit die Wurfübungen erfahren. Im Kugel st oßen hält Torrance (USA) den Weltrekord mit 17,40 Metern vor Woellke, der den deutschen auf 16,33 Meter verbessert hat. Die Weltrangliste registriert den Fünfzigsten noch mit 14,83 Metern. Vorher erscheint der jüdische Amerikaner L i t m a n n mit 45,09 Metern. Auch in diesem Jahr führen die beiden Rekordhalter das Gros der „starken Männer" mit Leistungen, die die 16-Meter-Grenze erheblich überschreiten, an. \lot Stad und Sie# Sonntag, 14. Juni Berlin Tennis: Verbandsrundenkämpfe Tennisclub Bar Kochba 1. Herren — Tennisklub „Grunewald" 1. Herren, Leibnizstraße; JSK 1. Herren—Tennisclub „Kaiferallee" 1. Herren, Württembergische, Ecke Wittelsbacher Straße; Tennisclub „Kaiserallee" 1. Damen—Bar Kochba 2. Damen, Kaiserallee; Tennisklub „Grunewald" 3. Damen—JSK 2. Damen, Berkaerstraße. Allgemeiner Spielbeginn: 15 Uhr. Dresden Rundenspiele: Bar Kochba Dresden—Makkabi Chemnitz; 10.30 Uhr: Herreu Handball; 11.30 Uhr: Herren Fußball. Radrennbahn Reick. Leipzig Bundessportfest des „R i n g" (Bund jüdischer Jugend), Ortsgruppe Leipzig, unter Beteiligung der Ortsgruppen Dresden, Chemnitz, Halle, Halber st adt, Magdeburg sowie des Schild Leipzig, des „Misrachi" und der „Habonim" Leipzig. Vorkämpfe ab 10 Uhr, Hauptkämpfe ab 14 Uhr, Sportplatz Thekla. Fußball: Schild Leipzig—Bar Kochba Halle 1. Herren, Sportplatz Thekla, 17 Uhr. Hamburg Leichtathletik Nordwestdeutsche RjF-Leichtathletik- Meisterschaften, Hindenburg-Sportplatz, Martinistraße, 14 Uhr. edmann, Berlin Den Diskus- Weltrekord und gleichzeitig deutschen Rekord hält Schröder mit 63,10 Metern. Nur 8 Zentimeter weniger warf der Schwede Andersson. Mehrere jüdische Sportler sind in der Bestenliste zu finden, die mit 46,11 Metern abschließt, und zwar L e v y (USA) 49,13 Meter, Winter (Frankreich) 48,50 Meter, M a d a - rasz (Ungarn) 47,60 Meter und Lj,ulko (Rußland) 47,60 Meter. Nach den bisherigen Leistungen sind die Deutschen Lampert (52,81 Meter) und Schröder (52,40 Meter) vor Andersson und Dünn (USA) die Jahresbesten. Das Speerwerfen gehört Matti Järvinen, dem jüngsten der berühmten finnischen Sportfamilie. Sein Weltrekord steht auf 76,66 Meter. Ihm am nächsten kommt noch Stöck, der den deutschen Rekord im Vorjahr auf 73,96 zu schrauben vermochte. In diesem Jahre sind bereits 20 Sportler auf 60 Meter und mehr gekommen, am weitesten wieder Matti Jürvinen mit 74,02 Meter. An den Pfingsttagen hörte man von einem Polen Lokayski, der eine Weite von 73,27 Meter erzielte, Stöck warf dagegen in diesem Jahr erst 68,84 Meter. Im Hammerwerfen, der olympischen Domäne Irlands, hält Ryan (USA) den Weltrekord mit 55,77 Meter. Die deutsche Bestleistung verbesserte erst am 7. Juni Hein aus 53,50. Der nächstweiteste Wurf dieser Saison gelang dem Amerikaner Fordwardssey mit 53,03 Meter vor den deutschen Blask und Greulich. Den Weltrekord im Z e h n k a m p f hat Sievert mit 7824,5 Punkten nach neuer Wertung aufgestellt. Während man von Sievert in letzter Zeit nichts gehört hat — wahrscheinlich wird Stück die deutsche Zehnkampfhoffnung werden — konnten die Amerikaner Morris und Stone mit 7576 und 7425 Punkten bereits recht ansehnliche Leistungen vollbringen. Auch Aki Jürvinen, der ältere Bruder des Speerwurfspezialisten, soll bereits in großartiger Form sein. In den Wettbewerben der Frauen verschiebt sich das Nekordbild zuungunsten Amerikas und zugunsten Deutschlands. Im 100-Me t er-Lauf ist Helen Stephens, eine blutjunge Amerikanerin, mit 11,6 einen noch nicht anerkanten Weltrekord gelaufen, so daß vorläufig noch Stella Walsh (Polen) mit 11,8 offiziell geführt wird. Käte Krauß ist ebenfalls mit Die Strapazen des Tages waren nicht gering, vom frühen Morgen bis zum Schluß der Wettkämpfe regnete es ohne Unterlaß. Die Vorentscheidungen am Morgen wurden in der Hoffnung auf einen besseren Nachmittag abgebrochen, aber — vergebens. Schlag auf Schlag wurden die Wettbewerbe abgewickelt, damit man möglichst schnell fertig wurde. Die Ueberraschung des Tages war die Niederlage von S a l m a n g über 100 Meter. Der Kölner Lorch gewann in 11,3 Sekunden vor Guttmann (Krefeld) in 11,6 und Salmang. Dieser holte sich 200 Meter aber sicher in 23,6 vor Lehser (Duisburg) und seinem Klubkameraden Voß. Außerdem gewann Salmang den Weitsprung mit 5,90 vor Marx (Bonn) und Rosenbaum (Dortmund). Der Bonner wurde aber doch als einziger dreifacher Meister. Den Hochsprung gewann er (Anlauf durch Wasser) mit 1,55 vor Wolfs (Bonn) und Burg (Duisburg), das Speerwerfen mit 42,46 vor Herz (Köln) und Rosenbaum (Dortmund) und den Sechskampf mit 2595,7 Punkten vor Burg (2345,1) und Kaufmann (Dortmund) (2024,8), während Lambert (Bonn) und Rosenbaum (Münster) erst aus die nächsten Plätze kamen. Burg gewann Kugelstoßen und Diskuswerfen mit 11,39 bzw. 32,75 Meter jedesmal vor dem Münsteraner Rosenbaum. Dritte wurden Gummersheimer (Köln) bzw. der Koblenzer Berndt, der auch in der Alteherrenklasse bis 36 Jahre den Dreikampf gewann. Hannover Leichtathletik: Leichtathletische Vereinswettkämpfe des Nordwestdeutschen Makkabibezirks, Bar Kochba- Platz, ab 10 Uhr. Südwestdeutschland Leichtathletik: Südwestdeutsche RjF-Leichtathletikmeisterschaften, Frankfurt a. M., Platz am Buchrainweiher, 9 Uhr und 14 Uhr. Rheinland-Westfalen Fußball: Jugendfußballturnier des Westdeutschen Makkabikreises unter Teilnahme von Essen, Duisburg, Oberhausen, Düsseldorf. Köln, M.-Gladbach, Wuppertal, Duisburg, RjF-Platz an der Aackerfährstraße, 12 Uhr; 11178 Duisburg I—Hakoah Essen I (um den Dr.-Hehmann-Gedächtnispokal), RjF-Platz an der Aackerfährstraße, 16 Uhr; Hakoah Köln I— Makkabi Düsseldorf I, Hakoah Köln II—Hakoah Essen Ib (um den Dr.-Hehmann-Gedächtnispokal), Köln, Platz an der Militärringstraße, 16 Uhr. Leichtathletik: Rundenkämpfg unter Teilnahme von Hakoah Essen. Makkabi Düsseldorf, Makkabi M.-Gladbach, Hakoah Wuppertal, Hakoah Köln, Köln, Platz an der Militärringstraße, 10 Uhr. Zweites allgemeines jüdisches Tennisturnier der JSG 33 (im Sportbund des RjF) vom 24. bis 28. Juni, offen für alle jüdischen Spieler mit Ausnahme der zehn Spitzenspieler und -spielerinnen. Zur Austragung gelangen: Herreneinzel, Dameneinzel, Herrendoppel, Gemischtes Doppel. Nennungen bis zum 22. Juni an die Geschäftsstelle der JSG 33 (Tennisabteilung), Berlin-Grunewald 2, Friedrichsruher Straße 42—48. 11,8 deutsche Rekordhalterin. Die Weltrangliste 1935 endet mit 12,5, die Liste der 50 besten Deutschen mit 12,8. Glänzende Fortschritte haben indes die Holländerinnen gemacht, deren Beste De Vries und Koen unlängst 11,7 liefen. Die 200 Meter und 800 Meter gehören nicht mehr zum olympischen Programm. Sre wurden deshalb wenig gelaufen. Die deutschen Rekorde über diese Strecken stehen Käte Krauß mit 24,6 und Frau Radke-Batschauer mit 2.16,8 zu. Im 80- Meter-Hürdenlauf — einer im jüdischen Sport überhaupt nicht gepflegten Disziplin — ist Ruth Engelhard mit 11,6 gleichzeitig Trägerin des Welt- und deutschen Rekords. Fräulein F r e i w a l d (Polen) lief 12,4; sie ist damit polnische Meisterin und Rekordhalterin. Im Hochsprung halten Shiley und Didrickson (beide USA) den Weltrekord mit 1,65 Meter. Den deutschen Rekord verbesserte Elfriede Kaun im vorigen Jahr aus 1,60 Meter. Gretel Bergmann, die RjF-Meisterin aus Stuttgart, steht mit ihrer, trotz Knieverletzung erzielten vorjährigen Leistung von 1,55 Meter in der deutschen Rangliste an 5., in der Weltliste an 8. bis 13. Stelle. Der Weitsprungrekord der Bremerin Grieme liegt bei 5,91 Meter. Die Elfte dev Weltrangliste 1935 sprang 5,30 Meter weit. Im Diskuswerfen führt Gisela Mauermeyer mit einer Leistung von 47,12 Meter, die bisher wohl als deutscher, formell jedoch als Weltrekord noch nicht anerkannt ist. Die 50. Deutsche kam noch auf 33,66 Meter. Auch im Kugel st oßen dominiert die Münchnerin, und zwar mit 14,38 Meter. Die vorjährige Leistung von Märtel Jacob mit 11,54 Meter ist in der Weltrangliste unberücksichtigt geblieben und würde sie an 7. Stelle einreihen. Den Weltrekord im Speerwerfen hält indes wieder eine Amerikanerin: Miß Ginde mit 46,74 Meter, während der deutsche Rekord von Ellen Braumüller auf 44,64 steht. Die letzte der deutschen 50-Besten-Liste erreichte 34,26 Meter. In dieser Saison schaffte als beste Deutsche Fräulein Gelius 41,15 Meter. Besser noch ist die Oesterreicherin Bainna, die auf einem Olympiafest vor 14 Tagen mit einer Leistung von 42,68 Meter aufwartete. Zum Schluß die 4 - m a l -100 - M e t e r - Staffel, deren beide Höchstleistungen TSV 1860 München mit 48,8 aufgestellt hat. Die beste Zeit einer deutschen Nationalstaffel wird mit 47,5 angegeben. In allen drei Wettbewerben (100 Meter, Kugelstoßen, Weitsprung) war Berndt Erster vor Dr. Goldschmidt (Bochum) und Windmüller (Gelsenkirchen). Der Dreikampf für Alte Herren über 36 Jahre wurde von Cohen (Düsseldorf) vor Herzberg (Dortmund) und Simons (Köln) gewonnen. Cohen lief die 100 Meter in 12 Sekunden und sprang 5,10 Meter weit. Sein Klubkamerad Sonnenberg siegte im Kugelstoßen. Die 400 Meter lief der Aachener Baum in 57,9 Sekunden sicher vor Rosenberg (Düsseldorf) und Aronsvhn (Köln), dagegen unterlag der Kölner Herz über 800 Meter überraschenderweise dem Dortmunder Neubeck, der 2.09,6 gegen 2.10,9 vor Herz gebrauchte. Dritter wurde Hamburger (M. Gladbach), der im 1500-Meter-Lauf auf dem gleichen Platz einkam. Sieger wurde hier der Düsseldorfer Vogelfang in 4.47,2 vor Neuberg (Dortmund) in 5.06,3. Im 5000 -Meter-Lauf revanchierte sich der Kölner Cers für die Niederlage bei den Bezirksmeisterschasten an Vogelfang, der sich noch nicht einmal placieren konnte. Ganz gut kam der Aachener Moll wieder heraus, der hinter dem 18.26,8 benötigenden Cers in 18.33,4 einkam und den Duisburger Cohn knapp auf den dritten Platz verwies. Beide Staffeln gewann Aachen, die Sprinterstaffel in 47,4 vor Köln und Bonn, die 4 X 400- Meter-Stafsel in 3.49,3 vor Köln und Dortmund. Bei allen Zeiten und Leistungen sind natürlich die schlechten Bodenverhältnisse in Rechnung zu stellen. Am meisten wurden natürlich die Frauenwettbewerbe in Mitleidenschaft gezogen. Viele verzichteten vernünftigerweise auf einen Start, und so gab es hin und wieder schwache Felder. Sowohl die 100 Meter wie die 200 Meter gewann Ilse Levh (Aachen) vor Judenberg (Dortmund), 13,8 bzw. 30,4 waren die Zeiten. Den Weitsprung gewann Meta Wüllner (Krefeld) mit 4,31 vor Silberbach (Bonn) und Oestreicher (Bonn). Im Kugelstoßen wurde Meta Wüllner Zweite und sonst findet man nur noch Bonnerinnen in der Siegerliste. Grete Hirsch gewann das Speerwerfen mit 24,39 vor Wolfs und Fröhlich, das Kugelstoßen mit 8,10 (3. Oestreicher), das Diskuswerfen mit 21,72 vor Fröhlich und Wolf und natürlich den Dreikampf mit 59 Punkten vor Oestreicher. Durch die vielen Erfolge in den Frauenwettbewerben wurde Bonn auch erfolgreich st er Verein. Nach der Punktwertung 3. 2, 1 ergibt sich diese Reihenfolge: Bonn 38, Aachen 25, Köln 20, Dortmund und Düsseldorf 19, Koblenz 13, Duisburg 12, Bochum 8, Krefeld 7, Münster 4, Gelsenkirchen 3 und M.-Gladbach 2 Punkte. J. G. Südwestdeutschland Bar Kochba Frankfurt a. M. zweifacher Meister Im Handball süddeutscher Meister . . . Trotz strömenden Regens und aufgeweichtem Platz wurde das Spiel zwischen dem südwestdeutschen Gruppenmeister Bar Kochba Frankfurt a. M. und dem Meister der Gruppe Rhein-Neckar, RjF Stuttgart, reibungslos ausgetragen. Das Tempo wurde während des, ganzen Spielverlaufes von. Gisela Schneider trainiert die Schwimmjugend der ISG 33 Berlin Fot. Martin Dzubas, Berlin SSW*'*'1'* IIBHIIIIIBBIIIIlIHBilBlllRHBB Karze Sportnotizen König (Wien) lief 400 m in 49,1 Im Rahmen eines Olympiaprüfungs-Meetings nuf dem Platz des Wiener Athletik-Clubs wartete König (Hakoah Wien) mit einer glänzenden Leistung aus. Ohne bedrängt zu werden, lief er die 4 0 0 M e t e r in der guten Zeit von 49,1 Sek., an dritter Stelle und in einer Zeit von 51,8 Sek. placierte sich sein Klubkamerad Metzl. Im 1500-Meter - Lauf war der Hakoahner B l ö d y von der am Start vollzählig versammelten ersten Mittelstrecklerklasse nicht zu schlagen. In 4.02 kam er auf eine Zeit, die wohl zu den besten gehört, die jüdische Sportler auf dieser Strecke je erreichten. Eine weitere Ueberraschung lieferte im 100-Meter - Lauf der Frauen Fräulein N e u m a n n. Auch sie hatte keine Gegnerschaft, die sie antrieb, und erreichte trotzdem 12,7 Sekunden. In der 25-Kilometer-Meisterschaft, die ebenfalls in Wie n durchgeführt wurde, placierte sich der Hakoahner O p p e r in einer Zeit von 1.32.31,0 Stunden an zwölfter Stelle. Erfolge einer jüdischen Tennisspielerin in Brüssel Beim Internationalen Turnier des Leopold- Club in Brüssel gelang es der jüdischen Spielerin Mme. I s a a c im Einzel durch einen Sieg gegen Mlle. de Borman, wie im Gemischten Doppel mit dem Neuseeländer Malfroy als Partner einen schönen Doppelersolg zu errringen. Levy (USA) warf den Diskus 51,74 m Der kalifornische Student Levh verbessert sich von Mal zu Mal. Kürzlich gelang ihm im Rahmen eines Sportfestes innerhalb einer ganzen Serie von Diskuswürfen, die sämtlich über 50 Meter lagen, ein Wurf von 51,74 Metern, der ihn an die Spitze der amerikanischen Diskuswerfer setzt. Jüdischer Ringer bei der Pariser Meisterschaft Der frühere Wiener Hakoahner Oberländer beteiligte sich an der Pariser Meisterschaft im Freistilringen und mußte im Schwergewicht mit dem zweiten Platz vorliebnehmen. Hakoah-Wien österreichischer Meister im Tischtennis Mit der Mannschaft Alt mann, Flußmann, Weiß gewann Hakoah-Wien die in diesem Jahre erstmalig zum Austrag gelangte österreichische Staatsmeisterschaft im Tischtennis. Der oberösterreichische Meister, Gmundner T.T.C., wurde im Endkamps glatt mit 8:1 Siegpunkten geschlagen. aiiiiiiiimntimmmiiiiiiiuiiiiiuiiiiinuiiuiinimifiiiiiiiiHiminiiuiia den Frankfurtern diktiert und war den Stuttgartern ganz offensichtlich zu schnell. Nach 20 Minuten führt ein Durchbruch zum ersten Tor für Frankfurt, dem gleich darauf durch Strafstoß ein zweites folgt. Nach Halbzeit erringt dieselbe Mannschaft durch gute Kombination einen weiteren Erfolg. Stuttgart gelingt, durch einen Eckball eingeleitet, das Ehrentor, dann verlieren sie durch Knieverletzung einen Spieler und versuchen, das Ergebnis wenigstens zu halten. Eine Minute vor Schluß fällt das vierte Tor durch Strafstoß. Der hervorragende Stuttgarter Torhüter hat eine noch höhere Niederlage verhindert. . . . und Im Fussball Meister des deutschen Makkabikreises Schon in der ersten Halbzeit hätte Frankfurt a. M. dieses technisch hochstehende Spiel gegen Bar Kochba (Ein Schlussaufsatz beschäftigt sich mih den diesjährigen leichtathletischen Leistungen jüdischer Sportler in Deutschland.) WestdeutscheLeichtathletik-MeisterschaftendesRjF