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Central-Verein-Zeitung · 1936-06-11 · 24 (11.6.1936) · p. [Seite]

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936) - farbig
Issue
24 (11.6.1936)
Date
1936-06-11
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nr. 24 * 2. Beiblatt 11. Juni 1936 C.-V.-Zeitung liF 1 t J MM *§ [l-Xt •},, Ui.-iy. ■ 'VK<v"i .' , « i \ rt ist rf« ,.;• V11 -v 8UWW iOWMM BsNMÄÄZ - - ->7ÄLßMW aT-'^sT J/C'V, f; Ä't'v'’•■• W-MWZ -K SM SM 5ÄLMWL ■m& V‘g:<V.A /v.ViJvr re?' >','.v '' 1:.*>JVvCI*x /*♦ KK5-: **•?' »M cVj'*: MEL . jf,--. ivC:K- UND Esther Liebmann Von Bertha Badt-Strauss Zu Beginn der Geschichte der Berliner Jüdischen Gemeinde tritt uns das Bild einer merkwürdigen Frau entgegen. Eben hatte der Große Kurfürst den aus Oesterreich vertriebenen Juden in der Mark Brandenburg Aufnahme gewährt. Aber schon vor diesem Ereignis, im Jahre 1653, hatte der Jude Israel Aarow „Churfürstliche Bestallung erhalten, die Hofstadt mit Weinen, Victualien und anderen Waren zu verlegen". Seine Gattin war die ungewöhnliche, viel gepriesene und viel geschmähte Esther Schulhofs aus Prag, die spater unter dem Namen „Liebmannin" in den Dokumenten dieser. Zeit immer wiederkehrt. An ihrer Hand blitzte ein edelsteinbesetzter Ring, war doch ihr zweiter Mann, dem sie nach dem frühen Tode Israel Aarons Würde und Bürde des Hosjuden zugleich mit ihrer Hand übergab, der „Hofjuwelier" Jost Liebmann. Und um" den Hals schlang sich ihr die goldene Kette, aus die sie so stolz war, das Geschenk ihres hohen Gönners, des Kurfürsten Friedrichs III., des nachmaligen Königs Friedrich I. Hoch ausgerichtet, mag sie, so geschmückt, wohl im Vorzimmer des Kurfürsten durch die Reihen der Wartenden hindurchgegangen sein; sie hatte, wie uns berichtet wird, die Erlaubnis, jederzeit unangemeldet zur Chursürstlichen Durchlaucht vorgelassen zu werden. Denn sie hatte nach dem frühen Tode ihrer beiden Männer — auch Jost Liebmann starb (1702) nach kurzer Ehe — die Geschäfte ihres Gatten selbsttätig weitergesührt, wie sie ja auch schon zu Lebzeiten Jost Liebmanns dem Manne ständige als Beraterin war. * Es ist ein immer wiederkehrender und dabei immer auss neue verwunderlicher Zug in der Geschichte der jüdischen Frau: von seiten des Gesetzes sind ihre Rechte und Pflichten beschränkt, von der Oesfentlichkeit des religiösen Lebens ist sie fast völlig ausgeschlossen, aber in jeder Epoche der jüdischen Geschichte beinahe erweist sich die in ihrem häuslichen Bezirk scheinbar so eng jüdisch eingehegte Frau auch im Reiche des Mannes, sobald des Lebens Gebot sie dazu zwingt, als tüchtige und kluge Beraterin und Helferin, aber auch als selbständig Handelnde. Schon die „Escheth Chajil", die König Salomo pries, und die jeder jüdische Ehemann, dem alten Vorbilde folgend, am Freitag abend im Liede feiert, kaust Aecker und Weinberge vom Erlös ihrer Arbeit, und schon Raschi weiß von einer „Großen Frau", die einem weitverzweigten Unternehmen selbständig vorsteht und deren Siegelring an der Hand ihr nicht zum Schmuck dient, sondern vor allem dazu, um wichtige Verträge damit zu besiegeln. Von dieser Frauenart scheint Esther Schulhofs gewesen zu sein. Die junge Prager Jüdin entstammt einem ältberühmten Geschlecht, dessen späte Nachommen, die sich heute in der Familie Sokölowski-Mirels wiedersinden, sich jetzt noch der Verwandtschaft mit der berühmten Hosjüdin gerne erinnern. Ihr Vater war Isaak Schulhofs in Prag, ihre Mutter kam aus der Familie Spira, die sich der Verwandtschaft mit Raschi und — in Prag ganz besonders eindrucksvoll — mit dem Hohen Rabbi Löw rühmte. Esther hatte sich nach der Sitte der Zeit früh mit dem damals schon verwitweten Hosjuden Israel Aaron vermählt, dem sie zwei Söhne schenkte, Jost (Josias) und Salomon Israel. Israel Aaron, der nicht nur „Factor" bei der Armee des Großen Kurfürsten, sondern auch des Fürsten Ratgeber und zugleich sein Bevollmächtigter in den Angelegenheiten der Judenschast gewesen zu sein scheint, gilt eigentlich als Begründer der Jüdischen Gemeinde in Berlin — vielleicht sehr gegen seine Absicht. Denn einmal wird in zeitgenössischen Urkunden ausdrücklich erwähnt, daß der Rat zwei Juden in Berlin ausnehmen möchte, „Israel sie aber nicht gerne hätte". Das waren die beiden österreichischen Juden Benedict Veit und Abraham Rieß, die nach längeren Verhandlungen schließlich Aufnahme in Berlin fanden, aber nur unter der Bedingung, daß sie dem Handel Das Rnabenschiff Erzählung von Fritz Rothgießer mit Zeichnungen von Horst Moratz beginnt in der nächsten Nummer der C.-V.-Zeitung. Ein wirklich jüdischer Roman, dem Geschehen und der Gesinnung nach und doch zugleich eine abenteuerliche spannende Geschichte, die uns ins Jahr 1^92, in die Zeit der Vertreibung der Juden aus Spanien versetzt. Viele Gemeinden waren damals gezwungen, ihre Flucht zu unterbrechen und sich irgendwo an den Küsten des Mittelmeers in äußerster Gefährdung und drückendster Not aussetzen zu lassen. Hier hat die jüdische Gemeinde einer spanischen Stadt am kahlen Gestade Nordafrikas ein Notlager bezogen, Und diese anscheinend dem Untergang preisgegebenen Juden werden auch noch des kostbarsten Schatzes beraubt, den sie neben ihrer Tora besitzen: ihre Knaben werden von einem Kaperschiff entführt. Wie in dieser jüdischen Gemeinde die ewigen Typen des ewigen Judentums vorgeführt werden, fo treten in der Schar der fast hundert geraubten Knaben alle Typen der Jugend hervor, wie sie überall und zu allen Zeiten heranwuchsen; athletisch kräftige und schwächliche, zweifelnd aufbegehrende und gläubige, suchende und sichere. In der Schilderung der leidvollen Abenteuer und der tiefgreifenden Wirkung dieses Erlebens auf die Knaben selbst wie auf die Umwelt wächst diese merkwürdige Geschichte weit über den Typ des Abenteuerromans hinaus. Aus dem Erleiden wächst Erleben; sinnloses Walten des Zufalls wird zum sinnvollen Glied jüdischer Schicksalskette. des Israel Aaron keinen Eintrag tun dürften. Dieser fähige Kaufmann, aber sehr ichsüchtige Gemeindepolitiker, starb etwa im Jahre 1698. Seine Witwe, die damals noch eine stattliche Frau war, obschon sie bereits erwachsene Söhne hatte, heiratete dann, wie erwähnt, den Juwelier Jost Liebmann, der aus Göttingen stammte und bei seinem Verwandten Chajim Hameln, dem Gatten der Glücket, den Edelmetallhandel erlernt hatte. Der unternehmende und begüterte Mann hat der Staatsverwaltung als Münzlieserant und Hofjuwelier wertvolle Dienste geleistet; freilich ist man sich über den Umfang seiner G^chäste lange nicht klar gewesen, weil ein Namensvetter, der Nrchtjude Johann Liebmann, mit ihm verwechselt wurde. Fest steht aber, dc^ dem Jost Liebmann im Jahre 1694 alle Rechte christlich Kaufmannschaft verliehen und bestätigt wurden. Jost Ln mann war einer der reichsten Handelsleute in Norddeut^..,- land und seine Unternehmungen erstreckten sich über das Gebiet des gesamten preußischen Staates. ' Bei allen diesen Unternehmungen trat ihm Esther Schulhofs-Aaron — „Unsere Hofjüdin", wie sie zuweilen in den Reskripten genannt wird — nicht nur helfend, sondern wohl geradezu anspornend und vorwärtsdrängend zur Seite. Nach seinem frühen Tode tritt die Witwe sogleich auch als Geschästsleiterin an seine Stelle und führt selbständig in unverändertem Umfange die Geschäfte des Mannes fort. „Die Liebmannin" erringt sich die besondere Gunst des Kurprinzen Friedrich III., für den sie umfangreiche Juwelenlieserungen übernimmt. Aber ihr Schicksal ist, wie das Los der Hosjuden überhaupt, niemals gesichert vor Neidern und Wechfelsällen. Schon Jost Liebmann hatte das typische Schicksal der Münzmeister erleiden müssen: man hatte ihn angeklagt und nur mangels Beweisen wieder freigelassen. Ebenso hatte Esthers erster Mann, der Hofjude Israel Aaron, zu seinen ausgedehnten Geschäften so weitgehenden Kredit in Anspruch nehmen müssen, daß er unter Hinterlassung erheblicher Schulden starb und sein Weib „nicht ihres Mannes Erbin sein wollte". Und auch Esther selbst erfährt trotz ihrer von allen gerühmten Sicherheit und Tatkraft gegen Ende ihres Lebens noch die wankende Gunst des Hofjudenschicksals: auch sie wurde angeklagt, verhaftet und erst — ein typisches Bild — gegen Beschlanahme ihres Vermögens und Verzicht aus ihre Ansprüche gegen den Landesfürsten endlich wieder freigelassen. * Zunächst aber begann zu Lebzeiten Jost Liebmanns und nach seinem Tode die eigentliche Glanzzeit der Liebmannin. Von dieser ihrer glänzenden Wirksamkeit hören wir Nachlebenden nicht wie von der bescheidenden Glückel von Hameln durch ihre in langen Nächten ausgeschriebenen Lebenserinnerungen: Esther Liebmann spricht nicht durch Worte, sondern durch Taten zu 'uns. Immer wieder hören wir, welchen überragenden Einfluß sie aus ihre Familie und ihre Gemeinschaft — das letzte nicht unbestritten — ausübt. Wie eine Herrscherein steht sie vor uns, an der Spitze einer zahlreichen Familie von eigenen Kindern, Stiefkindern, Schwiegersöhnen und Enkeln. Noch Jost Liebmann selbst hatte den Anfang mit dieser weit ausgreifenden Familienpolitik gemacht, als er 1685 seinem Bruder das Räbbinat der hinterpommerschen Judenschast verschaffte. Sein Stiefsohn Salomo — der zweite Sohn der Esther aus ihrer ersten Ehe — begründete DSSTERN Eine Filmidee von Käthe Wienskowitz (1. Foriselzung) 14. Zum erstenmal in ihrem langen Leben wagte die alte Bambus an einer Maßnahme ihres Gatten Lin Kritik zu üben. Sie war ihm seit der Zeit, da sie zum Judentum übergetreten war. um ihn zu heiraten, ein treues Eheweib gewesen, das alles richtig fand, was ihr gelehrter und kluger Alaun tat. Ein solcher Mann abev, wie der hochachtbare Lin, sollte einen Schwindler, wie diesen Fremden aus Dee-Ko, nicht durchschaut haben? Die augenblickliche Abwesenheit dieses Aaron Hartmann betrachtete sie als einen Wink ds- Himmels, um Lin ihre Wahrnehmungen über seinen Gastfreund mitzuteilen. Schon am ersten Freitagabend, den er bei ihnen verbrachte, war ihr Mißtrauen auss stärkste geweckt worden. Sie mußte den Fremden erst daraus aufmerksam machen, daß er unbedeckten Hauptes an der religiösen Zeremonie teilnehmen wollte, und die Melodien, die der alte Schammes vortrug, hatte dieser sonderbare Hartmann textlos mitgesummt. Und dabei hatte er kühn behauptet, ein frommer Jude zu sein! Als der Hochstapler Liborra unsicher fühlte, daß ''sein übles Spiel durchschaut wurde, ehe er sein Ziel, sich in den Besitz des Depotscheins und damit in den der Gesetzesrolle zu bringen, erreicht hatte, fuhr er, bereits zum zweiten Male, nach der Hauptstadt Honan. „Der dortige Steuereinnehmer ist mein hochverehrter Freund", hatte er Lin beim Abschied erklärt, in der Annahme, seinem Gastgeber durch eine so vornehme Beziehung zu imponieren. Es war dem Gauner ganz klar, daß eines Tages die grüngekleidete Dame aus dem ' Transsibirischen Expreß austauchen würde. Hatte sie erst herausgesunden, daß es überhaupt keine jüdische Gemeinde in Kan-su mehr gab, dann mußte sie zwangsläufig den Weg zu Lin finden, der wohl auch in Lan-tschou nicht so ganz unbekannt war. Dann hatte er, der gerissene Juan Liborra, das Nachsehen. Deswegen schien ihm jetzt Eile ratsam. Lin aber hatte gemeint: „Laß erst das Pessachsest vorbei sein, dann werden auch meine Legitimationen wohl eingetrofsen sein und dann will ich all Deinen gerechten Ansprüchen, hochwerter Glaubensgenosse und vielbegehrter jüngerer Bruder, gerecht werden. Wenn auch unsere Synagoge, der große Tempel, ein amerikanisches Missionshaus geworden ist, hängen wir doch am ' Althergebrachten. Daher versammeln sich auch an jedem Sederabend die paar Glaubensgenossen, die noch in der Stadt leben, in meinem dürftigen Heim zur häuslichen Feier. Sei auch Du mein besonders geehrter Gast, begehe das Pessachsest mit uns Erbärmlichen und vergiß die Köstlichkeit, die Deine hohen, über alles geehrten Eltern Dir in der Heimat bieten können. Soll es so sein?" „So. soll es sein", bekräftigte Liborra zähneknirschend. Und er fuhr nach Honan> wo in einer finsteren Gasse in einer lichtlosen Stube, ein ebenso gefchickter wie gewissenloser Schreiber hauste, den er drängen mußte, die in Auftrag gegebenen Papiere nach genauer Vorlage ungesäumt sertigzustellen. An guter Bezahlung der Arbeit sollte es nicht fehlen. 15. Den hocherhobenen Händen der taubstummen Niang, die dem Schiffer mit flehender Gebärde in die Augen sah, hatte der gutmütige chinesische Fährmann nicht widerstehen können. Geisteskranke und Taubstumme sind in seiner Heimat von Göttern gezeichnete Geschöpfe. Wer sich ihrer annimmt, dem bringen sie Segen, wer ihnen Böses tut, den hetzen sie durch Dämonen ins Verderben. Auch wenn das kleine Mädchen nicht so rührend anzusehen gewesen wäre, hätte der Schisser Lee nicht gewagt, ihm seine Hilfe zu verweigern. Er war gerade im Begriff, sich mit Frauen und Kindern aus dem Gebiet des rasenden Gelben Flusses auf das andere User zu retten, als Senta herangehetzt kam. „Kai-fong-fu?" hatte sie unter Tränen stammelnd gefragt, immer nur die drei Silben: „Kai-song-su!" Dabei ließ sie einen Geldschein sehen und zeigte stets auss neue aus Mund und Ohren, um dem Fährmann ihr Gebrechen deutlich vor Augen zu führen. Wortlos griff er nach dem Geld und wies ihr im Laderaum der Dschunke, wo bereits seine Angehörigen, bebend vor Furcht, hockten, einen Platz an. Während der lebensgefährlichen Fahrt über den tobenden Strom stand der Mond grünlichgelb am Himmel, wie ein Lampion, der jeden Augenblick abzustürzen drohte, und übergoß die schmutzigen, allerhand Unrat und Gerümpel mit sich führenden Fluten, mit eigenartigem Licht. In regelmäßigen Abständen kündigten Kanonenschüsse vom Ufer her neue Gesahrenmomente an und wiesen den Flüchtenden die Richtung, die sie einschlagen sollten. Frauen und Kinder des Fährmanns murmelten fortgesetzt Gebete, die sie durch gellende Aufschreie unterbrachen, wenn die Dschunke von den Wellenbergen hoch in die Höhe gehoben wurde, um gleich daraus jäh in die Tiefe hinabgerissen zu werden. Auch Senta Hartmann war nicht frei von Todesfurcht, und es wurde ihr in den grauenvollen Stunden der Ueberfährt nicht gerade leicht, ihre Rolle als Taubstumme durchzusühren. Wie gern hätte sie sich der hilflosen Kleinen, die immer wieder durch die starke Dünung hilflos durcheinander geworfen wurden und brüllend durch den Laderaum rollten, angenommen. Doch sie mußte sich daraus beschränken, die armen Geschöpfe schweigend auszurichten und streichelnd zu trösten. Nach qualvollen, von Hilferufen und Todesschreien aus kenternden Schissen erfüllten Stunden, kam Lees Dschunke in erreichbare Nähe des Users. Noch ein paarmal rollte das Schiffchen mit den schmutzigen braunen Segeln bedrohlich hin und her. Plötzlich gab es einen Ruck, das Fahrzeug setzte hart aus und mit dem Jubelschrei: „Tahsi — Heil und Segen — der Wassergott hat uns verschmäht!" stürzte der Fährmann zu seiner Familie. Ein Schwall chinesischer Worte war auch für die Fremde bestimmt, die sich aber auch jetzt auf ein hilfloses Achselzucken beschränkte. Ueber die Lausplanke eilte Senta in einem unbeobachteten Moment an Land, umringt von hilfreichen Menschen. Zum Glück sah sie auch ein paar europäische Gesichter darunter und wandte sich in englischer Sprache einer Dame mit sanften, vertrauenerweckenden Zügen, zu. Nicht viel später brachte ein Auto der Mrs. Austin von der Amerikanischen Mission in Kai-fong-fu die sonderbare Chinesin, die behauptete, Berlinerin zu sein, in die südlich des Gelben Flusses gelegene Stadt. Der Sturm hatte sich gelegt, hell beschien die ausgehende Sonne das Missionshaus, den uralten, großen Tempel, den vor zwei Jahrtausenden die ersten, in China eingewanderten Juden errichtet hatten. An der Ostseite des Gebäudes ließen die Strah-

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