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Central-Verein-Zeitung · 1936-06-04 · 23 (4.6.1936) · p. [Seite]

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936) - farbig
Issue
23 (4.6.1936)
Date
1936-06-04
Page
[Seite] (sequence 18)
Language
German
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und Peter Simon (beide ..Grunewald"). Den Sieg im Dameneinzel holte sich durch einen 6 : 4-, 6:3-Sieg grau Bach („Grunewald") gegen ihre Klubkameradin Frau Dr. Gidion. Frau Mühsam („Grunewald") und Frl. Neuburger (Fürth) errangen dritte Preise. In der Schlußrunde im Herrendoppel gelang es dem .,Grunewald"-Paar Gans/Simon über Meyer („Grunewald ")/Landmann (Fürth) mit 6:3, 6:3 erfolgreich zu bleiben. Die Paare Haas (Fürth)/Dr. Schmidt (Stuttgart) und Rosenthal (München)/Rosenau (Augsburg) blieben in der Vorschlußrunde geschlagen. Fm Gemischten Doppel gab es durch Frl. Neuburger/Landmann (Fürth) eine Unterbrechung der Berliner Erfolge. Frau Dr. Gidion/Simon mußten sich in der Endrunde 6:8, 2:6 geschlagen geben Die Trostkonkurrenz für Herren gewann Dr. Gidion, der verdienstvolle Tennisobmann des RjF-Sportbundes, gegen Eliel mit 6:3, 6:2. In der gleichen Konkurrenz^ für Damen wird die Schlußrunde zwischen den beiden Stuttgarterinnen Frau Erlanger und Frl. Sußmann noch ausgespielt. Münchener Ergebnisse vom 31. Mai/1. Juni: Handball. Männer: Schild Frankfurt I—ITUS München II 10:4; RjF Wiesbaden I—ITUS München I 6:8 (3:4); RjF Wiesbaden I—ITUS München II 5:2 (5 :2); Schild Frankfurt I—ITUS München I 1:4 (1:3). — Frauen: RjF Wiesbaden—ITU8 München 1:5 (1:3); Schild Frankfurt— ITUS München 3:0. Südwestdeutschland RjF Mannheim beste Hockeymannschaft Das ursprünglich als Blitzturnier angesetzte, dann aber doch in regulären Spielzeiten ausgetragene Hockehturnier des Bar Kochba Frankfurt a. M. nahm einen fairen und schönen Verlauf. Beteiligt waren vom RjF-Sportbund: RjF Mannheim, vom Deutschen Makkabikreis: Bar Kochba Hakoah Berlin und Bar Kochba Frankfurt a. M., ferner als neutraler Verein ITU8 München. End sieger wurde RjR Mannheim. Das interessanteste Spiel war das Spiel Mannheims-Berlin. Nach verhältnismäßig offenem Verlauf in der 1. Spielhälste siel das einzige Tor erst in der 2. Halbzeit für Mannheim, das von da ab ständig drängte und die Berliner völlig einschnürte. München hatte in seinem Spiel gegen Mannheim das Pech, daß sein einziges Tor in den Halbzeitpfiff fiel. Die anderen Torchancen wurden nicht ausgenutzt. Der Sturm war hier wie in den anderen Spielen der „wunde Punkt". Berlin, das mit sechs Mann Ersatz antrat, ist ein hartes, direkt auf den Mann gespieltes Spiel gewöhnt, das aber trotzdem fair ist. Die Mannschaft war körperlich überlegen. Bar Kochba Frankfurt a. M., der Hockey noch nicht sehr lange treibt, kann noch viel lernen. Mit dem Endsieger hat eine technisch überlegene Mannschaft, deren Mittelläufer besonders zu erwähnen ist, elegant gewonnen. Die Mannschaften von Mannheim, Frankfurt a. M. und München spielten jeweils unentschieden und waren so zum Schluß mit je 3 Punkten punktgleich. Ergebnisse:Herren: 31. Mai: ITUS München — Hakoah Berlin 0 :1; ITUS München — RjF Mannheim v: 1, Bar Kochba Hakoah Berlin — Bar Kochba Frankfurt a. M. 6:0. i. Juni: Bar Kochba Hakoah Berlin —RjF Mannheim ü: 1, ITUS München — Bar Kochba Frankfurt a. M. 3 : 0, RjF Mannheim — Bar Kochba Frankfurt a. M. 6:0. Damen: ITUS München — Bar Kochba Frankfurt a. M. 1 :1, RjF Mannheim — Bar Kochba Frank, surt a. M. Ü : 0, ITUS München — RjF Mannheim 1 :1. L. B. Fussball in Stuttgart Am 31. Mai hatte Hakoah Stuttgart ITII8 Nürnberg zu Gast. Die Nürnberger rechtfertigten ihren guten Ruf und lieferten ein ausgezeichnetes Spiel. Ihr Sieg von 4 :1 war vollauf verdient, allerdings ließ der Stuttgarter Torhüter zwei leichte Bälle passieren. Aus der Nürnberger Mannschaft ragten der Außenstürmer und der Mittelläufer besonders hervor. Weitere Ergebnisse: Fußball: ITUS Nürnberg II—Hakoah Stuttgart II 2:2 (2:0); PTG Augsburg—RjF Stuttgart II 1:3 (0 : 2). —Handball: RjF Stuttgart—Württemberg Land 8 :6 (4 : 4). E. K. Ueberzeugender Sieg des TC 03 Karlsruhe Im Karlsruher Lokalderbh erzielte der Turnclub Karlsruhe über den Hakoah einen klaren 4 :0-Sieg. Beim Sieger war es vor allem das ideenreiche Spiel des Sturmes, das den zahlreich erschienenen Zuschauern imponierte. Dahinter stand eine gut aufgebaute Verteidigung und Läuferreihe, die auch stets den gegnerischen Sturm gut in Schach hielt. Schon nach wenigen Minuten Spiel führt eine Steilvorlage von rechts durch den Halblinken zum ersten Tor. Bis Halbzeit fallen trotz Ueberlegenheit des TC 03 keine weiteren Tore. In der 2. Spielhälfte geht TC Karlsruhes Rechtsaußen mit einer Steilvorlage davon und vollendet Nr. 2. Der Turnclub forciert das Tempo. Eine wunderbare Kombination beschließt der vorzügliche Rechtsinnen mit dem dritten, dem der Mittelstürmer bald darauf das vierte Tor folgen läßt. Weitere Ergebnisse: 2. Mannschaften 3:0 für Hakoah, Schülermannschasten 1:0 für TC 03, Frauenhandball 2:0 für TC 03. IC W. Schauturnen des Schild Der TSV Schild Frankfurt a. M. gab mit einem Schauturnen einen großzügigen Ueberblick über seine Turnabteilnng. Ausgezeichnete Leistungen zeigte die von Max Seligmann geführte Knabenriege im Bodenturnen. Gut auch die Gymnastik von Gretel Hauet. deren zweckmäßige Einteilung (das Kleinkind, die berusstätige Frau, das Schulkind, das junge Mädchen) besonders zu begrüßen war. Es wäre erfreulich, wenn der Sinn der Gymnastik bei allen unseren Gymnastikvorführungen so herausgearbeitet würde. Die Damenriege turnte gut und diszipliniert am Barren, bei den Turnern sielen besonders Saber und der 57jährige Nachmann mit Leistungen an Barren und Reck ans. L. B. Tenniskampf Frankfurt a. M,—Kassel Den Tennisklubkampf TSV Schild Frankfurt, a. M.—Grünweiß Kajsel gewann Schild auf seiner wundervollen eigenen Anlage im Gesamtergebnis mit 17 :4. II, Die Hochspringerin Wenn im Hochsommer ein Leichtathlet vor Beginn seines Spezialtrainings scheinbar sinnlos in der Gegend herumrennt, womöglich noch mit Wollpullower und Trainingshose bekleidet, wenn er dann sogar beim Wettkamps solange wie möglich sein Trainingszeug anbehält, dann schüttelt der Laie den Kopf und murmelt: „Crack-Allüren!" N i wmmm Gretel Bergmann Fot. Martin Dzubas (Berlin) Was den Sportler aber nicht hindert, weiterzumachen, weil er weiß, wie wichtig die Auswärmearbeit ist. Erst wenn die Muskeln von innen heraus richtig warm sind — stundenlanges Jn-der-Sonneliegen erfüllt also nicht den gleichen Zweck — ist der Körper zu Leistungen fähig. Zu Beginn des Hochsprungtrainings steht also die A u s w ä r m e a r b e i t: Laufen mit kurzen Zwischenspurts, Hüpsübungen usw. Ist der Körper dann richtig warm, dann kann mit dem Springen angefangen werden. Um warm zu bleiben, wird im Trainingsanzug trainiert. Den Anlaus gleich ohne Stockung in den Sprung umsetzen zu können, kraftvoll abzuspringen und dabei doch locker und unverkrampst sein, ist das Wichtigste. Also: zweimal je Woche über eine niedrige Höhe aus Lockerheit trainieren und nur einmal auf Lei» stung! Denn bei größeren Höhen ist die Gefahr des Sichverkrampfens zu groß. Die Frage.- welche Technik über der Latte die richtige ist, kann ich nicht beantworten. Jeder Springer wird mit der Technik springen, die ihm am besten liegt. Der Trainer hat also die Ausgabe, diese Technik auszuseilen und das Beste aus ihr herauszuholen. Eine Umstellung auf eine andere Technik bringt fast immer ein Zurückgehen der Leistung mit sich. Oretel Bergmann, Stuttgart Die Frankfurter Herren gaben in den Einzelwie in den Doppelspielen überhaupt keinen Punkt ab, bei den Damen spielen sowie im Gemischten Doppel konnten die Kasseler je zwei Punkte für sich buchen. L. B. Berlin Hannovers Tennisvertretung gegen Tennisclub Grunewald... Der Hannoversche Tennisklub von 1934 weilte mit sechs Herren, fünf Damen und je zwei männlichen und weiblichen Junioren in Berlin. Am 31. Mai spielten die Hannoveraner gegen den Tennisklub „Grunewald", der jedoch nicht seine erste, sondern lediglich eine kombinierte Mannschaft als Gegner stellen konnte, da sich eine Anzahl seiner Besten am Pfingstturnier der Privaten Tennisgesellschaft Augsburg beteiligten. Die Gäste leisteten den immerhin noch starken „Grunewaldern" recht erheblichen Widerstand, so daß es einige schöne und spannende Spiele zu sehen gab. Eine erfreuliche Spielstärke entwickelten vor allem die Junioren, die neben schönem Kampfgeist, Talent und Temperament erkennen ließen. Gesamtergebnis: Senioren: 17:4 Punkte, 36 :6 Sätze und 253 :137 Sipele für Tennisklub „Grunewald"; Junioren: 10:3 Punkte, 22 :12 Sätze und 176 :126 Spiele ebenfalls für Tennisklub „Grunewald". Einzelergebnisse (Grunewald zuerst genannt): Herreneinzel: Wolfs—Blum 6 : 2, 6:1; Secklmann—Cohn 6:8, 0:6; Dr. Pappenheim—Stern 6:3, 4:6, 6:3; Lichtenberger—Goldschmidt tz; 2, 6:0; Mendelsohn—Leber 6:0, 6:0; Rotholz—Reuberg 6:4, 6:2. — Dameneinzel: Frau Dr. Pehser—Frau Biermann 6:4, 6:3; Frau Levi Viktor—Frau Goldschmidt 6:2, 6:1; Frau Steinberg—Frau Herzfeld 6:2, 6:0; Frau Fyhan— Fräulein Müller 6:4, 6:1; Fräulein Schlesinger- Frau Blum 6:2, 6:4. — Damendoppel: Frau Levi Viktor' Frau Dr. Peyser—Frau Biermann I Frau Goldschmidt 6:1, 6:1; Frau Fyhan / Frau Steinberg—Frau Blum I Frau Herzfeld 6:0, 6:3.— Herrendoppel: Lichtenberg I Wolsf—Blum / Cohn 9*7, 6:3; Mendelsohn / Secklmann—Goldschmidt I Stern 5:7, 4:6; Gmnpel / Dr. Pappenheim—Leber / Neuberg 6:2, 6:1. ... und gegen JSG 33 In gleichfalls bestem sportlichem Geist wurden die Kämpfe ausgetragen, die am 1. Juni die Hannoveraner mit einer Vertretung der JSG 33 zusammenführte. Auch hierbei mußten die Gäste eine Niederlage einstecken, wenn sie auch durch überlegenes Spiel der Damen und Junioren erdenklich knapp ausfiel. Von ihrer besten Seite zeigten sich dagegen die Herren der JSG 33. die mit Ausnahme des ersten Doppels ihre sämtlichen Spiele in schönstem Stil zu gewinnen vermochten. Sonst siel bei der JSG 33 noch eine Juniorin, Fräulein Chaim auf. die bei richtiger Anleitung bald in der Lage sein sollte, in der Älubrangliste an vorderster Stelle zu stehen. Gesamtergebnis (Senioren und Junioren): 12>2 ‘,9% Punkte, 29:20 Sätze, 249 :214 Spiele für JSG 33. Einzelergebnisse: (JSG zuerst genannt): H e r r e n e i n z e l: Kallmann—Cohn 6 :'2, 6:2; Jauch—Blum 6:1, 6:3; Friedrichs—Stern 6:2, 6 : 0; Sachs—Leber 6:1, 6:1; Fuchs—Goldschmidt 7 : 5, 6 3; Schäfer—Neuberg 6:2, 6; 2. —Dameneinzel: Fräulein Zerkvwski—Frau Viermann 2 : 6. 1:6; Frau Friedrichs—Frau Goldschmidt 2:6, 3:6; Frau Nassau—Frau Herzfeld 1:6, 6:2, 7:5: Frau Nathan—Frau Müller 0 : 6, 6 : 2, 2 : 6. — Herrendoppel: Kallmann / Jauch—Cohn / Blum 6 : 3, 5:7, 5:7; Sachs / Friedrichs—Goldschmidt / Stern 6:2, 6:3; Fuchs / Schäfer—Leber / Neuberg 6 :1, 6:2. — Gemischtdoppel: Frau Nassau / Kallmonn—Frau Biermaun / Cohn 10:8, 12:14 abgebrochen; Fräulein Zerkowski / Jauch—Iran Goldschmidt / Stern 6:4, 7:5; Ehepaar Friedrichs—Fräulein Müller / Goldschnndt 1:61:6; Fräulein Chm in / Fuchs—Ehepaar Blum 6 : 3, 2 : 6, 7 :9; Frau Nathan / Sachs—Frau Herz seid / Leber 6 : 3, 7 :5. ■ H. F* Schlesien Berliner Vereine in Breslau Am 31. Mai und 1. Juni weilten die Berliner Vereine JSG 33, JSK und Hagibor in Breslau, um gegen RjF Breslau und Bar Kochba Breslau einige Spiele auszutragen. Alle Spiele bis auf ein Handballspiel zwischen Bar Kochba und JSK konnten, wenn auch ohne Zuschauer, durchgesührt werden. Nach einem Jugend spiel zwischen Bar Kochba Breslau II, das RjF mit 2 :0 gewann, standen sich die 1. Jugendmannschaften der JSG 33 Berlin und des RjF Breslau gegenüber. Breslau konnte in der zweiten Halbzeit das einzige und siegbringende Tor schießen. Im Handball trafen sich JSK Berlin I und RjF Breslau I. Breslau hat guten Start und führt bald mit 4 :0, läßt aber nach, JSK kommt auf und erzielt bis zur Pause noch ein 5 : 4. Der Schiedsrichter beherrscht kaum die Lage, wobei der RiF größtenteils stark benachteiligt wird. Beim Stande von 7:7 verliert Breslau durch Herausstellung den rechten Verteidiger, Berlin erhöht auf 8 :7, und kurz vor Schluß aus 9 :7. Breslau spielte mit zwei Ersatzleuten. Die Niederlage war unverdient. Am Nachmittag gab es im F u ß b a l l ein Unentschieden. RjF Breslau I und JSK Berlin I lieferten sich ein ausgeglichenes Spiel. Nach torloser Spielhälfte geht JSK durch Elfmeter in Führung; doch Breslau kann kurz vor Schluß durch Kopfball des Mittelstürmers ausgleichen. Im letzten Spiel unterlag Bar Kochba Breslau gegen Hagibor Berlin mit 1:4 (0:3) Toren. Bei Bar Kochba machte sich das Fehlen des Trainings bemerkbar. Hagibor war in bezug auf Kombination weit überlegen. Bei strömendem Regen wurden am 1. Juni ohne Zuschauer einige Fußball spiele ausgetragen. RjF Breslau 1. Jugend gewann auch das Rückspiel gegen die anfangs nur mit acht Mann spielenden JSGer, die bis zur Pause 1:0 führten, durch zwei Tore des Mittelstürmers und ein drittes des Rechtsaußen. Große Pfützen stehen vor der Toren, als Bar Kochba Breslau gegen JSK Berlin antritt. Es gibt auf beiden Seiten schwache Leistungen Halbzeit 0 : 0. Bar Kochba geht durch Mittelstürmer in Führung, doch JSK gleicht durch Elfmeter aus. Berlin spielte anfangs mit neun, nach Halbzeit mit zehn Spielern. Den Abschluß bildete das Treffen RjF Breslau gegen Hagibor Breslau, das RjF mit 2 :1 (0 :0) siegreich gestalten konnte. Nach torloser Halbzeit erzielt Breslau durch Strafstoß das 1 :0, Hagibor gleicht aus; doch im Alleingang stellt der Breslauer Rechtsaußen das Endergebnis her. Die letzten 15 Minuten spielte Breslau nur mit neun Mann. Der Gästetormann konnte gefallen. Dul. Jiu-Jitsu-Meisterschaften des RjF Breslau Die Jiu-Jitsu-Abteilung des RjF Breslau ermittelte vor gutem Besuch in einigen recht interessanten Ausscheidungskämpfen ihre Vereinsbesten. Letzte Sportnotizen Um Welt- und Europa-Meisterschaften Der in Amerika weilende jüdische englische Federgew ichtler Dave C r o w l e y ist nach seinem unentschiedenen Kampf gegen den derzeitigen Weltmeister Mike Belloise, der nicht um den Titel ging, von der New York State Boxing Commission a l s offizieller Herausforderer des Weltmeisters anerkannt worden. Die beiden Gegner werden sich also noch einmal — dann aber mit dem Einsatz des Titels — treffen. Um die Europameisterschaft im Weltergewicht haben bis zum 25. Juli Leu Sanders (Holland) und Wouters (Belgien) zu kämpfen. Die gleiche Frist gilt auch für die Europa- Jm ersten Kampf des Abends konnte im Federgewicht Lasker gegen Schein nach schönem Kamps mit 3 Punkten Vorsprung in 5,6 Min. siegreich bleiben. Im Leichtgewicht siegte Geisler gegen Gomma nach einem ebenfalls recht schönen Kampf in 8,6 Min mit 3 Punkten Vorsprung, während Gerstel in der gleichen Gewichtsklasse seinen Gegner Steinmetz in 4,3 Min. bezwang. Im Gemischten Gewicht kämpften Weiß und Goldner erst neun Minuten unentschieden, jedoch konnte sich schließlich in weiteren sechs Minuten Goldner, der llebergewicht hatte, nach hartem Kampf den Sieg sichern. Im schönsten Kampf des Abends zwischen den Federgewichtlern Lasser und Wagner, zwei technisch sehr guten und harten Kämpfern, siegte nach neun Minuten Lasker knapp mit einem Punkt Vorsprung. Im Leichtgewichts kampf zwischen den Sieaern der Vorkämpfe Geisler und Gerstel wurde Geisler mit 5 : 4 Punkten nach neun Minuten Vereinsbester, während im Halbschwergewicht der Vorkampfsieger Goldner gegen Ollendors nach 5,1 Minuten gewann. Oul. Tennis-Auftakt in. Breslau Mit den Pflicht-Mannschaftskämpfen des RjF- Sportbundes eröffneten die beiden jüdischen Tennisklubs des RjF-Sportbundes in Breslau, RjF Breslau und der neugegrüudete Tennisklub Blau-Weiß-Gold, kürzlich die Saison. Durch einen sicheren Sieg mit 8 :1 Punkten, 16 :5 Sätzen und 118 :80 Spielen wurde RjF Breslau in sechs Einzel- und drei Doppelspielen RjF-Bezirksmeister von Niederschlesien. Am Nachmittag trafen sich die Damenmannschaften beider Klubs zu einem Freundschaftskampf, in dem Blau-Weiß-Gold mit 4 :0 Punkten, 8 : 2 Sätzen und 57 : 33 Spielen überlegen siegreich blieb. Dul. Rheinland-W estf alen JTV 02 Köln siegt im Tennis Der Tennisklub 1928 Krefeld war Gast des JTV 02 Köln auf den Plätzen in Rodenkirchen. Beiderseits stellte man die stärksten Einheiten; denn der Kampf zählte zu der Runde um die we st deutsche Vereinsmei st erschüft. Unerwartet hoch blieben die Kölner im Gesamtergebnis Sieger; nur die Einzelspiele Denes—Dr. Mayer 4:6, 6:3, 6:2 und Dr. Klee— H. Herz 4 : 6, 6 :1, 7 : 5 gingen für sie verloren. Alle anderen Begegnungen gewann Köln: Kurt Idstein— M. Meyer 7 f5, 1:6, 1:6; P. Heymann—Dr. Oberländer 1:6, 5:7; Dr. Sommer—K. Lehmann 1:6, 0 :6; Dr. Ziegelstein—H. Lehmann 2:6, 0:6. — Doppelspiele: K. Lehmann / H. Herz—Idstein / Dr. Klee 6:4, 6:1; M. Meyer / Dr. Oberländer— Denes / P. Heymann 5:7, 6 : 0, 6 : 3; Dr. Wallach/ Schanzer—Dr. Sommer / Dr Ziegelstein 7:5, 6 : 2.— Das Gesamtergebnis stellte sich mit 7 :2 Punkten, 16 : 6 Sätzen und 84 : 44 Spielen für den JTV 02. Während die 1. Turniermannschaft des Tennisklubs 1928 Krefeld in Köln weilte, spielte die Reserve JuweiierLudwigSteinmetz \ Nürnberger Str. 56 (neben Woolworth) gegen die Tennisabteilung des RjF Düsseldorf einen Freundschaftskampf. Mit 9 Männern und 4 Frauen traten die Düsseldorfer zu ihrem ersten Wettkampf an und schlugen sich gegen die erfahreneren Gegner gut, obwohl einige ihrer Besten nicht spielen konnten. Teilweise gab es sehenswerte Leistungen, der Sieg im Gesamtergebnis fiel den Düsseldorfern knapp, mit 11:9 Punkten zu. J. G. Hamburgs Hockeysieg in Köln Am 31. Mai trafen sich in Köln die H o ck e y * Mannschaften von Schild Hamburg und RjF Köln/M.-Gladbach Komb. Ein schnelles und faires Spiel wurde leider vor nur wenigen Zuschauern vorgeführt Bis Halbzeit verlief das Spiel 0 :0, was dem Spiewerlauf entsprach. Nach Halbzeit fiel in der 4. Minute das erste Tor und nach weiteren 10 Minuten das zweite Tor für Hamburg. 10 Minuten vor Schluß erzielte Köln/M.-Gladbach den Ehrentreffer. Ein Gedränge vor dem Köln/M.-Gladbacher Tor brachte den jetzt besonders eifrig spielenden Hamburgern nicht ein. Die technisch bessere Hamburger Elf blieb mit 2 :1 Sieger. H. C. Nordwestdeutschland Schild Hamburg schlägt Minden im Fussball Im Fußball errang die Hamburger Schild- Elf mit 10:1 (6:0) einen glänzenden Sieg über ihre Mindener Gäste. Bei den Hamburgern spielten nur sechs ans der 1. Mannschaft und fünf aus der 2. Mannschaft mit. Der glatte Sieg über die Mindener kann nur mit der seltenen Spielmöglichkeit der Svortgruppe Hellmannia (Minden i Westfalen) erklärt werden. Das Spiel verlief glatt und fair. Beim Stande von 10 :0 erkämpften sich die auswärtigen Gäste das Ehrentor. H. Das Handball spiel Hamburg Bar Kochba gegen Leipzia Bar Kochba verlief zugunsten der Leipziger. Sie trugen die Sieg mit 5:3 davon. H. Mitteldeutschland Tennisturnier des Bar Kochba Dresden Das Eröffnungsturnier des Bar Kochba Dresden brachte als Höhepunkt ziemlich scharfe Einzelkämpfe in der Damenkonkurrenz. Im Herreneinzel siegte Dr. Steinhardt nach schwerem Kampfe gegen Fendler und Kreidl. Ergebnisse: Damen: Hahn—Schindler 3 : 6, 6 : 8, 0 : 6; Schindler—Wieselmann 3:6, 5:7. — 1. Wieselmann. 2. Schindler. 3. Hahn. — Herren: Fendler—Dr. Steinhardt 2:6, 5:7; Kreidl— Dr. Steinhardt 7:9, 4:6; Fendler—Kreidl 6 :2, 4 : 6, 6 : 3. — 1. Dr. Steinhardt, 2. Fendler, 3. Kreidl. 0. J. Meisterschaft tm Fliegengewicht, bereit Entscheidung zwischen Ernst Weiß (Oesterreich) und Ortega (Spanien) ausgetragen wird. Hakoah-Wien bleibt in der ersten Wiener Profi-Klasse Die Fußball-Elf des F.C. Hakoah, die in den letzten Wochen sehr um den Verbleib in der ersten Fußball-Liga zu bangen hatte, konnte sich durch ein 2:2-Unentschieden gegen „Wacker" aller Abstiegssorgen entledigen und wird nun in der kommenden Saison nach wie vor in der ersten Wiener Profi-Liga spielen. Ihre derzeitig gute Form erhärteten die Hakoohner dann drei Tage später, als sie tm letzten Verbandsspiel , gegen den Wiener M e i st e r „A d m i r a" antraten und nach großartigen Leistungen verdient mit 3: 2 gewannen. 0590341^

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