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Central-Verein-Zeitung · 1936-04-30 · 18 (30.4.1936) · p. [Seite]

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936) - farbig
Issue
18 (30.4.1936)
Date
1936-04-30
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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IfDortbhtt der CK Nr. 18 5.Beiblatt Sportpolitik Aus Grund eines Abkommens zwischen dem Reichsausschuß jüdischer Sportverbände und dem Landesverband Bayern der jüdischen Turn» und Sportvereine, das in Nr. 11 der C.-V.-Zeitung vom 12. März im Wortlaut verössentlicht wurde, haben sich die bayerischen Vereine bis zum 31. Mai zu entschließen, ob sie sich einem der den Reichsausschuß bildenden Verbände, also dem RjF-Sportbund oder dem Deutschen Makkabikreis, anschließen wollen oder als neutrale Vereine, lediglich dem bayerischen Landesverband unterstehend, weiterzubestehen beabsichtigen. Mit diesem Schritt, den nmiiiiimiiiimiiiimuiiiiimiiimiimiiiimiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiimiiiiiin Zo? Aet 1SQ SS Beeiin Die JSG 33 Berlin veranstaltet am 3. Mai, 16 Uhr, aus dem Grunewaldsport- Platz (8-Bahnhos Grunewald, links heraus an der Avus entlang, gegenüber den Rot- Weiß-Hockeyplätzen) ein Turn- und Sportfest unter dem Motto „Tag der JSG". Das Programm sieht leichtatheltische Wettkämpfe, Staffeln, Turnvorsührungen, Gymnastikvorführungen der Jugendabteilungen, Handball-, Fußball- und Hockeyspiele vor. Schüler haben freien Eintritt. (BHiififitniüiniiiiHiiiiuiiiniiiiiiiiiniiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiHiiniiiiiniimn vereinsegoistischen Gründen interessiert. Schiedsrichter, die diese elementarste Pflicht, die Pflicht der objektiven Einstellung zu beiden Parteien, verletzen, was schlimmer ist als eine Fehlentscheidung aus Unkenntnis der Regel oder aus Unvermögen, dürfen wie im allgemeinen Sportleben so auch im jüdischen Sport nichts zu suchen haben. Sie tun gut daran, aus eine Schiedsrichtertätigkeit von selbst zu verzichten; andernfalls sollte es vordringliche Aufgabe der übergeordneten Instanzen sein, solche Elemente, die dem jüdischen Sport und seiner erfreulich wachsenden Popularität schädlich sind, unverzüglich und für immer äuszuschalten. Vorfälle aus jüngster Zeit geben zu dieser Forderung besondere Veranlassung. Wenigstens in absolut sportlichen Fragen gilt es, Mut zum energischen Durchgreisen zu zeigen. * Neben dem leichtathletischen Verbandskampf zwischen dem RjF-Sportbund und dem Deutschen Makkabikreis würde ein Klubkampf der L e i ch ta t h l e t ikMannschaften der beiden stärksten jüdischen Vereine Deutschlands, der JSG 33 Berlin und dem Bar Kochba Hakoah Berlin, nicht minder großem, über 'die Grenzen Berlins hinausreichendem Interesse begegnen. Die JSG 33 hat dieses Zusammentreffen nie gescheut. Wir erinnern uns an das Jahr 1933, in dem der RjF-Verein, noch mitten im sportlichen Ausbau begriffen, selbstverständlich seinen sportlichen Pflichten nachkam, sich bedingungslos zum Kamps stellte und erwartungsgemäß dem von vornherein überlegenen Bar Kochba unterlag. Wir erinnern uns an die vielen, leider fehlgeschlagenen Versuche während der letzten beiden Jahre, den Makkabiverein zu einem derartigen Tressen zu bewegen. Und wir nehmen jetzt mit dem Ausdruck des Bedauerns zur Kenntnis, daß auch in diesem Jahr ein letzthin übermitteltes Klübkampsangebot der JSG 33 der Ablehnung verfallen ist. Die Begründung, die deb verantwortliche Leichtathletikobmann des Bar Kochba hierzu gab, indem er erklärte, sein Verein hätte infolge der Auswanderung kein genügendes Material mehr zur Verfügung, dürste weder stichhaltig sein noch dem wahren Grund und den allgemein üblichen sportlichen Gepflogenheiten entsprechen. Denn' unter Ausfällen durch Auswanderung haben heute beide Verbände zu leiden, und abgesehen davon, daß gerade Bar Kochba Hakoah mit seinen über 2500 Mitgliedern auch in der Leichtathletik über ein unerhört großes Reservoir und einen vorzüglichen Nachwuchs verfügt, dürste der Verein kaum die Absicht hegen, seinen zahlreichen Verpflichtungen im Nahmen des Makkabi, also zu Sportsesten und den Vereinsrundenkämpsen, nicht nachzukommen. Oder aber hat man beim Bar Kochba bereits in Erfahrung gebracht, daß sich die JSG 33 aus eine ausgeglichen gute Kampsmannschaft stützt, die gegenwärtig im jüdischen Sport. nur schwer zu schlagen ist, und sollte mau dem Prestige des Bar Kochba eine eventuelle Niederlage nicht zumuten wollen? Das wäre allerdings wenig sportlich! z. B. der Münchener Verein anstrebt, würden sie sich zwar der Möglichkeit begeben, eine Teilnahme. Berechtigung an Meisterschaften dieser Verbände, nicht aber an Gesellschaftsspielen und Kämpfen mit ihren Vereinen, herzuleiten, sie würden jedoch dadurch eine mögliche Zersplitterung ihres Vereins verhindern können. Bisher haben drei Vereine einen Anschluß vollzogen. Jtus Fürth und Jtus Pirmasens sind zum RjF-Sportbund, Jtus Regensburg zum Deutschen Makkabikreis übergetreten. Die nächsten Wochen werden über die Zukunft der anderen Vereine entscheiden. Es ist dabei nur zu hoffen, daß, wie auch immer diese Entscheidung aussällt, die von den Vereinen bisher in vorbildlicher Weise geleistete sportliche Aufbau- und Erziehungsarbeit sowie der kameradschaftliche Zusammenhalt der einzelnen Mitglieder gewahrt bleiben. Die Verbände werden gut daran tun, im augenblicklichen Zeitpunkt s o wenig wie möglich Beeinflussungen, fei es durch Versprechungen oder gar durch Drohungen, zu versuchen. Den bayerischen Vereinen fällt eine Lösung des durch das Abkommen geschaffenen Zustandes bestimmt nicht leicht; so soll man es ihnen in fairer Weise wenigstens überlassen, frei zu prüfen und unbeeinflußt die ihnen am geeignetsten erscheinende Entscheidung zu wählen. * Ein Schiedsrichter, auf welchem Gebiet des Sports er sein Amt auch ausüben mag, ist für den harmonischen, fairen Ablauf des von ihm geleiteten Spiels verantwortlich. Er muß es verstehen, sich Autorität zu verschaffen, je nach Lage der Dinge: durch fast kleinliche, sich jedoch stets im Rahmen des Vertretbaren haltende Entscheidungen oder durch bewußt großzügiges „Nichteingreisen". Wie er dies handhabt, ist seine Sache. Was jedoch turmhoch über allen taktischen Erwägungen und Regelauslegungen steht, ist Objektivität bis zur letzten Konsequenz. Das gilt immer, und gerade dann, wenn auch nur ein leiser Anschein erweckt werden könnte als sei der Schiedsrichter am Ausgang des Kampfes aus irgendwelchen persönlichen oder Itet Statt Mttd Sie? Sonntag, 3. Mai Berlin Handball: Verbandsspiele JSG 33 I—Bar Kochba Stettin I. 11.30 Uhr; JSK 1. Frauen—Bar Kochba 2. Frauen, 10.15 Uhr; Bar Kochba IV—Makkabi I, 9 Uhr. Sämtliche Spiele: Sportplatz Grunewald. Berlin — Mitteldeutsche Makkabi - Bezirksrunde: Handball: Bar Kochba Hakoah Berlin—Bar Kochba Leipzig, 15 Uhr; Fußball: Bar Kochba Hakoah Berlin—Bar Kochba Leipzig, 16.30 Uhr. Beide Spiele: Sportplatz am Schäsersee. Rheinland-Westfalen Fußball: RjF Krefeld I—RjF Düren I; vorher NjF Krefeld II—RjF Düren II, M.-Gladbach, RjF-Platz am alten Wasserturm. JTB 02 Köln I— RjF M.-Gladbach I; vorher JTB 02 Köln 1. Schüler— RiF M.-Gladbach 1. Schüler, Köln- Mülheim, Fort 11: RjF Bonn II—RjF M.-Gladbach II; vorher RjF Bonn Schüler—RjF M.-Gladbach 2. Schüler, Bonn RjF-Platz; RjF Düsseldorf Schüler—JTV 02 Köln 2. Schüler, Düsseldorf, Neuer RjF-Platz. Boxen: Pslichtveranstaltung des Westdeutschen Landesverbandes im RjF-Sportbund, Witten, Röhrchenstraße RjF-Heim (Lokal Günther), 16 Uhr. Nach zwei Stunden Kampf unentschieden Fussballzwischenrunde de* RjF in Breslau In einem aufregenden Kamps voll spannender Momente, wie ihn Breslaus jüdische Fußballanhänger lange nicht sahen, standen sich am 26. April ans dem Breslauer RjF-Platz die Fußballmeister der schlesischen Landesverbände, RjF Breslau und Schild Beuthen. im Zwis chen runden treffen um die RjF- R e i ch s m e i st e r s ch a s t gegenüber. Nach wechselvollem Verlaus endete das Spiel nach Ablauf der regulären Spielzeit 1:1 und wurde daher um eine weitere halbe Stunde verlängert, ohne daß einem der beiden erbittert kämpfenden Gegner das entscheidende Siegestor glückte. Das Tressen wurde beiderseits recht hart durchgesührt, jedoch unterband der sehr umsichtige Schiedsrichter Bieber, Berlin, sofort jedes Foul und vermied so die bei Meisterschastskämpfen oft notwendigen Herausstellungen. Nach nervösem Spielbeginn finden sich die Breslauer zuerst, und bald ist die Torlatte Beuthens Retter gegen einen schönen Schuß des Breslauer Halbrechten. Durch Strafstoß kommen die Oberschlesier gleich danach zu ihrem einzigen Torerfolg; von 35 Metern schießt ihr linker Verteidiger Blandowsky unheimlich scharf unter die Torlatte ein, für den in der Sicht behinderten Breslauer Torwart kaum haltbar. Während der Beuthener Sturm viel schneller ist und einige gefährliche Durchbrüche unternimmt, scheitern die Breslauer Angriffe an dem glänzenden gegnerischen Torwart und mehrmals an Latte und Pfosten, so daß es mit 1: 0 für Beuthen in die Halbzeit geht. Nach dem Wechsel führen die Oberschlesier ein sehr schönes Spiel vor, wobei sich besonders Mittelläufer und Mittelstürmer immer wieder hervortun, während Breslau durch Verletzung des rechten Verteidigers, der auf den Rechtsaußenposten wechselt, stärk gehandicapt wird. Immer wieder werden die Durchbrüche der rechten Sturmseite von Beuthen an den glänzenden Leistungen des Breslauer linken Läufers und des linken Verteidigers zunichte, und schon scheint der knappe Sieg der Beuthener sicher, als Breslau wenige Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit gleichziehen kann; im Anschluß au einen Strasstoß kommt der Ball zum Linksaußen, der schön zur Mitte köpft und aus dem Gedränge kann der Breslauer Mittelstürmer eben-" falls nnt dem Kopf ins gegnerische. Tor einlenken. In der nun folgenden Verlängerung von zweimal Reichsmeister Wingens, Kuhaupt (Köln) u. a. am Start; Eröffnungsveranstaltung der Borableilung der Hakoah Essen, Essen, Jugendheim, 20.15 Uhr. Leipzig . Handball: Schild Leipzig I—Schild Dresden I, Entscheidungsspiel um die Mitteldeutsche RjF-Handballmeisterschaft; Sportplatz Thekla, nachmittags. Sückrvestdeutsehland Fußball: RjF Darmstadt I—RjF Gießen I, Darmstadt, 15.30 Uhr; im übrigen Spielruhe wegen Einweihung des neuen Sportplatzes des SpV Philanthropin, Platz am Bornheimer Hang, Frankfurt a. M. Tischtennis: Süddeutsche Meisterschaften der Arbeitsgemeinschaft jüdischer Turn- und Sportvereine Südivestdeutschlands, Karlsruhe, Sporthalle Jost, Karl-Friedrich-Stratze 23e. Einen Kanusportlehrgang veranstaltet die Kanuabteilung des BRC Helvetia (im Sportbund des RjF), B e r l i n , in den nächsten Monaten. Nähere Auskunft durch Günter H. Cohn, Berlin SW19, Neue Grünstratzö 32. Der Jüdische Box-Club Makkabi, Berlin, führt am 12. Mai im Spichernring einen Internationalen Borkampfabend durch. Als Gegner der Borstaffel des Berliner Vereins ist „Star" Prag verpflichtet. 15 Minuten gibt es aus beiden Seiten brenzlige Situationen. In einem Gedränge vor dem Tor der Nach dem Training frohes Spiel Vom Schulungskurs der ISC 33 Berlin Fat. Martin Dsubas, Berlin Breslauer macht einer ihrer Spieler Hand, und der dafür verhängte Elfmeter scheint das Spiel zu entscheiden, aber Blandowskh schießt für Beuthen zu placiert scharf an den Pfosten. Einige weitere gefährliche Gedränge vor dem Breslauer Tor werden von der Breslauer Verteidigung, besonders vom Tormann, geklärt. Nach dem Seitenwechsel kommt Breslau wieder mehr auf, ohne die gegnerische Verteidigung überwinden zu können. Auf der anderen Seite schießt Beuthens Mittelstürmer knapp am leeren Tor vorbei. Noch in letzter Minute prallt ein scharfer Strafstoß der Breslauer von der gegnerischen Latte zurück, und so trennen sich beide Mannschaften nach aufopferndem Kampf unentschieden. Nach dem kürzlichen klaren Siege über Leipzig haben die Beuthener auch in diesem Kampf wieder ihre gute Form bewiesen, während Breslau im Sturm teilweise recht kläglich spielte und hier, vor allem aus den Außenposten wohl für die weiteren Meisterschaftsspiele umstellen bzw. umbesetzen muß. Im Vorspiel schlug die Jugend Mannschaft des RjF Breslau die gleiche von Schild Beuthen sicher mit 4:1, wobei Beuthen nach einer gegnerischen 2:0- Halbzeitsührung durch Elfmeter zum Ehrentor kam. Dul. Reger Turnbetrieb in Breslau Am 25. April wurde in der RjF-Turnhalle das A u s s ch e i d u n g s turnen des Landesverbandes Niederschlesien des RjF-Sportbundes für die diesjährigen Reichsmeisterschasten statt. Zu dem vorgeschriebenen Zehnkampf meldeten sich neun Bewerber des RjF-Breslau den Punktrichtern. Nach scharfer Wertung, die an die allgemeine turnerische Durchbildung des einzelnen hohe Ansprüche stellte, erreichten: Gerhard Jurte 90 Punkte; Manfred Roscnberg .741- Punkte; .Alfred .Abraham Karze Sportnotizen Hervorragende Leistungen jüdischer Hürdenläufer Einer der besten Hürdenläufer der Welt dürfte der mnerikanische Student Sam K l o p st o ck sein, der im Vorjahre bereits mit 14,1 Sekunden eine Zeit gelaufen ist, die normalerweise einen neuen Weltrekord (der zurzeit auf 14,2 Sekunden steht) bedeutet hätte, wenn nicht an dem betreffenden Tage der Rückenwind ein so starker gewesen wäre. Man nimmt jedoch allgemein an, daß Klopstock, der als einer der befähigsten und veranlagtesten Hürdler überhaupt gilt, in nächster Zeit „ganz groß" von sich reden machen wird. Kiel, ein jüdischer Hürdenläufer in Süd? afrika, ist ebenfalls ständig für eine Zeit unter 15 Sekunden gut. Ganz überragend war seine Form kürzlich in Kapstadt, wo er auf, einer Grasbahn und gegen starken Wind für die 120 Jards Hürden nur 14,9 Sekunden gebrauchte. Erich Seelig boxt in Cleveland Amerikanische Veranstalter haben Erich See« l i g zu einem Kamps gegen den vom amerikanischeil Verband anerkannten Weltmeister im Mittelgewicht Babe Risko verpflichtet. Die Begegnung, die um den Titel gehen würde, soll im August in Cleveland zum Anstrag kommen. Kojac schwimmt Weltrekord Der jüdische amerikanische Schwimmer George Kojac, Olympiasieger 1928 im 100-Meter- Rückenschwimmen, über dessen erfolgreiches come back wir bereits berichteten, bewies erneut, daß er trotz jahrelanger Panse noch immer zu den Weltbesten des Schwimmsports gehört. Bei einer Schwimmveranstaltung in New- Port gelang es ihm, den von Kiefer gehaltenen Weltrekord im 400-Meter-Rückenschwimmen aus 5.16,8 um eing volle Sekunde, zu verbessern. Hechts wechselndes Tennisglück Zu einem schönen Erfolg kam der tschechische Spitzenspieler „Laszi" Hecht bei den jetzt in Prag zur Entscheidung gekommenen Internationalen Landesmeisterschaften. Nach seinem Erfolg gegen Hughes schlug er in der Vorschlußrunde seinen Landsmann Roderich Menzel, den Zehnt« besten der Weltrangliste, 6 : 2, 7 :5, 6 :2. In der Schlußrunde traf er auf Weltmeister Perry, der sich wieder in glänzender Form zeigte und Hechts nach tapferem Widerstand mit 6:2, 6:3, 4:6,, 6:1 das Nachsehen gab. Im Finale des Herren-, doppels gelang dem tschechischen Paar Menzel—, Hecht ein 6:2., 6:4. 8:6-Ersolg über Perry---- Hughes. . Seinen zweiten Erfolg errang Hecht im Gemischten Doppel, das er mit Frau Deutsch als Partnerin gegen Fräulein Rost/Werner Menzel im Endspiel mit 6 :2, 6 :2 leicht gewinnen konnte. Prenn trainiert Polens Davis-Cup-Team Der ehemalige deutsche Tennismeister Daniel Prenn, der sich zurzeit in England aufhält^ hat das Training der polnischen Davis-Cup- Mannschaft, die Mitte Mai gegen Oesterreich zu spielen hat, übernommen. In die Mannschaft ist im übrigen auch wieder der alte Internationale Wittmann, der im vorigen Jahre das Meister-- schaststurnier des Deutschen Makkabikreifes in Berlin gewinnen tonnte, eingereiht worden. Jüdischer Ruderer im Cambridge-Boot In dem traditionellen, aus der Themse alljähr« lich zum Austrag kommenden Rennen zwischen den Booten der beiden Universitäten Eam« brid ge und Oxford ruderte im Cambridge« Boot aus Nr. 4 der jüdische Sportler Burn-, s o r d mit. 68)4 Punkte; Leo Krebs 67 Punkte. Bemerkenswert ist besonders, daß der letztgenannte Sieger bereits 43 Jahre ist und andererseits an diesem Ausscheidungskampf auch zwei Jugendliche teilnahmen, die trotz der strengen Wertung recht gut abschnitten — wieder ein Beweis dafür, daß Turnsport und gute turnerische Leistungen sich nicht auf bestimmte Altersklassen beschränken. Am 26. April brachte der RjF-Breslau in ferner Halle ein internes Kinderwetturnen und ein Kinderschauturnen zur Durchführung; an beiden Veranstaltungen beteiligten sich etwa 150 Jungen und Mädel aktiv, eine recht beachtliche Teilnehmerzahl. Das Schauturnen, von Turn- und Sportlehrer Jurke vorbildlich gestaltet, hinterließ bei den 250 Zuschauern einen glänzenden Eindruck. Dul. Berlin Schulungskursus der ISG 33 Die JSG 33 Berlin führte am 25. und 26. April in Fangschleuse bei Erkner einen Schulungskursus ihrer leichtathletischen Kampsmannschaft durch. Neben einem scharfen Konditionstraining, das mühelos von allen absolviert wurde, ergänzten Vorträge sportlich-theoretischen Inhalts und Arbeitsgemeinschaften über jüdische Fragen den in jeder Beziehung harmonisch verlaufenen Kursus. Hamburger Hockeygäste ohne Sieg Bar Kochba Berlin spielte am 26. April gegen Bar Kochba Hamburg, dessen Mannschaften infolge einer anstrengenden Reise nicht ihr volles^ sonstiges Können zeigten. Bei den I. Herrenmannschaften waren dis Berliner von Spielbeginn an klar überlegen, führten

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