Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936) - farbig
- Issue
- 18 (30.4.1936)
- Date
- 1936-04-30
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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- Frederick David Mocatta 2× ep/1040256
- Alfred Dreyfus 1× ep/1003356
- Cecil Roth 1× ep/1003885
- Franz Rosenzweig 1× ep/1004530
- Gerhard Kittel 1× ep/1025241
- Jakob Elias Poritzky 1× ep/1011233
- Lothar Rothschild 1× ep/1013144
- Lucien Wolf 1× ep/1005804
- Martin Buber 1× ep/1009258
- Max Nordau 1× ep/1011077
- Rudolf Borchardt 1× ep/1024825
- Valeriu Marcu 1× ep/1023677
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Nr. 18 * 2. Beiblatt C.YZeihinq 30. April 1936 Bibliographie di/eher Werke 1. Fortsetzung. (Beginn in Nr. 15 vom 9. April) „Die Schrift und ihre Verdeutschung“ 18. Isaak Ury: Recueil des lois concernant les Israelites 1850—1903. Bordeaux 1903. 16. Raphael Vian: Vingt ans d’antisemitisme 1889—1909. Paris 1910. 17. P. Hildenfinger: Documents sur les Juifs ä Paris au 18ieme siede. Paris 1913. 18. Israel Scliapira: Der Antisemitismus in der französischen Literatur. Berlin 1927. 19. Robert Anchel: Napoleon et les Juifs. Paris 1928. 20. 8. Posener: Adolphe Cremieux (1796—1880) 2 Bände. Paris 1934. 21. Josef Reinach: Histoire de l’affaire Dreyfus. Paris 1901—1905. 22. Alfred Dreyfus: 5 Jahre meines Lebens. Berlin 1901. 23. Bruno Weil: Der Prozess des Hauptmanns Dreyfus. Berlin 1930. 24. B. Schwertfeger: Die Wahrheit über Dreyfus. Berlin 1930. VIII. Schweiz 1. Jüdische Konfession und die Judenfrage: Bibliographie, herausgeg. vom Büro des Zentralkomitees f. Schweizerische Landeskunde. Bern 1907. 2. Löwenstein: Geschichte der Juden am Bodensee und Umgebung. 1879. 3. E. Bär: Die Juden Zürichs im Mittelalter. (Züricher Taschenbuch 1896.) 4. Ernst Haller: Die rechtliche Stellung der Juden im Kanton Aargau. Aarau 1901. 5. August Steinberg: Studien zur Geschichte der Juden im Mittelalter. Zürich 1902. 6. Moses Ginzburger: Die Juden in Basel. Basel 1909. 4 7. Josef Kruk: Die Rolle der auswärtigen Staaten für die Emanzipation der Juden in der Schweiz. Zürich 1913. 8. I. Kaspar Ulrich: Job. Kaspar Ulrichs Sammlung jüdischer Geschichten, welche sich mit diesem Volke in dem 13. Jahrhundert und den folg. Jahrhunderten bis 1760 zugetragen haben. (Basel 1768.) Neudruck Berlin 1922. 9. Lothar Rothschild: Joh. Kaspar Ulrich von Zürich und seine Sammlung jüd. Geschichten in der Schweiz. Zürich 1933. 10. Arnold Armbrnnnen: Dokumente zur Judenfrage in der Schweiz seit 1798. Zürich 1935. IX. Spanien 1. I. Jacobs: An inquify into the sources of the history of the Jews in Spain. London 1894. 2. E. H. Lindo: The history of the Jews of Spain and Portugal, with complete translation of all the laws. London 1848. 3. Amador d© los Rios: Historia Social, politica y Religiosa de los Judios de Espana y Portugal. 3. Band. Madrid 1875. 4. M. Kayserlingk: Geschichte der Juden in Spanien (I. Band Navarra). Berlin 1861. 5. derselbe: Die Juden auf Mallorca. Leipzig 1860. 6. Fr. David Mocatta: The Jews in Spain and ' Portugal and the Inquisition. London 1877, 7. I. E. Poritzky: Die Geschichte der spanischen Inquisition (— jüdische Universalbibliothek Nr. 27). Prag 1898. 8. Fritz Bär: Studien zur Geschichte der Juden im Königreich Aragonien während des 13./14. Jahrhunderts. Berlin 1913. 9. Angel Pulido: Le peuple judeo-espanol. (Traduit de l’Espagnol par Max Nordau.) Paris 1923. 10. Fritz Bär: Die Juden im christlichen Spanien. Berlin 1929. 11. Cecil Roth: A History of the Marannos. Philadelphia 1932. 12. H. I. Zimmels: Die Marannen in der rabbinischen Literatur. Berlin 1932. 13. Valeriu Marcu: Die Vertreibung der Juden aus Spanien. Amsterdam 1934. X. Portugal 1. E. H. Lindo: The history of the Jews of Spain and Portugal. London 1848. 2. M. Kayserlingk: Geschichte der Juden in Spanien und Portugal. 2. Bd. Portugal. Berlin 1867. 3. F. D. Mocatta: Die Juden in Spanien und Portugal und die Inquisition. Ins Deutsche übertragen. Hannover 1878. 4. Mendes dos Remedios: Os Judeus em Portugal. 2 Bd. 1895/1928. 5. Lucien Wolf: Les Marannes ou crypto-juifs du Portugal. Paris 1926. XI. Italien 1. G. Gabriel: Italia Judaica. (Soggio d’una bibliographia storica e archeologica degli Ebrai d’Italia.) Rom 1924. 2. E. A. Hudson: A History of the Jews in Rome. London 1884. 3. A. Berliner: Aus den letzten Tagen des römischen Ghettos. Berlin 1886. 4. Winter: Die Stellung der Sclaven bei den - Juden. Halle 1886. Von Dr. Ludwig Nach zehn Jahren liegen von der Buber- Rosenzweig-Bibel vierzehn Teile vor*). Zuletzt sind die Psalmen erschienen. Weitaus die größten und schwierigsten Partien sind also sertig. In den zehn Jahren gaben die Uebersetzer ununterbrochen in Wort Md Schrist eindringliche Rechenschaft über die Absichten und Ausgaben der neuen Schriftverdeutschung; darunter befinden sich häufig auch besonders klärende Antworten auf Angriffe und Anfragen. Alle diese Aeußerungen sind jetzt in einem starken Sammelband vereinigt. Man kann sich kein besseres Werk über die Gegenwartsbedeutung der Bibel, keine vielseitigere „Einleitung" in die Bibellektüre und in die ernsthafte, ausdauernde Beschäftigung mit den alttestamentlichen Texten für Kenner und Laien denken. Außer den bekannteren Abhandlungen, wie etwa „Die Schrift und Luther" von Rosenzweig oder den beiden dem Pentateuch in der zweiten Fassung und den Psalmen beigegebenen Beilagen von Buber über die „Wortwahl" und „Zur Verdeutschung der Preisungen" sind auch wichtige abgelegenere Stücke ausgenommen, z. B. „Das Formgeheimnis der biblischen Erzählungen" von Rosenzweig aus dem „Kunstwart" 1928 oder Bubers Antwort vom Jahre 1927 aus eine Rezenfioü von Emanuel bin Gorion. Zum Dank für die kostbare sprach- und bibelwissenschastliche Gabe, die uns mit der Sammlung geschenkt wird, seien hier aus einem langjährigen Mitgehen mit den Problemen des semitischen und indogermanischen Sprachgeistes, namentlich mit den sehr weitläufigen „Uebersetzungs"-Fragen, einige allgemein interessante Sonderfragen neu berührt. Außer den verbreiteteren Werken von Leo Weißgerber („Die Stellung der Sprache im Aufbau der Gesamtkultur"), Boßler (namentlich „Geist und Kultur der Sprache"), Schmidt-Rohr („Die Sprache als Bildnerin der Völker"), B u r d a ch („Vorspiel" und „Die Wissenschaft von deutscher Sprache"), S t e n z e l („Philosophie der Sprache") sei hier an das reiche Monumentalwe^ von Gerhard Kittel „Wörterbuch zum Neuen Testament" (mit seinen zahlreichen Wortmonographien und Beiträgen über hebräische Wörtergruppen), ferner an Rudolf Borchardts Nachwort zu seinem „Dante-Deutsch" (eine Frucht zwanzigjähriger Uebersetzungsarbeit) und an Rudolf Alexander Schröders Gesamtausgabe der Gedichte von Horaz (Oden—Carmen Saeeulare—Epoden) mit dem grundsätzlichen Exkurs am Schluß über die Aufgabe einer „Uebersetzung" nachdrücklich erinnert. Aus der Gesamtheit dieser Versuche und Besinnungen ergibt sich erst, was es mit einer heutigen Uebertragung großer Menschheitswerke *) Martin Buber und Franz Rosenzweig: „Die Schrift uni» ihre Verdeutschung". 351 Seiten; Berlin, Schoden-Verlag' 1936. Feuchtwanger wie der Bibel oder eines Dante oder auch der antiken klassischen Dichtungen für eine Bewandtnis hat. Das Hebräische der Bibel hat z. B. mit dem Latein des Horaz gemeinsam, daß hier wie dort Schwierigkeiten eines sprachlichen Ausdrucks zu bewältigen sind, der nach Stil und Wortwahl bei dem augusteischen Dichter wie in der Bibel so Präzis, beziehungsreich und dicht ist, daß auch die größtmögliche Annäherung an das Original das in der Ursprache Gemeinte und Ausgedrückte nicht wiedererschasft, sondern manchmal nur schwach andeutet. Das Sprachgefühl und die Erfahrungen von Buber und Rosenzweig, auch teilweise ihre Sprächästhetik und ihre Uebersetzungstheorien kann man bei Rudolf Borchardt und Rudolf Alexander Schröder wiederfinden. Das archaisierende Deutsch von Borchardt in seiner DanteMebersetzung hat seine historische Grundlage in dem Mittelhochdeutsch des Wolfram von Eschenbach und wird in der „Göttlichen Komödie" mit Zähigkeit angewandt; er meint, das sei die einzige Möglichkeit, eine Sprache vom Ende des 14. Jahrhunderts adäquat wiederzugeben. Man muß alle diese Uebersetzungen laut lesen. Wucht und Lakonismus der Bibel können so wenig wie die ähnlichen Eigenschaften der Danteschen Sprache durch Seltsamkeiten der Wortwahl und Wortstellung im Satz, in dem Deutsch von heute wiederhergestellt werden. Die Terzinen, die Borchardt durch das ganze Gedicht anwendet, lauten zu Beginn der „vivina Comedia": In Mitten unseres Lebens an der Fahrt, erfand ich mich in einem finsteren Hagen, daß ich der rechten Straßen irre ward: Ach harter Pein, und wem er glich, zu sagen, der Hagen, ein wild Wald rauch und ungeheure, der an Gedanken nur erneut das Zagen! Tod ist, diel saurer nicht denn seine Säure! Doch kund zu thun, was Heils ich dort empfieng, sag' ich, was mehr mich traf von Abenteure. Diesem Uebersetzer glückt es in der Tat, das Ungeläusige und für uns Seltsame und Fremde der Danteschen Dichtung im Deutschen ungeläusig und seltsam zu erhalten. Das will auch Buber. Die Forderungen des Textes stehen ihm an erster Stelle. Nur um diesem Text die abendländische, die deutsche Entsprechung zu schaffen, entschloß er sich häufig, über den gegenwärtigen Wortbestand hinaus nach Ungebräuchlichem, ja Verschollenem zu greisen, und scheute auch vor sprachlichen Neubildungen nicht zurück (vgl. die Begründung auf Seite 142 der neuen Sammlung). Es liegt in der Sache, daß in der Buber-Uebersetzung so unbemühte Prägungen von Märchen- und Phantasienam'en, wie sie etwa bei Mörike Vorkommen (daß der Zwergkönig der Weidefeger, Hadelock, die Orplid-Elfen Silpelit, Windigal, Thereeile heißen) bei hebräischen Eigen-Namen von DSSTERN Eine Filmidee von Käthe Wienskowitz Senta Hartmann, Redakteurin im Verlag des „Freitag Abend" ist von ihrem Verlag nach Unterzoßnitz geschickt worden. Dort ist die jüdische Gemeinde durch den Zusammenbruch der „Thorner Bank" in größte Not geraten. Rabbiner Grützmacher teilt am Sabbat der versammelten Gemeinde mit, daß man die Synagoge wahrscheinlich schließen und sich in Zukunft nur in einem Betsaal werde versammeln müssen. (1. Fortsetzung) Ein Sturm des Protestes brach los, und es bedurfte der ganzen Ueberredungsgabe des Rabbiners und des alten Henoch Hartmann, bis man dem Bedenklichen klar gemacht hatte, daß das nicht das schlimmste sei, und daß ein Gebet weder an Zeit noch an Raum gebunden sei, um Gottes Ohr zu erreichen. Die ersten Sterne flimmerten am Nachthimmel, als sich alle in gedrückter Stimmung zum Abendgottesdienst in die Synagoge begaben. Henoch Hartmann saß grübelnd zwischen den °abgegriffenen Folianten, die sein Studierzimmer eineugten, als Frau Pochert, die Haushälterin', ängstlich die Tür öffnete und den Kopf hereinsteckte. „Ein Telegramm, Herr Hartmann." Der Greis nahm es zögernd in die Hand, als fürchte er sich vor dem Inhalt. Telegramme brachten immer nur böse Nachrichten, Gefahr, Unglück, Tod. Er riß es aus, rückte seine Brille zurecht, hielt das gelbliche Formular mit zitternder Hand dicht unter die Leselampe und las, bald den Kops nachdenklich hin und her bewegend, bald erfreut nickend. ' Gespannt, beinahe erregt, hing Frau Pochert am Gesichtsausdruck des Mannes, dem sie seit dem Tod seiner Frau den Haushalt führte, als - wolle sie aus ihm heraus Schlüsse aus den Inhalt, der Nachricht ziehen. Endlich sah- Hartmann aus. Aus den Runzeln seiner Augenwinkel konnte man aus ein sanft verklärtes Lächeln schließen. Mit der schmalen, weißen Hand fuhr er. über seinen Bart. Er.schwieg lange, ohne daß die.Haushälterin eine Frage durch. die Stille wagte. Er rückte das schwarze Käppchen aus den silbrigen Locken zurecht, nahm umständlich die Brille ab, kniff die Augen mit Daumen und Zeigefinger zusammen und sagte: „Meine Nichte Senta kommt morgen mit .dem Frühzug. Sie wird ein paar Tage bei uns bleiben.. Richten Sie das Fremdenzimmer her." Senta Hartmann hatte es beim Verlag des „Freitag Abend" durchgesetzt, daßman sie zur Berichterstattung über die Not der kleinen jüdischen Gemeinde nach Unterzoßnitz entsandte. Das Elend, .das die junge Journalistin dort antras, überstieg alle ihre Vorstellungen, und sie gab ihrem Blatt eine erschütternde und zur Hilfe anspornende Darstellung von der trüben Lage der schwergeprüften Gemeinde. Besonders die Frauen, die sich schon in besseren Zeiten kaum etwas hätten gönnen können, erregten Senta Hartmanns Mitleid. Eine Kinokarte war eine Unerschwinglichkeit geworden, ein neues Kleid etwas, das einer Fatamorgana glich. Wurden bisher die durchgelaufenen Schuhsohlen der Kinder frisch besohlt, so legte man jetzt Lederflecke aus die schadhafte Lauffläche, Wäsche, längst dazu ausersehen, ihr Dasein als Abwaschtücher zu beenden, wurde immer wieder geflickt und gestopft. Das jüdische Gasthaus von Herz, in dem die kleinen Handwerker und Gewerbetreibenden dreimal in der Woche am Abend zusammengekommen waren, stand vor der Schließung . Die wenigen noch wohlhabenden Juden von Unterzoßnitz besuchten es nicht, die anderen konnten sich nicht einmal diesen Luxus mehr erlauben. * Es war am Abend vor Sentas Rückkehr nach Berlin. Schwer lasteten die Eindrücke der letzten Tage auf ihrem Gemüt. „Weißt du denn gar keinen Rat, Onkel Nochi?" fragte sie den alten Hartmann besorgt. Bei diesem Namen, den sie dem Onkel in ihrer Kinderzeit stets gegeben, runzelte der Greis die Brauen, und unvermutet, aus tiefem Nachdenken heraus, richtete er an das junge Mädchen die Frage: „Wie alt bist du eigentlich jetzt, Kind?" Erstaunt blickte Senta zu ihm hin. Daß sie eine so eigenartige Antwort auf ihre Frage bekam, zeigte, daß der gute Onkel geistig wohl doch nicht mehr ganz auf der Höhe war, obschon er aussah, wie ein reifer Sechziger. Er hatte sich aus dem bequemen Lehnsessel am Tisch, auf dem noch die Ueberreste des Abendessens — gefüllte Kugel mit Bratentunke — standen, bedächtig erhoben und war an den altertümlichen Sekretär getreten, der Papiere und Dokumente barg, die ihm lieb und wert waren. Ohne zu wissen, wohin die Frage zielte, lächelte Senta: „Vor ein paar Tagen bin ich 22 geworden, Onkel. Aber was hat das mit der Not der armen Juden hier zu tun?" Während Hartmanns alte Wirtschafterin, „die Pocherten", wie sie im ganzen Ort genannt wurde, geräuschlos den Tisch abräumte, kramte er schweigend in dem Sekretär herum, bis er einen umfangreichen Briefumschlag fand. Er mußte weite Reisen hinter sich haben, denn er war kreuz und quer beschrieben und von einer Adresse immer an die andere nachgesandt worden. Hartmann lächelte seiner Nichte zu: „Dann bist du also noch ein paar Jahre jünger, als dieses Schreiben hier, das hat sein 25jähriges Jubiläum schon hinter sich!" Er reichte Senta das seltsame Kuvert, das sie neugierig in die Hand nahm. Es trug eine chinesische Briefmarke, aber der Poststempel war verwischt. Nur der Buchstabe „a" ließ sich noch deutlich entziffern und ein Teil des Datums, März . . . 04 . . . Fragend sah Senta den alten Mann an. „Das ist erst der Anfang des Rätsels, Kind. Und nun schüttle mal den Inhalt des Umschlags aus. Aber sieh dich vor, daß nicht noch mehr davon verloren geht." Senta warf noch einen flüchtigen Blick aus die Anschrift. Sie war an Henoch Hartmann gerichtet, das Schreiben hatte ihn scheinbar um die halbe Welt verfolgt. „Ich war damals auf der Jagd nach seltenen hebräischen Büchern," erläuterte er. „Aber willst du dich endlich überzeugen, was du da Sonderbares in der Hand hälft?" Eine Unzahl von Papiersetzen flatterte aus den , Tisch; fassungslos starrte Senta daraus nieder. „Wenn diese Schnipsel vollzählig wären und wir den genauen chinesischen Aufgabeort des Briefes jemals hätten ermitteln können — manches wäre vielleicht anders geworden in Unterzoßnitz", unterbrach Hartmann die auf seine Nichte einstürmenden Gedanken. „Seit zwei und einem die Harke FÜR STARKE Mieder — Corselettes — Büstenhalter