Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936) - farbig
- Issue
- 15 (9.4.1936)
- Date
- 1936-04-09
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 15 4. Beiblatt Vorbereitung auf lange Sicht Die Überalterung im jüdischen Sport Deutschlands ist größtenteils eine unverschuldete Folge der Neusormierung des jüdischen Sports seit 1933, ein Zustand, an dessen Behebung in den seitdem vergangenen Jahren in noch ungenügendem Maße gearbeitet worden ist. Diese Frage berührten wir bereits anläßlich der kürzlich in Berlin durchgesührtcn B o x Meisterschaften des R. j. F. - Sportbundes. Die altersmäßige Beteiligung an den großen Tennisturnieren und -mersterschäften des Vorjahres, das zu hohe Durchschnittsalter der Spitzenmannschaften un Handball und Fußball machten diesen Umstand ebenfalls sichtbar. Und selbst rn der Leichtathletik wußten sich Vertreter der alteren Generation nur allzu oft gegenüber dem Ansturm des Nachwuchses zu behaupten. Diese Feststellung soll keineswegs gegey die Aktiven selbst sprechen, über deren Können und entwegtes Interesse am jüdischen Sport wir uns nur freuen können; sie ist vielmehr eine Belehrung der Vereine, die sich, abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen, in bedeutenden Wettkämpfen lieber auf die Routine und Sicherheit der Aelteren stützten, statt mit der Jugend einen allerdings gewagteren Versuch zu machen und bei etwaigen Niederlagen, so dachten sie, das Vereins- oder Verbandprestige in Frage zu stellen. Das ist natürlich richtig: ein gewisses Risiko ist mit der Einstellung von noch nicht 10 Jahir« „Schilds-Frankfurt a. M. Im Vereinshaus Frankfurt a. M. hielt der TSV Schild eine akademische Feier aus Anlaß seines zehnjährigen Bestehens ab. Der Vereinsleitet: Dr. Walter No senfeld begrüßte die Erschienenen, Walter Gutheim gab einen Abriß der Vereinsgeschichte, Dr. Langenbach sprach für die Abteilungen. Aus allen Reden klang das gleiche Motiv herau?, das Rabbiner Dr. Salzberger seiner Ansprache über Körper und Geist zugrundelegte: das alte Wort „unsere Mühsal, das sind unsere Kinder". Die befreundeten Vereine überbrachten dem Jubilar ihre Glückwünsche, sehr viele mit nützlichen Geschenken, und dankten dem TSV Schild für seine Pionierarbeit im jüdischen Sport Deutschlands. Die Feier wurde mit Ehrungen langjähriger, verdienter Mitglieder beendet. L. B. ausgereisten Wettkämpfern stets vorhanden, besonders wenn es sich um repräsentative Veranstaltungen handelt. Man müßte indes den Mut aufbringen, anfängliche Mißerfolge hinzunehmen; sie sind keine Schande. Dafür darf man aber die Gewißheit haben, sich in schweren Kämpfen langsam, aber stetig eine Jugend heranzubilden, der die Zukunft gehört und die mit gesteigerten Leistungen für den jüdischen Sport von morgen Ehre einzulegen weiß. Damit sollen keineswegs alle bisherigen Aktiven von einem bestimmten Alter ab etwa zum „alten Eisen" geworfen werden — im Gegenteil: die älteren Sportler müssen weiter auch wettkampsmäßig aktiv bleiben und sollen mit ihrer in vielen Jahren errungenen Routine der Jugend beispielhaft und zielweisend, als Freund und Lehrer zur Seite stehen. Was wir Vorschlägen, ja sogar verlangen, ist, unserer talentierten und ehrgeizig vorwärtsstrebenden Jugend Vertrauen zu schenken und sie einzusetzen, selbst auf Kosten der' Gewinnaussichten. Die jüdische Sportjugend wird gerade aus Niederlagen lernen, ihre Lehrmeister mit offenen Augen beobachten und es dann später selbst besser machen. Vorbereitung auf lange Sicht! — ein Schlagwort, das gerade im Sport und besonders im jüdischen Sport seine Berechtigung hat. ISG 33 schlägt Bar Kochba im Handball 10:4 Ueberraschend klarer Sieg der RjF-Mannschaft Was nur wenige der über 1000 Zuschauer, die am 5. April,-mit schwarzroten und blauweißen Fähnchen bewaffnet, das Spielfeld des Berliner Grunewaldsportplatzes umsäumten, für möglich gehalten hätten, und selbst die fanatischen JSG-Anhänger nicht laut zum Ausdruck zu bringen wagten, wurde in den 60 Spielminuten und das ist wohl neben dem etwas zu sicheren Siegesbewnßtsein, mit dem die Bar Kochbauer den Kampf zu leicht anfnahmen, der Hauptgrund der unerklärlich hohen Niederlage. Den Torsteher Kvbor traf jedenfalls keine Schuld. Er hielt, was zu halten war: denn von den zehn Toren waren zumindest acht völlig unhaltbar. Und auch am •■s »nWiaw1' Die Siegermannschaft: ISG 33 Berlin Fot. Abraham, Berlin des Kampfes ISG 33—Bar Kochba Wirklichkeit: der JSG-Elf gelang es, den favorisierten Bar Kochba, der bei Gewinn dieses entscheidenden Verbandsspiels die diesjährige Berliner Meisterschaft endgültig errungen hätte, mit großartigen Leistungen überlegen und verdient zu schlagen. Aber nicht nur der Sieg der Schwarz-Roten war das Bemerkenswerte des Tages; weit mehr überraschte die souveräne Art, in der sich die JSGer, unbekümmert iind mit vollem Einsatz, dabei technisch und taktisch geradezu meisterlich auf der Höhe, den Sieg holten. Es war die Bestform die sich die ISG 33 nach gehörigem Tiefstand, in den letzten Wochen langsam aufsteigend erarbeitet hatte. (Der RjF-Breslau bekam sie bereits am Vorsonntag in der 1. Halbzeit zu spüren.) Diesmal kam sie, namentlich im kämpferischen Einsatz der Nachpausenzeit noch ein-' deutiger zum Ausdruck. Da fiel keiner aus; jeder gab fein Bestes und hatte gleichen Anteil am Erfolg. Wenn trotzdem aus dieser Einheit zwei Spieler hervorgehoben werden müssen, dann sind es Max Henoch und Dorfmann. Heuoch, der dank seiner auffallenden Energieleistung Werner Spandau nie aus den Augen ließ und damit dem zu ungleichmäßig besetzten, auf Spandaus Führung angewiesenen Bar Kvchba-Stnrm viel von seiner Gefährlichkeit nahm, und Dorfmann, dessen routinierte Spielauffassung die beiden Flügel mustergültig verband und der es dazu verstand, auch beim Toreschießen erfolgreich mitzumachen. Es ist eine alte Spielweisheit, daß eine Mannschaft so spielt, wie es ihr der Gegner erlaubt. Nun, am Sonntag erlaubte die ISG nicht viel, l/ec Statt Mkd Steg Freitag, 10. April Berlin Handball: Verbandsspiele Helvetia I—ISG 33 VI, 13)4 Uhr; JSK 1. Frauen—ISG 33 2. Frauen, 16 Uhr. Beide Spiele Grunewaldspvrtplatz. Fußball: Tag der jüdischen Fußballj u c| e n b, veranstaltet vorn Spielausschuß jüdischer Fußballvereine. Spiele der Vereinsmannschaften, ab 10 Uhr. Sportplatz Schäfersee. Hockey: Berbandsspiele ISG 33 2. Damen—Bar Kochba 1. Damen, 10 llhr; Bar Kochba II—Tennisclub Bar Kochba I, 11 Uhr 40 Min. Beide Spiele: Heiter-Sportplatz Mariendorf. Breslau Fußball: RjF Breslau A. H.—Bar Kochba Breslau A. H., 13X> Uhr; RjF Breslau 1. Jugend—Bar Kochba 1. Jugend, 14% Uhr: RsF Breslau 11—RjF Oppeln 1, 16 Uhr. Sämtliche Spiele: RjF- Platz Breslau-Krietern. Köln Handball: RjF Bonn 1. Frauen—RjF Krefeld 1. Frauen, JTD-Platz Köln. Sonntag, 12. April Berlin Handball: Blitzturnier des BRC „Helvetia". Teilnehmende Vereine: RjF Breslau, ISG 33, Bar Kochba, JSK, Helvetia, ab 13)4 Uhr. Grunewaldspvrtplatz, Fußball: Tag der jüdischen Fußballjirgend, veranstaltet vom Spielausschuß jüdischer Fußballvereine. Wettspiel zweier Auswahlmannschaften der Schülerklasse, 13)4 Uhr; Wettspiel zweier Auswahlmannschaften der Jugendklasse, 14 Uhr 40 Min. Beide Spiele: Sportplatz am Schäfersee. Hockey: Freundschaftsspiel ISG 33 I—JTUS München I, 11 Uhr, Hefter-Sportplatz, Martendorf, Kaiserstraße. Breslau Fußball: Zwischenrundenspiel um die RjF-Reichsmeisterschoft: RjF Breslau—Schild Hamburg, 15 Uhr, RjF-Platz Breslau-Krietern. Leipzig Um die RjF-Reichsmeisterschaft im Fußball: Schild Leipzig—Schild Beuthen, 16 Uhr, Sportplatz Thekla. Handball: Schild Leipzig I—RjF Halle I, 14^ Uhr, Sportplatz Thekla. Bonn Handball: RjF Bonn 1. Frauen—ISG 33 Berlin I. Frauen, RjF-Platz Bonn. Sturm, in dem Schlesinger den fehlenden Gutmann keineswegs schlecht ersetzte, gab es im wesentlichen nichts auszusetzen. Schlechter als sonst war lediglich die Hintermannschaft, die sich den blitzschnell und sicher vorgetragenen JSG-Angrisfen gegenüber zu unbeweglich zeigte und zum Schluß, wie bei routinierten Spielern oft, zu unnötigen Härten griff. Ein schönes, im ganzen faires Spiel, das die aufgeregten Zuschauer keine Minute aus der Spannung kommen ließ, ist vorbei. Bar Kochba und ISG 33 stehen nun in der Tabelle punktgleich. Ein drittes Spiel 'muß dre Entscheidung bring en, wer von den beiden in diesem Jahr den Meistertitel des Berliner Spielausschusses tragen wird. Würdig dazu sind beide. Bar Kochba hat es in den bisherigen Spielen, die ISG 33 am letzten Sonntag vollgültig bewiesen. Der Spielverlauf war denkbar einfach. Die ISG fand sich sofort, und ehe sich die Blau-Weißen versahen, hatte Lewh zum erstenmal gestört. 2 : v hieß es durch Models genaues Geschoß und 3: v, 4 : 0 durch wunderbar verwandelte Strafwürfe Addi Dorfmanns. Nachdem Bar Kochbas Mittelläufer Erwin Spandau einen seiner allzu zahlreichen Ausflüge in den Sturm zum 4 :1 abgeschlossen hatte, stellte Mello das 6 :1-Halbzeitergebnis her. Man war sprachlos und glaubte trotz allem allgemein an eine Wendung nach der Pause, die jedoch ausbleibt, wenn auch Bar Kochba nun wenigstens etwas mehr vom Spiel hat. Ausgeglichen geht es bis 8 : 4. Tann rafft sich die J^G noch einmal zu schönem Endspurt auf, wird wiederum einwandfrei überlegen und kann ihren Torhunger durch zwei weitere Erfolge von Dorfmann und Mello bis zum 10 : 4-Schluß befriedigen. Abpsisf des guten Unparteiischen Kausmann (JSK Berlin), und die glücklichen JSGer durften mit Recht über begeisterten Beifall quittieren. JSG-Frauen bereits Meister Wie man im ersten Anlauf den Meistertitel erringen kann, zeigte die vorzügliche Frauenelf der ISG 33 im Vorspiel. War in der Begegnung der ersten Serie die Partie noch ziemlich ausgeglichen, so daß die Schwarz-Roten nur mit 2:6 zu gewinnet: vermochten, stand dieses Spiel von Anfang an im Zeichen einer eindeutigen Ueberlegenheit der ISG 33. Gustl Weißbrot und Vera Goldwasser hießen die Torschützen vor der Pause, nachher noch einmal Vera und zum Schluß mit Bombenschuß Inge Mello. So lautete das Endergebnis 4 : 0. Bei ehrgeizigem Spiel hätte es, dem einseitigen und daher etwas langweiligen Spielverlauf nach zu urteilen, noch höher ausfallen müssen. Ueberraschend gut hielt sich im JSG-Tor Ruth Arndt; sonst war der Sieg — wie im Herrenspiel — ein Verdienst der guten Gesamtleistung einer gleichmäßig besetzten Mannschaft. In ihrer derzeitigen Form trägt die ISG den Meistertitel als würdigste Vertreterin des Berliner Frauen-Handballsports. Auch Fussball-Meisterschaft entschieden Anschließend an die beiden Handballtrefsen folgte ein weniger interessantes Fußballspiel, das Kurze Sportnotizen Seelig gefiel in London Seinen ersten Kampf nach seiner erfolgreichen Amerikatournee bestrjtt der ehemalige deutsche Mittelgewichtsmeister, Erich Seelig, in London gegen einen der kampfstärksten englischen Nachwuchsboxer Eddie Peirce. Seelig präsentierte .sich in großartiger Form, hatte nach Ansicht des Publikums und der Presse auch gewonnen, erhielt vom Kampfgericht jedoch nur ein Unentschieden, das feinem Können, mit dem er vor allem in den ersten Runden feinen Gegner fast überrannte, keineswegs gerecht wird. Ernst Weiss siegt weiter Der österreichische F l i e g e n g e w i ch t Z s meister Ernst Weiß boxte vor feinem Weltmeisterschaftskampf itoch einmal in Paris gegen den Franzosen Batiß und schlug feinen Gegner über zehn Runden klar nach Punkten. Ungarische Profis in Palästina Der ungarische Fußball- Club „Bocskai* befindet sich im Augenblick auf einer Wettspielreife in Palästina und konnte feine ersten beiden Spiele, in Tel-Aviv gegen den dortigen Makkabi mit 3:2 (2:0) und' in Haifa gegen ein Auswahlteam mit 2:1 (1:0), gewinnen. 43UUHllIUHinilUIllIillIIIf!IlllUIIIIIIlllHlHll!lllliUlIllllllllUIIllUIUII9 Bar Kochba Hakoah und ISG 33 ebenfalls im entscheidenden Gang um die Meisterschaft als Gegner sah. Taktisch richtig und deshalb entschuldbar verlegte Hakoah fein Augenmerk aus Deckung des eigenen Tores; denn selbst wenn die ISG das Spiel gewonnen und dadurch Punktausgleich erzielt hätte, wäre die Entscheidung infolge des besseren Torverhältnisses zugunsten des Makkabi-Bereins ausgefallen. So blieb das Spiel reichlich langweilig. Hakoah begnügte sich mit einem 2 : 1, das schon zur Halbzeit und zwar nach je einem Feldtor durch einen von Hirsch verwirkten und Jsenheim unhaltbar verwandelten Elfmeter feststand. Alles in allem bot Hakoah eine wenig meisterliche Leistung, zumal die ISG durch rechte harte Herausstellungen von Hilkowitz und Rosenberg lange Zeit nur neun Mann auf dem Platz hatte. M. F. Weitere Berliner Ergebnisse rom 5. April: Handball: Bar Kochba II—Bar Kochba Stet« tin I 3: 2 (2 :1); Bar Kochba Knaben—Bar Kochba Stettin Knaben 1: 0 (1 : 0); J«-G 33 VI—Kanuclub I 1:1 (1:0); ISG 33 VII—JSK III (kampflos für ISG); ISG 33 VIll—Helvetia II 4:1 <1:1); Bar Kochba III—ISG 33 1. Jugend 3:0 (1:0); ISG 33 3. Jugend—Bar Kochba 2. Knaben 7:2 (2:0); ISG 33 3. Frauen—Bar Kochba 5. Frauen 6 :0 (3 : 0); J^K I. Frauen—Bar Kochba 3. Frauen 5 :1. Hockey: Tennisclub Bar Kochba I—ISG 33 I 2 : 0 (1 : 0); ISG 33 II—Bar Kochba Junioren 2 : Ü (1:0); ISG 33 III—Bar Kochba I 1:8 (1:5). Fußball: ISG 33 II—JSK II 3:1 (1:1); ISG 33 V—JSK III (kampflos für ISG 33; Gesellschaftsspiel 0:3); Hakoah 3. Schüler—Hakoah 2. Schüler 1:0; Hakoah 1. Jugend—ISG 33 3. Jugend 15: 0; Hakoah 2. Jugend—Hakoah 3. Jugend 11:0. Südwestdeutschland Schild-Frankfurt a. M. Fussballmeister des Mainbezirks Schild Frankfurt a. M. spielte am 5. April gegen Bar Kochba im Entscheidungsspiel 1:1 und wurde durch dieses Unentschieden Mainmeister der südwestdeutschen Arbeitsgemeinschaft. Obwohl Bar Kochba mit einem Spiel im Rückstand ist, kann der Punktvorsprung, zumindest aber das Torverhältnis, nicht mehr ausgeholt werden. Das Spiel war dem Charakter eines Entscheidungsspieles entsprechend sehr hart, meist ein Kampf Mann gegen Mann und ließ wenig schöne Kombinationen sehen. Das erste Tor fiel in der 2. Halbzeit aus einem Gedränge heraus für Bar Kochba, bald darauf gelang es Schild durch einen scharfen unhaltbaren Schuß seines Halblinken, Kausmann, auszugleichen. Bar Kochba hat das Unentschieden seiner hervorragenden Verteidigung zu verdanken, bei Schild war der Torwart Rothschild besonders gut. Weitere Ergebnisse: Bar Kochba Frankfurt a. M. II—Schild Frankfurt o. M. II. 0 : 4 (0 : 2); JSV Langenselbold I—Bar Kochba Friedberg 13:2 (0 :2). . L. B. F rüh j ahrs-W al dlauf des RjF in Wiesbaden RjF Wiesbaden hatte mit der mustergültig fair durchgesührten Austragung seiner Waldlaufmeisterschaft noch Glück. Das sonnige Wetter ließ trotz ausgeweichter Wege einen regulären Verlauf zu. Am besten schnitt der RjF Gießen ab, der drei erste Siege erringen konnte. Dagegen war es erstaunlich, daß ein so großer Verein wie Schild Frankfurt a. M. auffallend wenig Meldungen abgab. Die größte Beteiligung zeigte die Klasse der männlichen Jugend, in der die Darmstädter, wie voriges Jahr, mit vorbildlichem Mannschaftsgeist ihre Läufer jeweils geschlossen durchs Ziel brachten. Ergebnisse: Männliche Jugend (1750 Meter): 1. Jakob, RjF Gießen 7.56,2; Frauen (2000 Meter): 1. Susi Oppenheimer, RjF Gießen 11.37,5; Junioren und Anfänger (4000 Meter): 1. Bauer, RjF Gießen 33.40; Kurz- und Mittelstreckler (2000 Meter): 1. RjF Darmstadt (Bendors, Goldberger, Adler) 9.29; Mannschaftskampf: Sieger: RjF Darmstadt; Nichtleichtathleten (2000 Meter): 1. Eckstein, RjF Darmstadt 9.04,7; Scnioteir (6000 Meter): 1. Wirth, Schild Frankfurt a. M. 31.27,5; 2. Zeruick, Schild Frankfurt a. M.; Alte Herren (2000 Meter): 1. Hirschfeld, RjF Darmstadt 10.10,7. L. B. RjF Heilbronn I—RjF Mainz I 4:3 (2:1) Wäre in diesem Fußballspiel von seiten der Mainzer nicht so übermäßig viel geredet und kriti-