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Central-Verein-Zeitung · 1936-04-09 · 15 (9.4.1936) · p. [Seite]

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936) - farbig
Issue
15 (9.4.1936)
Date
1936-04-09
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Junge Mädels lernen der Mutter helfen Frau O. ist eine vernünftige Frau. Sie weiß, daß auch in den, wie man so sagt, noch besser gestellten Familien die Mutter es heute recht schwer hat, wenn sie den Haushalt noch nicht erheblich, verkleinern konnte und doch ohne Hilfe auskommen muß. Das versteht sie auch den Heranwachsenden Töchtern klarzumachen, die sie während der Ferien um sich versammelt, um sie in die Geheimnisse der Kochkunst einzuweihen; und wie gern und gut die Mädels das begreifen können! So fragt zum Beispiel eine, die zum erstenmal eine Suppe kochen lernte, sofort, wie siedas gleiche Gericht für ihren Bruder, der diät leben muß, Herstellen kann. Uebörhaupt: ist das Kochen nicht eigentlich eine herrliche Sache? Man kann sehr gut ein ganzes Teil der erlernten Mathematik, Chemie, Botanik, Zoologie und was sonst noch dazugehören mag, dabei verwerten, damit man hinter, die nahrhaften Harmonien kommt, die sich aus dem Zusammenklang der Fleische und Gemüse mit den vielen verschiedenen Gewürzen ergeben, die Süßspeisen vom einfachsten Pudding bis zur raffiniertesten Torte zu wohlgereimten Gedichten Machen. Das ist jedenfalls das Ziel — aber vor die Vollendung haben die Götter viel Arbeit gesetzt — so war ja ungefähr der Sinn des alten Sprichwortes, nicht wahr? In diesem Fall sind es die Götter der Gasflamme, die alles zunichte brennen können, wenn man sie nicht weise zu beschränken versteht, die Götter, die auf den scharfen Schneiden der Küchenmesser ihr unheimliches Wesen treiben, wenn man sie nicht geschickt zu lenken weiß, und viele andere mehr. So blitzblank und klar in ihrer unfaßlichen Ordnung auch die Küche der Frau £). erstrahlt; sie steckt doch voller Geheimnisse und kleiner Teufelchen, die aus jedem Topf gucken und sich sogar in dem riesigen Vorratsschrank zu schassen machen, in diesem echt jüdischen Vorratsschrank mit seiner Fülle von guten Dingen, die alle für den Eingeweihten den Dust einer, heimlichen Tradition um sich haben, den Dust von Mazzeloksch oder gefülltem Freitagabendsisch oder Schalet. Und zwischen all dem hat man's natürlich im Anfang nicht so ganz leicht, wenn man eins von diesen frischen jungen Mädels im besten Backfischalter ist, die in den weißen Häubchen, den weißen Kitteln mit der Strippe am Gürtel, an der lustig Bestecke und Topflappen herumbaumeln, und mit ihren sehr wichtigen Gesichtern so reizend aussehen. Freilich: Frau O. arbeitet ja mit einem Messer, das noch aus der Ausstattung ihrer Großmutter stammt (wie viele der guten Rezepte übrigens auch), und das wahrscheinlich all seine Arbeiten schon auswendig kennt, wenngleich es natürlich auch vom Alter etwas mitgenommen und nur mehr den vierten Teil so groß ist wie in seiner langvergangenen besten Zeit; so wirkt sich eben bei Messern das Alter aus. Aber nur die Geduld nicht verlieren -- und. diese Gefahr, scheint weder bei der Lehrenden noch bei den Lernenden zu bestehen, denn es geht alles in größter Ruhe vor sich — abgesehen freilich von dem Geschwätze und Gekicher, das ja zu diesen Mädels gehört wie ihre jungen, frohen Augen. Und es ist noch nicht einmal immer grundlos. Man stelle sich folgendes vor — es, ist allerdings ./ luwe»«LudwigSleinmelz \ Nürnberger Str. 56 (neben Woolyrorth) Linie Reis- und Sojabohnen-Anpflanzungen dienstbar gemacht werden. Zweimal werden inzwischen wieder Gepäck und Paß inspiziert, aber es ist mehr Formsache, in fünf Minuten ist alles erledigt. Noch eine Nacht aus dem Festland ist zu überstehen, eine Nacht, die nicht sehr ruhig zu werden verspricht. In langen Reihen stehen die aus den Sesseln hervorgezogenen Betten. Es wird nie ganz dunkel, immer hastet jemand durch den Raum. Dort wird geflüstert, dies und jenes verlangt. Schlafpulver Hilst endlich darüber hinweg. Am nächsten Vormittag ist Fusan erreicht. Die Japan Sea. Es geht aufs Schiffs Brennend gern würden wir die Koreanerinnen oder Koreaner in ihrem weißseidenen Staat mit den für tye Männer typischen schmalen schwarzen Zylinderhütchen photographieren, aber am Quai ist das Zücken des Apparates verboten. Befestigtes Gebiet . . . Hafenanlage. Ruhig liegt die See, nur am Spätnachmittag wird sie bewegter. Es setzt Regen 'ein, in der Kabine gelingt es mir sogar, ein bißchen zu schlafen. Es ist gerade so, als ob ich vorausgeahnt hatte, daß mir noch eine schlaflose Nacht blühen sollte. Ankunft in Japan Abends 348 Uhr — Ankunft in. Japan — Einfahrt in Shimonoski. Strömender Regen. Um K>9 Uhr geht mein Zug weiter. Um 3a8 Uhr kommen die japanischen Behörden an Bord. Fast eine Dreiviertelstunde dauert die Unterhaltung, denn die Aenderung des Berufes will auch hier erklärt sein. Und vieles andere noch dazu, wie in Mandschukuo. Zehn Minuten vor Abgang des Zuges verlasse ich endlich das Schiff, bekomme natürlich keine Bettkarte mehr. Ich kann mich auch nicht recht verständlich machen, bin zum erstenmal ganz allein. Kurz entschlossen packe ich meine diversen Gepäckstücke schnell selbst'in den Zug, lasse mich, hundemüde, irgendwo nieder. Aber noch bin ich nicht mir selbst überlassen. Ein äußerst schwer zu beschreiben, aber es sei versucht: Ein Befehl vom Kopfende des langen Küchentisches: „Hühner raus!" Gelächter, Papiergeraschel und bald, liegt, vor .jedem der Mädels, ein Huhn, mehr oder minder goldgelb von Fett. Am nächsten. Tag muß es in allen Familien, deren Töchter hier versammelt sind, Huhn geben, weil eben das Zubereiten gelernt werden soll. Gut. Zuerst also das Ausnehmen. Mancher Seufzer des Mitleids wird dem „Vorführhuhn" geweiht, das sich unter den kundigen Händen der Frau O, in seine Einzelbestandteile auflöst, damit die Mädels auch von der Anatomie die nötige Ahnung bekommen. Aber dann wird doch das Mitleid besiegt von Interesse, Eifer, wie man das nennen mag. Die Messer setzen sich sehr zaghaft, sehr ungeschickt noch, in Bewegung. Das Abziehen der gesengten Füße wird bei manchen der Mädels wie eine Pedikürebehandlung. „Haha, die Suse hat bei ihrem Huhn am Brustbein nachgefühlt, ob es noch Eier hat!" Großes Gelächter — aber noch nicht das größte. Denn die kleine Dunkelblonde an der linken Ecke des Tisches war gar nicht zaghaft und hat dort, wo beim Huhn einiges entfernt werden muß, ein wenig viel entfernt — nun, sagen wir es ruhig: sie hat das ganze Achterdeck glatt und erbarmungslos abgeschnitten und das, was einmal ein Huhn war, sieht jetzt aus wie eine Bahnhofshalle sn miniature. Und als noch die Nachbarin dieser grausamen Chirurgin „all dies Gelbe" rauszunehmen versucht, womit sie das Fett meint — da muß Frau O. schließlich doch das Ruhesignal geben: ein sehr deutliches Aufsetzen des Deckels auf einen Tops. Denn bei allem sichtlichen Spaß an der Sache darf schließlich der Ernst nicht'vergessen werden, und er kehrt schnell wieder, als die Mädels sich in ihre kleinen blauen Hefte einige besondere Tricks aufzuschreiben haben, die aus der langen, teilweise auch schon von Großmutterszeiten herstammenden Erfahrung gegeben werden, und die doch besonders zeitnah sind, da sie die Gesichtspunkte der Kosten- und Zeitersparnis wesentlich berücksichtigen, sei. es in bezug aus Einkauf des Materials, aus die Handhabung der Geräte, die Behandlung des Geschirrs oder schließlich die Pflege der Hände. Gummihandschuhe? Nein, es geht so und man muß den Fingern durchaus die Küchenarbeit nicht ansehen, wenn man erst mal richtig Bescheid weiß. Manche Mutter mag Gefahr laufen, einen Teil ihrer Autorität einzubüßen, wenn zum Schluß, während man die Erzeugnisse der jeweiligen Kochstunde gemeinsam verzehrt, einstimmig natürlich! — festgestellt wird: „So gut schmecklls bei uns zu Hause nie!" Aber die Mütter werden sich zu trösten wissen, wenn die Töchter ihnen bald mit all ihren neuerworbenen Kenntnissen eifrig zur Hand gehen. MIckv Marx. Bet der Israelitischen Gartenhauschule in Ahlem ist eine Mädchenabteilung ins Leben gerufen worden, die bereits bis zum Jahre 1921' bestanden hatte. Jüdische junge Mädchen werden im Haushalt, Küche und Nähstube, auf dem Geflügelhof und im Gemüsegarten so aus gebildet, daß sie später überall Arbeit und Brot finden oder einen eigenen Haushalt führen können. Es ist sür die Ausbildung in allen Zweigen der ländlichen und städtischen Hauswirtschaft gesorgt. Diese Ausbildung umfaßt zwei in sich abgeschlossene Jahre, denen nach Begabung und Wunsch ein drittes Jahr hinzugefügt werden kann. baumlanger Japaner-Journalist stürzt quf mich zu, überreicht mir feine Karte, in japanischen Schriftzeichen, die ich natürlich nicht entziffern kann; er überhäuft mich mit Fragen: eine junge Dame kommt diesen weiten Weg hierher ganz allein, wieso, weshalb, wozu, wo ich wohnen werde, bei wem, in welcher Stadt. Wenn ich nicht so furchtbar müde gewesen wäre, wer weiß, vielleicht wäre ich mir „höchst wichtig" vorgekommen. Aber so konnte ich einfach nicht mehr Rede und Antwort stehen, und er müßte ein Meister seines Faches gewesen sein, wenn er aus meinen zwei Worten einen Bericht zusammengezaubert haben sollte. Endlos scheint diese Nacht, sie will kein Ende nehmen. Kerzengerade gehen die Lehnen in die Höhe. An ein bequemes Anlehnen ist nicht zu denken. Von Stunde zu Stunde sehe ich nach der Uhr, versuche mir gut zuzureden, daß ja am nächsten Nachmittag alles überstanden ist, und daß es dann irgendwo ein Bett gibt, ein richtiges breites Bett, das nicht hin und her schaukelt, in dem man liegen kann, ach, so wunderbar bequem liegen kann... Also doch eingeschlafen! Kobe und Osaka hat der Zug inzwischen passiert. Kyoto, Nagoya präsentieren sich im strömenden Regen. Doch zeigen sie, sür mich neu, die sür Japan typischen Wohnverhältnisse: Keine Wohnhäuser/keine Wohnblocks — man lebt im eigenen Haus mit Garten. Ungeheure Ausdehnungen haben daher die Städte. Unaufhörlich prasselt der Regen nieder. Zwei Stunden vor meinem endgültigen Ziel etwa läßt der Blick — aus der einen Seite auf den Pacific, auf der anderen Seite hinauf ins Gebirge — trotz des schlechten Wetters die Schönheit des Landes ahnen. Jedes Fleckchen Erde scheint hier ausgenützt zu sein. Ueberall wird Reis angebaut, auf jedem Hügel sieht man Anpflanzungen. Tunnels und wieder Tunnels passiert der Zug. Das Wetter hat kein Erbarmen. Grau und trübe liegt das Meer da, grau und trübe Aus den Familien Martha Heimansohn (Tangerhütte/Altmark) feiert am 10. April ihren 75. Geburtstag. — Hugo Schlesinger (Frankfurt a. M.) wird am 15. April 80 Jahre alt. Max Hirsch, Stettin, Mitglied des Vorstandes der Ortsgruppe Stettin und des Landesverbandes Pommern des Central-Vereins, vollendet am 22. April sein 75 Lebensjahr. » Am 1. April ist Rudolf K l e st a d t. aus Büren, der 20 Jahre Vorsteher der jüdischen Gemeinde und langjähriges Mitglied des Central- Vereins war, nach Düsseldorf verzogen. * Der frühere Direktor der Sinalco-A.-G., Detmold, Carl Vogel, ist von Detmold nach Jranksuvt a. M. verzogen. Die Gemeinde Detmold veranstaltete aus Anlaß seines Scheidens einen Abschiedsgottesdienst. Der erste Vorsitzende der Ortsgruppe Herford des Central-Vereins, Erich Hoffmann, richtete Worte des Abschieds und des Dankes an den Scheidenden. 9 Albert Freudenthal legte anläßlich seines Wegzuges von Bodenfelde sein Amt als Vorsteher nieder. Er stand 25 Jahre lang an der Spitze der Gemeinde und nahm deren Angelegenheiten mit besonderem Interesse wahr, getreu der ihm überkommenen Tradition seines Hauses, in dessen Händen das Vorsteheramt seit 120 Jahren lag. Die Gemeinde bedauert seinen Weggang um so mehr, als sie mit ihm nicht nur ihren Vorsteher, sondern darüber hinaus ein besonders wertvolles Mitglied und einen treuen Freund verliert. In diesem Sinne sprach Lehrer Singer (Norfheim) dem scheidenden Vorsteher im Festgottesdienst den Dank der Gemeinde aus. — Zu seinem Nachfolger wurde Nathan Katz gewählt. * Kürzlich wurde der neue erste Kantor der Synagogengemeinde Gleiwi tz, Josef Grabowski, durch den Vorsteher, Justizrat Kochmann, feierlich eingeführt. Grabowski steht im 25. Lebensjahr, er ist ein Schüler von Oberkantor Magnus Davidsohn, Berlin. B. Rabbiner Dr. Sänger: Die Juden in Amerika In der Gruppe Westend des Jüdischen Frauenbundes sprach Rabbiner Dr. Sänger über „Die Juden in Amerika". In äußerst lebendigem Vortrag schilderte er — der kürzlich eine Reise durch Amerika gemacht hat — die geschichtliche Entwicklung des amerikanischen Judentums, seine soziale Gliederung und religiöse Einstellung und behandelte zum Schluß die Frage einer Auswanderung nach Amerika. Die Einwanderung ' deutscher Juden wurde 1783 mit der Denkschrift eines deutschen Juden eingeleitet, der die Bitte vorbrachte, 2000 Familien den Ackerbau in Amerika zu gestatten. Eine Gruppeneinwanderung dieser Art oder in noch weit größerem Maße, so wie später di^ osteuropäische war, kann heute nach Ansicht Dr. Sängers bei der auch in Amerika bestehenden Arbeitslosigkeit nicht mehr in Betracht kommen. Trotzdem ist aber im Augenblick Amerika, und vor allem der Westen, nach Palästina das größte Einwanderungsland, besonders für junge Menschen. Immer wieder sielen die in Statistiken genannten deutschen Namen amerikanischer Juden auf, ein Zeichen dafür, wie starken Anteil die jüdischen Einwanderer aus Deutschland in Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft gewonnen haben. Heute wird auch in Amerika der Wirkungskreis für Juden erheblich enger. Der Redner verstand den Gegensatz zwischen der dünnen Oberschicht der hohen Gesellschaft und der dichten Menge, die sich um den East Broadway drängt, ebenso gut zu zeichwölbt sich der Himmel über das Land. Ich kann mir nicht vorstellen, dqß meine Reise überhaupt mal ein Ende nehmen kann . . . aber endlich, endlich, endlich kommt doch die Stunde, die einer vierzehntägigen, fast ununterbrochenen Fahrt ein Ende macht: Bahnstation Tokio. Ende. Den Opfern der Röntgenologie Vor der Nöntgenstation des Hamburger St.-Georg-Krankenhauses wurde ein Gedenkstein für die Opfer enthüllt, die die Strahlensorfchung in der ganzen Welt gefordert hat. Der Feier wohnten zahlreiche Aerzte und Forscher aus Deutschland und aus zehn fremden Nationen bei. Für die deutsche Röntgengesellschaft, die den Gedenkstein setzen ließ, sprach Professor Dr. F r i k (Berlin) Worte des Gedenkens an alle, die im Dienste der Forschung und der Anwendung der Röngenstrahlen starben. Im Namen des Reichsärzteführers wies Professor Dr. H o l z m a n n darauf hin, daß sich unter den Opfern der Strahlenforschung Angehörige jeglichen Standes und Berufes, jeglicher Nation und jeglicher Nasse befänden. Dafür, daß sie ihr Leben gegeben hätten, damit andere leben könnten, danke ihnen die gesamte deutsche Aerzteschaft und das ganze deutsche Volk. Für die Vertreter des Auslandes sprach der 80jährige Professor B 6 c l e r e (Paris). Der Stein trägt die Inschrift: „Den Nöntgenologen und Radiologen aller Nationen, Aerzten, Physikern, Chemikern, Technikern, Laboranten und Krankenschwestern, welche ihr Leben zum Opfer brachten im Kampfe gegen die Krankheiten ihrer Mitmenschen. Sie waren heldenmütige Wegbereiter sür eine erfolgreiche und gefahrlose Anwendung der Röntgen- und Radiumstrahlen in der Heilkunde. Unsterblich ist der Toten Tatenruhm. Die Deutsche Röntgengesellschaft." Auf der Rückseite des Steins sind folgende Namen eingemeißelt: Acampora, Albers-Schönberg, Agostino, Bäcker, Baer, Baetjer, Barrois, Barbey, Bauernschmidt, Blackall, Bergonie, Schwester Blandine Köln, Blanche, Boiteau, Boine, Boissitzre, Bonmot, Brejcha, Bruce, Berlemont, Boulic, Bourdon. Castex, Caillods, Chauffour, Caldwell, Cardona, Caro, Caniazo, Chaperon, Chabry, Clausen, Cop- JCHACH'ICKE Schachaufgabe Nr. 60 von S. Notenstein (Berlin) IäH, Matt in zwei Zügen Weiss: Ka2, Df8, L63, Le5, 865, Se7, Ba5, e2 (8) Schwarz: Kc5, Th7, Th3, Lh5, Lei, Sa8, Sg3, Schwarz: Kc5, Th7, Th3, Lh5, Lei, Sa8, Sg3, Ba4, c7 (9) Lösung der Aufgabe Nr. 59: 1. 62—64 (6rohen6 Dg7—e5 matt) .... f7—f6, 2. Dg7—e7 matt .... Lh4—f6, 2. Dg7—h7 matt -c5X64, 2. Dg7—64 matt .... c4X63 en passant, 2. Tc3—c4 matt .... Sgl—f3 bzw. 1)62X22, 2. Dg7—g4 matt .... De2—ho, 2. Sb3—62 matt .... Sa7—c6 bzw. Tc8—e8, 2. Sb3Xc5 matt. Auf 1. Dg7Xf7 folgt Ke4—eö! Schachaufgabe Nr. 61 von Gerhard Lewisohn (Quedlinburtz) 'mm" Selbstmatt in vier Zügen Weiss: Kal, Db7, Tc6, Lbl, Be4, fö (6) Schwarz: Ka3, Ba4, f6 (3) Richtige Lösungen der Aufgabe Nr. 59 gingen ein von: Frau Tilde Adler, Tierarzt Max Koschminski (Landsberg), Max Lehmann (Nördlingen), Manfred Lindauer (München), Karl Bechhöfer, Lothar Schönthal (Nürnberg), Karl Nußbaum (Rheydt), Julius Cahn (Neuwied), Dr. me6. Meherhoff (Rotenfels), L. Mehrländer (Konstadtl, Hch. Lindner (Burgkunstadt), Adolf Schüch, Julius Lewh (Breslau), Jacob Bamberger, Jacob Baumann (Köln), Gottfried Gumbel (Stuttgart), Hans Steinberger (Bayreuth), Siegmund Austerlitz (Gießen), Ella Rüben (Bünde); Louis Lewinsohn, Arthur Liebert, Georg K. R. Israel, Hans Cohn, Augenarzt Dr. Czellitzer, Justizrat Kurt Jacusiel, Walter Joelsohn, Sanitätsrat Dr. S. Dvmke, Dr. Herbert E. Hirschberg, Rechtsanwalt . Dr. Herbert, Fraenkel, Willy Michaelis, Arthur Eisenhardt (Berlin). Weitere richtige Lösungen der Aufgabe Nr. 53 gingen ein von: Ella Rüben (Bünde), Georg K. R. Israel (Berlin), Rechtsanwalt Dr. Ernst Boehm (Brieg). neu wie die Verschiedenheiten unter den religiösen Gruppen der Reformgemeinde/ der Konservativen und Orthodoxen und die Ungewöhnlichkeiten und oft fast Kuriositäten etwa des Gottesdienstes in der „Free Synagogue". Herzlicher Dank der zahlreichen Hörerschaft wurde dem Redner für seine reichhaltigen Ausführungen zuteil. pola, Curie, Czepa, Danne, Daley, Dautwitz, Demelander, Demenitrou, Dill, Dirlam, D>odd, Degoney, Destot, Dumont, Dohan, Dominica, Drehfuß (Ferrara), Ducretet, Ducroquet, Elischer, Farago, Fernandez, Fischer (Kopenhagen), Fowler, Freud (Wien), Funk (Berlin), Fuchs, Glidden, Giesel, Schwester Glossinde Metz, Guilloz, Green, Hall-Edwards, Harlt (?), Hauer, Heber, Holzknecht, Hopf, Holzwarth, Jnfanti, Janglas, Mc. Jntosh, Jedlicka, Karrabian, Klingfuß, Krouchkoll, Knoch, Dekeating-Hart, Ledon, Lee, Leonard, Levy-Dorn, Lombard, Lörnbäck, Lyster, Lubetza, Maclett, Malmyac, Menard, Meyer, Mertens, Melville, Morrison, Morlet, C. H. F. Müller, Nordentoft, Nhinai, Opitz (Stettin), Pennato, Puthomme, Pirie, Piana, Radguet, Raslon - Nielsen, Rhens, Riddell, Richard, Rosenblatt (Odessa), Nobarts, Schnurpfeil, Schreiber, Schuhmacher,- Schroeder, Simms, Simon, Simonyi, Snow, Soret, Spence, Steiger, Suquet, Tanleigne, Tiraboschi, Viol, Wagner, Wagner, Walsham, Wiedmann, Wichelhaus, Wilson, Williams, H. Wolfs (Potsdam). Aus Amerika: Abbe, Baker, Bnchanan, Egelhoff, Jacotti, Early, Krauß, Kells, Lyle, Caballero, Weigel, Thomas, Fleischmann, Dilkin, Gatterhe, Monhouse, Bauer, Friedlander, Swett, Monell, Hvuse, Zumpe (Berlin), Parker, Declerfayt. - Reichsausstellung jüdischer Künstler im Jüdischen Museum zu Berlin. Das im Reichsverband jüdischer Kulturbünde begründete Sekretariat sür bildende Kunst veranstaltet in . Gemeinschaft mit der Künstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde Berlin, der Reichsvertretung der Juden in Deutschland und dem Jüdischen Museum eine Ausstellung von Werken jüdischer Künstler im Reich, die am Sonntag. 26. April, in den Räumen des Jüdischen Museums feierlich eröffnet wird. Es werden Arbeiten von Künstlern aus Breslau, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Hamburg, Hannover, Köln, Mannheim, München, Stuttgart gezeigt. Die Berliner Künstler haben im Interesse ihrer Kollegen in den anderen Städten diesmal auf eine Beteiligung an der Frühjahrsausstellung verzichtet. In Paris kam der zweite Band der Memoiren von Strawinsky unter dem Titel „Gironiques de ma vie" heraus. Mit großer Anerkennung spricht der berühmte Komponist von den Dirigenten Toscanini, Bruno , Walter > Klemperer, die er aus seinen Konzertreisen kennenlernte.

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