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Central-Verein-Zeitung · 1936-04-02 · 14 (2.4.1936) · p. [Seite]

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936) - farbig
Issue
14 (2.4.1936)
Date
1936-04-02
Page
[Seite] (sequence 23)
Language
German
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fportblaft der CY: Nr. 14 7.Beiblatt Die Leichtathletik-Saison setzt ein Zum Trainingsbeginn auf Aschenbahn und Rasen Der Winter ist vorbei. Nur wenige Tage noch trennen uns von dem Beginn des Freilufttrainings auf Aschenbahn und Rasen. Die Leichtathleten haben lange genug ihre Ungeduld bezähmen müssen. Nun ist es so weit: in frischer Luft und Sonne können sie sich tummeln und austoben und, viel besser als in der Halle, ihren Betätigungswünschen freien Lauf lassen. Eine schwere Saison steht bevor. Auch die jüdische Leichtathletik hat sich diel vorgenommen «WM Berliner Entscheidungen ISG 33—Bar Kochba Hakoah Am 5. April werden die Meisterschaftsbegegnungen der zweiten Serie zwischen ISG 33 und Bar Kochba Hakoah aus dem Grunewaldsportplatz durchgesührt. Das Programm steht vor: um 14 Uhr: Frauenhandballspiel, um 15% Uhr: Männerhandballspiel und um 16% Uhr: Fußballspiel. Wie stehen die Chancen? Favorit ist in beiden Männerspielen Bar Kochba Hakoah, im Frauenspiel die ISG 33. Trotzdem bedeutet diese Favoritenstellung keineswegs eine Ueberlegenheit gegenüber dem Gegner. Die Mannschaften werden mit allem Einsatz zu kämpfen haben und nur in bester Form gewinnen können. Der Unterschied in der Spielstürke ist gewiß nicht groß und liegt vielleicht weniger in der absoluten Spielstärke als in der besseren Kondition und dem größeren Glück. und wird versuchen, ein Programm durchzufühven, das den in ihren Ansprüchen so bescheiden gewordenen Aktiven wenigstens die notwendigsten Startmöglichkeiten — die sie im vorigen Jahre nicht hatten — bietet. Landesverbands- und Reichs Meisterschaften des RjF-Sportbundes, Bezirks- und Kreismeisterschiften des Deutschen Makkabikreises, die seinerzeit von uns vorgeschlagene und von den Verbänden nun eingeführte Vereinsmeisterschast, neben mehr oder weniger internen und verbandsoffenen Sportsesten auch einige internationale Veranstaltungen und als Höhepunkt der Saison der Verbandskampf (wenn sich die beiden Verbände wieder zu ihm entschließen können): das sind die leichtathletischen Ereignisse, mit denen zu rechnen ist und die immerhin eine gewißenhafte Vorbereitung lohnen. Von einer shstemvollen, Praktisch aufgebauten Trainingsarbeit, die schon in den ersten Wochen zu Beginn der neuen Saison einsetzen muß, hängt alles ab: Erfolg und Mißerfolg, Fortschritt oder Lcistungsrückgang. Das erste Frühjahrstraining aus der Aschenbahn bildet die Grundlage für die Trainingsarbeit einer ganzen Saison. Ausbau und planmäßige Durchführung dieses Trainings verlangen daher größte Sorgfalt und hundertprozentigen Einsatz der Aktiven wie der Uebungsleiter. Es ist wieder nötig, daraus hinzuwetzen. daß nach einer sorgfältigen sportärztlichen Untersuchung, die im eigenen Interesse der Sportler im Laufe der Saison in regelmäßigen Abständen zu wiederholen ist, die ersten Trainingstage — auch für den, der den Winter nicht ungenutzt verstreichen ließ — der Förderung der Kondition, d. h. einer allgemeinen Durchbildungsarbeit und der Verbesserung der Körperbeschasfenheit, zu dienen haben. Leichte, lockere, in ihrer Bewegung harmonische Runden, Stil- und plötzliche Spurtläuse, einige Starts, sportliches G^'en mit betonter Schulter- und Armarbeit, Medrzinball- und /Zweckgymnastik, alle diese Beispiele sind im einzelnen dazu angetan, erst die Vorbedingungen für eiue normale Uebungstechnik in genügendem Maße zu schassen, nach denen dann langsam mit dem eigentlichen spezialisierten Wettkampftraining, mit Bandmaß und Stoppuhr, begonnen werden darf. Nur dieser Weg macht wettkampfartig, macht „fit" und bringt dem Leichtathleten die Form, mit der er Leistungen vollbringen und durchhalten kann, wenn es im entscheidenden Augenblick des Wettkampfes darauf ankommt. Schon viele wußten es besser und sind daran gescheitert. Sie haben ihrem Wettkampfehrgeiz nicht länger standhalten können und sofort mit anstrengendem Einheit durch Autorität Für... Der Reichs ausschuß jüdischer Sportverbände hat seine.gesamten bisher gefaßten Beschlüsse, die für die Regelung des Sportbetriebes von grundsätzlicher Bedeutung sind, zusammengestellt lind beabsichtigt, sie im Druck erscheinen zlt lassen. Diese Sammlung enthält Bestimmungen über Mitgliedschaft, Doppelmitgliedschast (die grundsätzlich verboten ^ist), Spielbetrieb, Bestrafungen, die die Verbände gegenseitig anerkennen müssen, und eine Anzahl Sondervorschristen. Vor allem interessieren die in einer der letzten Sitzungen des Reichsausschusses beschlossenen S P e r r b e st i m m u n g e n b e i V e rbands Wechsel. Sie lauten wörtlich:, 1. Uebertritte von Vereinen oder -Einzelmitglicdern des einen Verbandes zum anderen Verband sind nur zulässig, wenn der Verein oder das Mitglied ordnungsgemäß aus seinem bisherigen Verband bzw. Verein ausgeschiedcn ist, ins- : besondere müssen alle finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem bisherigen Verbände bpv. Verein erfüllt sein. 2. Nur unter diesen Voraussetzungen treten folgende Sperrfristen ein: für die Sportarten Fuß- und Handball ein Monat, für alle anderen Sportarten zwei Monate, gerechnet vom ersten Tage des aus die ordnungsgemäße Abmeldung folgenden Monats. Der Reichsausschuß behält sich vor, längere Sperrfristen sür Einzelmitglieder zu verhängen, insbesondere dann, wenn disziplinäre Bestrafungen vorliegen. 3. Die Werbung von Sportvereinen und Sportlern mit unzulässigen Mitteln ist verboten. Abgesehen davon,, daß es uns nicht recht verständlich ist, warum man die Sperrfrist für Hand- und Fußballer anders bemessen hat als die aller anderen Sportler, begrüßen wir die Bestimmungen, die den Willen des Reichsausschusses kuudtun, Streitigkeiten zwischen den Verbänden, die derartige Uebertritte oftmals hervorriefen, endgültig zu begraben. . . . und wider Etwa zur gleichen Zeit veröffentlichte das „Israelitische Familienblatt" einen Artikel: „Offene Auseingndersetzung". Der Verfasser, F. L., augenscheinlich ein Funktionär des Deutschen Makkabikreises, setzt sich in diesem Artikel mit der Frage der Sperrbestimmungen auseinander und vertritt dabei eine Auffassung vom jüdischen Sport, die, wenn sie zum Glück auch nicht die offizielle des Makkabi zu sein scheint, Bestürzung Hervorrufen muß. Mit beispielloser Klarheit und Offenheit, dabei von ganz falschen Voraussetzungen ausgehend, stellt dev Verfasser Vac Stad Jmd Sie# Sonntag, 5. April Rheinland-Westfalen Fußball: Meisterschaftsspiele: UF' Krefeld I— RjF M.-Gladbach I; RjF Krefeld II—RiF M.-Gladbach II, Krefeld, RjF-Platz; RjF Düsseldorf Schüler—RjF M.-Gladbach 2. Schüler. Diplomsprel. Düsseldorf, Neuer RjF - Platz; ITV 02 Köln II—RjF Bonn II; vorher Diplomspiel ITV 02 Köln 1. Schüler—RjF Bonn 2. Schüler, Kvln- Mülheim, Fort 11. Handball: um die Westdeutsche Meisterschaft. Männer: RjF M.-Gladbach—RjF Aachen; Frauen: RjF Krefeld—RjF Bonn. Beide Spiele: K ö l n - Mülheim, Fort 11, vormittags. Aus Anlaß der Einweihung des neuen Spielplatzes der RjF-Sportgruppe „Hellmannia", Minden i. W.: ' Fußball: Schild Bremen I—Hellmannia, 16 Uhr; 2. Mannschaften 13 Uhr. Turnen der Riege der DTH 04 Hannover, 15 Uhr. Sportplatz der „Hellmannia"-Minden in Vlotho a. d. W., Fabrikgelände Gebr. Mosheim. 8üd>ve8tdeut8ehlLnd Fußball: Bar Kochba Frankfurt a. M. I—TSV Schild Frankfurt a. M. l. Frankfurt a. M., Platz an der Sondershausener Straße, 1514 Uhr, vorher Schüler A (gegen Philanthropin), und 2. Mannschaften; JSV Langenselbold I—Bar Kochba Friedberq, Langenselbold, 1514 Uhr; RJF Darmstadt I — RJF Gießen I, D a r m st a d t , 1514 Uhr. Handball: Bar Kochba Osfenbach a. M. I—TSV Schild II, Osfenbach, 11 Uhr; RjF Mainz Frauen A— RjF Darmstadt Frauen, Mainz, 11 Uhr; RjF Wiesbaden Jugend—RjF Darmstadt Jugend, Wiesbaden, 11 Uhr. Waldlaufmeisterschaften des Landesverbandes Südwestdeutschland des RjF, W i e s b a d e'n, 10 Uhr. Dresden Rundenspiele zur Ermittlung des mitteldeutschen RjF-Landesmristers: Fußball: Schild Dresden I —Schild. Leipzig I, 15 Uhr. — Handba l l: Schild Dresden I—Schild Leipzig I, 1014Uhr; Schild Dresden 1. Frauen—Schild Leipzig 1. Frauen, 14 Uhr. Sämtliche Spiele: Sportplatz Grunaer Str. — Außerdem: Fußball: Bar Kochba Dresden I—Hagibor Berlin I, 15 Uhr; Bar Kochba Dresden 1. Knaben— Hagibor Berlin 1. Knaben, 11 Uhr. Handball: Bar Kochba Dresden I—Hagibor Berlin I, 14 Uhr; Bar Kochba Dresden 1. Frauen— Hagibor Berlin 1. Frauen, 12 Uhr. Sämtliche Spiele: Reicker Radrennbahn. * Der Turn- und Sportverein „Schild", Frankfurt a. M., veranstaltet am 4. April, 20 Uhr, anläßlich seines zehnjährigen Bestehens im Vereinshaus Frankfurt a. W, eine,akademische.Feier... . ... und hartem Training begonnen. Die Folgen waren vorauszusehen: kein Verhältnis der aufgewandten Mühen zur Leistungssteigerung, trotz guter Veranlagung nie mehr als durchschnittliche Ergebnisse, daraus erwachsende Unlust, kurzum: eine verlorene Saison. * Die jüdische Leichtathletik hat 1935 einen schönen leistungsmäßigen Aufschwung genommen; das bewies die oftmalige Verbesserung der Verbandsrekorde ebenso wie unsere „Fünf- B e st e n -L i st e ", wenn man sie mit der Saison 1934 verglich. Ein hervorragendes Merkmal war das Nachrücken eines talentierten und ehrgeizig strebenden Nachwuchses, das Aufkommen von Jungen und Mädel, die diesmal in der Lage sein müßten, den Leistungsstand der jüdischen Leichtathletik — trotz der Abwanderung einer Anzahl der Besten — um ein Bedeutendes heraufzuschraüben. Diese Jugend zu führen und im systematischem Training den richtigen Weg zu weisen, ist eine der wesentlichsten Aufgaben der in diesen Tagen beginnenden Saison. M. F. fest, daß „eine Zusammenarbeit nur in technischen Fragen möglich ist, die aber einen engen Rahmen kaum überschreiten können". Das mag in-Westdeutschland so sein; in Südwestdeutschland, in Norddeutschland, in Breslau und Berlin, um einige Beispiele herauszugreifen (die dortigen allgemeinen Meisterschaftskämpfe und sonstigen gemeinsamen sportlichen Veranstaltungen sind Beweis genug dafür), sieht die sportliche Zusammenarbeit dagegen zum Besten des jüdischen Sports, vor allem der Aktiven, erfreulicher, wenn auch noch keineswegs zufriedenstellend aus. Sperrbestimmnngen lehnt F. L. ab, weil er glaubt, daß „damit keine weltanschaulichen Fragen gelöst und keine Ziele erreicht werden". Es ist Sache des Makkabi, die sportliche Ertüchtigung und Disziplin lediglich als wichtigen Faktor der Erziehungsarbeit zu betrachten. Wir sind der Ansicht, daß es Pflicht des Makkabi wäre, alles zu vermeiden, was — das muß einmal in aller „Offenheit und Klarheit" gesagt werden — trotz aller Auslegungen des Makkabisports nach Mitgliederzieherei aussieht, auch wenn weltanschauliche Gründe vorgeschoben sind. In jedem Sportverband der Welt gibt es bei Uebertritten von einem Verband zum anderen Sperrbestimmungen, und daß sich der' jüdische Sport in Deutschland, repräsentiert durch die den Reichsausschuß bildenden Verbände „RjF-Sportbund" und „Deutscher Makkabrkreis", diese Prinzipien zu eigen gemacht hat, läßt erkennen, daß man gewillt ist, sportliche Gesetze zu achten. Wenn nun F. L. betont, „für den Makkabi läge kein Grund, auch keine sportliche Moral vor, ein derartiges Abkommen zu schließen", dann steht dieser Sportführer im Gegensatz zur Auffassung seines Verbandes, der im Reichsausschuß gerade in die Sperrbestimmungen einwilligte, und hat sich sein Urteil selbst gesprochen. Es wäre an diesem Artikel, dessen Veröffentlichung bemerkenswert ist, noch weit mehr zu beanstanden. Wir glauben jedoch, sinnvoller zu handeln, wenn wir noch einmal feststellen: Der jüdische Sport in Deutschland bedarf unter allen Umständen einer breiten Zusammenarbeit beider Verbände auch in praktischer Hinsicht. Daran dürfen Auslassungen vorstehend geschilderter Art absolut nichts ändern. Diese Einheit muß kommen, will sich der jüdische Sport nicht selbst ausgeben! Ausbildungskurse für Aktive und Trainingsleiter Der badische RjF in Stuttgart In der Zeit vom 20. bis 22. März veranstaltete der Landesverband Baden des RjF-Sportbundes in Stuttgart einen Ausbildungslehrgang für Uebungsleiter. Unter der Leitung von Diplom-Sportlehrer Edwin Halle und Teilnahme der Stuttgarter Sportschule bekamen etwa 12 ausgewählte RjF-Sportler der badischen Vereine durch Vorträge und praktische Vorführungen einen anschaulichen Einblick in die einzelnen Sportarten, der sie befähigen sollte, das Gelernte nutzbringend in ihren Vereinen zu verwerten. Die ISG 33 in Berlin ’. Einen anderen Weg geht die ISG 33 (Berlin). Dieser RjF-Verein,. der heute wahrscheinlich die in der jüdischen Leichtathletik. Deutschlands leistungsstärkste .Kampfmannschaft besitzt, beabsichtigt die Saison mit einem S ch u l u n g s - kursus der K am Psman nschast zu eröffnen. Zweck dieser Einrichtung ist: Förderung der Kameradschaft durch Arbeitsgemeinschaften und Gemeinschastsabende, Erweiterung des theoretisch-sportlichen Wissens und körperliche und seelische Vorbereitung auf die Wettkämpfe der Saison. Der Makkabi in Herrlingen Der Deutsche Makkabikreis führt vom 30. März bis 5. April im jüdischen Landschulheim Herr- Kurze Sportnotizen Max Baer wieder aktiv Der ehemalige Weltmeister im Schwergewicht, Max Baer, der Nachfolger von Schmeling, um den es nach seiner ebenso vernichtenden wie überraschenden Niederlage gegen James Braddock lange Zeit völlig ruhig war, scheint seine Boxkarriere doch noch nicht endgültig aufgegeben zu haben. Man hört von ihm, daß er sich in aller Stille auf ein „come back" vorbereitet, und zwar so ernsthaft, wie man es von ihm noch nie gewohnt war. Er erklärte, daß es sein sehnlichster Wunsch sei, gleich unter welchen Bedingungen, gegen Braddock oder Joe Louis anzutreten und so sein wahres Können unter Beweis zu stellen. Erich Seeligs nächster Kampf Unter der Regie von Jeff Dickson wird der ehemalige deutsche Mittelgewichtsmeister Erich Seelig in der Londoner Royal Albert Hall in den nächsten Tagen seinen ersten Kampf nach seiner Amerikatournee gegen den Engländer Eddie Pierce absovieren. Gewinnt er, so ist sein nächster Gegner Tenet, der bekannte französische Mittelgewichtler, der letzte Prüfstein auf dem Wege zum Weltmeisterschaftskampf gegen Marcel Thil. Roy Lazer in Bestform Der jüdisch-amerikanische Halbschwergewichtler Roy Lazer, der sich seit einiger Zeit in L o n d o n aushält und dort bereits einige schöne Siege erringen konnte, zeigte in seinem letzten Kampf gegen den Engländer Eddie Steele eine stark verbesserte Form. Sein Gegner, dessen Name in Boxkreisen einen guten Klang hat, mußte bereits in der fünften Runde nach vier Niederschlägen aufgeben. Frau Deutsch als Partnerin des Königs von Schweden König Gustav von Schweden, ein passionierter Tennisspieler, gelangte kürzlich mit der jüdischen Tennisspielerin Frau Deutsch als Partnerin i» einem Turnier in Cap d^Antibes bis in die Schluß* runde des Gemischten Doppel. Italienischer Tennisspieler erfolgreich Der Fünfte der italienischen Tennisrangliste, der jüdische Spieler Levi della Bida, der aller Wahrscheinlichkeit nach demnächst in Berlin beim Turnier des Tennisclubs Bar Kochba starten wird, kam in San Remo zu zwei schönen Siegen. Im Herrendoppel schlug er, mit Taroni gepaart, das italienische Davis-Cup-Paar Palmieri- Rado 6:3, 7:5, und im Endspiel des Gemischten Doppel war er mit seiner Landsmännin Orlandini gegen die Franzosen Belliard-Lesueur erfolgreich. Einen weiteren Erfolg errang Levi della Vida in A l a s s i o, wo er den Doppelwettbewerb mit Palmieri als Partner gegen die Deutschen Lund— Göpsert mit 3 : 6, 6 : 4, 6; 1, 1:6, 6 : 4 knapp gewann. Zusammenschluss der Wiener Hakoah- Vereine Der Fußball-Club Hakoah, dessen Fußballmannschaft zur besten Professionalklasse Wiens gehört, und der Sport-Club Hakoah, der einer der vielseitigsten Wiener Sportvereine überhaupt ist, beabsichtigen, sich zusammenzuschließen. Dieser Schritt wäre im Interesse des sportlichen Ansehens des Vereins nur zu begrüßen. Auszeichnung eines Hakoah-Ringers Der mehrfache österreichische Meister im Ringkampf F i n c z u s wurde neben den österreichischen Europameister im Boxen, Lazek, und dem Stemmer Robert Fein, dem Inhaber mehrerer Schwerathletik-Weltrekorde, mit der Ehrennadel der „Alten Wiener Athleten" ausgezeichnet. Ringer der Hakoah vertreten Wien In der Wiener Ringerauswahlmannschast, die am 22. März gegen eine Vertretung von Bologna mit 6:1 Punkten gewinnen konnte, befanden sich drei Vertreter der Hakoah: Fincsus (Federgewicht), Birnbaum (Halbschwergewicht) und Müller (Schwergewicht). Alle drei gewannen ihre Kämpfe überlegen nach Punkten. lingen einen Trainingsleiterkurs durch, an dem sich Vertreter der Makkabivereine aus ganz Deutschland beteiligen werden. Das Programm sieht u. a. Trainingsgemeinschaften für Turnen, Leichtathletik und Spiele vor. Städtekampf der Kegler in Berlin Die Sportkegler-Vereinigung im RjF-Sportbund veranstaltete in Berlin einen Großkampftag, in dessen Mittelpunkt die Revanchebegegnung der Städtemannschasten Berlin—Hannover stand. Den Berlinern gelang es überraschend, den Kamps zu einem überlegenen Siege zu gestalten und daneben auch in den anderen Kämpfen, zu denen die RjF-Vereine aus Bremen, Halle und Stettin gemeldet hatten, siegreich zu bleiben. Insgesamt waren während des ganzen Tages über 300 Sportkegler an 25 Bahnen beschäftigt. Li ■:! l| i ’i 1 i r •! J h

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