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Central-Verein-Zeitung · 1936-03-19 · 12 (19.3.1936) · p. [Seite]

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936) - farbig
Issue
12 (19.3.1936)
Date
1936-03-19
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German
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mit 2 :1 eine Niederlage einstecken. Kölns Schüler kamen gegen die kleinen Krefelder zu einem 6 :2- Erfolg. J. G. Schauturnen in Aachen Die Sportgruppe Aachen im RjF veranstaltete mit großem Erfolge ein Schauturnen. Die Vorführungen gaben ein anschauliches Bild der im Dienste der indischen Jugend geleisteten Arbeit. Besonders g.'stelci'. das Reckturnen und die Gymnastik der Kinder. Etwa 300 Zuschauer waren begeistert. J. G. Westdeutscher RjF-Handball ,, Das für den 15. März angesetzte Meisterschaftsspiel der Frauen M.-Gladbach gegen Krefeld fiel aus. So kamen nur zwei Gesellschaftsspiele in Bonn zum Austrag. Die Bonner Herren triumphierten über die des JTV 02 Köln mit 5 : 2. Die Bonner spielten schneller, ihre Läuferreihe baute besser auf. Beide Hintermannschaften waren in guter Form, dagegen ließ das Stürmerspiel zu wünschen übrig. Eine Ueberraschung gab es im ' Spiel der Frauen, in dem die Bonner Elf bie erste Niederlage dieser Spielzeit einstecken mußte. Zudem warfen die Kölner Mädels, die sich in letzter Zeit immer mehr verbesserten und vor allen Dingen in ihrer neuen Torhüterin eine starke Stütze 'haben, nicht weniger als sechs Treffer gegen die anerkannt gute Bonner Hintermannschaft. Mit 6:4 feierten die Kölnerinnen einen in jeder Beziehung verdienten Sieg. J. G. Makkabi-Fussball Während sich der Favorit Hakoah-Essen am 15. Mürz durch einen Sieg über Köln den westdeutschen Meistertitel holen konnte, endete der Kampf um den zweiten Platz zwischen JTUS Duisburg und dem Vorjahrsmeister M.-Gladbach 4:4. Die zahlreichen Zuschauer sahen in Duisburg ein gut geleitetes und stets flott und fair durchgesührtes Spiel, das schon bei Halbzeit unentschieden 1 :1 stand. Nach der Pause ging M.-Gladbach jeweils 3:1 und 4:3 in Führung, Duisburg ließ jedoch nie locker, und kürz vor Spielschluß gelang auch noch durch Handelfmeter der Ausgleich. Durch dieses Unentschieden liegt nun M.-Gladbach an zweiter Stelle vor Duisburg, doeh kann auch noch das im Spielen rückständige Düsseldorf darin ein wichtiges Wort mitreden. M. R. Südwestdeutschland Meisterschaftsspiel in Mannheim Die Sportabteilung des RjF Mannheim beging am 15. März die Einweihung ihres neuen Sportplatzes. Das Hauptspiel des Tages bestritten die ersten Mannschaften des Turnclubs Karlsruhe 1903 und des Platzvereins. Das Spiel gewann dadurch an Bedeutung, da sein Sieger den badischen Landesverband des RjF-Sportbundes bei den beginnenden NjF-Reichsmeisterschaften im Fußball vertritt. Man sah einen flotten, bis zur letzten Minute spannenden Kampf, den der Turirclub auf Grund der besseren Gesamtleistung verdient mit 3 :1 gewann. Ein vorzüglich eingeleiteter Angriff des Mittelstürmers beschließt der Karlsruher Rechtsaußen mit Kopftor. Mit 1 :0 werden die Seiten gewechselt. Der Karlsruher Liuksinnen schasst den 2 : Ö-Stand. Nun kommt Mannheim vorübergehend stark auf, und es gelingt ihnen auch, den Ehrentresfer zu erzielen, Karlsruhes vorzüglicher Rechtsaußen ist der Torschütze des dritten Tors, mit dem er das Endergebnis herstellt. Weitere Ergebnisse: Fußball: RjF Mannheim II—TCK 03 Karlsruhe II 8:0; RjF Mannheim A. H.—TCK 03 Karlsruhe A. £. 3:2; — Handball: RjF Mannheim Frauen—TCK 03 Karlsruhe Frauen 0:2; RjF Mannheim—AJ2V Pirmasens 2:8. K. \y. Heilbronn gegen Heidelberg in Front Trotzdem die Heidelberger nach einigen Monaten Pause erstmals wieder auf den Plan traten, mußten sich die Heilbronner sehr anstreugen, um ter meinni koi/imml?; MO-' Mi r, j Die New-Yorker Ausstellung Wie hier bereits erwähnt wurde, findet in New-York vom 9. bis 17. Mai die „Third International Philatelie Exhibition“ statt, die dritte internationale. Postwertzeichen-Ausstellung, die die Stadt New-York in ihren Mauern sieht. Als Veranstalter zeichnet die Association for Stamp Exhibitions, Inc., der die massgebendsten amerikanischen Sammler und Händler angehören, die auch diesmal für den dort geschaffenen Garantiefonds erhebliche Summen gezeichnet haben. Die Ausstellung wird unter der Schutzherrschaft des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Franklin D. Roosevelt, abgehalten, der Arbeitsausschuss besteht aus Philatelisten, die auch in Europa bestens bekannt sind, Alfred F. Licht enstein als Vorsitzenden, J. J. K1 e m a n n , Laurence B. M a s o n, Arthur E. Owen als Vizepräsidenten; Schatzmeister ist Theodore E. Steinway, Sekretär Rear Admiral Frederic R. Harris. Das Preisrichterkollegium der Ausstellung wird sich aus vierundzwanzig der grössten Philatelisten der Welt zusammensetzen, aus Sammlern, von denen jeder über jahrzehntelange' Erfahrungen, in philatelistischer Forschung auf einer ganzen Reihe von Sondergebieten verfügt. Es erscheint deshalb zweckmässig, diese Namen hier einmal aufzuführen: A. G. Argyropoulos, Athen; Senator James A. C a ld e r , Canada; Dr. Carroll Chase, Frankreich; Dr. Emilio D i e n a, Rom; Robert 8. Emerson, USA; Agathon Faberge, Helsingfors; L. B. G a t c h e 11. USA; Benjamin Goddfellow,England; T.Chariten Henry, USA; A F. Bassett Hüll, New South Wales; H. H. Hurst, Natal; Jose Kloke , Sao Paulo; Alfred F. Lichtenet ein, New-York; A. Philipp M e n d o z a, Mexiko; Dr. Takaharu Mitsui, Japan; Dr. Edward Mose ly, Transvaal; Dr. Herbert Munk, Berlin; Abraham Odfjell, Oslo; R. F. A. Riesco, London; Dr. Mario de Sanctis, Rio de Janeiro; Theodore E. S t e i n - w a y, New-York; Nils Strandeil, Lidingö bei Stockholm; Alfred Weinberger, Brünn und Sir John Wi 1 s o n , Bart., London. Unter den Genannten befinden sich drei Juden, nämlich Dr. Die na, Dr. Munk und Konsul Weinberger; Benjamin Goddfelow ist einer der grössten englischen Spezialisten der neueren Briefmarken von Palästina. Die Ausstellungsräume befinden sich im Grand Central Palace in der Lexington Avenue, zwischen der 46. und 47, Strasse. Das Erdgeschoss, der Zwischenstück und die dritte Etage dieses weitläufigen Gebäudes sind vollkommen für die Ausstellung reserviert, so dass für die Ausstellungsobjekte selbst und auch für Beratungen und Sitzungen der Preisrichter und der Ausstellungsleitung genügend Platz vorhanden ist. Sehr lehrreich ist auch die Klasseneinteilung hinsichtlich der Gruppierung der einzelnen Länder und des Charakters der einzelnen Objekte. Wie üblich beginnt die Einteilung mit einer Sektion A, in die Objekte von Regierungen, Druckereien, Stechern, Zeichnern usw. gehören. Sektion I umfasst die Vereinigten Staaten nebst Kolonien, Sektion II das gesamte britische Weltreich, Sektion III das übrige Europa nebst dazugehörigen Kolonien, Sektion IV die zentral- und südamerikanischen Republiken und Sektion V die selbständigen Länder Asiens und Afrikas sowie Hawaii und die Philippinen. Die gesamte Luftpost wurde in Sektion VI eingereiht, Generalsammlungen in Sektion VII, Jugendsammlungen in Sektion VIII, die Fachliteratur in Sektion IX, während die beiden letzten Sektionen für Alben und philatelistische Bedarfsartikel in Betracht kommen. Alle diese Sektionen sind noch in vier Klassen eingeteilt, A. Ehrenklasse, B. Forschungssammlungen, C. Spezialsammlungen und D. kätalogmässig aufgemachte Objekte. Für alle Sektionen, Gruppen und Klassen steht eine grosse Zahl von goldenen, silber-vergoldeten, silbernen und bronzenen Medaillen zur Verfügung. Vermischtes Neuer hebräischer Poststempel. Aus Anlass der II. Makkabi- Winterspiele, die vom 18. bis 24. Februar 1936 in Banskä Bystricä in der Slowakei stattfanden, wurde während der Zeit der Sportkämpfe seitens des dortigen tschechischen Postamts ein Sonderstempel benutzt, der im Doppelkreis oben den Ortsnamen zeigt, unten in tschechisch und hebräisch auf die Winterspiele hinweist; im Mittelfeld befindet sich die Datumbrücke. Erfreulicherweise Die nächste Br ief marken* Ecke erscheint in ca. 4 Wochen. Briefnarkeisanmlnii grösseres Objekt, barzahlend zu kaufen gesucht. Gell. Angebote unt. U.3947, C.-V.-Zeitung, Berlin W.15. Anzeigen helfen verkaufen B riefmarken und Sammlungen Ankauf — Verkauf. Preisliste für Sammler gratis Philipp kosack & Co., Berlin C. 2 > Burgrstr. lJt. Ankauf - Verkauf 10 —14 Uhr und ab 6 Uhr LUDWIG MEYER Berlin W50. Eislebener Str. 6 / B4 5250 Ankauf — Verkauf Erledigung von Feldlisten. Fritz Le wi», Berlin W 35, Lützowstr. 91A. Ankauf oskar weiss Vcrloiif Berlin W 9, Potsdamer Str. 12 / B 1 2901 hat der Makkabi eine grössere Anzahl von Gefälligkeitsstempeln anfertigen lassen, so dass sich die Sammler noch nachträglich diese interessante Entwertung beschaffen können. Philatelistische Fachliteratur für Palästina, Innerhalb der zahlreichen Stiftungen für die Hebräische Bibliothek in Jerusalem wird hier die Schenkung einer umfangreichen philatelistischen Fachbibliothek interessieren, die neben zahlreichen Jahrgängen deutscher, französischer, holländischer, spanischer u. a. Fachzeitschriften auch einige hundert Versteigerungs- Kataloge aus Deutschland, Frankreich, England und Belgien umfasst, und die der schon ziemlich grossen palästinensischen Saimnlerschaft zum erstenmal die Möglichkeit gehen wird, ausser den üblichen Katalogen auch die wichtigeren Fachblätter zu Rate zu ziehen. Neue englische Postwertzeichen sind bereits in Vorbereitung. Bei dem jetzt erfolgten Thronwechsel wird zunächst eine Aenderung im Markenbild notwendig, das späterhin den Kopf König Eduards VIII. tragen soll. Hierzu muss eine Zeichnung angefertigt werden, die während der ganzen Regierungszeit des neuen Königs in Benutzung bleibt, wie ja auch das Jugendbild der Köngin Victoria von 1840 bis zu ihrem 1901 erfolgten Tode auf den englischen Marken zu sehen war. Ausserdem muss aber auch ein neues Wasserzeichenpapier hergestellt werden, das die Initialen des jungen Herrschers aufweist, also wahrscheinlich eine Krone und ER — VIII, während wir von 1911 bis jetzt die Krone und GVR in den verschiedensten Gruppierungen erlebten. Heber diese Vorbereitungen wird mindestens noch ein halbes Jahr vergehen. Früheste Gebrauchsdaten sind für den Spezialisten, und besonders für den philatelistischen Forscher, von ausserordentlicher Wichtigkeit, denn erstens lassen die Schlüsse hinsichtlich der Herausgabe einer bestimmten Briefmarke zu, wo dies nicht amtlich bekanntgegeben wurde, zweitens aber kann man vermöge dieser frühesten Gebrauchsdaten, die ja dann in der Fachpresse oft veröffentlicht werden und dann in die Handbücher oder Spezialwerke übergehen, leicht Fälschungen von Stempeln und Marken als solche feststellen. Die in der deutschsprachigen Fachliteratur hierfür benutzte Abkürzung „FD“ (Frühestes Datum) ist auch deshalb wert, in den Sprachgebrauch jedes einzelnen Sammlers überzugehen. Neuerscheinungen Belgien verausgabte am 5. Februar die Centimeswerte in einem neuen Wappenmuster, das den belgischen Löwen mit der Krone und im Hintergrund einen Hermelinmandet zeigt. Es erschienen die Werte zu 5 C. rotorange, 10 C. oliv, 15 C. violettblau, 20 C. violett, 25 C. rosa, 30 C. braun, 35 C. grün und 50 C. blau. Deutsches Reich. Hier erschien die Freimarke zu 80 Rpf. blau und schwarz auf Papier mit Wz. Hakenkreuz, ausserdem die Erinnerungs marken zur Internationalen Auto- und Motorrad- Ausstellung zu 6 Rpf. grün (Gottlieb Daimler) und 12 Rpf. braunrot (Carl Benz), in Schnellpressentiefdruck von der Reichsdruckerei hergestellt auf Papier mit Wz. Hakenkreuze. Frankreich. Am 17. Februar erschienen zwei Luftpostmarken in grossem Querrechteck zu 85 Centimes blaugrün und 3 Francs ultramarin; sie zeigen ein Flugzeug über Paris. Italienische Post auf Rhodos. Hier erschienen zwei Hilmark e n zu 1,25 Lire grün und 2,50 Lire rotorange, grosses Querrechteek, mit Inschrift REGIE POSTE- ESPRESSO, im Mittelfeld einen Damhirsch im Lauf, im Hintergrund die Ordensburg von Rhodos, seitlich Malteserkreuz und Rutenbündel. Oesterreich. Aus Anlass der FIS-Wettkämpfe in Innsbruck wurde eine Erinnerungsausgabe geschaffen, die nach Originalphotographien Schneeschuh lauf er, auf dem höchsten Wert ein Stadtbild von Innsbruck zeigt, zu 12 Groschen dunkelgrün, 24 Gr. violett, 35 Gr. karinin und 60 Gr. blau. Die Marken, die mit einem Aufschlag von 100 Prozent zugunsten von Wohlfahrtsorganisationen verkauft wurden, sind in Rastertiefdruck von der Wiener Staatsdruckerei angefertigt worden. Schweden. Zum 300jährigen Jubiläum der schwedischen Post erschien hier eine Erinnerungsausgabe am 20. Februar, zu 5 Gere grün (Axel Oxenstierna), 10 Oere violett (Postbote), 15 Oere rot (Postreiter), 20 Oere hellblau (Postsegler, Ende des 17. Jahrhunderts), 25 Oere ultramarin (Postdampfer, 1820), 30 Oere braunrot (Postkutsche), 35 Oere rottila (Wappen), 40 Oere olivgrün (moderner Postzug), 45 Oere bläulichgrün (Generalpostdirektor A. Wilhelm Roos, Reformator der -schwedischen Post), 50 Oere grau (Postauto), 60 Oere weinrot (Ueberseedampfer) und 1 Krone blau (Flugzeug). Alle Markenbilder zeigen oben die Wertangabe, unten den Landesnamen, ferner je nach der Zeichnung die Angaben „1636—20— 2—1936“. Alle Wertstufen waagerecht, ungez., senkrecht gez. 10, ausserdem diejenigen zu 5, 10 und 15 Oere auch vierseitig gez. 10. Aegypten. Die Freimarken erscheinen jetzt in einer etwas veränderten Zeichnung. Die seitlichen Randleisten enthalten nicht mehr die Wertangabe, sondern links die französische Inschrift „POSTES“ in Blockschrift, rechts in Arabisch „barid“. Das in den unteren Ecken befindliche Wertschild ist nach oben vergrößert und zeigt jetzt gleichzeitig Wertziffer und .Währungsangabe. So erschienen bisher die Marken zu 4 Milliemes dunkelgrün und 20 Milliemes 'hellblau, beide auf dem Papier mit Wz. Krone und arabisches „F“. Gleichzeitig erschienen Erinnerungsmarken aus Anlass der 15. Landwirtschafts- und Industrie- Ausstellung zu 5 Mil. braun, 10 Mil. braunschwarz, 13 Mil. braunrot, 15 Mil. dunkelviolett und 20 Mil. blau, mit Inschrift „15 E. EXPOSI¬ TION AGRICOLE ET INDUSTRI¬ ELLE 1936“ und verschiedenen Darstellungen des Ausstellungsgebäudes, Schnellpressentiefdruck. Die Auflagehöhe beträgt für die 5 Mil. 500000 Stück, für die beiden nächsten Werte je 200 000, für die beiden Höchstwerte je 100 000 Exemplare. tu der letzten Minute einen 2:1-Sieg im Fußball buchen zu können. Vorher standen sich die Schüler Mannschaften gegenüber, wobei die Heidelberger Jnngens nach besseren Leistungen 3:2 in Front blieben. Ungleich war das Tressen zwischen den Damen-Ha'ndballMannschaften von Heilbronn und Heidelberg, das von Heilbronn nach weit überlegenem Spiel mit 11:0 Toren gewonnen wurde. Bckh. Bruchsal siegt knapp NjF Pforzheim hatte ans eigenem Platz am 15. März NjF Bruchsal zum Pflichtspielgegner. In der ersten Halste sah man einen abwechslungsreichen Kampf, in dem die Situationen stets wechselten. Kurz vor Halbzeit gelang den Bruchsalern aus einem Gedränge heraus der Führungstreffer. Auf beiden Seiten wurden nach Halbzeit Chancen ausgelassen, so daß es am Schluß bei 1:0 für Bruchsal blieb. K. W. RjF Wiesbaden I—Hakoah-Mainz 13:1 Nach torlosem Verlauf der 1. Halbzeit, in der sich die Mainzer Handball mannschast vollkommen ansgegeben hatte, ging Wiesbaden gleich zu Anfang der 2. Halbzeit in Führung. Das Einzelkönnen der Wiesbadener ersetzten die Mainzer durch ihren vorbildlichen Eifer. Allerdings konnten sie den immer häufiger werdenden Angriffen der Wiesbadener, die sich durch zwei weitere Tore einen Vorsprung verschafften, nur noch ein Tor entgegensetzen, das, von dem zweifellos besten Mann beider Mannschaften, Grünebaum (Mainz) geworfen, das Endergebnis herstellte. Dem Spiel der Herrenmannschaften voraus ging das Jugendspiel, das beiderseits gute Leistungen zeigte. Ergebnis: 5:3 für Wiesbaden. R—1. Stuttgart vor der Vorrunde NjF Stuttgart hatte am 15. März die 1. Fußballelf von Bad Mergentheim zu Gast. Mit ihrem Sieg von 3 :1 zeigten die Stuttgarter, daß sie zu ihrem Vorrundenkampf gegen Schild Frankfurt bestens gerüstet sind. Dem Halblinken der Stuttgarter gelang in diesem Spiele der Hattrick. Das Ehrentor der Mergentheimer resultierte aus einem Elfmeter. Odff. Bayern Ski-Abfahrtsläufe Am 8. März fanden die mehrfach verschobenen Abfahrtsläuse des Verbandes der Jüdischen Turn- und Sportvereine unter Teilnahme der Münchener und Augsburger Skiläufer, von prächtigem Wetter ^begünstigt, bei Lenggries (Oberbahern) statt. Sie enthielten im oberen Teil der Strecke zahlreiche Tore, im unteren Teil Schußfahrten. E r g e b n i s sie : Senioren: 1. Reinemann (München) 1,45; 2. Saemaun (München) 2,44; Reinemund 2,50. — Jugend l: 1. Nördlinger (Augsburg) 3,40; 2. Untermaher (Augsburg) 3,50; 3. Adler (München) 4,36. — Altersklasse I: 1. Regensteiuer (München) 3,40; 2. Suffrin (München) 5,36. — Damen: 1. Fräulein Herrlinger (München) 1,30; 2. Fräulein Keßler (München! 4,16 (Skibruch). — Männliche Jugend: 1. Neuburger (München) 2,22; 2. Klopfer (München) 2,35; 3. Wimmer (München) 4,40. — Weibliche Jugend II: 1. Fräulein Moskvwitz (München) 2,14. — M ä n n - liche Jugend III: 1. Jordan (München) 0,55. — Weibliche Jugend III: 1. Fräulein Eisiuger (München) 3,50; 2. Fräulein Bretzfelder (München) 3,55; 3. Fräulein Klopfer (München) 4,40. Ga. Ergebnisse vom 15. März Fußball: JTUS Nürnberg I—Hakoah Stuttgart I 2:2; JTllS Nürnberg II—Hakoah Stuttgart II 8 :1; RjF Fürth I—RjF Mergentheim 11:2; RjF Fürth Schüler—RjF Mergentheim Schüler 4 : 0. Handball: RjF Fürth I—RjF Ulm I 4: 2; RjF Fürth Schüler—RjF Ulm Schüler 12 :0. fhefinarkai* TAUSCH ECKE T ausch-Ordnung Der Tausch der Marken wird nicht über die Schristleituug geleitet, sondern soll sich Von Sammler zu Sammler unmittelbar Vollziehen. Die Briefmarkentauschecke dient lediglich dazu, Sammelwünsche zu Veröffentlichen, deren Angaben möglichst spezialisiert erwünscht sind. Eine Verantwortung übernimmt die Schriftleitung in keinem Fall und nach keiner Richtung hin. * Als Grundlage für den Tausch von Postwertzeichen können bei Briefmarken die Preisnotierungcn in den. Katalogen Mich. Senf, Gibbons oder Pvert benutzt werden, bei Ganzsachen im allgemeinen der Katalog von Ascher, für deutsche Ganzsachen der Spezialkatalog von Ascher-Junker. Bei Abarten sind entweder die Festsetzungen des Kohl-Briefmarkcn-Handbuchs als Richtlinien zu benutzen, soweit solche dort schon behandelt sind, sonst gibt die Schriftleitung auch gern Auskunft über Bewsriunge». Hierbei muß allerdings auch gleich der sonst von den betreffenden Sammlern benutzte Katalog angegeben werden. Spezialgebiete, die besonders bevorzugt werden, sind stets genau anzugeben. Bei der Korrespondenz sind philatelistische Frankaturen sehr erwünscht, das heißt die Benutzung von Eelegenheits-, Wohltätigkeits-Ausgaben, Rand- und Gckstücke, Blocks, Platten-, Hausaufirag-Nnmmcrn usw. An Abkürzungen werden verwendet: kl. S. kleiner Sammler, m. S. mittlerer Sammler, gr. S. großer Sammler, Pal. Palästina, N. O. Naher Osten, das heißt Türkei und Nachfolgestaaten, Aegypten, Sudan, Persien, vt. K. Deutsches Reich mit Kolonien, Abstimm- 'und besetzten Gebieten, Pu. Europa, Ue. Ilebersee, Gz. Ganzsachen, ungebr. ungebraucht, gebr. gebraucht, a Bf auf Brief, B.M. Basis Michel, BS. Basis Senf, BG. Basis Gibbons, BY. Basis Yvert, St'St. Stück gegen Stück, stcki. Korrcsp deutsch, Ke. Korresp. englisch, Kfr. Korresp. franaofifd), Kli. Korrcsp. hebräisch, g. gebe folgende a~! Borchardt, Hamburg 13, Heinrick Barth-Straße 34 (10 Jahre alt), sucht Markentausc mrt einem Kind oder Jugendlichen. Wünscht Ruf land, Deutsche Kolonien und Britische Besitzuuae namentlich vom Silberiubilänm. Gibt daqege Deutschland, Nachkriegszeit und Inflationszeit/ Bel gleu, England und Britische Besitzungen, Italic, Niederlande und Niederländische Besitzungen, Cej’tei reich-Unaarn und Deutschösterreich, Polen, Schwei Tschechoslowakei. Argentinien, Vereinigte Staate van Nordamerika. Walter Mark, Hamburg 20, Ericastraße 78 T Mittlerer Sammler: Europa und Ilebersee, gebraucht und ungebrauchte Marken; gebe Europa und Uebei see ungebrauchte und gebrauchte Marken; Basi Michel-Katalog; viel Tanschmaterial vorhanden. Arnold B u ch . Madrid (Spanien), Diego d Leon 24 m. S. En. Ue. ungebr. gebr. St./St. a Er Ue. Kdt. Kspanisch.

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