Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936) - farbig
- Issue
- 11 (12.3.1936)
- Date
- 1936-03-12
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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IfDorf bla ff der Nr. 11 4. Beiblatt Reichsausschuss, Sportverbände und Al«, 1 r« Die Organisation des jüdischen Arbeitsgememscharten sPOrts in Deutschland Als 1933 das jüdische Spvrtweseu in Deutschland in seiner jetzigen Form seine Entwicklung begann, konnte man kaum eine Vorstellung davon haben, wie die künstige Organisationssorm des Sportes für Juden aussehen würde. Die Massen jüdischer Sportler strömten aus den paritätischen Vereinen den jüdischen Sportvereinen zu. Wo es keine Vereine gab, wurden sie gegründet. Sportplätze, Turnhallen und Trainingsstätten mußten in manchen Fällen rasch geschaffen, Uebungsleiter neu herangezogcn werden: eine fast unerfüllbare, schwere Aufgabe, die mit Mühe und unter Opfern durchgeführt werden mußte. Die Zahl der Sportvereine wuchs. Schon nach einigen Monaten durfte man sestellen, daß der erste Ansturm abgefangen war. Heute gehören der jüdischen Sportbewegung in Deutschland über 40 000 aktive Sportl e r an. Das Interesse am Sport ist gewachsen, und seine Front steht, vom jüngsten Pimpf bis zum rüstigen Sechzigjährigen. Auf Grund der im Herbst 1934 ergangenen Richtlinien des Herrn Reichssportführers für den jüdischen Sport in Deutschland wurde der Reich ausschuß jüdischer S p o r t verbände als alleinige, behördlich anerkannte Vertretung des jüdischen Sports vom RjF-Sportbund und vom Deutschen Makkabikreis gegründet. Der Reichsau 8 sch ujj, dessen Leitung aus je drei Herren des RjF-Äpvrtbundes und des Deutschen Makkabikreises besteht, betrachtet es keineswegs als feine Aufgabe — was zuweilen irrtümlich angenommen wird —, in den Sportbetrieb der Verbände aktiv einzugreifen. Seine Betätigungsinöglichkeit liegt hauptsächlich in der offiziellen Vertretung des jüdischen Sports, in der Bemühung, die Z u s a m m e n a r b e i t der beiden Verbünde zu fördern und friedlich zu gestalten und — nach der kürzlich erfolgten Gründling eines Schiedsgerichts — in der letztinstanzlichen Schlichtllng sportlicher und mit dem Sport zusammenhängender Fragen zwischen einzelnen Vereinen. Zum Aufgabeilkreis des Reichsausschusses gehört ferner die Frage des Verbandswechsels eines Sportlers und der automatisch nachfolgenden Sperrfrist. Auch die Ausbildung und Förderung des jüdischen Sportlehrernachwuchses, mit der im Herbst 1935 in Berlin ein erfreulicher und erfolgreicher Anfang im fportpädagogischeu Lehrgang gemacht wurde, gehört zu den lebenswichtigen Fragen des jüdischen Sports, die sich der Reichsausschuß angelegen sein lassen muß. Ter Sportbund des RjF besteht seit 1933; er nahm einen ungeheuer schnellen Aufschwung, zählte am Ende des ersten Jahres 7000 Mitglieder, Ende 1934 etwa 17 000 Mitglieder und umfaßt heute, nach Beendigung des drittens Jahres seines Bestehens, bereits über 20 000 Sportler in nahezu 190 Vereinen. An der Spitze des Sportbundes steht der Vorsitzende, ihm zur Seite zur Erledigung der wichtigsten Fragen der erweiterte und der engere Führerrat und namentlich das Sportdezernat. Der Sportbund ist geographisch in Landesverbände eingeteilt. Zur sportlichen Führung und Unterstützung des Sportdczernats sind für alle Disziplinen Reichsobleute bestimmt. Als Untergliederungen des Sportbundes sind die Wassersport- und 6ie Sportkegler-Vereinigung bekannt. Eine bemerkenswerte Neueinführung stellt die Schaffung des NjF-Sportabzeichens dar, dessen Bestimmungen denen des Deutschen Turn- und Sportabzeichens, von einigen auf den jüdischen Sport zugeschnittenen Abweichungen abgesehen, angepaßt sind. Die weltanschauliche^ Grundlage des RjF-Sportbundes geht am besten aus dem Aufruf vom 4. Oktober 1935 hervor, in dem es u. a. heißt: „Mit ihrer Zugehörigkeit zu dem Sportbund des RjF dokumentierten 19 000 jüdische Sportler ihr aufrechtes, bewußtes Judentum und ihren unerschütterlichen Willen, sich ihrem jüdischen Schicksal in sittlicher und physischer Kraft und in einer Haltung der Selbstachtung, Disziplin und Würde zu stellen. Im Unterschied zum Deutschen Makkabikreis lehnen sie es ab, ihre sportliche Betätigung auf die enge Grundlage der zionistischen Doktrin eines politischen Judentums zu stellen, das ethische Fundament des Sportbundes ist vielmehr die Ueberzcugung von einem umfassenden Judentum nach Glaube, Stamm und Geist. Diese Ueberzeugung unterliegt keinen Wandlungen. Der Sportbund wird auch weiterhin in der körperlichen und charakterlichen Erziehung seiner Sportkaineraden seine Aufgabe erblicken, indem er sie zu einem sinn- und kraftersüllten Leben als Juden ertüchtigt." Der Deutsche Makkabikreis ist der Zusammenschluß aller zionistischen Sportvereine, der nach dem Wortlaut seines Tendenzparagraphen „die Erziehung seiner Mitglieder durch körperliche und geistige Schulung zu Verantwortung und Mitarbeit am Aufbau von Erez Israel und allen übrigen nationalen Aufgaben des jüdischen Volkes erstrebt". Der Deutsche Makkabikreis, Mitglied des in 37 Staaten der Welt verbreiteten M a k k a b i - Weltverbandes, wurde 1898 gegründet. Heute zählt er ebenfalls kimpp über 20 000 Sportler und Sportlerinnen. Der Verband wird von drei Instanzen geleitet: dem Präsidium, dem Kreistag, der alle zwei Jahre, und dem Kreisausschuß, der jedes Jahr einmal seine Tagungen abhält. Die sportliche Leitung untersteht dem Kreissportwart, den Bezirks sportwarten und Fachwarten. Die geographische Einteilung in Bezirke entspricht der Einteilung des R. j. F.-Sportbundes in Landesverbände. Auch der . Makkabi hat ein Leistungsabzeichen, das sich jedoch von dem des R. j. F. wesentlich unterscheidet. Es setzt neben einer leichteren praktischen Sportprüfung Kenntnisse in der hebräischen Sprache, der Palästinakunde und in der jüdischen, zionistischen und Makkabigeschichte voraus. Die jüdischen Turn- und Sportvereine Bayerns, die auf grund behördlicher Bestimmungen bisher weder dem R. j. F,- Sportbund noch dem Deutschen Makkabikreis angehören durften, sondern als allgemeine Vereine dem auf neutraler Basis arbeitenden Landesverband jüdischer Turn- und Sportvereine angeschlossen waren, lverden sich in ihrer Struktur in nächster Zeit wesentlich ändern. (Das unten veröffentlichte Abkommen, das kurz vor Redaktionsschluß einging, dürfte geeignet sein, einen Zeitraum zu beschließen, der zuweilen Was bedeutet l Amateur / „Profi“: Bestimmungen der Verbände von zwei Arten von Sportlern: Vom Amateur und vom Professional, volkstümlich kurz „Profi" genannt. Der U n t e r s ch i e d Leider Sportlertypen liegt zunächst darin, daß der Amateur seinen Sport nicht um materieller Vorteile willen, sondern freiwillig, aus Liebhaberei und mit voller Hingabe betreibt, während der „P r o f i" für seine Sportausübung materiell irgendwie entschädigt wird. Ein weiterer Wesensunterschied dürfte in der Intensität des Trainings zu finden fein, durch die der Berufssportler, der sich ohne jede Rücksicht auf den Sport, seinen Beruf konzentrieren kann, dem Amateur, der naturgemäß einen großen Teil seiner geistigen und körperlichen Kräfte für seinen Beruf (nicht für den Sport) hergeben wird, überlegen sein muß. Die Scheidung in Berufssportler und Amateure erfolgte ursprünglich aus Gründen gesellschaftlichen Ansehens. So wurde z. B. im englischen Sportleben und danach auch in anderen europäischen Ländern als Amateur nicht einmal anerkannt, wer von seiner. Hände Arbeit lebte (Herrensport). Heute ist das Problem des berufsmäßigen Sportlers eines der wichtigsten des Sports überhaupt; denn je stärker der Sportbetrieb den Spitzenleistungen zustrebt und demzufolge auch das Training immer größere Anforderungen stellen muß, desto stärker (und verworrener zugleich) wird auch der Kamps um die Begrenzung dieser Begriffe ausgetragen werden. Es gibt vorläufig noch keine e i n h e i t l i ch e n a b g r e n - z end e il Amateurbestimmungen. Sie werden von den einzelnen internationalen Sportverbänden, zum Teil sogar abweichend voneinander, festgesetzt und von Zeit zu Zeit verändert. Regelmäßig gestattet ist für den Amateur, um wenigstens einige einigermaßen einheitliche Bestimmungen anzuführen, der Ersatz tatsächlicher Ausgaben auf Reisen zu Sportveranstaltungen. Ob dagegen auch ein Ersatz für Gehaltsausfall stattfinden darf, ist nicht entschieden, nach den Bestimmunegn der Olympischen Spiele jedenfalls unzulässig. Selbständige und in staatlichen Diensten stehende Sportler gelten als Amateure. Verboten ist dem Amateur, empfangene Ehrenpreise zu verkaufen, ebenso mit seinen Leistungen als Sportsmann Reklame zu machen. Gestattet ist dagegen in den meisten Fällen der Handel mit Sport» artikeln. unerfreuliche Unstimmigkeiten zwischen , den Vertragspartnern auswies. Da noch einige Dinge, besonders die Frage der Freundschaftsspiele, der Klärung bedürfen, werden wir auf das Abkommen in der nächsten Nummer des „Sportblattes" nochmals zurückkommen. D. Schr.) Außer diesen Verbänden gibt es noch rein sportliche Gremien, die, örtlich oder regional begrenzt, den Sportbetrieb der ihnen angeschlossenen Vereine des R. j. F.-Sportbundes wie auch des Makkabikreises in vorbildlich objektiver und sportlicher Weise organisieren, so die Arbeitsgemeinschaft der s ü d w e st d e u t s ch e n Vereine, die sämtliche Sportgebiete sporttechnisch und disziplinarisch beaufsichtigt, und die Berliner Spielausschüsse für Handball, Hockey und Fußball, die den über hundert gemeldeten Berliner Spielmannschaften einen geregelten Verbands- und Gesellschaftsspielbetrieb ermöglichen. Manfred Friedmann. * Der Reichsausschutz jüdischer Sportverbände teilt mit: Unter Mitwirkung und mit Befürwortung der Reichsvertretung wurde zwischen dem Reichsausschuß jüdischer Sportverbände als Vertretung des jüdischen Sports in Deutschland und dem Landesverband Bayern der Jüdischen Turn- und Sportvereine ein Abkommen getroffen, welches u. a. folgende Vereinbarungen aufweist: Der Landesverband Bayern der Jüdischen Turn- und Sportvereine wird als solcher ansgelöst und zu einer Arbeitsgemeinschaft umgestaltct, der sämtliche jüdischen Sportvereine Bayerns angehören müssen. Bis zum 31. Mai 1936 haben die jüdischen Sportvereine Bayerns das Recht, uneingeschränkt an allen Veranstaltungen der den Reichsausschuß bildenden beiden Verbände, Deutscher Makkabikreis und Sportbund des RjF, teilzunehmen mit der Maßgabe, daß jeder Sportler nur bei den Meisterschaften des einen oder des anderen Verbandes starten darf. Bis zum 31. Mai 1936 muß sich jeder jüdische Sportverein in Bayern entscheiden, ob und welchem der beiden den Reichsausschuß bildenden Verbände er sich anschließen will. Diejenigen bayerischen Vereine, die sich bis zum tut 99 UfaMÜQ ßs 1liefern wir Ihnen die C.-V.-Zeitung, wenn Sie uns den Bestellschein sofort einsenden. H elf en Sie uns werben. Geben Sie diesen Ab schnitt Ihren Freunden. Senden Sie mir bis auf Widerruf die C.-V.-Zeifung 99 Pfennig für April, Mai, Juni zahle ich bei Vorlage der Postquittung an den Briefträger. Die beiden letzten Märznummern gehen mir kostenlos zu. Name:--- Ort:-—- Strasse: -- Datum: —-——:- Ausschneiden und mit 3 Pfg. frankiert bis spätestens 20. März senden an: C.-V.-Zeitung, Vertrieb, Berlin W 15, Emser Strasse 42. J 2, Oliva 8141. 31. Mai 1936 nicht einem der beiden Verbände angeschlossen haben, verlieren die Berechtigung, an Veranstaltungen der beiden Verbände, teilzunehmen oder ihre Einrichtungen in Anspruch zu nehmen. In denjenigen Orten, in welchen neben den bestehenden Vereinen neue Vereine gegründet werden sollten, verpflichten sich die bestehenden Vereine, dem neuen Verein die sportliche Betätigung und die Mitbenutzung der von ihnen unterhaltenen Sportanlagen einzuräumen. Vot Stod Müd Sief Sonnabend, 14. März Berlin Schwimmen: Klubmcisterschaften der JSG 33 Berlin, Städtisches Schwimmbad Dcnnewitzstraße, 19% Uhr. Sonntag, 15. März Berlin Handball: Verbandsspiele Bar Kochba 1. Frauen— JSK 1. Frauen, 11^ Uhr; JSG 33 HI—Bar Kochba IV, 12^ Uhr; JSG 33 1. Jugend—Maccabi I, 10% Uhr; JSG 33 II—Bar Kochba I, 13% Uhr; JSG 33 I—JSK I, 15 Uhr; Helvetia I—Kanuclub I, 11% Uhr. Sämtliche Spiele: Grunewald-Sportplatz. Futzball: Verbandsspiele Hakoah III—JSG 33 III, 9 Uhr; Hakoah II—JSG 33 II. 12,20 Uhr; Hakoah A.H.—Hagibor II, 10.40 Uhr; JSG 33 1. Jugend— Hakoah 3. Jugend, 10.40 Uhr. Sämtliche Spiele: Sportplatz am Schäfersee. JSK II—Hagibor III, 12.50 Uhr, Latte-Sportplatz Niederschönhausen. Boxen: Jügendwettkämpfe des Jüdischen Bor- Clubs „Berlip". Turnhalle Joachimsthaler Str. 13. Beginn: 17 Uhr. Rudern: Werbeschaurudern des Jüdischen Damen- Ruder-Clubs von 1923. Sportakademie Sand, Cuxhavener Straße 17. Beginn: 11 Uhr. V Makkabi-Jugcnd wirbt: Sportliche Vorführungen, Gymnastik, Chöre aller Jugendabteilungen des Bar Kochba—Hakoah. Turnhalle Halensee, Kurfürstendamm. Beginn: 15l4 Uhr. Dresden Berlin-Mitteldeutsche Makkabirunde: Bar Kochba Dresden—Bar Kochba Halle im Handball und Fußball, 13 Uhr, Radrennbahn Reick. Handball: Schild Dresden—Schild Leipzig. Kämpfe der Männer- und Frauenmannschaften, Schild-Platz, ab 15 Uhr. 8tettin Handball: Gesellschaftsspiele Bar Kochba Stettin— Hagibor Berlin, 1. Frauen- und 1. Männermannschaften. Bar-Kochba-Platz. Hannover Futzball: VTH 04 Hannover A. H—Schild Bremen III, 10% Uhr; VTH 04 Hannover II— Schild Bremen II, 14 Uhr; VTH 04 Hannover II —Schild Bremen I, 15% Uhr. Rh einland-Westfalen Boxen: 1. westfälische Boxvernnstaltnng des RjF-Sportbundes, Münster i. W., RjF-Halle, 19 Uhr. Unter Teilnahme sämtlicher westdeutscher RjF-SportgrupPen. Futzball: Meisterschaftsspiele. RjF-Wiedenbrück—Sportgruppe „100" I, Wiedenbrück, RsF-Platz, 14% Uhr; RjF M.-Gladbach—RjF Düren I; RjF M.-Gladbach II—RjF Düren II: RjF M.-Gladbach 1. Schüler—RjF Düsseldorf Schüler, Al. -Gladbach, Platz am alten Wasserturm; JTB 02 Köln I—RjF Krefeld I; JTB 02 Köln II—RjF Krefeld II, Köln- Mülheim, Fort 11. Turnen: Geräteturnmeisterschaften der westdeutschen Makkabi. Essen, Jugendheim. 8ehlesien Boxen: Mannschaftskampf Bar Kochba Breslau— Maccabi Berlin. 10 Kämpfe. Breslau, Max- Nordau-Halle, Neudorfstraße 100, 20'% Uhr. Futzball: Freundschaftskämpfe RjF Neiße I—RjF Breslau II, 15.20 Uhr; RjF Neiße II—RjF Breslau IIUA.H.-Komb., RjF-Platz. Ski-, Lang- und Slalomlauf, offen für alle Läufer und Läuferinnen, die einem Verein des Reichsausschusses jüdischer Sportverbände angehören. Bad R e i n e r z (bei guten Schneeverhältnissen). Die Durchführung hat die Breslauer Ortsgruppe des RjF-Lportbundes. Siidwestdeutschland Futzball: Schild Frankfurt a. M. Ia—Bar Kochba Friedberg I, Frankfurt a. M., Bertramswiese, 15 Uhr; RjF Darmstadt I—RjF Gießen, Darinst a d t, 15 Uhr; JJB Hanau Jugend—JTB Frankfurt a. M. Jugend, Hanau, 15 Uhr; RjF Worms I—Hakoah Karlsruhe 1, Worms, 10 Uhr; RjF Worms II—Hakoah Karlsruhe II, Worms, 11.45 Uhr; RjF Stuttgart I—Hakoah Stuttgart I, Stuttgart, Feuerbachertal, 14 Uhr; RjF Pforzheim—RjF Bruchsal, Pforzheim, 15 Uhr. Handball: Bar Kochba Frankfurt I—Schild Frankfurt a. M. I, Frankfurt a. M., Sonderheuserstraße, 16.15 Uhr; Bar Kochba Frankfurt Frauen A— Schild Frankfurt a. M. Frauen A, Frankfurt a. M., Sonderheuserstraße, 15.30 Uhr; Hakoah Mainz I—RjF Wiesbaden I, Mainz, 11 Uhr; Philanthropin Frankfurt a. M. Frauen—Bar Kochba Offenbach Frauen, Frankfurt a. M., Bertramswiese, 11 Uhr; Bar Kochba Ofsenbach I—Bar Kochba Frankfurt a. M. II, Offenbach, 11 Uhr; RjF Ulm—RjF Stuttgart, Ulm, 15 Uhr. Bayern Jtus Nürnberg I—Hakoah Stuttgart I, 1514 Uhr; Jtns Nürnberg 11—Hakoah Stuttgart II, 14 Uhr, Nürnberg, Sportplatz an der Waldstraße. Oienstag, 17. März Berlin Voxen: Nachwuchskämpfe JVC Maccabi, Turuhalle Augustraße 11—13, 18 Uhr. Sport der Woche Rheinland-W estf alen RjF Bonn wieder westdeutscher Fussballmeister Nach Duisburg und Oberhausen kam Köln zu der Ehre, das Endspiel um die westdeutsche RjF-Fußballmeisterschaft auszurichten. Bonn war zum drittenmal in dieser Entscheidung, tvurde nun zum zweiten Male Meister und geht mit guten Aussichten in die Kämpfe um die. Reichsmeisterschaft. Mit 3 :0 erfochten die Bonner über Bochum einen ganz klaren Sieg, der in jeder Weise berechtigt war. Obschon die Mannschaft nicht in bester Form spielte, war sie doch in allem die bessere. Der geschickte Angriffsaufbau durch die hervorragenden Verbindnngsstürmer und alterfahrenen Läufer stellte dem Gegner immer wieder unlösbare Aufgaben, so daß zeitweise ein Klassenunterschied sestzustellen war. Die Bochumer' stemmten sich mit allen verfügbaren Kräften und Mitteln gegen den See TcufonOMt jik ^atäm-fHüdd 8lM Bin 'OSOEt*