Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936) - farbig
- Issue
- 8 (20.2.1936)
- Date
- 1936-02-20
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Wintersport Die Makkabi-Winterspiele Die Zweiten Makkabi-Winterspiele, die am 17. Februar in Banska Bystrica mit der durch den Prehburger Rundfunk übernommenen feierlichen Eröffnung begonnen haben, bringen den Meldungen des Organisationskomitees zufolge alles, was im Wintersport des Makkabi-Weltverbandes einen Namen hat, an den Start. Besonders starke Delegationen haben die Makkabikreise aus Deutschland, Oe st erreich, der Tschechoslowakei, Polen und Rumänien entsandt, deren Vertreter wohl auch in der Hauptsache in den Wettkämpfen an der Spitze zu finden sein werden. Größte Beachtung verdient die ÄNannschaft aus Oesterreich, die in allen Wettbewerben allererste Siegeschancen geltend machen kann. In ihren Reihen befinden sich zahl- Während der Spiele wird in Banska Bystrica im übrigen auch die „8 a t o“, d. i. die „Hanhala Technit Olamit“, die im Aufträge des Makkabi- Weltverbandes den sportlichen Verkehr der Makkabivereine in der ganzen Welt organisiert, nach ihrer Gründung in Brünn ihre erste Tagung abhalten. Eiskunstläufen in Berlin Unter der Leitung des früheren Olympioniken und mehrfachen deutschen Meisterläusers, Martin G o r d a n, der als internationaler Schiedsrichter im europäischen Eiskunstlauf lange Jahre hindurch eine bedeutende Rolle spielte, fand in Oer vorigen Woche auf der prachtvollen Anlage des Tennisclubs Grunewald ein E i s l a u f k u r s u 8 statt. Beteiligt waren Läuferinnen und Läufer der Vereine des Berliner RjF-Sportbundes, die nach einer theoretischen Einführung im praktischen Teil beträchtliches,'wenn auch vorerst noch unausgeglichenes Können, vor allem aber recht erfreuliche Anlagen erkennen ließen. Der Kursus soll, wenn die Kälteperiode erneut einsetzt, sortgesührt werden. Zwei Jubiläen Zehn Jahre Schild Frankfurt a. M. Der TSV „Schild", Frankfurt a. M., der heute mit über 1500 Mitgliedern in etwa 25 Abteilungen zu den vielseitigsten, größten und stärksten jüdischen Sportvereinen in Deutschland gehört, wurde Ende 1925 als Turn- und Sportabteilung im Reichsbund jüdischer Frontsoldaten gegründet. Durch den Zusammenschluß mit zwei Firmensportvereinen vergrößerte sich der Klub, der vor allem seit jeher über eine über die Grenzen Frankfurts hinaus gefürchtete Fußballabteilung verfügte, trotz vieler Krisen zusehends. Der TSV „Schild", Frankfurt a. M., so nannte sich der Klub dann bald um, trat dem süddeutschen Fußball- und Leichtathletikverband bei und beteiligte sich mit seinen Fußball- und Handballmannschaften regelmäßig und mit ansprechenden Erfolgen an den allgemeinen Pokal- und Rundenspielen. 1933 begaim die Blütezeit des Vereins, dem Hunderte von Männern, Frauen und Jugendlichen der paritätischen Vereine zuströmten. Neue Abteilungen wurden gegründet, vorbildliche Trainingsstätten und Sportplätze eingerichtet, Sportfeste großen Stils für alle Sparten eingerichtet, lieber der reinen Organisationsarbeit wurde jedoch keineswegs der sportliche Aufbau vergessen. Davon zeugen die zahlreichen Erfolge, die Vertreter des Clubs im jüdischen Sport überall in. Deutschland in fast jeder Disziplin errungen haben. Man erinnere sich nur an den kürzlichen Sieg des „Schild" in der diesjährigen Reichsnreisterschast im F u ß ball, an die. Erfolge seiner Hockeymannschaften, die unbestritten die spielstarksten im jüdischen Sport.sind, an die erfolgreiche Breitenarbeit der Handballer, der Schwimmer und Tennisspieler, an die kampfstarke Boxabteilung unser Leitung von Meister Langmann, an das gute Abschneiden der Leichtathleten auf Verbands- und Reichsmeisterschaften und an die Fechter, die in ihrem Können im jüdischen Sport ebenfalls unerreicht sein dürsten. Die Entwicklung des Klubs ist auf sportlichem wie auch auf organisatorischem Gebiet bestimmt noch nicht abgeschlossen; denn täglich wächst der Mitgliederbestand, und an der Spitze dieses Großvereins stehen Menschen, die, erfüllt von ideellem sportlichen Streben, den „1500" in selbstloser Arbeit zielbewußt den richtigen Weg. weisen werden. 30 Jahre BRC „Helvetia“ Der Berliner Ruderklub ' „Helvetia" feierte dieser Tage die Wiederkehr seines Gründungstages. Der Klub, der seine Flagge seit 30 Jahren auf den märkischen Gewässern zeigt, kann auf eine ruhmreiche Träditionzurückblicken. Bis 1933 war „Helvetia" Mitglied des Deutschen Rüderverbandes und beteiligte sich mehrfach an offenen Regatten und Wanderruderwettbewerben. 1924 und 1925, den besten Jahren des Klubs, konnten die Farben der „Helvetia" sogar auf der Grünatter Regatta siegreich bleiben. Seit 1933 gehört „Helvetia" dem Sportbund des R. j. F. an und errang aus jüdischen Regatten einige wertvolle Erfolge, ganz besonders durch Ernst Nathan, dev seit zwei Jahren als bester jüdischer Einer-Ruderer gilt, durch seine Kanuabteilung und die talentierten Jugendlichen. In diesem Jahre sind dem Klub, der in Grünau ein schönes Bootshaus besitzt, im übrigen eine Damen-Ruderabteilung und eine ständige, schon recht spielstarke Handballabteilung angegliedert worden. Lport der* Woche Banska Bystrica im Zeichen der Makkabi-Winterspiele Foto Herbert Sonnenfeld, Berlin reiche Sportler, die in allgemeinen Wettkämpfen ihr großes Können oft unter Beweis gestellt haben und deshalb in bester, vorgeschrittenster Form sind, so vor allem die mehrfache Meisterin des allgemeinen Skiverbandes, Mimi Beck, über deren letzten Meisterschaftserfolg wir erst berichten konnten, und das österreichische Eishockeyteam, das sich aus bekanntesten Mitgliedern der Wiener Klubs zusammensetzt. Der Deutsche Makkabikreis wird sich durch etwa 30 Sportler vertreten lassen, die allerdings in augenblicklicher Form, trotz größten Eifers, den geübteren Oesterreichern und Tschechen kaum gleichwertige Gegner sein dürften. Die Gewichtsklasse: „"ff“ B o x e n und Ringen der eine gegen den anderen zum sportlich geregeltenWettkainpf antrcten, vielleicht weil er weiß, daß er den Gegner schon auf Grund feiner körperlichen Ueberlegenheit, seines Uebergewichts nichts zu fürchten hat. Hier sind bereits zu Anfang der modernen Sportepoche von den internationalen Boxsportbehörden eigentlich selbstverständliche Einschränkungen auferlegt. Man hat Gewichtsklassen eingerichtet, deren Grenzen nach oben und unten genauestens festgelegt sind, und angeordnet, daß in der Regel nur Wettkämpfer gleicher Gewichtsklasse gegeneinander antrcten dürfen. Es ist natürlich — im Gegensatz zum umgekehrten Fall — keineswegs verboten, daß zum Beispiel der Vertreter einer niederen Klasse den einer höheren herausfordert. Bei Meisterschafts- und Pokalkämpfen gilt dagegen die Bestimmung, daß der Wettkämpfer, der, eine halbe Stunde vor dem Kampfe, bei 'Turnieren an jedem Veranstaltungstage, gewogen, sein Limit auch nur um einige Gramm überschreitet, kampflos verloren hat. Tie einzelnen Gewichts k l a s s e n sind für Berlin ISG 33 enttäuscht gegen RjF Breslau Unerwartete Ergebnisse, die nicht allein auf die katastrophalen Bodenverhältnisse zurückzuführen sind, ergaben die Gesellschaftsspiele, in denen sich am 16. Februar die Mannschaften des RjF- Breslau und der JSG 33-Berlin gegenüberstanden. Die Breslauer, deren tüchtige Vertreter sich weit besser mit den gegebenen Verhältnissen abzufinden vermochten, bestätigten im Fußball ihre derzeitig gute Form durch einen verdienten 6:3- Sieg und rangen im Handball, was noch überraschender ist, dem Berliner Reichsmeister mit 3:3 ein mehr als ehrenvolles Unentschieden ab. Im Fußballspiel nahmen die Breslauer sofort die Führung, erhöhten bis zur Pause auf 2 :0 und waren auch später nie gefährdet. Wohl kam die JSG auf drei Tore — besonders schön da8 dritte, das einer wunderbaren Einzelleistung Hilkowitz' entsprang—, die Breslauer waren indes jedoch auch Berufssportler und Amateure in internationalen Kämpfen wie folgt festgelegt: Fliegengewicht •» . . . . . . bis 50,802 kg Bantamgewicht ....... bis 53,524 kg Federgewicht bis 57,152 kg Leichtgewicht ........ 6t§ 61,237 kg Weltergewicht ....... bis 66,678 kg Mittelgewicht . ....... bis 72,574 kg Halbschwergewicht ...... bis 79,378 kg Schwergewicht.. ab 79,378 kg Dazu kommt noch für I u g e n d l i ch e (bis zum Alter von 18 Jahren) das Papiergewicht, Klaffe A bis L von 75 bis 95 Pfund, und die Unterteilung des Weiter-, Mittel- und Halbschwergewichts in A- und 8-Klassen. Beim R i n g k a m p f im griechisch-römischen Stil, über den und die „eatcd as eatob ean"- KLmpfe wir noch berichten werden, sind bei den Amateuren die Gewichtsverhältnisse etwas verändert: Fliegengewicht . , , , , , , , bis 53 kg Bantamgewicht . . , . ■ . bis 58 kg Federgewicht bis 62 kg Leichtgewicht bis 67,5 kg leichtes Mittelgewicht bis 75 kg schweres Mittelgewicht ..... bis 82,5 kg Schwergewicht ab 82,5 kg nicht müßig und stellten ruhig und sicher mit vier werteren Toren das Endergebnis her. Auch die Handballer der Gäste gingen zunächst in Führung, stellten das Ergebnis zur Halbzeit auf 2 :1 und eröffneten die zweite Spielhälfte mit einem überraschenden dritten Treffer. Trotzdem war die JSG stets überlegen und nagelte die Breslauer in ihrer eigenen Hälfte vollkommen fest. Tore blieben jedoch aus, da der sonst so gefürchtete Sturm vor dem gegnerischen Tor recht harmlos erschien. Erst zehn Minuten vor Schluß, als sich die Berliner der drohenden Gefahr einer Niederlage bewußt wurden, begannen sie zu kämpfen und im Endspurt zwei Tore und damit wenigstens den Ausgleich sicherzustellen. In den beiden anderen Fußballspielen gab es folgende Ergebnisse: JSG 33 II—RjF Breslau II 3:1 (1:0); JSG 33 Jugend—RjF Breslau Jugend 2 : 2 (2 :1). M. F. JSK. im Handball geschlagen Während die Fußballspiele der ersten Klasse abgesagt wurden, brachten die Verbandsspiele am 16. Februar in den Begegnungen der ersten Mannschäften die erwarteten Niederlagen des JSK. Bei den Männern dominierten die Bar Kochbaner eindeutig, zeigten trotz des schlechten Bodens schöne Kombinationsleistungen und gewannen mit zehn Toren, von denen Sonn allein sechs auf sein Konto brachte, gegen, vier des in der Verteidigung recht schwachen Gegners. Im Frauen spiel fiel der Sieg der JSG 33 noch eindeutiger aus. Die Schwarz-Roten befanden sich in ausgezeichneter Form und schossen in , gleichmäßigen Abständen zwölf Tore, denen die JSKerinnen, deren Kampfgeist allein nicht ausreichte, um einigermaßen Widerstand zu leisten, nicht einen Gegenersolg entgegensetzen konnten. W e itere Ergebnisse: Bar Kochba III— Bar Kochba IY 1.: 16 (0 :10); Bar Kochba YI—Bar Kochba U. H. 4 : 4 (2 : 3); JSG 33 YI—Par Kochba V 0:0; Bar Kochba I. Jugend—JSG 33 IV 14:0 (7 :0); JSG 33 Y—JSG 33 2. Jugend 8:5 (5 : 2); JSG 33 VII—JBC Berlin Jugend 17:2 (5:2); JSG 33 YIII—Triton II 0:3 (0:0); Damen RC I— Bar Kochba 13:1. B-F-Hockexmannschakt in Holland Am 16. Februar spielte RjF Gladbach-Rheydt, durch vier Leute von JTV 02 Köln verstärkt, gegen die erste Mannschaft des Hockehklübs Eoncordia Roermond. Nach dauernder Ueberlegenheit gelang Noermond in der 15. Minute der Führungstreffer. Durch einen fabelhaften Angriff erzielte Gladbach durch H. Rothschild den Ansgleich. Weitere gut eingeleitete Vorstöße brachten Röermond bis Halbzeit ein weiteres Tor. Nach Halbzeit kamen die Roermonder zu zwei weiteren Toren, denen M.-Gladbach nur noch ein Tor entgegensetzen konnte. Die letzten 10 Minuten war Gladbach stark überlegen, jedoch konnte die 4 : 2- Niederlage nicht ausgehalten werden. 8.0. Was bedeutet l UHiiiilHiiliiHli!1 Itoe Stad mhA Sief Sonntag, 23. Februar Berlin Fußball: Verbandsspiele Hagibor II—Hakoah HI. 12.20 Uhr; Hagibor 1. Jugend—Hakoah 1. Jugend, 13.50 Uhr; Hagibor 1. Schüler—Hakoah 1- Schüler. 14.50 Uhr; Hagibor I—Hakoah I, 15 Uhr. Sämtliche Spiele: Sportplatz am Schäfersee. Handball: Verbandsspiele Bar Kochba I—Maccabi I, 10.15 Uhr (Berlin—Mitteldeutsches Maccabl- Rundenspiel); JSK II-Helvetia I, 12.30 Uhr, J^G 33 III—Bar Kochba IY, 13.45 Uhr; Bar Kochba II— Triton I, 15 Uhr; JSG 33 1. Frauen—J^G 33 2. Frauen, 15 Uhr; JSG 33 1. Knaben—Bar Kochba 1. Knaben, 16 Uhr. Sämtliche Spiele: Sportplatz Grunewald. Hoekeh: Berbandsspiele Tennisklub Grunewald I— Bar Kochba I, 10.20 Uhr; Bar Kochba Jugend— JSG 33 II, 13 Uhr; Tennisklub Bar Kochba I— JSG 33 I, 14.40 Uhr; Bar Kochba 1. Damen—Bar Kochba 2. Damen. 15.40 Uhr. Sämtliche Spiele: Südwestdeutschland Fußball: JJB Hanau I—Bar Kachba Frankfurt a. M. I, Hanau, 15 Uhr, vorher 2. Mannschaften; Schild Frankfurt a. M. I—JSB Offenbach I, Frankfurt a. M., Buchrainweiher, 15 Uhr, vorher 2. Mannschaften; Bar Kochba Friedberg I—JSB Langenselbold I, Friedberg, 15 Uhr; RjF Darmstadt I—RjF Gießen I, D a r m st a d t, 15 Uhr; RjF Pforzheim I—,RjF Heilbronn, Pforzheim 14.30 Uhr. Handball: Bar Kochba Frankfurt a. M. I—RjF Wiesbaden I, Frankfurt a. M., 15 Uhr, Platz an der Sondershausener Straße; vorher Frauen A, 14 Uhr, und Herren II—Schild Frankfurt a. M. III, 11 Uhr; Hakoah Mainz I—RjF Darmstadt I, Mainz, 11 Uhr; Schild Frankfurt a. M. Frauen A—JSB Offenbach Frauen A, Frankfurt a. M., 14 Uhr; Schild Frankfurt a. M. Frauen L—Philanthropin Frauen, Frankfurt a. M., 11 Uhr; RjF Stuttgart I—RjF Ulm, Stuttgart. 14.30 Uhr. Rheinland-Westfal en Fußball: Meisterschaftsspiel RjF Paderborn—RjF Meschede, Wiedenbrück, RjF-Platz; Meisterschaftsspiel RjF Bonn II—RjF M.-Gladbach II; Diplomspiel RjF Bonn Schüler—RjF M.-Gladbach 2. Schüler, B o n n , RjF-Platz; Meisterschaftsspiel RjF Krefeld II—JTB Köln 02 II; Diplomspiel RjF Düsseldorf Schüler—JTB Köln 02 2. Schüler, Krefeld, RjF-Platz. Handball: Meisterschaftsspiele: RjF Aachen—RjF Düsseldorf, Aachen, RjF-Platz; RjF Bonn—RjF M.-Gladbach, Bonn. RjF-Platz; RjF Krefeld—JTB Köln 02; RjF Krefeld 1. Frauen—JTB Köln 02 Frauen, Krefeld, RjF-Platz; RjF Düren Frauen— RjF Aachen Frauen, Düren, RjF-Platz. Boxen: Westdeutscher Landesverband des RjF- Sportbundes, Auswahlkämpfe, Dortmund, Webcrstraße 26, 16.30 Uhr. Leipzig Fußball: Schild Leipzig—Jtus Würzburg. Zugunsten der Jüdischen Winterhilfe. Sportplatz Thekla; 15 Uhr. Handball: Schild Leipzig—Ruderklub Helvetia Berlin. Zugunsten der Jüdischen Winterhilfe. Sportplatz Thekla; 14 Uhr. Hannover , Fußball: JSG 33 Berlin II—Schild Bremcn/BTH Hannover II, komb., 10.30 Uhr; JSG 33 Berlin A. H.—Schild Bremen'BT-6 Hannover A. ö., komb., 14 Uhr; JSG Berlin 33 I—Schild Bremen/DTH Hannover I, komb., 15.30 Uhr. Sämtliche Spiele: RjF-Platz Döhren. Bayern Ski: Verbandsmeisterschaften des Landesverbandes Bayern Jüdischer Turn- und Sportvereine in W i nk e l bei Lenggries und Schönberg (Obb.). I. Langlauf für alle Klassen, Start 9 Uhr. II. Abfahrtstorlauf für alle Klassen, Start 14 Uhr. Teilnahmeberechtigt sind alle jüdischen Sportler, die einem jüdischen Sportverein angehören. Die Emil-Blumenau-Gedächtnisstaffel wird am 1. März von Hakoah Köln veranstaltet. Diese größte jüdische Waldlaufveranstaltung W e st d e u t s ch - lands, die in sechs Klassen gelaufen wird, ist offen für alle dem RjF-Sportbund oder dem Deutschen Maccabikreis angehörenden Vereine. Verteidiger des Wanderpreises ist JTV 02 Köln (im RjF-Sportburrd). Der Reinertrag der Beranstaltung fließt der Jüdischen Winterhilfe zu. Heue Turnhalle in Breslau Vor einer stattlichen Anzahl geladener Gäste hielt Bar Kochba (Breslau) die Einweihungsfeier seiner neuerbauten „Max-Nordaü-Turnhalle" ab. Nach zahlreichen Ansprachen wurden in einem sportlichen Teil gymnastische Uebungen der Frauen sowie der Frauen und Männer gemeinsam am Reifen und ausgezeichnete Vorführungen der Männerriege am Barren gezeigt. Handball: Schild H a m b u r g—Bar Kochba Hamburgs 4 : 3 (2:1); JTB 02 Köln—RjF Bonn 7 :3 Fußball: Schild Hamburg I—RjF Bremen 13:0 (2:0); RjF Mergentheim I—JTUS Fürth I 3:1 (1:0); JTUS Fürth 1. Schüler—JTUS Nürnberg 1. Schüler 2:0 (0 : 0); JTV 02 Köln I—RjF Neuwied I 8 :2 (5 :1); JTV 02 Köln II—RjF Neuwied 8:0; JTV 02 Köln Schüler —RjF Meschede 2 :1 (Spiel in Wicdenbrü ck); RjF Dortmund I—RjF Duisburg I 6:1 (Spiel in Bochum); RjF Duisburg Schüler—RjF Dortmund Schüler 2:1 (Spiel in Bochum); RjF B o ch u m—RjF Düsseldorf (2X30 Min.) 1:1. LEOPOLD RUND ^Mech. Taschentuch-Weberei, Louban i. Sohle» D