Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936) - farbig
- Issue
- 7 (13.2.1936)
- Date
- 1936-02-13
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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ortblatt der 13. Februar 1936 Nr. 7 5. Beiblatt Kurze Sportnotizen Willy Meist — Generalsekretär des M akkabi- W eltverbandes Dr. Willy Meisl ist zum Sekretär des Makkabi-Weltverbandes ernannt worden. Meisl, ein Allround-Sportler, war in der Vorkriegs- und ersten Nachkriegszeit Fußballtormann beim Wiener Amateur-Sportverein, der späteren Austria. Er spielte auch als Wasserballer im Tor der ersten Mannschaft dieses Vereines. Meisl erwarb sich in Wien auch als Sportjournalist großen Rus. Er übersiedelte dann nach Berlin, wo er lange Zeit als einer der Prominentesten Sportjournalisten im Verlag Ullstein wirkte. Später ging er nach Schweden, wo er schon in früherer Zeit als Fußballtrainer gewirkt hatte, und von dort nach London, wo er wieder journalistisch tätig war. Auch als Tennisspieler, Boxer, Rugbyspieler, Skiläufer und in vielen anderen Sportzweigen hat Willy Meist beachtenswerte Erfolge errungen. Literarisch ist er durch zahlreiche grundlegende Schriften über verschiedene Körpersportzweige hervorgetreten. Len Sanders gegen Eder Len Sanders, der holländische Meister im Weltergewicht, hat den deutschen Europameister dieser Gewichtsklasse, Gustav Eder, um den Titel gefordert. Die Internationale Box- Ilnion (IBU) hat diese Herausforderung angenommen und bestimmt, daß Eder die Meisterschaft bis spätestens 31. Mai 1936 zu verteidigen hat. Neuer Weltrekord Feins Dem österreichischen und Europameister im Stemmen, Robert Fein, gelang es, am 5. Februar in Wie n anläßlich eines offiziellen Trainings mit 105 Kilogramm im Leichtgewichtsdrücken einen neuen Weltrekord auszustellen. Der bisherige Weltrekord stand auf 104 Kilogramm und wurde von dem Münchener Wolpert gehalten. George Spitz wieder aktiv Der ehemalige Weltbeste im Hoch s p r u n g, der Amerikaner George Spitz, beteiligte sich nach langer Pause wieder einmal an einem Wettkampf. _ Am 5. Februar gelang es ihm im Rahmen eines H a l l e n s p o r t f e st e s in New - Pork mit 1,94 Metern als Zweitbester sein como daell unter Beweis zu stellen. Hecht noch immer in Indien Der tschechische jüdische Tennisspieler Hecht, über dessenn große Erfolge bei den kürzlich in Kalkutta ausgetragenen indischen Meisterschaften wir berichteten, konnte schon wieder zu einigen schönen Erfolgen kommen. Im Rahmen eines unter dem Namen Zentraleuropa gegen Indien ausgetragenen Turniers gelang es ihm, im Einzel feinen Gegner Kaul glatt mit 6:0, 8:6 und im Herrendoppel mit dem Oesterreicher Metaxa als Partner das indische Paar Beatty—Brooke 11:9, 6:2 zu schlagen. Minuten den 7. und in der 4 X 1500-Meter-Staffel durch seine Junioren in 17.50,4 Minuten den 5. Platz. Tennisschule der Lenglen Suzanne Lenglen, die ungeschlagen zurückgetretene, bisher in ihrem einzigartigen Können noch nicht wieder erreichte Weltmeisterin hat in Paris mit dem englischen Berufsspieler Albert Burke eine Dennisschule eröffnet. K. o.-Siege jüdischer Boxer In Philadelphia schlug der Weltmeister im Weltergewicht Barney Roß seinen Gegner Lou Halper in der 7. Runde durch k. o. In Oakland gab es ebenfalls einen k.-o.-Sieg von King Lewinsky, gegen den Batch Rogers schon in der 4. Runde ausgab. Jackie Brown, der Exweltmeister im Fliegengewicht, gewann in Manch e st e r gegen den belgischen Meister Petit Biquet in der 6. Runde entscheidend. Hakoah-Wien verlor in Graz , Die Fußballer der Hakoah Wien mußten sich am 9. Februar in Graz im Kampf um den österreichischen Cup von Sturm-Graz mit 2:3 geschlagen geben, trotzdem sie nach der Pause überlegen das Spiel beherrschten. Dieses Spiel weckt Erinnerungen an das letzte Zusammentreffen beider Vereine im Jahre 1927. Auch damals gab es einen knappen Sieg. Nur 1:0 gewann Hakoah, die damals den stolzen Titel eines österreichischen Fußballmeisters führte. Im Tor des Gegners stand im übrigen Rudi Hiden, der spätere Nationaltorwart. Aufbauende Kritik Wir begannen in Nr. 5 der C.-V.-Zeitung vom 30. Januar die Aufsatzserie „Aufbauende Kritik". Der erste Vorschlag behandelte den „V e r b a n d s - D r e i k a m p f". Die Serie wird mit dem nachfolgenden zweiten Vorschlag fortgesetzt. Zweiter Vorschlag: Die allgemein-jüdische Schwimmeisterschaft Der RjJ-Sportbund beabsichtigt, seine diesjährigen R e i ch s m e i st e r s ch a f t e n im Schtvimmen Ende März im Nahmen einer zweitägigen Veranstaltung in einem Berliner Bad durchzuführen. So begrüßenswert und anzuerkennen diese Aktivität der RjF-Schwimmer, über deren letztes erfolgreiches Schwimmfest in Köln wir erst in der vorigen Woche berichten konnten, auch im Gegensatz zu den Makkabi-Schwimmern ist, bitten wir doch zu bedenken, ob nicht die Möglichkeit der Teilnahme der nicht dem RjF- Sportbund angehörenden jüdischen Schwimmer in irgendeiner Form gegeben ist. Ob es nun gerade tunlich erscheint, in den Rahmen der Meisterschaftseutscheidungen Einladungswettbewerbe einzuschieben, die die Möglichkeit offen lassen, die besten Vertreter des Deutschen Makkabikreises. und des bayerischen Verbandes als Gegner der RjF?Meister an den Start zu bringen, das zu entscheiden muß den Verantwortlichen des RjF- Spvrtbundes überlassen bleiben. Sollte dieser Vorschlag jedoch aus Gründen der Ueberanstrengung der RjF-Schwimmer, die infolge der zahlreichen Starts um die Meistertitel für die offenen Wettbewerbe nicht mehr frisch genug wären, begreiflicherweise undurchführbar sein, bleibt als weiterer Vorschlag zu erwägen: die Meisterschaften — vielleicht sogar mit dem Reichsausschuß als Veranstalter — offen für alle jüdischen Schwimmer Deutschlands auszuschreiben. Sportlich wäre diese Kraftprobe bei weitem wünschenswerter; denn die Leistungen könnten infolge der ernsthafteren Gegnerschaft noch um ein Bedeutendes gesteigert werden. Und wenn der Sportbund, wogegen nichts einzuwenden ist, seine Meister trotzdem zu ermitteln wünscht, dann bleibt es ihm überlassen, die besten RjF-Vertreter in jedem Meisterschaftswettbewerb als RjF-Meister dieses Jahres zu werten. Durch eine derartige allgemein-jüdische Meisterschaft hätte man nicht nur erreicht, daß sich wirklich einmal die besten jüdischen Schwimmer im friedlichen Wettkampf zusammenfinden, sondern die Verbände könnten darüber hinaus eventuell sogar auf den Gedanken gebracht werden, auch in anderen Sportsparten von den internen Verbandsmeisterschasten abzusehen und gemeinsamen Meisterschaften aus vielerlei sportlichen und propagandistischen Gründen den Vorzug zu geben. Auch der Makkabi-Kreis — sollte man meinen —, der seinerzeit den vom RjF - Sportbund vorgeschlagenen Verbandskampf im Schwimmen ablehnen mußte, wird sich gegen eine solche Austragungsform nicht sperren können. Ein Risiko besteht für ihn insofern kaum, als es sich ja nicht um einen Start einer offiziellen Makkabi-Vertretuug handelt, sondern lediglich um Starts einzelner Vertreter feines Verbandes, die Wettkämpfe gegen die RjF-Schwimmer nur begrüßen würden. Sport der Woche Ungarns Vertretung bei den Tischtennis-Weltmeisterschaften Zu den Tischtennis-Weltmeisterschaften, die in Kürze in Prag zum Austrag kommen, hat der ungarische Verband eine Mannschaft gemeldet, in der die jüdischen Spieler Barna, Bellak und Szabados vorgesehen sind. Die Ungarn geschlagen In einem international besetzten Tischtenn i 8 turnier in London mußten die ungarischen Spitzenspieler einige bittere Niederlagen hinnehmen. In der Schlußrunde siegte der Franzose Hagenauer gegen Barna, vorher war Ehrlich, Polen, gegen Szauados erfolgreich. Im Herrendoppel dagegen revanchierten sich die beiden Ungarn, indem sie ihre Gegner im Einzel knapst in vier Sätzen aus den zweiten Platz verwiesen. Hakoah auf der österreichischen Zehn-B esten-Liste Auch in den Staffelwettbewerben ist Hakoah-Wien mit seinen Mannschaften in der österreichischen 10-Besten-Liste vertreten. Die dort erzielten Zeiten, die auch für jüdische Verhältnisse in Deutschland nicht gerade erstklassig sind, seien zum Vergleich angegeben. In der 4 X 100-Meter- Staffel "hält Hakoah mit 43,6 Sekunden den 3. Platz, in der 4 X 400-Meter-Staffel mit 3.36,4 Berlin Hoher Sieg des „Maccabi“-Berlin Acht Siege gegen zwei des Gegners erkämpften sich die Vertreter des JVC „Maccabi" am 10. Februar gegen den Boxing Club Rumelange, Luxemburg. Eine wirklich seine Leistung der Berliner, die vom sachverständigen Publikum, das den Spichernring gut füllte, auch gebührend anerkannt und gefeiert wurde. Man konnte erneut die Feststellung treffen: abgesehen von den beiden schweren Gewichtsklassen, kann sich der „Maccabi" heute aus eine Kampfstafsel stützen, die ihresgleichen sucht und die bei normalen Kampf- und Trainingsmöglichkeiten noch nicht einmal am Ende ihrer Leistungsfähigkeit steht. Kein Wunder, daß die Luxemburger gegen einen solchen Gegner nichts zu bestellen hatten und mit 4 :16 Punkten, für sehr viele enttäuschend, klar den kürzeren zogen. Trotzdem muß man mit den Kämpfen zufrieden sein. Ausgeglichene Leistungen, verbissene Schlagwechsel und knappe, einwandfreie Entscheidungen Verhalten der Veranstaltung zu einem würdigen Verlauf. Eskenazi II (Maccabi) und Belucci (Rumelange) begannen den Abend im Federgewicht. Der Berliner gewann, nachdem er sich in den ersten beiden Runden den genügenden Punktvorsprung zusammengeboxt hatte. Den ersten Leichtgewichtskampf bestritten Eskenazi I (Maccabi) und Will (Rumelange). Der Luxemburger mußte gleich zu Anfang Was bedeutet l TV , „Elf" ist die sportsübliche JL/1C Hill l Bezeichnung für eine Mannschaft, ein „team" das, wie z. B. beim I u ßball, Handball und Hockey aus elf Spielern (einem Torwart, zwei Verteidigern, drei Läufern, fünf Stürmern) besteht. Beim Wasser ball spricht man hingegen aus dem gleichen Grunde von einer „Sieben" (einem Torwart, Zwei Verteidigern, einem Verbinder und drei Stürmern), beim Rugby von einer „Fünfzehn". Im Eishockey, ähnlich beim Hallenhandball, sind es sogar nur sechs Kameraden (ein Torwart, zwei Verteidiger und drei Stürmer), die, sieht inan von den drei Auswechselspielern ab, die Spieleinheit bilden. so viel einstecken, daß er seinem Gegner schon in der ersten Runde den k. v.-Sieg überließ. Nvfchkes (Maccabi) gegen den luxemburgischen Meister Ciatti im Fliegengewicht: der Punktsieg Noschkes', der diesmal etwas enttäuschte, muß verteufelt knapp gewesen sein, denn sein Gegner hatte zumindest ebensoviel vom Kampf. Die trockener und genauer kommenden Geraden des Berliners mögen die Punktrichter veranlaßt haben, ihm den Sieg zu geben. Ueberrascht war man dann von der Leistung des Mannschaftsbabhs Rüben (Maccabi), der gegen den im Konter ausgezeichneten Oberto (Rumelange) ohne Hemmungen losschlug, so daß diesem Hören und Sehen verging. Trotzdem war der Punktsieg für Rüben dem Kampfverlauf nicht ganz gerecht, womit die großartige Leistung des Nachwuchsmannes keineswegs geschmälert werden soll. Vor der Pause gakOes dann noch einen k. d. Franke (Maccabi) war Kayser (Rumelange) im Federgewicht stets überlegen und konnte in der Mitte der zweiten Runde einen Magenschlag anbringen, von dem sich der Luxemburger noch lange nach dem „Aus" nicht zu erholen vermochte. Mit zwei Leichtgewichtskämpfen begann der zweite Teil des Abends. Schott I, der für seinen 50. Kampf ausgezeichnet wurde, errang einen Punktsieg gegen Hamen II (Rumelange). N e u m a n n (Maccabi) boxte gegen Bock (Rumelange). Was „Samt" Neumann zeigte, war wirklich gröbste Klasse. Zu Recht erhielt er zum Schluß den Preis für die technisch beste Leistung des Abends. Ganze Serien trommelte er pausenlos auf Körper und Gesicht seines bestimmt nicht schlechten Gegners, der in der zweiten Runde, schon groggy, infolge einer Augenverletzung vom Ringrichter aus dem Ring genommen werden mußte. Einen alten, routinierten Ringfuchs lernte man im Gegner Joels (Maccabi) dem mehrfachen Landesmeister Sancassian i (Rumelange), kennen. Obwohl er in der ersten Runde mächtig viel einsteckte, gelang es ihm, nach und nach in Front zu kommen und zum Schluß über einen beifällig ausgenommenen Punktsieg zu quittieren. Den zweiten Gastsieg gab es im nachfolgenden Kampf zwischen Foglio (Rumelange) und Schott II (Maccabi), ebenfalls im Weltergewicht. „Bulli" konnte zwar wieder durchkommen, war jedoch zu ungenau, um den technisch reiferen Luxemburger ernstlich zu gefährden. Zum Schluß endete dann noch einmal der Maccabi vorne. Im Mittelgewicht boxte K r o n f e l d (Maccabi) gegen Kayser II (Rumelange) und erhielt nach Ablauf der Runden den Punktsieg. M. F. Musterriegen-Wettumen der BSG 33 Die Berliner Sportgemeinschaft 1933 veranstaltete am 9. Februar ein Musterriegenwettturnen, das von schönem sportlichen und propagandistischem Erfolg begleitet war. In bunter Reihenfolge, an drei bis vier Geräten zugleich, Uot iUtd Mkd Sonntag, 16 Februar Berlin Gesellschaftsspiele im Handball und Fußball zwischen BSG 33—RjF Breslau äuf dein Sportplatz Schäsersee (Reinickendorf). Fußball BsG 33 1. Jugend—RjF Breslau 1. Jugend, 10.45 Uhr; Fußball BSG 33 II—RjF Breslau II, 12 Uhr; Handball BSG 33 I—RjF Breslau I, 13.45 Uhr; Fußball Fußball: Verbandsspiele JSK II—Hagrbor II, 12.50 Uhr; JSK I—Hagibor I, 14.30 Uhr. Beide Spiele: Latte-Sportplatz, Niederschönhausen. Handball: Verbandsspiele BSG 33 1. Frauen—JSK 1. Frauen, 12.45 Uhr; Bar Kochba 1. Jugend—BSG 33 IV, 12.45 Uhr; Bar Kochba I— JSK I, 14 Uhr. Rheinland-Westfalen Fußball: Meisterschaftsspiele: RjF Wiedenbrück I— RjF Soest I, Wiedenbrück, RjF-Platz, Anstoß 14.30 Uhr; RjF Düren II—RjF Krefeld II, D ü r e n , RjF-Platz; RjF Bonn II—RjF Euskirchen I, B o n n , RjF-Platz; JTV 02 II Köln—RjF Gladbach-Rheydt II; vorher Diplomspiele JTV 02 Köln, 1. Schüler—RjF Gladbach-Rheydt, 2. Schüler; JTV 02 Köln, 2. Schüler—RjF Gladbach-Rheydt 1. Schüler. Köln- Mül- Handball: Meisterschaftsspiele: RjF Bonn— JTV Köln 02; RjF Bonn Frauen—JTV Köln 02 Frauen, Bonn, RjF-Platz; RjF Düren Frauen—RjF Krefeld 1. Frauen, Düren, RjF-Platz; RjF Gladbach- Rheydt—RjF Aachen; RjF Gladbach-Rheydt Frauen— RjF Aachen Frauen, M. - Gladbach, Sportplatz am „Alten Wasserturm". Boxen: Veranstaltung des Landesverbandes West des RjF-Sportbundes. In den Hauptkämpfen die Reichsmeister Grüneberg (Köln), Zell (Dortmund) Waldhorn (Dortmund); außerdem in 11 Kämpfen die besten Boxer der Sportgruppen Witten, Krefeld, Düsseldorf, Elberfeld, Dortmund. Witten, Lokal Günther, Röhrchenstraße, 16.15 Uhr. Südwestdeutschland Fußball: RjF Main I—JJB Hanau I, Mainz, 15 Uhr, vorher 2 Mannschaften; JSV Langenselbold I—RjF Gießen I, Langenselbold, 15 Uhr; Schild Frankfurt a. M. ia—Bar Kochba Friedberg I, Frankfurt a. M., Buchrainweihcr, 15 Uhr; RjF Tarmstadt I—JTB Frankfurt I, Darmstadt, 15 Uhr; Hakoah Karlsruhe—RjF Maicnheim I, Karlsruhe, Sportplatz an der Vvrholzstraße, 14 Uhr, vorher 2 Mannschaften und Jugend: TC Karlsruhe 03 A. H.—RjF Mannheim A. H., Karlsruhe, Platz an der Hardtstraße 127» 10.15 Uhr. Handball: Bar Kochba Frankfurt a. M. I—Schild Frankfurt et. M. I, Frankfurt a. M., Platz an der Sondershausener Straße, 15 Uhr, vorher Frauen ^.-Mannschaft und 2. Herren; Hakoah Mainz I—RjF Wiesbaden II, Mainz, 11 Uhr; Bar Kochba Offenbach I—RjF Wiesbaden II, O f f e n b a ch, 10.30 Uhr; TC Karlsruhe 03 Frauen—RjF Mannheim Frauen, Karlsruhe, Platz an der Hardtstraße 127, 12 Uhr; RjF Göppingen I—RjF Ulm I, Göppingen, 14.30 Uhr. Ski: Württembergische Skimeisterschasten des RjF in M i t t e l t h a l (Schwarzwald). Nürnberg Fußball: JTUS Nürnberg II—JTUS Regensburg 1, 14.30 Uhr, Sportplatz an der Waldstraße. Dresden Nundenspiele zur Feststellung der mitteldeutschen Schild-Meisterschaften zwischen Schild Dresden und Schild Leipzig. Spiele der Frauen- und Herren- Handball Mannschaften; Fußball: Schild Dresden I—Schild Leipzig II. Ab 10.30 Uhr, Schildplatz. Leipzig Fußball: Schild Leipzig I—Schild Chemnitz I. Sportplatz Thekla (Rundenspiel). Sonntag, 23. Fehruar Bayern Ski: Verbandsmeisterschasten des Landesverbands Bayern Jüdischer Turn- und Sportvereine in Winkel bei Lenggries und Schönberg (Obb.). I. Langlauf für alle Klassen, Start 9 Uhr. II. Abfahrtstorlauf für alle Klassen, Start 14 Uhr. Teilnahmeberechtigt fiitb alle jüdischen Sportler, die einem jüdischen Sportverein angehören. turnten die Mädel und Jungen, die Frauenriegen, die Alten Herren und Männerabteilungen, 20 an der Zahl — und trotz der Fülle: alles grng in vollkommener Ruhe und bester turnerischer Disziplin vor sich. Erstaunlich, was die Alten Herren von 50 und 60 Jahren noch zu leisten vermochten, was die Frauen und Männer am Barren und Hochreck an atemraubenden Kippen, Aufzügen und schwierigsten Abgängen zeigten. Erfreulich jedoch vor allem die vielseitige Durchbildung der BSG- Jugend, die sich überall dort, wo sie auftrat, aufrichtigsten und ehrlichen Beifall verdiente. Das ist Jugendarbeit, die als beispielhaft hervorgehoben werden muß. Den Wanderpreis des RjF- Sportbunües, gestiftet vom Landesverband Berlin, gewannen überraschend die am exaktesten ihre „Pflicht" turnenden Alten Herren der Abteilung Westen am Pferd. Ausgezeichnete Vorführungen ergänzten das reichhaltige Programm, das mir den einen Fehler hatte, zu lang zu sein. Was es noch zu sehen gab? Bewegungsgymnastik der Mädchen, Freiübungen der Männer, Tischsprünge vom Federbrett, in denen Mut und Körperbeherrschung in harmonischen Einklang gebracht waren, und das die Veranstaltung beschließende Barren-Kürturnen einer gemischten Auswahlriege. Die Ergebnisse: Männer: 1. Alte Herren-Seitpferdriege (Abteilung Westen) 31,75 Punkte; 2. Alte Herren-Ringerriege (Abteilung Mitte) 26,4 Punkte; 3. Mäner-Barrenriege (Abteilung 6771166771304773667731677^3^67733^77^3^67731077436677330