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Central-Verein-Zeitung · 1936-02-13 · 7 (13.2.1936) · p. [Seite]

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936) - farbig
Issue
7 (13.2.1936)
Date
1936-02-13
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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Bibliographie di/cher Werke VI. Gegenwartskunde fbl Mit starkes Maß von 'OrigmaliM anhaskek, wird in ihren sozialen und kulturellen Auswirkungen — stärker als in ihren wirtschaftlichen und Psychologischen Voraussetzungen — behandelt. Wir möchten dem Verfasser wünschen, daß seine wiederholte und dringende Bitte um eine Entgegnung auf Zionistischer Seite Gehör fände. Auch wo die Ebene, auf der eine gemeinsame Erörterung vor sich gehen kann, noch so schmal ist, sollte sie genutzt werden, um durch Ueberprüfung propagandistischer Behauptungen und Beseitigung von Mißverständnissen die Milderung der Judennot auf allen gangbaren Wegen vorwärtszutreiben. — nn Ernst machen! Ein Malmwort von Heinrich Stern. Verlagsgenossenschaft in Deutschland ansässiger Juden, Berlin. Es ist wohltuend, wenn in dem Chor der jüdischen Stimmen auch einmal eine erklingt, die daran erinnert, daß bei allen drängenden Aufgaben des Tages Judentum auch Religion ist. Heinrich Stern tut dies in einer kleinen, vor geraumer Zeit erschienenen Schrift, in der er vor allem den religiös-liberalen Juden zurust: E r n st machen! Man muß ehrlich genug sein zu gestehen, daß unsere Zeit, aufs Ganze gesehen, keine religiöse, auch keine religiös schöpferische ist. Ganz andere Fragestellungen werden heute als vordringlich empfunden. Auch innerhalb der heutigen Judenheit. Selbst stark besuchte Gotteshäuser können hierüber nicht hinwegtäuschen. Die vielberedete jüdische Renaissanee, sofern sie echt ist und nichts Angequältes und Erzwungenes darstellt, umfaßt ganz andere als religiöse Bezirke im engeren Sinne des Wortes. Vielleicht, daß daraus einmal echtes religiöses Leben wächst. Aber es muß wirklich wachse n. Wachstum kann man wohl befördern, aber nicht herbeizwingen. Vorläufig ist die Erneuerung im Religiösen auf einen kleinen Kreis beschränkt, aus die die äußere jüdische Erschütterung befreiend und befruchtend gewirkt hat. Aus dem Wissen um diese allgemeinen und jüdischen Zusammenhänge heraus schreibt Heinrich Stern diese Schrift in der Gewißheit, daß es nicht daranf ankvmmt, auf Massen zu wirken, sondern auf die Besinnlichen, die nicht zu zahlreich unter uns sind. Religiöser Liberalismus, der gewiß ein anderer ist als der des vergangenen Jahrhunderts und heute auf ungleich fruchtbarere jüdische Voraussetzungen stößt, ist aus Grund der geistesgeschichtlichen Entwicklung die Grundlage aller jüdischen Religiosität geworden. So zeichnet Stern in scharfen, knappen Strichen den Inhalt liberal-religiösen Judentums, um zu dem Schluß zu kommen: „Liberales Judentum erkennt und bekennt die jüdische Gemeinschaft als eine von Gott geschaffene und erwählte geschichtliche Gemeinschaft, deren Grundlage und unterscheidendes Merkmal die jüdische Religion, das Judentum ist. . . . Liberales Judentum fordert die Erhaltung der gesamten jüdischen Gemeinschaft als solcher, damit an allen Stätten, wo Juden wohnen, die Aufgaben des Judentums verwirklicht werden können, verwirklicht werden können in Ausdruckssormen des Gemeinschafts- und Einzellebens, welche mit der Entwicklung des gesamten menschlichen seelischen und geistigen Lebens in Einklang stehen." Der religiöse Liberalismus hak in Palästina ebenso eine Stätte für die Verwirklichung seiner Aufgaben wie in der Diaspora, die eine durchaus jüdisch-legitime Art jüdischer Existenz ist. Ablehnung findet allein ein reiner Nationalismus und der Anspruch, daß nur in Palästina wertvolle und zukunstsverheißende jüdische Arbeit geleistet werde. Denen, die aus aller Zerrissenheit heraus sich in einen Schein- Konservatismus flüchten, zeigt er, wie weit eine Romantik der bloßen Form von wahrer Orthodoxie entfernt ist. Dafür aber verlangt er mit allem Nachdruck, daß die religiös-liberalen Juden sich selbst verpflichtende Normen religiösen Gemeinschaftslebens schassen, durch die der einzelne sich in freiwilliger Bindung der Gemeinschaft Gottes dienend verpflichtet. Ohne den Willen, etwa einen „liberalen Schulchan Aruch" auszustellen, legt Stern an zahlreichen Beispielen die Möglichkeit dar, jüdisch-religiöses Leben zu vertiefen und zu erneuern. Man spürt bei jedem Satz dieser kleinen, aber überaus gehaltvollen Schrift den heiligen Willen zu einem letzten Ernstnehmen; denn nichts bleibt an der Oberfläche, alles ist durchdacht und durchlebt. Es ist zu wünschen, daß der Inhalt dieser vierundzwanzig Seiten vielen unter den Suchenden unserer Menschen ein Aufruf wird, Ernst, zu machen nicht nur in der Bereitschaft zu Horen, sondern auch in dem Willen zum Tun. Dr. Manfred Swarsensky. Dr. Isaac Breuer: Die Tragik des Misrachi. Herausgegeben von der Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel, Frankfurt a. M., Schwanenstrasse 12. 1934. In der großen historischen Auseinandersetzung über. die metaphysischen religiösen Grundlagen des jüdischen Aufbauwerkes in Palästina sind Agudas Jisroel und Misrachi im Grundprinzip einig. Das, was sie trennt, ist die Einstellung zu der unabdingbaren Notwendigkeit, bereits die Souckerünität des jüdischen Religionsgesetzes als aktuelle Forderung des Tages zu verlangen, oder aber in allmählicher Durchdringung gegnerischer Kräfte diese für die Idee der Herrschaft der Tora zu gewinnen. Der Misrachi, der die letzte Forderung vertritt, hat schon in 30 Jahren seiner Tätigkeit viele Enttäuschungen erlebt. Diese Enttäuschungen veranlaßten Rabbiner Amiel, den jetzigen Oberrabbiner von Tel-Aviv, in schonungsloser Offenheit die Fülle der schwächlichen Konzessionen und Kompromisse, zu welchen sich der Misrachi gezwungen sah, in einem großangelegten, in einer Broschüre gedruckten Referat, darzutun und um Vorschläge zur Besserung zu verlangen. Er spricht geradezu davon, daß man das Basler Programm nicht dem Sinaiprogramm gleichsetzen dürfe, wie dies allmählich beim Misrachi geschehe. Diese Schrift nimmt nun der bekannte Agudaführer Dr. Isaac Breuer, der in diesen Tagen in die Agudaleitung in Palästina eintritt, zum Anlaß, den Nachweis zu erbringen, daß ein Misrachi, wie ihn Amiel versteht, und eine Aguda, die Palästina bejaht, sehr wohl Zusammengehen könnten, wenn sie sich beide zusammenfinden, um im Sinne der Schrift von Amiel einen gemeinsam entschieden und klaren Weg zu gehen, und entschieden und klar für das Primat der Tora im jüdischen Lande und jüdischen Volke eintritt. Die außerordentlich reichhaltigen und keineswegs ohne Selbstkritik an der Aguda vorgetragenen Gedankengänge Breuers werden auch in jenen Kreisen Interesse finden, die weder der Wir bringen hier eine kleine Auswahl von Schriften und Aufsätzen, die aktuelle Fragen und Probleme besonders des Judentums in Deutschland behandeln. Die folgenden Abteilungen VII und VIII („Juden und Deutschland“ und „Zionismus und Palästinaaufbau“) schliessen sich inhaltlich eng an diesen Abschnitt an. Lieber die jüdischen Gemeinde-, Hilfs- und Reichsvertretungsorganisationen unterrichten der zuletzt für 1932/33 erschienene „Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland“ und die Werbeschriften der verschiedenen Verbände. Vor einzelnen Büchern nennen wir vier Zeitschriften, deren erste wertvolles statistisches Material aus früheren Jahren enthält, während eine Lektüre der drei anderen Zeitschriften mitten in die Probleme der jüdischen Gegenwart in Deutschland hineinführt. Bringen etwa die „Informationsblätter“ eine Liebersicht des realen Geschehens, so hat sich der „Morgen“ die Aufgabe gesetzt, die geistige Entwicklung und das Gesicht des Judentums in Deutschland zu schildern und mitzuformen. A. Zeitschriften 1. Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden. Jg. I—XV, 1906—1919. Neue Folge: Jg. I—IV, 1924—1927. 2. Jüdische Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik. Zeitschrift der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland und der Hauptstelle für jüdische Wanderungsfürsorge und Arheisnachweise. Neue Folge: Jg. Iff, 1931 ff. 3. Informationsblätter. Herausgegeben von der Reichsvertretung der Juden in Deutschland, Jg. I ff, 1933 ff. Diese Zeitschrift unterrichtet kurz und prägnant über alle für die Juden in Deutschland wichtigen Vorgänge und Gesetze in Deutschland und der Welt. 4. „Der Morgen.“ Monatsschrift der deutschen Juden. Jg. Iff, 1924 ff. B. Allgemeine Werke 3. Arthur Ruppin: Soziologie der Juden. Bde. 1—2. Berlin, Jüdischer Verlag, 1930131. ' Dieses Werk ist der umfassende Versuch, das Leben der Juden in seiner sozialen Struktur, seinen Kämpfen und Aussichten darzustellen. Um sich mit der realen Welt, in der die Juden und mit der sie leben, vertraut zu machen, ist es schlechterdings unentbehrlich. 6. J. Kreppei: Juden und Judentum von heute. S. u. I, 89. Kultureller Stand und innere Lage der Juden nach dem Weltkrieg. 7. Mark Wischnitzer: Die Juden in der Welt, Gegenwart und Geschichte des Judentums in allen Ländern. Berlin, Reiss, 1933. 8. „Judentum in der Welt.“ Sonderheft des „Morgen“, Jg. 11, Sept./Okt. 1935. C. Einzelfragen 1. Herkunft und Rasse der Juden 9. Sigmund Feist: Stammeskunde der Juden• Leipzig, Hinrichs, 1925. 10. Fritz Kahn: Die Juden als Rasse und Kulturvolk. 2. Auflage. Berlin, Welt-Verlag, 1921. 11. B. Brutzkus: Abstammung der Juden. „Morgen“, Jg. 9. 2. Bevölkerungsstatistik 12. Heinrich Silbergleit: Die Bevölkerungs¬ und Berufsverhältnisse der Juden im Deutschen Reich, I. Band: Freistaat Preussen. Berlin, Akademie-Verlag, 1930. Ein sehr ausführliches Handbuch auf Grund der Volkszählung von 1925. 13. Lothar Bauer: Schicksal in Zahlen, Die Juden in der Volkszählung von 1933* „Morgen“, Jg. 10. Ein kurzer Aufsatz, der das Material von 1933 bringt und die Entwicklung von 1925 bis 1933 erkennen lässt. 14. Die Zerstreuung der Juden über die Erde. S. C. V.-Zeitung Nr. 5jl93S ff. 13. Dr. Felix A. Theilhaber: Ende des deutschen Judentums? „Jüdische Rundschau“ Nr. 7411933 und Nr. 311934. 16. Dr. Felix A. Theilhaber: Die Juden in der, letzten Volkszählung. „Jüdische Rundschau“ Nr. 9211934 und 3/1933. 17. Leben und Lehre der Zahlen. (Die Altersschichtung der Juden in Deutschland.) C. V.-Zeitung Nr. 49/1935. 18. Felix A. Theilhaber: Der Untergang der deutschen Juden. Eine volkswirtschaftliche Studie, 2. Auflage. Berlin, Jüdischer Verlag, 1921. 19. Stefan Behr: Der Bevölkerungsrückgang der deutschen Juden. Frankfurt a. M., Kauf f mann, 1932. 3. Wirtschaftslage der Juden 20. Alfred Marcus: Die wirtschaftliche Krise des deutschen Juden. Berlin, Stilke, 1931. 21. Jacob Lestschinsky: Die wirtschaftliche Lage der deutschen Juden. Betrachtungen auf Grund der Volks- und Berufszählungen 1882—1923. Berlin 1932, herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden. Dieses Buch gibt eine genaue Analyse der jeweiligen Berufsstruktur im behandelten Zeitraum und greift in der Einleitung noch einige. Jahrzehnte zurück. Für die Zeit bis zum Umbruch wohl die abgeschlossenste Arbeit. Nun er es geworden war, kein Dichter, wie sie ihn damals vor sich sah, sondern Heinrich Heine, da war er ihr ganzer Stolz, die ganze Freude ihres Alters. Er mußte leiden. Sests! Aber sie sollte unberührt bleiben von seiner Oual. So mancher verschweigt noch alle Tage der Mutter sein Leid, um ihr Weh zu sparen. Nur die Heldenmärchen singen von Kindesliebe, wie sie hier geschah. . . Jahrelang, jahrzehntelang schreibt Heinrich Heine an Betty geborene van Geldern, seine Mutter, ohne ihr zu sagen, wie es um ihn steht, und verbietet es auch jedem andern. „Ich schreibe ihr oft, so gut ich's kann, in heiterer Laune, erzähle von meiner Frau, sage ihr, wie gut ich es habe. Da es ihr aussällt, daß nur die Unterschrift von mir ist, und alles übrige von der Hand des Sekretärs, . so heißt es immer, daß ich etwas Augenleiden habe, das bald vergehen werde, mich aber verhindere, selbst alles zu schreiben. Und so ist sie glücklich. Daß übrigens ein Sohn so krank und elend werden kann, wie ich bin, das glaubt ohnehinkeine Mutter . . ." Sie hat diese Liebe noch erfahren. So furchtbar es über sie hereinbrach — die Gewißheit solcher Liebe hat sie vielleicht gerettet: erst drei Jahre später ist sie ihrem Sohne gefolgt. Der lag da, noch stieg der erste Dämmer des siebenzehnten Februar nicht über den Champs Elysees heraus, Catherine mußte ihn in den Armen halten: Nähe und Wärme eines Menschen waren sein letzter Wunsch. Die zitternde Hand, die Getreue berichtet es, klammerte sich an sie. War es die Mutter? „Sie beugte sich über den Kranken und legte ihre Hand Ganz leise aus sein Herze Und lächelte mild und verschwand, — Die Mutter schaut alles im Traume Und hat noch mehr geschaut. . . Da lag dahingestrecket Ihr Sohn und der war tot; Es spielt ans bleichen Wangen Das lichte Morgenrot ..." Zwischen vier und fünf Uhr morgens ist Heinrich Heine so verlöscht. Die Falten wach¬ Heines Grab auf dem Montmartre Foto Dr. Emanuel Grünthal, Berlin «S8-.< ten die ganze Nacht. Mathilde, das ewige Kind, wahnsinnig vor Furcht vor dem Tode, war eingenickt. Pauline öffnet in diesem Augenblick die Tür, fragt, ob sie Mathilde wecken solle. „Es ist zu Ende!" sagt Catherine. Pauline stürzt hinein, weckt, schreit, Mathilde wirst sich unter das Kruzifix in ihrem Zimmer. Der Himmel weint. Theater Musik, Film Max Brod las als Gast der Jüdischen Kulturstelle in Wien aus eigenen Werken, u. a. aus seiner neuen Lyriksammlung „Gebet um Wahrheit." P Alexander K i p n i s machte kürzlich eilte Tournee durch England und Irland. Er sang mehrfach in Orchestervereinen, gab auch Liederabende. Ein Londoner Bericht sagt humorvoll, daß Kipnis nicht nur mit Bart und Maske aus der Bühne eindrucksvoll wirke, er sei auch „glattrasiert und im Gesellschaftsanzug ein .Eroberer'". # Carl Fles ch spielte in Sheffield das Beethoven-Konzert, Jascha Heifetz, der Solist der Royal Philharmonie Society in London das D-änr-Konzert von Mozart, in Glasgow das Bahms-Konzert. Auch Emanuel Feuermann trat wieder bedeutsam hervor. Die Wiedergabe des Cellosolos in Strauß' „Don Quixote" wird der durch Pablo Casals gleichgesetzt. * Die Sinfoniekonzerte in Liverpool brachten u. a. eilt Concerto grosso von ErnestBloch unter dem Dirigenten Louis Cohen. Interessant ist, daß hier auch wieder das seinerzeit hochberühmte und von allen Geigern bevorzugte „Ungarische Konzert" von Joachim zur Aufführung kam. Solistin war Miß. dAranYi. Es dirigierte Sir Thomas Beecham. Dieser brachte in einem früheren Konzert ein Werk von Paul D u k a s „La Peri". * Mendelssohns Hauptwerk, der „Elias", erweist seine unvergängliche Lebenskraft. Aufführungen fanden in Cheltenham, in Diß (in gekürzter Fassung) und in Sheffield statt. * „D ie s ch w ei g s ame Fr a u", die neue Oper von Richard Strauß, Text von Stefan Zweig, erlebte am Grazer Opernhause ihre österreichische Uraufführung und erzielte einen ungewöhnlichen Erfolg. Die Titelrolle sang der gefeierte Star der Grazer Oper, Ella Flesch. * Oskar Fried, der sich seit langem um Mahlers Werk besonders verdient gemacht hat, tvird Mahlers „Lied von der Erde" an Stelle des erkrankten Willem Mengelberg am 17. Februar im Großen Konzerthaussaal in Wien dirigieren. Ä Bruno Eisner fährt demnächst nach Pa - l ä st i n a und wird in den Städten des Landes konzertieren. Emanuel Feuer mann spielt neuerdings auf einem Stradivari-Instrument. Er beginnt eine Konzerttournee, die ihn durch 3p Städte der U. S. A. führen wird. In New-Pork wird er mit Schnabel und Huber man konzertieren. Danach geht er nach Japan. Ä Franz Osborn hält im Londoner Sender eine Vortragsreihe „Grundzüge der Musik". In Palästina ist ein in I e r u s a l e m gedrehter Film „Hebräische Melodie" fertiggestellt worden. (Musik: Achron; Ton: Petruschka; Photo: Lerski.) Hauptdarsteller ist der Geiger Andreas Weißgerber, begleitet vom Berliner K ult u r b u n d o r ch e st e r unter Leitung von Generalmusikdirektor Josef R o s e n st o ck. v Bei „Bis Masters Voice‘c sind einige interessante Neuheiten herausgekommen: Äo spielt Jascha H e i s e tz „Sevilla" von Albeniz (in eigenem Arrangement) und Dohnanhis „Ruvalia Hungarica". Aus einer zweiten Plattehören wir eine Introduktion und Rondo von Saint- Saens. Hub er in an spielt das e-ckur-Konzert von Bach mit dem Wiener Philharmonischen Orchester, Artur Schnabel das wenig bekannte zweite Klavier-Konzert von Beethoven mit dem Londoner Philharmonischen Orchester. * Gitta Alpars erster englischer Tonfilm „I give my heart“ (nach „Die Dubarry") wurde in London im Rahmen einer Wohltätigkeitsvorstellung mit größtem Erfolg uraufgeführt. British International Päct. Hat ein Manuskript erworben, das' mit Joseph Schmidt in der Hauptrolle unter Regie von Paul Merzbach in den L. I. P. Ateliers Elstree verfilmt wird.

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