Mannheim
Compact Memory

Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 294

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 294 (sequence 300)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
94% known words query
IRI
…/9038125-9093599--3052-9089640
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

294 bauemsiedlungen keine Aufzeichnungen über ihre Produktion führen. Doch gaben 20 Kwuzoth folgende Ziffern über ihre Eierproduktion: 1927 ............... 588.000 Eier 1928 ............... 881.000 „ 1929 ............... 1,320.000 „ 1930............... 1,740.000 „ 1931 ............... 2,383.000 „ Auch hier ist in den Jahren 1933 und 1934 ein bedeutender Zuwachs auf Grund der vom Departement zwecks Konsolidierung der Siedlungen unternommenen Maßnahmen zu erwarten. Um den englischen Markt zu erproben, bewilligte die Regierung die Mittel für zwei versuchsweise Schiffssendungen (darunter eine von Eiern der Tnuva), während Tnuva selbst eine dritte Sendung auf eigene Rechnung abfertigte. Der Bericht des Empire Marketing Board enthält folgende Bemerkung: .„Aus dem Bericht ist zu sehen, daß das Aussehen und die Qualität der Eier der ersten Regieirimgssenduing und der Tnuva-Sendung sehr zufriedenstellend waren. Gewisse Verbesserungen wären möglich und sind vorgeschlagen, doch ist es die begründete Auffassung des Board, daß in England ein Markt für palästinensische Eier besteht." Es wurde festgestellt, daß Sendungen vom Oktober bis Januar abgefertigt werden sollen. Die Tnuva ist überzeugt, daß aus der direkten Verschiffung großer Mengen vom Eiern keine Verluste zu befürchten sind. Die Eierproduktion im Lande reicht jedoch nicht aus, um die inländische JMachfrage zu befriedigen, und es werden noch zehn bis fünfzehn Millionen Eier jährlich importiert. 11. Bananen. Unsere vier Siedlungen im Jordantale verkauften im letzten Jahre etwa 300 Tonnen. Der Preis für Bananen sank in den beiden letzten Jahren erheblich, nämlich von etwa fP 23.— (1930) auf £P 16.50 (1931) und £P 12.—■ bis £P 13.— pro Tonne im letzten Jahre. Der Preissturz beruht darauf, daß infolge der großen Schwierigkeiten (Einfuhrzölle und Valutabeschränkungen) für den Import palästinensischer Bananen auf den uns nächstgelegenen Märkten, in Ägypten und den Balkanlänclern, der Bananenexport zu einem fast völligen Stillstand kam. Andererseits wurde der bisher für den Transport von Bananen aus dem Norddistrikt wegen der Befürchtung der Einschleppung der im Norden herrschenden Schildlauskrankheit gesperrte Süddistrikt Palästinas in diesem Jahre geöffnet; dies befreite Haifa von der drohenden Überfüllung mit Bananen und hielt die Preise auf dem Inlandmarkt. Trotzdem blieben die Bananenverkäufe unter 50% der vorjährigen. Tnuva verkaufte nur 315 Tonnen zu fP 15.30 gegen 742 Tonnen zu £P 16.— bis 17.60 im Vorjahre. 12. Orangen. Die Pflanzungen unserer Siedlungen hn Küstengebiet beginnen Frucht zu tragen. Nachlath Jehuda und Magdiel exportierten im vergangenen und in diesem Jahre ihre ersten Orangen. In diesem Jahre wird Ramataim, im nächsten Jahre Kfar Mala! und Beth Chanan ihre ersten Früchte haben. Der Gesamtexport der letzten Saison betrug etwa 4,220.000 Kisten gegen 3,631.542 Kisten Orangen und Grapefruit in

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.