Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVIII (1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- Seite 239 (sequence 245)
- Language
- German
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- Safed 1× ep/1046078
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239 würde nicht nur den auf Grund der alten Formel gebührenden Zuschuß, sondern auch einen „Anerkennungsbeitrag" für die durch das hebräische Schulsystem geschaffenen größeren Erziehungsmöglichkeiten enthalten, so daß die Gesamterhöhung 8000 bis 9000 Pfund betragen würde. Was das Gesundheitswesen anlangt, so schien es sehr unwahrscheinlich, daß das volle Programm der Ansprüche anerkannt; würde,, doch erwartete die Agency mit einiger Sicherheit einen jährlichen Beitrag von 6700 Pfund nebst einigen einmaligen Beiträgen. Gleichzeitig wurden Verhandlungen über einen Beitrag zur Versuchsstation der Jewish Agency auf Grund eines Koordinierungsplanes zwischen der landwirtschaftlichen Forschungsarbeit der Jewish Agency und derjenigen der Regierung geführt. Unter dieser Post wurde mit einer Subvention von 5000 Pfund gerechnet. Anfangs Mai 1933 wurde die Exekutive von folgenden Zuwendungen für jüdische Dienste im Budget 1933/34 in Kenntnis gesetzt: Subvention Erhöhung Erziehung 24.254 6000 Landwirtschaft: Citrusforschung 3.000 neu Demonstrationsfelder für intensive Wirtschaft 300 „ Obstbauversuche im Gebirge _300 „ 3.600 Gesundhe itswesen: Tuberkulosespital der Hadassa in Safed, Betriebsbeitrag 1.700 neu Schulhygiene und augenärztlicher Dienst der Hadassa 1.500 „ Kinderfürsorge der Hadassa 500 „ 3.700 Einmaliger Beitrag für Erweiterung des Zentralspitals der Kupath Cholim im Emek 3.000 „ An diese Beiträge wurde eine Reihe von Bedingungen geknüpft, die die Jewish Agency und die übrigen in Frage kommenden Körperschaften ausdrücklich annehmen sollten. In ihrer Antwort würdigte die Exekutive die Neuerung, daß der Grundsatz der Subventionierung jüdischer Dienste, die auf einer den Erfordernissen der jüdischen Bevölkerung entsprechenden Höhe erhalten werden, welcher bisher auf das Erziehungswesen beschränkt war, nun auf das öffentliche Gesundheitswesen und die landwirtschaftliche Forschungsarbeit ausgedehnt wurde. Gleichzeitig erklärte die Exekutive, die1 Beträge der Subventionen könnten weder mit Rücksicht auf das gesamte Budget der Palästinaregierung, noch auf den von der jüdischen Bevölkerung zu diesem Budget geleisteten Beitrag, noch auch auf die bereits von den Juden die die Last ihrer sozialen Dienste bisher ohne Regierungshilfe trugen, geleisteten gewaltigen Summen auch nur im entferntesten als aus^ reichend angesehen werden. Die Exekutive teilte daher der Regierung mit, sie werde die Gelegenheit zur Wie der aufrollung der Frage der Subventionen in Verbindung mit der Ausarbeitung des nächstjährigen Budgets suchen. Sie bemerkte, daß die Erziehungssubvention kein Anerkennungsmoment enthielt, was gleichbedeutend sei damit, daß Schulen, die dem