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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 238

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 238 (sequence 244)
Language
German
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IRI
…/9038125-9093599--2996-9089584
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238 überreicht worden waren, lautete die Antwort der Regierungim Juni 1932, „der Staatssekretär bedaure, Vorschläge auf Erhöhung der in dem Budget für das Sanitätsdepartement vorgesehenen Ausgaben nicht berücksichtigen zu können". Im Sommer 1932 mußte das Zentralspital im Emek aus Geldmangel geschlossen' werden und die ganze jüdische Bevölkerung im Emek und im Jordantal blieb ohne Spitälsversorgung. Daß selbst in einer so kritischen Situation die Regierung nicht helfend eingriff, beleuchtet die Schwierigkeiten, auf welche die Bemühungen stießen, die Verwaltungsroutine zu brechen. ' ' ' Inzwischen wurden neue Vorstellungen bezüglich des Erziehungsbeitrages gemacht und diese Angelegenheit bei einer Audienz einer Deputation der Exekutive und des Waad Leumi beim High Commissioner am 9. Juli 1932 ausführlich erörtert. Die erste Mitteilung über eine bevorstehende Verbesserung erhielt die Exekutive im August 1932, wonach „der High Commissioner kürzlich die Frage der Subvention an die Schulen der Jewish Agency für Palästina und den Beitrag zum jüdischen Gesundheitsdienst erörtert und Dr. Arlosoroff darin zugestimmt habe, daß diese beiden Fragen weitere Erwägung erfordern. Der High Commissioner hat daher den stellvertretenden Schatzmeister ermächtigt, diese beiden Angelegenheiten in Verbindung mit der Vorbereitung des Budgets für 1933/34 mit Dr. Arlosoroff zu studieren". Darauf folgte eine Reihe von Besprechungen zwischen Dr. Arlosoroff und dem damaligen stellvertretenden Schatzmeister (inzwischen zum Schatzmeister ernannt), zum Teil unter Beteiligung von Mitgliedern der Exekutiven der. Jewish Agency und des für Erziehungs- und Sanitätsfragen verantwortlichen Waad Leumi und in Beratung und Zusammenarbeit mit der Hadassah und der Kupath Cholim. Detaillierte Vorschläge für erhöhte Regierungshilfe und die ganze Situation wurden gründlich untersucht. Die Ansprüche der Jewish Agency und die darauf bezüglichen Schlußfolgerungen des Schatzmeisters wurden in zwei Memoranden über Erziehungs-, beziehungsweise Gesundheitswesen zusammengefaßt, die vom Schatzmeister zur Bestätigung durch die Regierung überreicht ' wurden. Die Exekutive bedauert, daß die Regierung es nicht möglich gefunden hat, ihr diese Dokumente zur Kenntnis zu bringen. In diesen Erörterungen verlangte Dr. Arlosoroff die Anerkennung des Grundsatzes, daß die jüdische Bevölkerung für ihre autonom und im Einklang mit ihren Bedürfnissen geführten* Dienste das Recht auf Subventionen aus Staatsmitteln habe. Obgleich dieser Anspruch nicht anerkannt wurde, scheint doch im allgemeinen die Berechtigung des Verlangens eingesehen worden zu sein, daß die jüdischen Dienste Hilfe im gleichen Maßstab erhalten sollten, wie die Kosten der Regierung gewesen wären, wenn sie die Bedürfnisse der jüdischen Bevölkerung aus Staatsmitteln im Verhältnis zur gesamten Einwohnerschaft hätte befriedigen müssen. Jedenfalls wurde als Ergebnis der Erörterung eine wesentliche Erhöhung der Regierungssubvention für das Schulwesen und die erstmalige Aufnahme eines Zuschusses für den jüdischen Gesundheitsdienst in das Budget 1933/34 erwartet. Bezüglich der Erziehung hoffte man, die Erhöhung

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