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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 236

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 236 (sequence 242)
Language
German
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IRI
…/9038125-9093599--2994-9089582
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236 scheidende Vorbedingung dieses Fortschrittes war, daß sich jüdische Arbeit in allen neuen durch diese Entwicklung geschaffenen Positionen einnistete. Daher unternahm das politishe Departement zusammen mit der Arbeiterorganisation und der jüdischen Gemeinde in Haifa Schritte bei der Hafenverwaltung, dein Zolldepartenient und einer Anzahl privater, auch jüdischer Stellen, um den jüdischen Arbeitern einen festen Stützpunkt bei. allen mit dem Hafen verbundenen Arbeiten wie Träger-, Lösch- und Ladedienst, Seetransport, Büro- und Polizeidienst usw. zu schaffen. Eisenbahnen. In Verbindung mit dem Waad Leumi wurde die Aufmerksamkeit der Bahnverwaltung auf die unbefriedigenden Beschäftigungsbedingungen hingelenkt, die sich insbesondere zum Schaden der jüdischen Eisenbahner auswirkten. Es wurde darauf hingewiesen, daß die auf dem privaten Arbeitsmarkt erreichbaren besseren Möglichkeiten für erfahrene jüdische Arbeiter einen Anreiz gäben, die Eisenbahnen zu verlassen. Es wurde verlangt, daß auch bei ständigen Arbeiten Juden beschäftigt werden, von denen sie bisher ausgeschlossen waren. Die ganze Frage der Stellung jüdischer Arbeiter bei den Eisenbahnen wird aufgerollt werden müssen, wenn die Frage der öffentlichen Arbeiten geregelt sein wird. Statistik über arbeitslose Araber. Die Jewish Agency drückte wiederholt ihre Zweifel an der Korrektheit der Basis aus, auf welcher die Statistik der Arbeitslosigkeit unter Nichtjuden berechnet wird, weil eine große Zahl von Bauern, die in der schwachen oder toten Saison als frei für Lohnarbeit betrachtet werden, mit einbezogen wird. Sie deutete auch an, daß die Verläßlichkeit der Methode, wonach diese Statistik aufgestellt wird, Raum für Zweifel lasse. Die Regierung teilte der Jewish Agency mit, es seien Schritte unternommen worden, um den diesem Zweck dienenden Apparat zu verbessern, doch hatte das nur geringe Wirkung auf die amtlichen Arbeitslosigkeitsziffern im Vergleich zu den früheren Angaben. Ihr Versprechen, der Jewish Agency sogleich nach Durchführung der Verbesserung des Apparates Arbeitslosigkeitsziffern nach Städten und Bezirken zu liefern,, hat die Regierung bisher nicht erfüllt. VIII. Subventionen. Am Anfang der Berichtsperiode war die Situation die, daß von allen durch die Jewish Agency verwalteten öffentlichen Diensten nur das Erziehungswesen eine jährliche Subvention von der Regierung in der im Jahre 1927/28 festgesetzten Höhe von fP 19.200 erhielt, während der jüdische Gesundheitsdienst und alle übrigen von den jüdischen Behörden ganz oder teilweise erhaltenen Dienste und Institutionen keine Unterstützung erhielten. Der dem Gemeinde- (früheren Hadassah-) Spital in Tel Aviv bezahlte Jahresbeitrag von £P 2000 war ähnlich, wenn auch verhältnismäßig niedriger als die anderen städtischen Spitälern geleisteten Beiträge und konnte nicht als eine Zuwendung für den jüdischen sozialen Dienst als solchen betrachtet werden. Die Regierung wurde wiederholt gebeten, diese Anomalie zu beseitigen, die die Juden zwang, sich doppelt zu besteuern und noch Beiträge vom Ausland in Anspruch zu nehmen.

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