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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 224

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 224 (sequence 230)
Language
German
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IRI
…/9038125-9093599--2982-9089570
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224 wird auf die betreffenden Kapitel des Memorandums (Bemerkungen zu Absatz 56—60 des zweiten Berichtes) verwiesen. Aus Frenchs Antwort auf den Brief der Jewish Agency schien hervorzugehen, daß er wünsche, man möchte ihm Vorschläge auf Grund der Annahme machen, daß der ganze ihm zur Verfügung stehende Betrag zwischen 10.000 und 50.000 Pfund betragen würde. Die Exekutive erwiderte, Arbeiten, die so bescheidene Mittel erforderten, gehörten nicht in den Rahmen eines Entwicklungsprogramms; der Allgemeine Landwirtschaftsrat habe viele wertvolle Projekte vorgeschlagen, deren Durchführung ohne weiteres in den gewöhnlichen Rahmen der Regierungstätigkeit einbezogen werden könne; doch beabsichtigten diese Projekte der Landwirtschaft Palästinas im allgemeinen zu nützen und könnten nicht als spezieller Beitrag für jüdische Kolonisation betrachtet werden. Das Memorandum der Jewish Agency. Der French-Bericht wurde der Jewish Agency und der arabischen Exekutive' am 13. Juni 1932 übermittelt. Eine Anzahl von Landwirtschaftssachverständigen und Juristen wurde wegen der Beschaffung von Material für eine ausführliche Erwiderung befragt und das politische Departement führte Untersuchungen über eine Reihe hierher gehöriger Fragen durch, insbesondere über die wirtschaftliche Lage in einer Anzahl arabischer Dörfer in der Küstenebene vor und nach dem Verkauf eines Teils ihrer Böden an Juden. Dr. Arlosoroff entwarf versuchsweise eine Skizze der Antwort für die Londoner Sitzungen des Aktionskomitees und des Administrativkomitees im August 1932, die eine an anderer Stelle zitierte Resolution über die French-Berichte beschlossen; das politische Departement in London entwarf eine Erwiderung der Jewish Agency. Eine Zeitlang schien die Regierung die Sache einschlafen lassen zu wollen, doch wurde die Exekutive am 21. Februar 1933 benachrichtigt, falls sie wünsche, daß ihre Bemerkungen vom High Commissioner mit seinen eigenen Empfehlungen der britischen Regierung unter breitet werden, solle sie sie bis 10. März einreichen. Demgemäß unterbreitete die Jewish Agency ihr aus einem Mantelbrief von 27 Seiten und detaillierten Bemerkungen im Umfang von 68 Seiten bestehendes Memorandum am genannten Tage. Es wurde von Dr. Chaim Arlosoroff s. A. verfaßt, der dabei seine unfassenden Kenntnisse und ein reiches Maß wirtschaftlichen und statistischen Materials verwertete. Die French-Berichte wurden am 14. Juli 1933 zur Veröffentlichung freigegeben und unverzüglich wurde auch das Memorandum der Jewish Agency der Presse zur Verfügung gestellt. Die neue Anleihe. Im Mai 1933 erhielt die Exekutive Nachricht, daß der Plan erwogen werde, eine neue Palästinaanleihe unter Garantie des britischen Schatzamtes aufzulegen. Der Kolonialsekretär gab am 14. Juli 1933 diesbezüglich im Parlament eine formelle Ankündigung. Soweit unsere Information reicht, scheint der neue Plan durch folgendes charakterisiert zu sein: 1. Der Plan deutet allgemein eine Tendenz zur Ausweitung staatlicher Aktivität an. Ein großer, vielleicht der Hauptteil der Anleihe soll anscheinend der Schaffung einer Reihe gemeinnütziger, von der Pliening zu errichtender und zu erhaltender Unternehmungen dienen. Einige davon sollen in Zukunft erhebliche Einnahmen bringen.

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