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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 223

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 223 (sequence 229)
Language
German
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IRI
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223 ziellen Bemerkung ausgeführt, die dort zu Absatz 72 von Frenchs Bericht Nr. 1 gemacht wird. In der Erklärung des Kolonialsekretärs im Unterhaus vom 14. Juli 1932 wurde die Ziffer 889 als die Zahl der bis dahin zur Wiederaüüiedlung anerkannten landlosen arabischen Familien angeführt. Die Exekutive richtete bezüglich des Widerspruchs zwischen dieser und der früher angeführten Ziffer eine Anfrage an die Regierung. Die Vorschläge der Jewish Agency. Sowohl im Kolonialamt in London als auch in Unterredungen mit dem High Commissioner und dem Entwicklungsdirektor wurde wiederholt die Anwendung der Grundsätze der Parität und Gleichzeitigkeit bei der Zuteilung von Geldern auf Grund des Entwicklungsplanes gefordert. Mit besonderem Nachdruck wendete sich die Jewish Agency gegen jede Maßnahme, die die Freiheit von Bodenübertragungen beschränken würde, um jüdische Initiative und Leistung zu fesseln, ohne der übrigen Bevölkerung auch nur den geringsten Nutzen zu bringen. Es wurde ferner darauf hingewiesen, daß die Regierung durch Hemmung der jüdischen Entwicklung Gefahr laufen würde, den wichtigsten Fortschrittsfaktor des Landes zu lähmen. Es wurde vorgeschlagen, wenn die Regierung Schutz gegen künstliche Steigerung der Bodenpreise im Falle von Bodenkäufen für Entwicklungszwecke benötige, daß dies schon erreicht werden könne, wenn die gewöhnliche Praxis der Bodenenteignung für gemeinnützige Zwecke auf den Bereich der Entwicklung ausgedehnt würde, ohne besondere gesetzgeberische Maßnahmen zu benötigen. Diese Auffassung fand nicht die Zustimmung von Mr. French, scheint aber von der Regierung gebilligt worden zu sein. Ende Januar 1932 gab der High Commissioner dem Vertreter dèr Jewish Agency eine Erklärung über den Frenchbericht, die er noch am gleichen Tage gegenüber der arabischen Exekutive wiederholte. Er sagte, der erste Bericht sei fertig, der Direktor sei aber angewiesen worden, einen zweiten Bericht zu entwerfen, der seine Vorschläge für praktische Maßnahmen enthalten solle. Erst nach Fertigstellung des zweiten Berichts würden beide Teile der Jewish Agency und der arabischen Exekutive zur Begutachtung vorgelegt werden. Später lud der Entwicklungsdirektor die Jewish Agency ein, ihm Vorschläge über die Form zu machen, wie die Regierung die jüdische Landwirtschaft auf Grund des Entwicklungsplanes fördern könnte. Im politischen Departement fand unter Beteiligung von Fachleuten und Vertretern des Jüdischen Nationalfonds und der Pica eine Beratung statt. Die dort zum Ausdruck gebrachten Ansichten wurden der Exekutive vorgelegt, die, nach Einvernehmen mit ihren Londoner Mitgliedern, die Schaffung einer jüdischen Landwirtschaftsbank zu empfehlen beschloß, deren Aktienkapital die Regierung aus dem Entwicklungsfonds zeichnen sollte, während die Jewish Agency und die ihr angeschlossenen Körperschaften den Verkauf von Pfandbriefen übernehmen sollten. Eine Skizze dieses Planes war in einem Schreiben an den Entwicklungsdirektor vom 4. Februar 1932 enthalten. Dieses Schreiben ist im French-Bericht zitiert. Bezüglich genauer detailierter Analyse der Kritik Frenchs an diesem Vorschlag

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