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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 197

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 197 (sequence 203)
Language
German
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IRI
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197 Palästina von Seiten von Mr. Thomas (der1 bereits in einem früheren Labour- Kabinett Kolonialminister gewesen war) und von Sir Robert Hamilton (der zusammen mit Colonel Wedgwood, M. P., die „Seventh Dominion League" gegründet hatte, eine Bewegung, die auf die Aufnahme Palästinas als Dominion ins britische Reich hinzielte). Die Wahlen vom 27. Oktober 1931 führten zur Neubildung einer Nationalen Regierung, in welcher Mr. Thomas Dominienminister blieb, sein Platz im Kolonialamt jedoch von Sir Philip Cunliffe-Lister eingenommen wurde. Der neue Kolonialsekretär zeigte sogleich lebhaftes Interesse für das Schicksal Palästinas und freundliches "Verständnis für die Fragen des Jüdischen Nationalen Heims. Um sich mit den Problemen des Landes an Ort und Stelle vertraut zu machen, besuchte er im April 1933 Palästina in Begleitung seines parlamentarischen Privatsekretärs, Captain T. L. Dugdale, M. P., der sich als aufrichtiger Freund unserer Arbeit erwiesen hat. Im November 1932 folgte auf Sir Robert Hamilton Lord Plymouth, der ebenfalls starkes Interesse an dem jüdischen Aspekt der Entwicklung Palästinas gezeigt hat. Die Berichtsperiode brachte auch eine Änderung im Personal des Departements für den Mittleren Orient im Kolonialamt und es ist nur recht und billig, die Haltung sympathischer Achtung anzuerkennen, womit die verantwortlichen Beamten die ihnen fallweise vorgebrachten Wünsche und Forderungen aufnahmen, auch wenn diese nicht jedes Mal zum Erfolg führten. Auch in der Verwaltung Palästinas ist in der Berichtsperiode ein Wechsel eingetreten, indem als High Commissioner General-Lieutenant Sir Arthur Wauchope auf Sir John Chancellor folgte und am 19. November 1931 durch die Eidesleistung sein hohes Amt antrat. Sowohl die Mitglieder der Londoner Exekutive als auch jene in Jerusalem hatten' wiederholt Gelegenheit, laufende Angelegenheiten und prinzipielle Fragen mit Sir Arthur zu erörtern, und möchten ihre Anerkennung zum Ausdruck bringen für seine sympathische Auffassung der Probleme des Jüdischen Nationalen Heimes, wenn auch noch ernste und grundlegende Differenzen zwischen ihnen über einige wichtige programmatische Fragen bestehen, die weiterhin den Gegenstand von Erörterungen mit der Regierung bilden. Das persönliche Interesse, das der Premierminister immer an der Arbeit des jüdischen Wiederaufbaus in Palästina genommen hat, gab sich neuerlich in der Rede kund, die er bei der Eröffnung der Anglo-Palästina-Ausstellung in London am 7. Juni dieses Jahres hielt. Zunächst bemerkte Mr. Ramsay MacDonald, er freue sich aus einem „besonderen und aktuellen Grund", anwesend zu sein, da er „der großen Leistung des jüdischen Volkes für Wissenschaft, Kunst und Politik, für die Kultur im allgemeinen, huldigen" wolle, eine Huldigung, deren Anlaß ebenso unmißverständlich wie sie selbst willkommen war. Er erinnerte daran, welch tiefen Eindruck ihm das jüdische Pionierwerk in Palästina gemacht hatte, als er das Land vor einigen Jahren besuchte, sprach seine Befriedigung über die derzeitige wirtschaftliche Lage aus und rief den Zuhörern zu: „Geht weiter vorwärts und gedeihet!" Dann berührte er mit folgenden Worten die politische Seite:

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