Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVIII (1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- Seite 31 (sequence 37)
- Language
- German
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31 siger Konkurrenz zu schützen. In einem Falle wurde von einem Verbände der Versuch gemacht, durch Zurückhaltung von KKL-Geldern eine Forderung auf kolonisatorischem G-ebiete zu erzwingen. Dieser Versuch mußte mit aller Entschiedenheit abgewehrt werden. Die vom XVII. Kongreß eingeführten Dreierkommissionen zur Regelung der Sammlungen sind in Bessarabien, der Cechoslovakei, Deutschland, England, Griechenland und Transsylvanien gebildet worden. In Ausführung eines Kongreßbeschlusses haben wir auf Wunsch des „Brüh Iwrith Olamith" den Monat Nissan 5692 für dessen Propaganda- und Sammelaktion festgesetzt. Der „Keren Tel Chaj" ist nach wie vor außerhalb der Ingerenz der Exekutive gestanden, die auf die Sammelaktion und die Rechnungslegung dieses Fonds keinen Einfluß ausübte. Es soll schließlich erwähnt werden, daß die vielen Beschlüsse der bisherigen Kongresse keine befriedigende Handhabe für eine ersprießliche Regelung der Sondersammlungen bieten und daß insbesondere die vom XVII. Kongreß gefassten Resolutionen trotz ihrer unzweifelhaften Tendenz zur Verstärkung der Kontrolle der Sammlungen formelle Mängel aufweisen, die ihre Durchführung empfindlich beeinträchtigen. 8. Der Schekel. a) Ergebnis der Schekelkampagne im Laufe der XVIII. Kongreßperiode. 5693. Die genaue Summe für 5693 kann zur Zeit der Abfassung dieses Berichtes noch nicht genau angegeben werden. Auf Grund einer vorsichtigen Schätzung ist aber mit Sicherheit anzunehmen, daß die Resultate dieses Jahres nicht kleiner sein werden als die im Jahre 5685 erreichten, welche eine Rekordziffer darstellten (637,919 Schekel). Diese auffallende Vermehrung im Vergleich zu früheren Jahren kann nicht nur einem oder zwei Ländern zugeschrieben werden, sondern einer ganzen Reihe. Es ist ganz klar, daß die besseren Resultate der diesjährigen Aktion nicht der abstrakten Erkenntnis vom Wert des Schekels als Mitgliedskarte der Zionistischen Weltorganisation zuzuschreiben sind, sondern vor allem dem durch den Schekel erworbenen Rechte, an den Wahlen zum Zionistenkongreß teilzunehmen. Je mehr sodann Palästina ein wichtiger Faktor im Leben der Juden in der Galuth wird, desto wichtiger wird der Schekel in der zionistischen Bewegung. Die Resultate dieses Jahres beweisen schließlich, daß es nicht unmöglich ist, 10 bis 20% der Juden als Schekelzahler zu erfassen. Würde die Zahl der Schkalim, die jährlich in allen Ländern verkauft werden, ein Minimum von 10% der jüdischen Bevölkerung erreichen, könnte die Zionistische Organisation viel leichter den Umfang ihrer Tätigkeit erweitern und auf viele Seiten des jüdischen Lebens in der Galuth wirken. 5692. Wenn man die im Jahre 5692 erreichten Resultate mit den für das Jahr 5693 erweiterten vergleicht, muß man eine Enttäuschung fühlen. Dies bezieht sich nicht nur auf den Vergleich mit 5693, sondern auch auf den Vergleich mit früheren kongreßlosen Jahren. Wie aus der beigefügten Tabelle ersichtlich, war das vorige Jahr das schlechteste in der Geschichte