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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 32

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 32 (sequence 38)
Language
German
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IRI
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82 des Schekels seit dem Kriege. Während in früheren kongreßlosen Jahren die Schekelziffern die Hälfte dessen betrugen, was in einem Kongreßjahr aufgebracht wurde, betragen die Resultate des Jahres 5692 kaum 25% der Resultate des laufenden Jahres. Dieser ungeheure Unterschied zwischen beiden Jahren beweist wieder einmal treffend, daß das Schekelsystem für kongreßlose Jahre durchgreifend geändert werden muß und daß es wichtig ist, den Schekel auch in diesen Jahren zu einem wichtigen Instrument der zionistischen Bewegung zu machen. Der Kongreß muß sich mit diesem Problem ernst befassen, das mit der Struktur und der juristischen Basis der Zionistischen Organisation eng verbunden ist. b) Stellungnahme der zionistischen Landesorganisationen zum Schekel. In Ergänzung zur Tabelle für 5692 veröffentlichen wir in diesem Bericht eine V ergleiehstabelle der Resultate der Schekelarbeit in den letzten zehn Jahren (5682—5691) seit dem XII. Kongreß, welche das Verhältnis der Zionisten verschiedener Länder zur Schekelarbeit zeigt. Diese Tabelle, enthüllt die Tatsache, daß einige Länder — die Öechoslovakei, England, Holland, Südafrika, Jugoslavien, Belgien und Bulgarien — keinen Unterschied zwischen Kongreßjahren und kongreßlosen Jahren machen und ihre Mitglieder so zur Idee zionistischer Bürgerschaft erziehen. Es ist sehr bedauerlich, daß der Großteil der zionistischen Verbände die Auffassung des Schekels als einer jährlichen Bürgersteuer nicht besser verbreitet und nicht versucht, diese Idee unter den breiten jüdischen Massen zu propagieren. In Kongreßjahren gibt der Schekel seinem Besitzer das Recht, sich an Wahlen zu beteiligen; in kongreßlosen Jahren müssen aber die zionistischen Bürger ihre Pflicht gegenüber der Organisation ebenso erfüllen, trotzdem sie dadurch keine besonderen Rechte erwerben. c) Landes-Schekelkommission. Im Laufe der Berichtsperiode wurde die Organisation der Landes- Schekelkommissionen merklich verbessert. Schekelkommissionen wurden dieses Jahr in allen Ländern, in denen es organisierte Gruppen von mehr als einer zionistischen Partei gibt, gebildet. Dieses System wurde während der XV. Kongreßperiode eingeführt und es war aus verschiedenen Gründen in vielen Ländern, vor allein in Übersee, sehr schwer, diese Methode in die Praxis umzusetzen. Es soll daher mit Genugtuung verzeichnet werden, daß die dauernden, geduldigen und umfassenden Bernübungen der Exekutive einerseits und die Beschlüsse des Kongreßgerichtes andererseits den erwünschten Erfolg hatten und daß es jetzt kein Land gibt, in dem verschiedene Parteien existieren, das in diesem Jahre keine Landes- Schekelkommission hatte. Diese Tatsache beweist auch, daß der Schekel einen erzieherischen Wert hat, was bei einer Bewegung wie die unsere, die auf freiwilliger Basis aufgebaut ist, nicht unterschätzt werden darf. d) Erklärungen und Zirkulare der Exekutive. Im Laufe der letzten Kongreßperiode hat die Exekutive zwei besondere Manifeste an die zionistische Öffentlichkeit sowie eine Reihe von Zirkularen betreffend den Schekel veröffentlicht. Von diesen ist beson-

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