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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 25

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 25 (sequence 31)
Language
German
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IRI
…/9038125-9093599--2783-9089371
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,25 Ein gleichartiger Vorschlag wurde uns seitens des Landesverbandes Bulgarien unterbreitet. Tatsächlich bestehen bezüglich, der Struktur des Territorialverbandes, seiner Kompetenzen und seines Verhältnisses zu den Landes- und Sonderverbänden Meinungsverschiedenheiten, die einstweilen nicht endgültig ausgetragen werden konnten und deren Klärung wir im Rahmen der ständigen Kommission für Organisation und Propaganda angestrebt haben. Aus den dort angenommenen Thesen (Siehe Absatz 6) kann ersehen werden, auf welche Weise versucht wurde, zwei scheinbar entgegengesetzte Tendenzen zu versöhnen: den Willen zur organisatorischen Konzentrierung und das Bedürfnis nach einer Autonomie ■ weltanschaulicher und parteipolitischer Gesinnung. Es wird Aufgabe des Kongresses sein, das Problem des Territorialverbandes in autoritativer Weise einer Lösung näherzubringen. 6. Ständige Kommission für Organisation und Propaganda. Auf Antrag der Exekutive hat der 17. Kongreß die Einsetzung einer Ständigen Kommission beschlossen, die sich mit Angelegenheiten der Organisation und Propaganda befassen soll. Diese Kommission sollte der Exekutive bei wichtigeren Maßnahmen organisatorischer und propagandistischer Natur beratend zur Seite stehen und überdies das Forum bilden, innerhalb dessen innere Fragen der Bewegung und organisatorische Maßnahmen, die seit Jahren die Bewegung beschäftigen, in einer dem Kongreßkampf und den Parteileidenschaften entrückten Atmosphäre in grundlegender Weise beraten werden können. Im Einvernehmen mit dem Präsidium des AC wurde auf Grund von Vorschlägen der einzelnen Kongreßgruppen diese Kommission aus folgenden Personen zusammengesetzt: Dr. Simon Federbusch, Helsingfors; Dr. Georg Halpern, Berlin; Dr. Max Kollenscher, Berlin; Richard Lichtheim, Berlin: M. Neustadt. Warschau; Dr. Oskar Rabinowicz, Brünn; Dr. Martin Rosenblüth, Berlin; Josef Sprinzak, Tel Aviv; Dr. Ar je Tartakower, Lodz; und mit beratender Stimme Dr. Nahum Goldmann, Berlin. Zu den Arbeiten der Kommission wurden noch herangezogen ein Vertreter der „kleinen" Landsmannschaften (Herr F. Bernstein) und eine Vertreterin der WIZO-Frauencrganisation (Frau Hanna Steiner). Eine Beratung der Kommission fand in Berlin in den Tagen vom 12. bis 15. Februar 1933 statt und war der Besprechung folgender Fragenkomplex gewidinet: I. Vorschläge zu einer organisatorischen Reform auf folgenden Gebieten: a) Form der Zusammenfassung der Zionisten in den einzelnen Ländern (Landes- und Sonderverbände, Territoriale Arbeitsgemeinschaft Territoriaiverband). b) Schekelwesen — Schekel der kongreßlosen Jahre, Forderungen der „Kleinen" Landsmannschaften). II. Vorschläge zu einer Erneuerung der zionistischen Propagandaarbeit. III. Zionistische Jugendbewegung. IV. Vorschläge zu einer Reorganisierung der Jewish Agency.

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