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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 24

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 24 (sequence 30)
Language
German
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IRI
…/9038125-9093599--2782-9089370
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24 stitutionellen Einrichtungen bestehen, die die dort wohnhaften Zionisten in der Arbeit vereinigen würden, ist auf die Dauer unhaltbar. Eine Beseitigung dieses Zustandes würde nicht nur mit der bisherigen Isolierung der zionistischen Parteien voneinander aufräumen, die bestehende Entfremdung beseitigen und einer unnötigen Energieverschwendung vorbeugen, sondern auch in organisatorischer Beziehung eine Gesundung der Bewegung bewirken und den jetzigen Absplitterungs- und Trennungstendenzen entgegenwirken. Dieses auf die Integrierung der Organisation gerichtete Bestrehen hat bisher keine einheitliche, fest umschriebene Form gefunden. Der XV. und der XVI. Kongreß haben fakultative Beschlüsse über die Bildung von sogenannten „territorialen Arbeitsgemeinschaften" gefaßt, die in einigen, allerdings sehr wenigen Ländern ins Leben gerufen wurden, ohne zu dauernden Ergebnissen zu führen. Nach dem 17. Kongreß sind nun in einigen Ländern Versuche) zur Schaffung einer neuen Organisiationsform u. zw. des „Territorialverbandes" unternommenworden. In Rumänien haben alle zionistischen Riehtungen auf paritätischer Grundlage an der Leitung des Landesverbandes teilgenommen. In Österreich hat die Konferenz der Landesgruppe Poale Zion-Hitaehduth eine Resolution zugunsten der Bildung eines Territorialverbandes gefaßt, in der es heißt: „Der Territorialyerband ist zuständig für alle Fragen, die der Kompetenz der Zionistischen Weltorganisation unterliegen und über die auf den zionistischen Kongressen und von deren Organen Beschlüsse gefaßt werden. Andere Fragen dürfen nur einvernehmlich auf die Tagesordnung gesetzt und einvernehmlich entschieden werden. Die programmatischen Grundsätze der Organisation dürfen durch die Beschlüsse des Territorialverbandes nicht gefährdet werden. Das höchste Organ dieses Verbandes soll ein zumindest einmal jährlich zusammentretender Delegiertentag sein, der von den an geschlossenen Gr uppen auf Grund ihrer numerischen Stärke beschickt werden soll." Auch der Landesverband für Österreich hat sich mit dieser Frage befaßt und es haben Verhandlungen dieser Verbände stattgefunden, die aber zu keinen greifbaren Resultaten geführt haben. Eine ähnliche Situation bestand in der CechoslovakeL Die Arbeiterparteien sprachen sich für den Territorialverband aus. Der Landesverband widmete diesem Problem viel Aufmerksamkeit, behandelte es auf seinem Delegiertentag und setzte eine Kommission ein mit der Aufgabe, einen Ausweg aus den Schwierigkeiten zu suchen, die sich dort besonders auf dem Gebiete der Landespolitik ergaben. Die Arbeiten dieser Kommission sind noch nicht abgeschlossen-. In der Bukowina versuchte der Landesverband zuerst auf empirischem Wege eine Kooperation der Parteien auf einzelnen Gebieten zionistischer Tätigkeit herbeizuführen und auf diese Weise das künftige Entstehen eines gemeinsamen Gebildes vorzubereiten. In Palästina ist auf der Konferenz der Arbeiterpartei Herr Ben Gurion in einem Referate mit der Forderung aufgetreten, die Gesamtorganisation auf der Grundlage gemeinsamer Landesverbände umzubauen.

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