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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 234

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 234 (sequence 238)
Language
German
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IRI
…/9038125-9093591--2647-9089234
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Ankunft erhalten die ankommenden Chaluzim Unterkunft und Verpflegung in den Einwanderungsheimen, bis sie, meistens mit Hilfe der Arbeitsvermittlungsbüros der Allgemeinen Arbeiter-Organisation, Arbeitsplätze zugewiesen erhalten. Es kann dabei mit besonderer Befriedigung festgestellt werden, daß gerade die neuen Immigranten sich als ein sehr geeignetes Element erwiesen haben, um in gewisse, besonders schwierige Arbeitsgebiete (Regierungsarbeiten) einzudringen. Die Aufwendungen des Immigrations-Departements der Jewish Agency für die Neueinwanderer (Ausbootung, Verpflegung, Überführung zum Arbeitsplatz, Krankenkassenbeiträge usw.) betragen durchschnittlich £ 5 pro Kopf. Diein der Berichtsperiode, d. h. in den Jahren 1929/30 ins Land gekommenen Einwanderer sind in folgender Weise verteilt worden: in Pflanzungskolonien 3371 in Städten 1283 nicht detailliert 75 zusammen 4729 Der Rest der auf Grund von Zertifikaten ins Land gekommenen Ein- Avanderer hat Arbeit durch eigene Initiative oder durch Hilfe von Verwandten bekommen. Aus der bevorstehenden Tabelle geht hervor, daß ein beträchtlicher Teil der ins Land kommenden Einwanderer in den. Pflanzungskolonien Arbeit gefunden hat. Das Einwanderungs- und Arbeits-Departement der Exekutive hat der Frage der Unterbringung dieser Arbeiter in geeigneten Wohnräumen in den Kolonien besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Es war früher üblich, daß die Einwanderer in Zelten in den Kolonien untergebracht wurden. Diese Regelung hat sich aber im Laufe der Jahre als recht unzuträglich herausgestellt, und so ist die Exekutive auf Grund eines^ von Sachverständigen ausgearbeiteten Planes dazu übergegangen, so weit wie möglich Wohngelegenheiten für die Arbeiter in den Kolonien zu schaffen. Natürlich konnte nicht ganz auf die Unterbringung in Zelten verzichtet werden. Immerhin sind in der Berichtsperiode in den Hauptaufnahmezentren 57 Wohngebäude (Häuser und Baracken) für die Koloniearbeiter mit einem Kostenaufwande von £ 9700 erbaut wordein, vor allen Dingen in den Kolonien der Küstenzone, in denen vielerortsnoch Fieber herrscht. Auch andere Organisationen (PICA, P. E. C.) haben auf Grund dieser Aktion der Exekutive und im Zusammenhang mit ihr dieser Frage stärkere Aufmerksamkeit geschenkt. 9. Reisespesen der Chaluzim. Eine regelmäßig wiederkehrende Schwierigkeit bildet die Finanzierung der Chaluzimmigration. Ein großer Teil der Chaluz-Immigranten ist mittellos bzw. nicht in der Lage, außer den Kosten der Hachscharah und der Ausrüstung auch noch die Übersiedlungskosten nach Palästina zu tragen. Die Exekutive hat, zum großen Teil aus Mitteln, die ihr für diesen Zweck speziell zur Verfügung gestellt wurden, in der Berichtsperiode erhebliche Summen, zusammen fast £ 10 000 für Reise- 234

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