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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 207

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 207 (sequence 211)
Language
German
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IRI
…/9038125-9093591--2620-9089207
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erklärte, seine Unterschrift auf dem Bericht bedeute keine Übereinstimmung' mit der allgemeinen Haltung seiner Kollegen in der Palästinafrage. 3. Hilfe und Wiederaufbau. Am 26. Dezember 1929 setzten die Treuhänder des Fonds, der in England und Amerika auf Grund eines Aufrufs gesammelt und von der Judenheit der ganzen Welt unterstützt worden war, unter dem Namen „The Palestine Emergency Fund" in Palästina eine spezielle Verwaltung ein, deren Vorsitzender Dr. Hexter und deren Leiter Herr Paßmann war. Ein Mitglied der Exekutive, Col. Kisch, wurde ebenfalls als Mitglied des Komitees ernannt und akzeptierte diese Ernennung, nachdem sie durch einen Beschluß der Exekutive gutgeheißen worden war, die es für richtig hielt, daß eine solche Gelegenheit, auch weiterhin auf die Arbeit des Fonds direkten Einfluß zu nehmen, ausgenutzt werde. Im Oktober 1930 trat Col. Kisch aus dem Komitee aus. Der Gesamtbetrag, der von dem Emergency-Fund aufgebracht wurde, belief sich auf £ 603 295, die in folgender Weise verwandt wurden: Hilfswerk usw., einschließlich Sorge für Flüchtlinge, für Witwen und Waisen, Hilfe für die Wiedereinordnung der Opfer, medizinische Hilfe, Bechtshilfe für Einzelne und Ausgaben für die Verteidigung der jüdischen Sache vor der Untersuchungs¬ und vor der Klagemauerkommission £ 315 033 W i ed. erauf bau: Safed £ 25 000 Zerstörte Kolonien 71000 Wohnungsbau Jerusalem und Haifa 50 000 Landkäufe 5 886 Bau von Sicherheitsgebäuden, Straßen, Telefonen, Umzäunung 37 850 Bau. von Arbeitersiedlungen 50 000 Konsolidierung von Siedlungen 37 500 Verschiedenes und Reserve 11 026 £ 603 295 Da die Leitung des Emergency-Fund in kürzer Zeit einen umfassenden Bericht über ihre Arbeit veröffentlichen wird, sollen hier nur zwei Bemerkungen über solche Punkte gemacht werden, die zu Diskussionen in zionistischen Kreisen Veranlassung gaben: a) Der Wiederaufbau der Hebroner Jeschiwa erfolgte in Jerusalem auf Grund des Verlangens der Jeschiwa-Leitung, nachdem es sich als unmöglich herausgestellt hatte, die frühere jüdische Gemeinde in Hebron wieder zu errichten, weil die große Mehrzahl ihrer Mitglieder sich an anderen Punkten des Landes anzusiedeln beschlossen hatte. Die wenigen Einzelpersonen, großenteils Rabbiner, Schochtim, bejahrte und kranke Personen, für die dies nicht zutraf, konnten nicht wieder in Hebron angesiedelt werden, da es, abgesehen von der schwierigen Sicherheitsfrage, für sie anläßlich des Fehlens einer wirklichen jüdischen Gemeinde keine ökonomische Existenz gab. 207

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