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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 194

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 194 (sequence 198)
Language
German
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IRI
…/9038125-9093591--2607-9089194
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Kollegen in Jerusalem, mit den amerikanischen Mitgliedern des Administrative Committee der Jewish Agency, mit der Zionistischen Exekutive, dem Politischen Komitee des Zionistischen Aktions-Comités sowie mit Vertretern des Jischuw gestanden. Sie erfreute sich auch der Beratung durch Lord Reading, den verstorbenen Lord Melchett, Mr. James de Rothschild, Mr. d'Avigdor Goldsmid und andere hervorragende Vertreter der englischen Judenheit. IV. Das Interministerielle Komitee. 26. Das Interministerielle Komitee zur Beratung des Development Scheme hielt am 22. April 1931, nach Dr. Weizmanns Rückkehr von seiner Palästinareise, seine erste Sitzung ab. Anwesend waren: Für die Regierung: Mr. Craigie Aitchison, Lord-Advokat, als Vorsitzender; Dr. Drummond Shiels, Unterstaatssekretär für die Kolonien; Mr. Malcolm MacDonald; Sir John Shuckburgh und Mr. 0. G. R. Williams, Beamte des Kolonialamts für den Mittleren Osten; Mr. A. P. Waterfield, Beamter des Schatzamtes. Für die Jewish Agency: Dr. Ch. Weizmann, Dr. A. Ruppin, Prof. S. Brodetsky, Dr. M. Hexter, Mr. L. J. Stein und Herr L. Motzkin. Am 29. April hielt das Komitee eine weitere Besprechung ab; bei der Niederschrift des vorliegenden Berichtes (Mai 1931) sind die Verhandlungen noch nicht so weit fortgeschritten, um einen eingehenden Bericht zu ermöglichen. V. Bodengesetzgebung. 27. Die Shaw-Kommission hatte sich in ihrem Bericht (Seite 124) über die Unzulänglichkeit der in Palästina geltenden Gesetze zum Schutz von Pächtern und Ansiedlern ohne Besitztitel gegen Vertreibung von ihrem Boden ausgelassen und behauptet, daß die im Jahre 1929 erlassene Verordnung zum Schutz der Bauern wenig oder nichts zur Verhinderung derartiger Vertreibungen bewirkt habe, vielmehr die Grundbesitzer dazu ermunterte, dem Pächter an Stelle von Boden eine Entschädigung in Geld anzubieten, und so zur Bildung einer landlosen Klasse beigetragen habe. Auf diese Feststellung der Untersuchungskommission wurde in der XVII. (außerordentlichen) Sitzung der Permanenten Mandatskommission im Juni 1930 großes Gewicht gelegt, und der beglaubigte Vertreter der Britischen Regierung gab zu, daß ein wichtiger Teil der Aufgabe Sir John Hope Simpsons darin bestehen würde, hierüber Vorschläge zu machen, auf Grund deren eine wirksamere Schutzgesetzgebung erfolgen könnte. 28. In diesem speziellen Punkte wurden die Feststellungen der Shaw-Kommission von den Ergebnissen Sir John Hope Simpsons gestützt; auch er sah die Verordnung zum Schutz der Bauern vom Jahre 1929 als ungenügendes Mittel zur Verllinderung einer Entsetzung an und empfahl die Einführung umfassenderer Gesetzesbestimmungen. Weiterhin empfahl er in Verbindung mit dem vorgeschlagenen Landentwicklungs- Plan die Einführung irgendeiner Form der Kontrolle seitens der ausführenden Behörde dieses Planes über Bodenübertragungen, die geeignet erscheinen könnten, das Entwicklungsprogramm zu durchkreuzen. 19 h

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