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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 184

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 184 (sequence 188)
Language
German
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IRI
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wurde. Die hauptsächlichsten Argumente dieses Memorandums können in folgendem ganz kurz zusammengefaßt werden: a) Die Kommission hat durch die Behandlung von Fragen der großen Politik, wie Boden, Einwanderung, Verfassungsfragen, ihre Kompetenz überschritten. b) Bei der Behandlung der Unruhen selbst hat sie vielfach wichtige Zeugenaussagen verschwiegen oder in unrichtiger Weise verwandt, und Feststellungen getroffen, die durch diese Aussagen nicht gerechtfertigt werden, in einigen Fällen sogar im Widerspruch zu ihnen stehen. 11. Gleichzeitig unterbreitete die Jewish Agency der Britischen Begierung ein umfassendes „Memorandum über die Entwicklung des Jüdischen Nationalheims in Palästina", in welchem die wichtigsten Punkte behandelt wurden, in denen die Agency eine aktivere Mitwirkung seitens der britischen Zentralregierung und der Palästina-Begierung wünschte. U. a. behandelte das Memorandum eingehend die Fragen der Verteidigung und Sicherheit, der jüdischen Einwanderung, der Verwendung jüdischer Arbeiter hei Öffentlichen Arbeiten, der Landbesiedlungspolitik, der Industrie, der Stellung der Jewish Agency, der jüdischarabischen Beziehungen, des Gesundheits- und Erziehungswesens, sowie Transj ordaniens. 12. Am 27. Mai veröffentlichte die Britische Begierung "ein Weißbuch (Cmd. 3582, 1930), das den Wortlaut der von ihrem beglaubigten Vertreter auf der bevorstehenden Sitzung der Mandatskommission abzugebenden Erklärung enthielt. Diese Erklärung kann folgendermaßen zusammengefaßt werden: a) Die Bestimmungen des Mandates erlegen der Mandatarmacht eine doppelte Verpflichtung auf; infolgedessen muß die Begierung das Gleichgewicht zwischen zwei widerstrebenden Interessen aufrechterhalten. b) Der Bericht der Shaw-Kommission (einschließlich seiner Folgerungen in den Fragen der großen Politik) wird im wesentlichen angenommen. c) Die Fragen der Einwanderung und des Besitzwechsels von Boden werden zur Zeit geprüft. d) Es können keinerlei Schritte in der Bichtung auf Selbstverwaltung unternommen werden, falls sie nicht mit den Erfordernissen des Mandates vereinbar sind. e) Nach Empfang des Berichtes von Sir John Hope Simpson wird eine weitere, ausführlichere Darlegung über die einzuschlagende Politik veröffentlicht werden. f) Die zurzeit im Lande anwesende Besatzung wird beibehalten, die versiegelten Waffenlager in den jüdischen Siedlungen werden erneuert, und die Polizei wird unter Leitung von Mr. Dowbiggin aus Ceylon reorganisiert. 13. Die Britische Regierung wurde auf der XVII. Sitzung der Permanenten Mandatskommission von dem Unterstaatssekretär für die Koi8U

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