Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVII (1931)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- Seite 29 (sequence 33)
- Language
- German
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nur eines Delegierten besaßen, sie in diesem Jahre zu einer vierköpfigen Delegation befugt sind. Ein solcher Zuwachs im Laufe der letzten sechs Jahre ist höchst anerkennenswert. Kein Zweifel, daß auch dieses Ergebnis noch erheblich verbessert werden könnte; denn wenn es möglich war, die Gesamtzahl von 5691 auf 8000 zu bringen, — wäre es da nicht ebenfalls möglich gewesen, die Zahl für 5690, die nur 2600 betrug, zu erhöhen und auf diese Weise sich eine noch größere Vertretung auf dem Kongreß zu sichern? 5. Tschechoslowakei: Die Gesamtzahl der Schekelzahler in der Tschechoslowakei für die beiden letzten Jahre hat sich gegen die Ziffer in der XVI. Kongreßperiode um etwa 4000 vermehrt. Ist diese Erhöhung auch nicht sehr beträchtlich, so soll doch mit Befriedigung festgestellt werden, daß die Gleichmäßigkeit in den Schekelziffero dieses Landes jetzt bereits viele Jahre hindurch andauert, und daß die tschechoslowakischen Zionisten beide Jahre der Kongreßperiode hindurch die Schekelarbeit mit großer Energie durchführen. Würden sich all die anderen Verbände an dieses Beispiel halten, so wäre es ohne besonders große Anstrengung durchaus möglich, die Zahl der Schekalim jeder Kongreßperiode auf 1 Million zu bringen. 6. England: Das gleiche gilt auch für England. Der Zuwachs in den beiden letzten Jahren betrug nicht mehr als 3000 Schekalim; die Tatsache jedoch, daß die Schekelzahl für jedes der beiden Jahre nahezu die gleiohe gewesen ist, beweist, daß die englischen Zionisten dem Schekelabsatz im kongreßlosen Jahr die gleiche Energie wie im Kongreß jähr zuwenden. 7. Ostgalizien: Den stärksten Zuwachs gegenüber den Ziffern für die Jahre 5688 und 5689 weist in der laufenden Kongreßperiode Ostgalizien auf. Während die Gesamtziffer zum XVI. Kongreß nur die Höhe von 43 500 erreichte, stieg sie in dieser Periode auf rund 67 003; dies bedeutet einen Zuwachs von 50 %, so daß die Zahl der Delegierten zum kommenden Kongreß von 15 auf 22 gestiegen ist. Die Exekutive möchte nicht verfehlen, ihre Anerkennung für die energische Durchführung der Schekelkampagne in diesem Lande zum Ausdruck zu bringen, und hofft, daß sie den anderen Ländern zum Vorbild dienen wird. 8. Westgalizien und Deutschland: Für Westgalizien ist in der laufenden Kongreßperiode keine wesentliche Änderung in den Ergebnissen des Schekelverkaufs, die eine Gesamtziffer von 32 600 gegenüber 30 300 erbrachten, festzustellen; das gleiche gilt für Deutschland. 9. Jugoslawien: Wir stellen mit Genugtuung fest, daß, wie in der Tschechoslowakei, auch in Jugoslawien eine gewisse Stabilität des Schekelabsatzes besteht. Es ist sogar eine gewisse jährliche Zunahme der Ziffern festzustellen. Der Zuwachs in den beiden letzten Jahren beträgt 2500 und verteilt sich gleichmäßig auf jedes der beiden Jahre, Die ausgezeichnete Disziplin und Arbeitswilligkeit bezüglich der Schekelarbeit in diesem Landesverband verdient besonders erwähnt zu werden. 10. Litauen und Lettland: Auch diese beiden baltischen Länder, insbesondere Litauen, zeichneten sich in der Berichtsperiode besonders aus. Die Zahl der Schekelzahler hat sich in Litauen um etwa 29