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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 28

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 28 (sequence 32)
Language
German
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Diese Zahl, die fast die Hälfte der Gesamtziffer für 5689 darstellt, ist durchaus nicht geringer als in anderen kongreßlosen Jahren. Vielfach ist bereits der anormale Zustand erörtert worden, der dadurch geschaffen wird, daß die einzelnen Verbände nur während der Kongreßjahre höchst energische Schekelkampagnen durchführen, diesen zionistischen Arbeitszweig jedoch in den kongreßlosen Jahren völlig vernachlässigen, so daß 50 o/o aller Zionisten nur in Kongreßjahren den Schekel erwerben. Diese Einstellung zum Schekel hat viele Zionisten zu der Ansicht gebracht, daß der Zeitpunkt gekommen sei, einen Zweijahres-Schekel einzuführen, und es besteht in der Tat die Absicht, eine solche Neuerung auf dem kommenden Kongreß zu beantragen. 5691: Es darf angenommen werden, daß die Gesamtziffer für dieses Jahr derjenigen für 5689, dem Jahre des XVI. Kongresses, die rund 380 000 betrug, gleichkommen wird. Wäre nicht der erwähnte Rückgang der Schekelzahlen für die Vereinigten Staaten und Kanada, ein Sinken um 40 000 Schekalim im Vergleich zu 5689, eingetreten, so würden die Ergebnisse des laufenden Jahres höchst zufriedenstellend gewesen sein. Unter den Zionisten Kanadas herrschte im letzten Jahre eine starke Gleichgültigkeit gegenüber der Schekelarbeit; wenn auch ihre Arbeit für den Keren Kajemeth große Anerkennung verdient, so befreit sie dies doch nicht von der Erfüllung ihrer elementaren Pflicht gegen die zionistische Gesamtorganisation. Es ist wirklich außerordentlich zu bedauern, daß ihr Verhalten zum Schekel disziplinierter Zionisten nicht würdig ist, daß sie nicht, wie es in allen anderen Ländern geschehen ist, irgendwelche systematische Schekelaktion durchgeführt haben. Wie bereits erwähnt, hätten bessere Ergebnisse als im Jahre 5689 erzielt werden können, wenn nicht die Abnahme der Zahl der Schekelzahler in Amerika und Kanada eingetreten wäre. Die Zunahme der Zahl der restlichen Schekelzahler kann in der Hauptsache auf die folgenden Länder zurückgeführt werden: 1. Palästina: Das Schekelkomitee für Palästina verdient für seine treue, hingebungsvolle Arbeit die höchste Anerkennung. Obwohl die Zunahme der verkauften Schekalim in diesem Jahre nicht sehr groß gewesen ist (etwa 2500), zeigt die Gesamtziffer für die XVII. Kongreßperiode dennoch ein Ansteigen um 15 000 Schekalim im Vergleich zur XVI. Kongreßperiode; dies ist eine sehr beträchtliche Vergrößerung. 2. Österreich. Nach den bei uns eingegangenen Ziffern hat sich hier die Zahl der Schekalim für beide Jahre zusammen um 4000 vermehrt, nämlich von 7600 auf 11300. 3. Belgien: Hier betrug der Zuwachs nur 1400 Schekalim,. ein Zuwachs, der jedoch im Verhältnis zur Gesamtziffer sehr beträchtlich ist. Es muß auch darauf hingewiesen werden, daß die unermüdlichen Bemühungen der belgischen Zionisten den Erfolg gehabt haben, daß sie in diesem Jahre zum ersten Male das Recht haben, zwei Delegierte zu wählen. 4. Bessarabien: Beim Vergleich der Ergebnisse in diesem Lande während der laufenden Kongreßperiode mit denjenigen der XVI. Kongreßperiode ergibt sich, daß, während die bessarabischen Zionisten zum damaligen Kongreß noch nicht das Recht zur Wahl auch 28

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