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Das jüdische Echo · 1929-06-21 · 25 (21.6.1929) · p. Seite 393

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
16 (1929)
Issue
25 (21.6.1929)
Date
1929-06-21
Page
Seite 393 (sequence 18)
Language
German
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Nr. 25 393 Das Jüdische Echo der Arbeiterschaft für das Siedlungswerk sollen die Bestrebungen der Arbeiterschaft, zufriedenstellende Arbeitsbedingungen für den jüdischen Arbeiter zu schäften, mit allen Kräften unterstützt werden. Wahlvorschlag Nr. 3 Allgemeine Zionisten (angeschlossen der Weltwahlliste der Gemeinschaft der allgemeinen Zionisten) Wahlkreis II: Kurt Blumenfeld, Berlin. R.-A. Dr. Max Kollenscher, Berlin. Salman Schocken, Zwickau. R.-A. Max Jacobsohn, Breslau. Dr. Siegfried Kanowitz, Berlin. Dr. Siegfried Moses, Zwickau. Isaac Feuerring. Berlin. Louis Tumpowsky, Leipzig. Dr. Erich Buchholz, Hamburg. Frau Dr. Marie Mayer, Berlin. Dr. Meinhold Nußbaum, Nürnberg. Salomon Stiebei, Frankfurt a. M. Reichswahlliste : Kurt Blumenfeld, Berlin. R.-A. Dr. Max Kollenscher, Berlin. Salman Schocken, Zwickau. R.-A. Max Jacobsohn, Breslau. Dr. Siegfried Kanowitz, Berlin. Dr. Siegfried Moses, Zwickau. Isaac Feuerring, Berlin. Louis Tumpowsky, Leipzig. Dr. Erich Buchholz, Hamburg. Dr. Marie Mayer, Berlin. Dr. .1. Emrich, München. Dr. Meinhold Nußbaum, Nürnberg. R.-A. Dr. Georg Weißmann, Beuthen. Salomon Stiebei, Frankfurt a. M. Dr. Martin Ascher, Berlin. Hans Kaufmann, Berlin. Dr. John Levy, Dresden. Dipl.-Ing. Nathan Grünstein, Frankfurt a. M. Leo Goldhaber, Leipzig. Dr. Sigmar Ginsburg, Königsberg. Dr. Alfred Landsberg, Wiesbaden. Dr. Moritz Bileski, Berlin. Das Programm der Radikalen I. Das Endziel des Zionismus ist die nationale Wiederaufrichtung und Befreiung des jüdischen Volkes, welche ihren Ausdruck in der Umgestaltung des jüdischen Lebens auf nationaler Grundlage finden in dem Kampfe um die nationalen Rechte in der Diaspora und ihre Vollendung in der Errichtung des Judenstaates in Palästina. Die Mittel zur Erreichung dieses Zieles sind: II. Der Aufbau des jüdischen Palästina durch Schaffung einer jüdischen Majorität auf der Basis folgender Grundsätze: Nationale Kolonisation, möglichst auf nationalem Boden (Nationalfondsboden). Jüdische Seihstarbeit, Freiheit der Siedler in der Wahl der Siedlungsform, hei voller Gleichberechtigung aller Klassen und Gruppen. Förderung gesunder privater Initiative, Erneuerung der jüdischen Kultur auf der Basis der hebräischen Sprache. III. Anerkennung der nationalen, kulturellen und ökonomischen Gegenwartsarbeit im Galuth als integralem Bestandteil der zionistischen Arbeit; Wiedereinbeziehung dieser Tätigkeitsgebiete in die konkrete Arbeit der Organisation und Schaffung entsprechender zionistischer Ressorts innerhalb der Zionistischen Exekutive. Fortführung des innerjüdischen Kampfes um die Nationalisierung des jüdischen Volkes und Demokratisierung aller Gebiete des jüdischen Lebens. Notwendigkeit einer zielbewußten Erziehungsarbeit innerhalb der jüdischen Jugend, die sie zum Träger der jüdischnationalen und zionistischen Arbeit im Galuth heranbilden soll, unter Voranstellung des chaluzischen Gedankens und der Vorbereitung für Palästina. IV. Durchsetzung einer Politik der aktiven Förderung des jüdischen Aufbauwerkes durch die Mandatarmacht und den Völkerbund. V. Wiederaufbau der Zionistischen Organisation, der allein legitimen Trägerin des nationalen Freiheitskampfes. * Politische Resolution: „Die Konferenz stellt fest, daß die palästinensische Administration die im Mandate gewährleisteten Rechte des jüdischen Volkes auch weiterhin mißachtet. Die Politik der palästinensischen Verwaltung, wie sie in der Klagemaueraffäre, in der schikanösen Behinderung der Einwanderung, in der Nichtbeschäftigung jüdischer Arbeiter hei öffentlichen Arbeiten und auf vielen anderen Gebieten der administrativen Praxis zum Ausdruck kommt, bedeutet eine fortgesetzte Erschwerung des Aufbaues der nationalen Heimstätte, statt der aktiven Förderung des Aufbauwerkes, zu welcher die Mandatsregierung auf Grund des Mandates verpflichtet ist. Die Konferenz stellt fest, daß diese von der gesamten palästinensischen Judenheit als ungerecht und drückend empfundenen Zustände zum großen Teil auf den Mangel einer systematischen, zähen und aktiven politischen Tätigkeit seitens der Zionistischen Exekutive zurückzuführen sind.“ Wahlvorschlag Nr. 4 Vereinigung Radikaler Zionisten (angeschlossen der Weltwahlliste der „Vereinigung Radikaler Zionisten“) Wahlkreis II.: Dr. Nachum Goldmann. Berlin. Dr. Max Soloweitschik, Berlin. Jakob Dränger, Frankfurt a. M. Chiel Schwarzbart, Beuthen. Benzion Fett, Berlin. S. Haarpuder, Berlin. Georg Lewin, Berlin. Jakob Wodowski, Frankfurt a. M. M. Ziegler, Düsseldorf. R'eichswahl liste : Dr. Nachum Goldmann, Berlin. Dr. Max Soloweitschik, Berlin. Benzion Fett. Berlin. Jakob Dränger, Frankfurt a. M. Chiel Schwarzbart Beuthen. S. Haarpuder, Berlin. Georg Lewin, Berlin. Jakob Wodowski, Frankfurt a. M. M. Ziegler, Düsseldorf. Hapo31-HazaYr Das Programm des Hapoel-Hazair entspricht in allen wesentlichen Punkten dem der Poale Zion, wie ja auch in Palästina beide Parteien sich geeinigt und auch nur eine Liste zum Kongreß aufgestellt haben. Daß in Deutschland noch zwei Listen aufgestellt werden, beruht mehr auf historisch begründeten Hemmungen als auf programmatischen Verschiedenheiten. Wahlvorschlag Nr. 5 Hapoel-Hazair (Hitachduth) (angeschlossen der Weltwahlliste der Hitachduth) Wahlkreis II: Georg Landauer. Berlin. Chajim Arlosoroff, Tel-Awiw. Rudolf Samuel, Breslau. Bruno Nathan, Köln. Kurt Löwenstein, Berlin. Walter Deutschmann Oppeln. Reichswahlliste : Georg Landauer, Berlin. Chajim Arlosoroff, Tel-Awiw. Fritz Noack, Gotha. Rudolf Samuel, Breslau. Frau Nadja Stein, Berlin. Kurt Löwenstein, Berlin. Das Programm der Revisionisten Die Grundsätze des revisionistischen Kongreßprogramms sind folgende: A. Zionistische Organisation und Jewish Agency. Die endgültige Entscheidung in der Agencyfrage wird auf dem bevorstehenden Kongreß fallen. Die Spannkraft und Schaffensfreude durch Adelholzener Primnsqnelle Bekömmlichstes Tafelwasser der stärksten Rubidiumquelle Europas. Erfrischend und wohlschmeckend. Alle Drogerien u. Apotheken führen es, nur wo nicht erhältl. direkte Anfrage an Otto Pachmayr Cr. in. b. 11., München. Telefon Ä74yin.274y3 Älteste Hauptniederlage. Alleinvertretung für München und Umgebung

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