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Das jüdische Echo · 1929-05-17 · 20 (17.5.1929) · p. Seite 312

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
16 (1929)
Issue
20 (17.5.1929)
Date
1929-05-17
Page
Seite 312 (sequence 8)
Language
German
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312 Das Jüdische Echo Nr. 20 und weiter nach Persien gefragt. Das muß eine Frage der Zukunft bleiben. Jetzt bauen wir schon den Haifa-Hafen. Wenn für die Eisenbahn die Finanzierung gefunden sein wird, wird sic gebaut werden, und Haifa wird ihr Mündungshafen sein. Ich bin, schloß Ormsby-Gore, mit der Schilderung die hier von der Palästina-Administration gegeben wurde, nicht einverstanden. Bezüglich der Bodenfrage bestehen die Schwierigkeiten darin, daß viel von dem Boden Palästinas syrischen Effendis gehört, die eine türkische Konzession gerade für dieses Gebiet haben. Bevor diese Schwierigkeit nicht aus dem Wege geräumt ist, kann das, was Wedgwood verlangt, nicht erfüllt werden. Die Verwaltung steht mehreren einander widerstreitenden Interessen von höchst chaotischer Natur gegenüber. Es scheint aber als sicher festzustehen, daß sich in diesem Jahre eine Gelegenheit ergeben wird, das jüdische Siedlungsland zu vergrößern. Es bleibt bei aller Erwägung, Gesetz und Ordnung bestehen zu lassen und Unruhen zwischen den verschiedenen Elementen hintanzuhalten, unsere Pflicht und unser Wunsch, die Verwirklichung der höchsten zionistischen Ideale und die jüdische Siedlung in Palästina zu fördern. Die mit der Verwaltung betrauten Personen haben sich mit schwierigsten Problemen zu befassen, aber ich bestreite durchaus, daß ihre Gesinnung der Politik der Regierung oder des Mandats irgendwie feindlich ist. Diese Menschen sind vollkommen loyal und gerade der Typ, den man dort nötig hat. Jewfsh flgency Im August 1929 konstituierende Versammlung in Zürich Jerusalem, 5. Mai. (JTA.) Wie der JTA. aus zuständiger Quelle mitgeteilt wird, wird die konstituierende Versammlung der Jewish Agency wahrscheinlich schon am 15. August in Zürich stattfinden, und zwar unmittelbar nach dem 16. Zionistenkongreß, der von Ende Juli bis etwa Mitte August, ebenfalls in Zürich, tagen wird. Um die Zionistische Exekutive in die Lage zu versetzen, die notwendigen Schritte für die Einberufung der Agency ergreifen zu können, wird das Aktions-Comitee der Zionistischen Organisation noch im Monat Mai d. J., wie schon mitgeteilt, in London oder in Berlin zusammentreten. Diese Aktions-Comitee-Tagung wird in erster Reihe das Abkommen zwischen der Zionistischen Exekutive und den Nichtzionisten bezüglich der Jewish Agency zu ratifizieren haben. Würde die Ratifizierung erst dem Kongreß überlassen bleiben, so könnte die Agency nicht vor Mitte September zusammentreten; dies wäre aber ein sehr ungünstiger Zeitpunkt, da viele Amerikaner zu dieser Zeit nicht mehr in Europa weilen werden, während für eine Tagung am 15. August eine sehr große Beteiligung erwartet werden könne. Eine Herbsttagung der Jewish Agency würde auch eine Verzögerung der Kampagne zugunsten der zionistischen Fonds in Amerika mit sich bringen. In zweiter Reihe wird sich das Aktions-Comitee bei einer Maitagung mit der Einwanderungsfrage zu befassen haben. Die Zionistische Exekutive hat bei der Palästinaregierung um die Gewährung von 2800 Einwandererzertifikaten angesucht. Die wirtschaftliche Lage in Palästina hat sich nun in einem solchen Maße gehoben, daß die Zionistische Exekutive die Zeit für gekommen erachtet, die Einwanderung im großen Stile wieder aufzunehmen. Da aber der Exekutive die für eine vergrößerte Einwanderung und für eine Obsorge zugunsten der Einwanderer notwendigen Summen fehlen, wird das Aktionskomitee über die Schritte zur Aufbringung der notwendigen Fonds zu beraten und zu beschließen haben. Runiänisches Judentum und Jewish Agency Bukarest, 6. Mai. (JTA.) Die rumänische Jewish-Agency-Kommission übergab den jüdischen Gemeinden ein Memorandum, in welchem auf die Bedeutung der Erweiterung der Jewish Agency hingewiesen wird. Altrumänien erhält zwei, Bessarabien, die Bukowina und Transsylvanien erhalten je einen Vertreter im Agencyrat. Die Gemeinden werden aufgefordert, die Initiative zur Einberufung eines Kongresses der rumänischen Juden unter Beteiligung der Keren-Hajessod-Komitees zwecks Wahl der rumänischen Agency-Vertreter zu ergreifen. Das Memorandum ist unterschrieben von Direktor Adolf Bernard, Prof. Julian Silberbusch, Ilia Mendelsohn aus Altrumänien, S. Berliand, Abg. Dr. N. Landau aus Bessarabien, Senator Dr. Mayer Ebner aus der Bukowina, Abg. Dr. Joseph Fischer aus Transsylvanien, ferner von Vertretern der zionistischen Fraktionen. TEINACHER HIRSCHQUELLE rein natDrliches Mineralwasser von Weltruf, ärztl. sehr empfohlen bei BLASEN-, NIEREN- und (HALSLEIDEN Generaldepot: edua;rd kuhles / München SPRASTRASSE 6 TELEPHON 92200 Der neue AUSTRO-DAIMLER 6Cylinder,12/70PS Eine umwälzende Neukonstruktion Hirschbold K o m m. - G e 8. Fernruf 5I355 M Lj N O H El N Sonnenstr. 19

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