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Das jüdische Echo · 1928-12-21 · 51 (21.12.1928) · p. Seite 817

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
15 (1928)
Issue
51 (21.12.1928)
Date
1928-12-21
Page
Seite 817 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 51 Das Jüdische Echo 817 Schändung und Plünderung des alten jüdischen Friedhofs von Preßburg B, r a t i s ,1 a v; a; (Preßburg)\ 12. Dez. (JTA.) Im alten jüdischen Friedhof in der Nähe des Schlosses Biebersburg erschienen vor kurzem einige Wiener, um die Gräber von Angehörigen aufzusuchen. Sie fanden den Friedhof vollkommen ausgeplündert vor und mehr als zwanzig kulturhistorisch wertvolle Grabsteine fehlten. Die sofort eingeleitete Untersuchung ergab, daß die alten Grabsteine von zwei Kleinhäuslern gestohlen und beim Bau ihrer Häuser verwendet worden waren. Es ist wahrscheinlich, daß die Demolierung der fertig gebauten Häuser verfügt werden wird, um die wertvollen Steine zu retten. Das Budget der Palestine Ecconomic Corporation: 1 Million und 10 000 Dollar N e u y o r k , 12. Dezember. (JTA.) Herr Bernhard Flexner, der Präsident der Palestine Economic Corporation, teilt mit, daß die Korporation ein Budget in Höhe von einer Million und 10 000 Dollar für ihre Arbeit in Palästina angenommen hat. Die Korporation wird den jüdischen Landerwerb unterstützen und Kredite zur Förderung der Landwirtschaft, der Industrie, der Orangenzucht und des Wohnungsbaues bewilligen. Der 72jährige Louis Marshall Neuyork, 14. Dezember. (JTA.) Herr Louis Marshall, der Führer des amerikanischen Judentums und Präsident des American Jewish Committee, begeht heute, den 14. Dezember, seinen 72. Geburtstag. Aus allen Teilen der Welt sind telegraphisch und brieflich zahlreiche Gratulationskundgebungen führender jüdischer Organisationen und Persönlichkeiten eingelaufen. Das zehnjährige Jubiläum der „Habimah“ Großer Erfolg ides Repertoirstückes „Haozar“ Jerusalem, 7. Dezember. (JTA.) Der Jubiläumsausschuß für die Feier des zehnjährigen Bestehens der „Habimah“, die zu Chanukkah in Tel- Awiw abgehalten werden soll, hat mehr als 2000 Einladungen an nationale, kulturelle und künstlerische Institutionen, sowie an Schriftsteller und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Rußland, Deutschland, Österreich, Jugoslawien, Frankreich, Polen, Italien, Lettland, England, Amerika und Holland ergehen lassen, sich an der Jubiläumsfeier zu beteiligen. In Tel-Awiw fand inzwischen die Erstaufführung des Schauspiels „Haozar“ von Scholem Aleichem statt. Das Schauspiel, das in der Bearbeitung von I. D. Berkowitz vollständig neu einstudiert wurde, wurde vom Publikum, das den Saal der Ausstellungshalle in Tel-Awiw vollständig füllte, begeistert aufgenommen. Es ist das erste Stück, das seit einer Reihe von Jahren neu in das Repertoir der „Habimah“ aufgenommen wurde. 80 000 Mitglieder der Knesseth Israel registriert Jerusalem, 10. Dezember. (JTA.) In der Sitzung des Waad Leumi am 20. November wurden folgende Ziffern über den Stand der Eintragungen für die Knesseth Israel mitgeteilt: In den Städten: Jerusalem 17 900, Tel-Awiw MAX NEUMAYER Kraftfahrzeuge, Kaulbachstraße 82 86 (Nähe Siegestor) Telephon 33 8 23 24 OPEL / STUDEBAKER Vertretung — Spezial«Reparaturwerkstätte Günstige Ratenzahlungen 28 500, Haifa 7 500, Tiberias 2 400, in den Siedlungen: Judäa (42) 11 645, Schomren (19) 2 655, Emek Jesreel (23) 3 548, Untergaliläa (16) 1163, Obergaliläa (9) 671. Von einer kleinen Anzahl v.on Siedlungen steht die Zahl der Eintragungen noch aus. Tausend Bürgerschaftszertifikate im November Jerusalem, 11. Dezember. (JTA.) Im Monat November wurden an tausend Personen in Palästina Bürgerschaftszertifikate verliehen. Die Gesuche um Zuerkennung der Bürgerschaft haben sich so angehäuft, daß acht neue Beamte zu deren Durcharbeitung eingestellt werden mußten. Eine neue Erwerbung des Keren Kajemeth Jerusalem, 13. Dezember. (JTA.) Der jüdische Nationalfonds erwarb das aus der Bibel bekannte Dorf Shunam in der Nähe von Merchawja, im Ausmaße von 7500 Dunam, sowie 1650 Dunam in Meidel zur Erweiterung der Siedlungstätigkeit des Hapoel Hamisrachi. Zionisten im rumänischen Parlament Kein Antisemit Bukarest, 13. Dezember. (JTA.) Das endgültige Ergebnis der am 12. Dezember in ganz Rumänien stattgefundenen Parlamentswahlen wird erst zu Wochenende vorliegen. Aber schon heute steht es fest, daß die Regierung Maniu, die zum erstenmal in Rumänien freie Wahlen einführte und sich jedes Terrors und jeder Beeinflussung der Wählerschaft konsequent enthielt, auf der ganzen Linie gesiegt hat. Die von Maniu geführten Nationalzaranisten dürften von 400 Kammermandaten 340 erobert haben. Von den mit ihnen verbundenen Minderheiten haben die Deutschen 10, die Zionisten 5 Mandate errungen. Die von Expremier Bratianu geführte liberale Partei hat kaum 12 Mandate errungen. Die mit ihr verbundene Union rumänischer Juden scheint leer ausgegangen zu sein. Die Antisemiten Cuzas, die auf mindestens 5 Sitze hofften, haben die vom Wahlgesetz vorgeschriebene Mindestquote von 2 Prozent lange nicht erreicht und gehen leer aus. Treibt Turnen und Sport im Bar-Kochba

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