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Das jüdische Echo · 1928-12-07 · 49 (7.12.1928) · p. Seite 777

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
15 (1928)
Issue
49 (7.12.1928)
Date
1928-12-07
Page
Seite 777 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 49 Das Jüdische Echo 777 Das schönste Chanukkahgeschenk ist der Jahrgang 1929 der Zeitschrift für die jüdische Jugend „DAS ZELr Einen schön ausgesfatteten Gutschein erhalten Sie mit dem November- und Dezemberheft zum Preise von nur RM. 4.80 in jeder jüdischen Buchhandlung oder gegen Voreinsendung vom Verlag B. Heller, München, Herzog*Max*Sfraf?e 4 für tncJuflm* Z>tv(*9 1929 hätte veröffentlicht werden sollen, sind Korrespondenten auswärtiger Blätter, unter ihnen der Vertreter des „Pester Lloyd“, in der Lage, schon heute den Text des Berichtes einer weiteren Öffentlichkeit zu übergeben. Der Bericht lautet: Völkerbund Vertraulich. G. P. M. 813 Genf, am 9. November 1928 Ständige Mandatskommission Eingabe der Zionistischen Organisation, datiert vom 12. Oktober 1928, betreffend die Vorfälle an der Klagemauer in Jerusalem am 24. September 1928. „Die Ständige Mandatskommission hat die vom 12. Oktober datierte Eingabe der Zionistischen Organisation, betreffend die am 24. September 1928 stattgefundenen Vorfälle an der Klagemauer in Jerusalem zur Kenntnis genommen, ebenso die Bemerkungen der königlich englischen Regierung zu einer vom 12. Oktober 1928 datierten Denkschrift der Zionistischen Organisation. Die Kommission hat die verschiedenen Rechts¬ und Tatsachenfragen, die in den oben angeführten Schriftstücken berührt werden, sorgfältig untersucht. Sie freut sich, festzustellen, daß zwischen der Darstellung der Klageführer einerseits und der verantwortlichen Verwaltungsbehörde anderseits kein wesentlicher Unterschied besteht. Obwohl diese Vorfälle in den Schriftstücken abweichend behandelt werden und der Nachdruck in beiden auf andere Punkte gelegt wird, ... sind beide Darstellungen so klar und vollständig, daß für den gewissenhaften Leser kein Zweifel darüber bestehen bleibt, was sich tatsächlich ereignet hat. Auch darüber scheint zwischen den Klageführern und den Behörden vollständige Übereinstimmung zu herrschen, auf welche Art es allein möglich wäre, den jetzigen Übelständen abzuhelfen, die ebenso schmerzlich sind für die, die sich in ihren heiligsten religiösen Gefühlen tödlich verletzt fühlen, wie sie für die Behörden peinlich und unhaltbar sind, die für die Aufrechterhaltung der Ordnung und die Beobachtung einer strengen und unparteiischen Gerechtigkeit inmitten der widersprechenden Ansprüche der rivalisierenden Religions- und Rassengruppen in Palästina die Verantwortung tragen. Die Abhilfe kann — wie es die Zionistische Organisation in einer ähnlichen, wenn auch nicht so kritischen Lage im Jahre 1926 bereits anerkannt hat und im Schlußsatz der vorliegenden Eingabe wieder feststellt, wie es ferner der Vertreter der Mandatarmacht wiederholt ,betont hat — nur durch eine Einigung zwischen der jüdischen und der moslemitischen Gemeinde erzielt werden. Die Mandatskommission wird alles warm begrüßen, was geeignet ist, eine solche Einigung herbeizuführen, wie sie anderseits alles, wodurch die Einigung verhindert oder aufgeschoben würde, einhellig verurteilt. Während also die Kommission diese bedauerlichen Vorkommnisse ebenso, wie die vergangenen und gegenwärtigen Ursachen, die zu ihnen geführt, und den ungünstigen Widerhall, den sie hervorgerufen haben, aufs lebhafteste bedauert, unterläßt sie es, einen Tadel betreffend die Personen auszusprechen, deren Handlungen oder Unterlassungen diese Vorfälle hervorgerufen oder verschärft haben. Solche Zwischenfälle müssen jedoch den Frieden und die Wohlfahrt Palästinas gefährden und alle diejenigen in der Welt betrüben, für die Palästina teuer und heilig ist. Die Mandatskommission hegt also den zuversichtlichen Glauben, daß keine Anstrengung gescheut werden wird, um einen gerechten und freundlichen Ausgleich herbeizuführen, der allein die Wiederholung ähnlicher Vorfälle verhindern kann. Zu diesem Zweck genügt es nicht, daß die Regierung von Palästina es bekanntgibt, daß sie bereit ist, zu vermitteln, wenn sie von irgendeiner der Parteien angerufen wird, wie sie es bei einer früheren Gelegenheit getan hat. Es scheint nicht nur zweckmäßig, sondern geradezu unumgänglich notwendig zu sein, daß sie aktive Schritte unternimmt, um die beiden streitenden Uhren, Gold- und 5ilberwaren Grosse Auswahl in allen Preislagen JBTridrich^XH gegenüber der Hackenstrasse

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