Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 15 (1928)
- Issue
- 45 (9.11.1928)
- Date
- 1928-11-09
- Page
- Seite 716 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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716 Das Jüdische Echo Nr. 45 PACKARD 6 und 8 Zylinder in Linie wesentlich niedrigere Preise bei gleicher Qualitäts-Berühmtheit Generalvertreter; GEBR. BEISSBARTH / KOHLSTR. 2 beim Deutschen^Museum Weizmann führte in seiner Rede aus, Schuld an diesen unerträglichen Verhältnissen tragen die antizionistischen arabischen Agitatoren. Ruhe in Ungarn? Budapest, 4. November. (JTA.) In die ungarischen Universitäten und Hochschulen ist die Ruhe wieder eingekehrt. Darüber wird halbamtlich berichtet: Der Hauptausschuß der Studentenschaft hat in Anwesenheit der Delegierten sämtlicher Organisationen der ungarischen Hochschuljugend folgenden Beschluß gefaßt: Der Hauptausschuß nimmt die Absicht der Hochschuljugend, ihren Standpunkt in einer Denkschrift niederzulegen und diese Denkschrift der Regierung zu unterbreiten, zur Kenntnis und fordert die Jugend nachdrücklich zur Vermeidung jeglicher Ordnungsstörung auf. Er fordert von allen Organisationen und deren Mitgliedern die Wahrung von Ordnung und Disziplin, sowie die Befolgung der Vorschriften und Regeln der Universitäten und Hochschulen. Allgemein wird diese Verlautbarung als ein offizielles Abwinken der Studentenkrawalle aufgefaßt. Die liberale Presse fragt, warum mit diesem Einlenken solange gezögert wurde, ohne daran zu zu denken, daß die Kunde von der Ungarn feindlichen Propaganda im Auslande zum Schaden der Nation ausgenützt werden wird. Die Angriffe auf den Tel-Awiwer Poale-Zion- Klub vor Gericht Jerusalem, 4. November. (JTA.) Das Gericht in Tel-Awiw hat soeben das Urteil gegen jene jungen Leute gesprochen, die am Abend des Simchath Thora einen Angriff auf eine Versammlung des Klubs Poale Zion, wo gerade das Jubiläum der Czernowitzer Jiddisch-Konferenz begangen wurde, ausgeführt haben. Vier der Angeklagten wurden freigesprochen, während 15 zu je 15 Tagen Gefängnis mit Aussetzung der Strafhaft für ein Jahr bei Leistung einer Bürgschaft von 10 Pfund verurteilt worden sind. Eine neue Sabbatverordnung des Stadtrats von Tel-Awiw Jerusalem, 4. November. (JTA.) Der Stadtrat von Tel-Awiw hat eine Verordnung angenommen, wonach die Beobachtung des Sabbats und der jüdischen Feiertage für die Juden verpflichtend sei, den nichtjüdischen Einwohnern aber freibleibt. Die orthodoxen Stadtratsmitglieder waren für eine rigorosere Verordnung, drangen aber gegen die Majorität der Linksparteien nicht durch. Anspruch der Palästina-Regierung auf archäologische Funde Jerusalem, 4. November. (JTA.) Einer Verordnung der Regierung gemäß, werden in Zukunft Erlaubnisse für archäologische Grabungen nur unter der Bedingung erteilt werden, daß sämtliche bei den Grabungen gemachten Funde zwischen der Regierung und dem Veranstalter der Grabungen geteilt werden. Vornehm« Zuglampen Tisch- und Ständerlampen Alabasterschalen J.WINHART&Co. Marsstrasse 7 (am Hauptb.)