Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 15 (1928)
- Issue
- 45 (9.11.1928)
- Date
- 1928-11-09
- Page
- Seite 715 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 45 Das Jüdische Echo 715 '-‘.te»« SS .n_ diniert. Im Jll uhrf Arbeie? »eit?r Uassi- 'ht ih neten »;M ubergeben wor- £lchte •uSind nocl> ^rV"s 'hr«i Wok. sm<1 an den Bettel. i Welt des Preußischen les ’A.) (Amtlich.) Am | |ße Rat des PreuBi. “er Gemeinden un- Renten, Kammerge-1 ung zusammen. E> den Verbandseinzuberufen, den von den Vcr-1 ^nd des Deutschj 5 am 3. Juni d. I wurf der Verides der deutsch :he wurde der Ye*. 6 Stimmen mwj jsordnung erörtere el-Anleihe. Ge-1 :end benötigen, ns; j igt erscheinen bi: ir Zinsendienst e?> I Beratungen na’:: j rerbildung e: nochmaligen Pri* te beauftragt. Df bereits am 5. N te der Rat die R-- sausschuß in sein.: hatte. 5 Berliner Syuagoge L) In Anwesende: iiner Gemeindevori Sonntag, ig für & e Mt | ir Georg I n für i: iisse der ntinirer ■ Kriegs* lützigefl P* ir. (JTAl^l je Eheanbahnung | stelle“, der die Errichtung und Unterhaltung einer gemeinnützigen Eheanbahnungsstelle, die Förderung der Eheschließung unter den Juden, zumal der Frühehe, und die Bekämpfung der Mischehen zur Aufgabe hat, hat sich am 28. Oktober in Frankfurt konstituiert. Der Verein betreibt nur gemeinnützige und fürsorgliche Arbeit, letztere auch in der Richtung, etwa erzielte Überschüsse, insbesondere aus Schenkungen und Stiftungen, zur Ausstattung von armen Bräuten zu verwenden. Die Geschäftsstelle des Vereins hat ihren Sitz in Frankfurt a. M. In größeren Städten und Bezirken des Deutschen Reiches werden ehrenamtlich tätige Vertrauenspersonen, sowie erforderlichenfalls lokale Bezirksstellen zur Unterstützung von armen Bräuten bestellt. Einzelpersonen wie Körperschaften können Mitglieder werden.. Zu dem Zustandekommen des Vereins haben die Großlogen des UOBB. und die jüdischen Gemeinden durch Zuwendungen beigetragen. Schändung der Synagoge in Hof i. B. Berlin, 1. November. (JTA.) In der Nacht Nacht von Samstag auf den Sonntag wurden — wie dem Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens mitgeteilt wird — in Hof in Bayern im Gotteshause der Israelitischen Kultusgemeinde vier Fensterscheiben eingeworfen. Der diensttuende Beamte der Wach- und Schließgesellschaft überraschte die vier Übeltäter bei ihrer Zerstörungsarbeit. Sie entzogen sich jedoch durch eilige Flucht der Festnahme. Über die zur Ergreifung der Täter getroffenen Maßnahmen kann aus naheliegenden Gründen noch nichts mitgeteilt werden. Die Klagemauer-Petition der Zionistischen Exekutive wird in einigen Tagen in Behandlung gezogen Genf, 2. November. (JTA.) Die Petition der Zionistischen Exekutive an den Völkerbund in der Angelegenheit der Klagemauer, die die Exekutive in Jerusalem am 12. Oktober d. J. der Administration der Mandatarmacht übergeben hat, ist von der britischen Regierung am 31. Oktober, unter Hinzufügung ihrer Bemerkungen zu der Petition, der Mandatskommission des Völkerbundes unterbreitet worden. Man rechnet damit, daß die Petition in der Mitte der kommenden Woche von der Mandatskommission in Behandlung gezogen werden wird. Der Genfer Berichterstatter der „Vossischen Zeitung“ glaubt, daß die Petition der Zionistischen Organisation, die eine sehr entschiedene Sprache führt, noch in dieser Tagung der Mandatskommission, die bis zum 10. November dauern dürfte, behandelt werden wird. Es ist kaum zweifelhaft, erfährt der Korrespondent, daß die Mandatskommission die Jerusalemer Vorfälle nicht billigen und in diplomatischer Form der englischen Regierung zu verstehen geben wird, daß der Distriktskommissar in Jerusalem vielleicht doch nicht der rechte Mann am rechten Platze ist, worauf man in England doch wohl sonst großen Wert legt. Agudah und Jewish Agency Warschau, 1. November. (JTA.) In der Konferenz der polnischen Agudas Jisroel erklärte Herr Jakob Rosenheim (Frankfurt a. M.), daß die Entscheidung über den Eintritt von Vertretern der Agudah in die Jewish Agency im Monat Elul des laufenden jüdischen Jahres, in welchem die Kenessia Gedaulo (Weltkonferenz der Agudas Jisroel) Zusammentritt, fallen wird. Ausschlaggebend werden die Direktiven der Moazoth Gedaulo Hathora sein. Jüdische Kaufläden in Lemberg zerstört Lemberg, 4. November. (JTA.) Bei den Zusammenstößen zwischen ukrainischen und polnischen Studenten aus Anlaß der Zehnjahrfeier der Befreiung Polens, vollführte die polnische Menge auch einen Angriff auf das Haus der ukrainischen Tageszeitung „Dilo“. Die in der Nachbarschaft befindlichen jüdischen Geschäftsläden wurden teils zerstört, teils geplündert. Die Lemberger Universität fordert zwölf Judenleichen Lemberg, 31. Oktober. (JTA.) Der Rektor der Lemberger Universität erklärte, daß die jüdischen Medizin-Studenten in diesem Jahre von den anatomischen Übungen ausgeschlossen werden würden, wenn nicht die jüdischen Institutionen, gemäß dem Abkommen vom vorigen Jahre, mindestens zwölf Leichen von Juden zu Sektionszwecken beistellen. Das jüdische Hospital und der Totenbestattungsverein erklärten den sich an sie wendenden verzweifelten jüdischen Studenten, daß es . in keinem Falle möglich sein wird, ihnen bis Ende des Jahres mehr als eine Leiche zur Verfügung zu stellen. Balfourtag in Neuyork — Protest wegen der Klagemauervorfälle Neuyork, 4. November. (JTA.) Aus Anlaß der elften Wiederkehr des Jahrestages der Verkündigung der Balfour-Deklaration fand in Neuyork eine massenhaft besuchte Versammlung statt, die auch eine Protestresolution wegen der Zwischenfälle an der Klagemauer in Jerusalem angenommen hat. Die Redner des Abends waren Dr. Weizmann, Louis Lipsky und Silver. Dr. Sinnvoll in der Konstruktion. — Werden in eigenen Fabriken hergestellt.— Sind formvollendet, dauerhaft und preiswert. — Wir treten für unsere Erzeugnisse ein. — Besichtigungu. Auskunft bereitwilligst. nur Theatinerstraße 10 Kataloge gratis! Telephon 93772.