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Das jüdische Echo · 1928-11-02 · 44 (2.11.1928) · p. Seite 697

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
15 (1928)
Issue
44 (2.11.1928)
Date
1928-11-02
Page
Seite 697 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 44 :-4 ’ezichtigt. e® a“ der Klagemaw | volk) 'Vied«ll:: ld^aber"*i „V6u hr morgem I ■ndachtigen vorft - » erscfe j :r^. Juden a„t befindliche Gege;. > sich Weigerfc - , Ahden die Arabs I''5 e' ™ Jude namer> 'ft* r mit einer fr. % jWer® Kopfwnmj; ftf “en Araber wun- 'ft )rt zu je 6 Mona;, v\ u gegen das Urv ' , Das Jüdische Echo 697 n Sb ]■.> agemauer? UTA.) Hier i ■bäude, welches en auf der KLisis für ein kltL liten beabsichtig irch ein Eisengh i Juden nur m t- Mauer zwecks i. iic Frage der ft sländereien | be Erwiderung älp ier letzten ft on des Völker : Memorandum üglich der PL ft s- und BrachläL- | mde jüdische 8; jfj; zu stellen, ist * ft t worden. j*; ng von Juden Jft | s Palästina-^, ft. If; gierung dahin, L er Pflicht, d:e ii: t, wohl bewu> morandum der ft: int, bestrebt L: öden zu eine®ui* General Motors Automobile LORIN/ER & CO Nymphenburger Straße128 / Telephon 61836 Chevrolet Oakland La Salle i 8. friedigenden Arrangement zu kommen. Aus der Petition der Araber von Cäsarea, die im vorigen Jahre überreicht worden war, kann die Mandatskommission ersehen, wie sehr die Vorkriegseinwohner jeden Akt der Palästina-Regierung, der sich auf die Position von Staatsböden bezieht, mißtrauisch beobachten. Pflicht der Regierung ist es deshalb, die Obliegenheiten, die ihr aus Artikel 6 des Mandates erwachsen, mit jener Vorsicht zu erfüllen, die wesentlich ist für die Erhaltung des Friedens und der Ordnung, ohne welche das jüdische Nationalheim nicht auf sicheren Fundamenten errichtet werden könne. Bezüglich der Beisan-Böden stellt die Regierung fest, daß eine Sonderkommission die Ansprüche, die sich auf diese Böden beziehen, prüft und hierin bereits beträchtliche Fortschritte erzielt hat. Es wird erwogen, Einzelpersonen und Körperschaften, die sich mit der Entwicklung der Landwirtschaft befassen, in die Lage zu versetzen, von denjenigen, die auf Grund des Beisan-Abkommens den Boden innehaben, diesen Boden zu erwerben, und zwar unter den gleichen Bedingungen, unter denen ihn jene an sich gebracht haben. Die Regierung hofft, daß ein befriedigendes Ergebnis erzielt werden wird, muß aber bemerken, daß Vorsicht geboten sei, und daß die bodenarmen Elemente unter den jetzigen Inhabern von Beisanböden nicht ganz ihres Bodens verlustig gehen sollen. Bezüglich Absatz 3 des' Memorandums der Zionistischen Organisation, in welchem betont wird, daß der Mangel an Kapital des Einwanderers für diesen kein Hindernis, ins Land zu kommen, sein, sondern daß die persönliche Befähigung des Siedlers den Ausschlag geben solle, erklärt die Regierung, daß der leitende Immigrationsbeamte nach Direktive', des Oberkommissars handelt und .keinerlei eigenherrliche Befugnisse betreffend Einwanderer mit eigenen Mitteln besitzt. Was Absatz 31 des Memorandums betrifft, wonach eine stärkere Beteiligung der Regierung an den Ausgaben für öffentliches Gesundheitswesen verlangt wird, so wird die Aufmerksamkeit auf die Tatsache gelenkt, daß im Regierungsbudget £ 3800 für die Vollendung des Tel-Awiwer Hospitals, £ 2000 für dessen innere Einrichtung vorgesehen sind, daß £ 3000 im Verlauf von drei Jahren vom Tel-Awiwer Stadtrat aus der ihm von der Regierung zur Verfügung gestellten Anleihe beizutragen sind. Erwogen wird ferner die Schaffung einer Unterbringungsgelegenheit für Geisteskranke. Der Zusammentritt der Mandatskommission Genf, 26. Oktober. (JTA.) Die ständige Mandatskommission des Völkerbundes trat heute in Genf zu ihrer 14. Tagung zusammen. Den Vorsitz führte Marquis Teodoli (Italien), der in seiner Ansprache darauf hinwies, daß die letzte Völkerbundsversammlung sich für die wirtschaftliche Gleichberechtigung in den Mandatsgebieten ausgesprochen hat. Die Mandatskommission wird sich auch diesmal mit mehreren von jüdischer und von arabischer Seite überreichten Petitionen betreffend Palästina zu befassen haben. Der Weltverband Agudas Jisroel hat telegraphisch die Mandatskommission ersucht, die Diskussion über sein Memorandum aufzuschieben. Die Marshall-Konferenz Ein amerikanisches Organisationskomitee für die Jewish Agency Neuyork, 25. Oktober. (JTA.) Die in Neuyork abgehaltene Konferenz der Nichtzionisten zur Erweiterung der Jewish Agency nahm einstimmig einen Beschluß an, laut dem Herr Louis Marshall beauftragt wird, ein siebengliedriges Organisationskomitee zu ernennen, welches die Aufgabe haben soll, die amerikanischen Persönlichkeiten für den nichtzionistischen Teil des Rates und der Exekutive der Jewish Agency auf Grund des Abkommens zwischen Dr. Weizmann und Louis Marshall namhaft zu machen. In der Resolution wird ferner bestimmt, daß das amerikanische Organisationskomitee auch hinsichtlich der nichtzionistischen Agency- Mitglieder aus den anderen Ländern befragt werden solle, in Übereinstimmung mit dem Grundsatz, daß die Hälfte aller Jewish-Agency-Mitglieder aus Nichtzionisten bestehen und daß 40 Prozent dieser Nichtzionisten von den Vereinigten Staaten gestellt werden sollen. Das Organisationskomitee hat ferner die Aufgabe, unverzüglich eine Organisation zur Durchführung der in der Hauptresolution skizzierten Ziele und zur Führung der Verhandlungen einerseits mit der Zionistischen Organisation, anderseits mit den verschiedenen nichtzionistischen Körperschaften ins Leben zu rufen. Das Organisationskomitee hat schließlich den Auftrag, mit autorisierten Vertretern der Zionistischen Weltorganisation zu verhandeln, um die hinsichtlich die Interpretation und Ausführung der Vorschläge und Empfehlungen der Joint Palestine Survey Commission bestehenden verschiedenen Auffassungen, und zwar solche, die sich bereits ergeben haben oder solche, die sich noch ergeben könnten, zum Ausgleich zu bringen. Ebenso ist das Organisationskomitee ermächtigt, einen Ausgleich dqr Differenzen zwischen dem Bericht der Joint Palestine Survey Commission und den Vorbehalten des Aktions-Comitees der Zionistischen Organisation herbeizuführen. Wedgwood-Tage in Nürnberg Die von dem aus Zionisten und Nichtzionisten bestehenden Keren-Hajessod-Komitee in Nürnberg anläßlich der Anwesenheit der Herren Colonel Wedgwood, Kurt Blumenfeld und Dr. Martin Rosenblüth durchgeführten Veranstaltungen haben, das sei in diesem Berichte gleich vorweggenommen, einen in jeder Beziehung ausgezeichneten Verlauf genommen. Wenn wir auch seit langem gewohnt sind, den sogenannten „moralischen“ Erfolg nur mit — an sich auch durchaus angebrachter Skepsis zu betrachten, so muß doch anderseits festgestellt werden, daß derartige Veranstaltungen in erster Linie dazu beitragen, daß das Palästinawerk heute von der überwältigenden Mehrheit derer, die überhaupt jüdisch interessierbar sind, als d i e große jüdische Gesamtaufgabe erkannt wird. Schon jetzt kann gesagt werden, daß es — bei uns wenigstens — gelungen ist, das Bewußtsein, daß die Leistung für den Keren Hajessod in das Jahresbudget des verantwortungsbewußten Juden als eine regelmäßig wiederkehrende eingesetzt werden muß. in einer f I U r ' «••••?,; .-V

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