Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 15 (1928)
- Issue
- 42 (19.10.1928)
- Date
- 1928-10-19
- Page
- Seite 673 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 42 Das Jüdische Echo 673 och in sein | .1 >echs Tage A siebte Tag ihe für den — sterbe. ier da stand ein Mensch, sem Augenwenig. Sein ^fallen, die erkannte» Sohn Beiten Augen- Kopf und . Da sahen und nahas man mit >pf, sondern mich, Briteine Zeit. Id stotternd unc Herzen der amen, fen sie. nicht. Dies )chen etliche er vergessen er seine nie- Veile da m Vorhalle, L irte er immer hrte man ihr r doch nach seinen Kit- Ecke des k- Ecken des A> den Priester pfern und thr ipritzen soilfc- Strahlen de: iern und öbc> Kühe hrf Strahl de und spu-’kt der St»- lgang der I ■/ Schreiber, & Wie heißt w beschäftigt » -t ,.Aus ^!‘ iern Stamme nblick: d* antworte ne Sebuiom' man dies hsten blick fragte man ihn: „Aus welchem Grunde führt man dich her?“ Auf diese letzte Frage antwortete aber nicht der Gefangene, sondern die Leute, die ihn beim Holzsammeln aufgegriffen hatten. Die Beamten wunderten sich, als sie den Grund hörten, denn sie sahen kein Vergehen darin. Hatten sie es doch selbst wie auch ihre Väter vor Wochen oder Monaten noch getan, ohne daß man es für ein Verbrechen hielt. Da machten sie den Leuten Vorwürfe, daß sie die Beamten wegen einer derartigen Kleinigkeit belästigen und ließen den Mann nach Hause gehen. Gog ben Becher wandte sich also zum Gehen. Doch er hatte den Hof noch nicht verlassen, als die Leute ihm nacheilten und ihn zurückhielten. Die im Heiligtum befindlichen Beamten änderten plötzlich ihre Meinung. Einer der Beamten zuckte die Achseln, da ihm gewisse Zweifel kamen. Wer weiß? Vielleicht ist es doch unrichtig, den Gefangenen freizulassen? Es war vielleicht besser ihn in Gewahrsam zu behalten, bis der Hohepriester oder sein Stellvertreter kam und sagte, was mit ihm geschehen solle. Schließlich war noch nicht entschieden, wie mit Leuten verfahren werden sollte, die am Sabbat Holz sammelten. Gog wurde also ins Gefängnis gebracht; er war müde und abgehetzt, verstand nicht, worum es sich handelte; er setzte sich also hin, wartete und schlief dann ein. (Schluß folgt.) Habimah-Bankett Am 14. d. M. fand ein vom Berliner Komitee der „Habimah“ veranstaltetes Bankett anläßlich des zehnjährigen Jubiläums der „Habimah“ statt. Nach einer Eröffnung durch Generalkonsul Eugen Landau trug Iso G o 11 a n d , Mitglied der Staatsoper, mehrere hebräische Lieder vor. Arnold Zweig Kinder aller Familien vereinigt Euch in dem Wunsche an Eure Eltern, für Euch das „Zelt“ zu abonnieren. Es kostet nur RM. 1.20 im Vierteljahr und bringt viel Gutes und Interessantes. Jeder Briefträger, jede Postanstalt oder der Verlag nehmen Bestellungen an. schilderte in seiner Ansprache die Bedeutung der „Habimah“ für das westliche Theater. Bei aller künstlerischen Leistung könne jedoch ein Theater nicht nur im Umherziehen leben, sondern müsse in einer natürlichen Umgebung wurzeln. Diese Einsicht führte die „Habimah“ nach Palästina. Trotz der Kleinheit des Landes ist dort die Atmosphäre, aus der eine neue Produktivität der „Habimah“ wachsen kann. Die wirtschaftliche Fundierung des Theaters jedoch muß von Europa und Amerika aus erfolgen. Alfred Kerr las seine enthusiastische Kritik der „Habimah“ vor und setzte sich gleichfalls für die Förderung der Sache ein. Zum Schluß sprach Intendant J e ß n e r, der auf den Zusammenhang zwischen politischem Leben und Theater hinwies und der Hoffnung Ausdruck gab, daß* die „Habimah“, wenn sie aus Erez Jisroel zurückkehrt, etwas von dem starken, lebendigen, aggressiven Geist des palästinischen Judentums mitbringt, so daß sie nicht nur bodenständig ist im Sinne der alten „Chumoschim-Welt“, sondern auch aktuell. Das Publikum, in welchem man zahlreiche Vertreter der Literatur sah, folgte den Darbietungen mit starker innerer Anteilnahme, aus der zu erkennen war, wie aufrichtig die Sympathien sind, die die „Habimah“ sich in Berlin erworben hat. Gemeindenu. Vereins-Echo Hebräische Sprachkurse München: Das Wintersemester 1928/29 beginnt Donnerstag, den 1. November; sämtliche bisher bestehenden sechs Kurse sowie zwei Kinderkurse werden fortgestzt. Es wird besonders auf den 4. Kurs aufmerksam gemacht, in dem Bibel (Samuel I) gelesen wird. Bei genügender Teilnahme wird beabsichtigt, einen neuen Anfängerkurs einzurichten. Interessenten werden gebeten, sich möglichst bald im Unterrichtslokal, Herzog-Rudolf-Straße 1, zwischen 3 bis 6 Uhr (Telephon 297449) anzumelden. Teilnehmer, die Ermäßigungen wünschen, wollen ihr Gesuch bis spätestens 15. November an das Komitee der Hebräischen Sprachkurse, z. H. des Herrn Paul Grünbaum, Rothmundstraße 6, richten. Der Stundenplan ist folgender:! Mo i 7.15—8.4.5 Uhr abends Kurs VI 8.45-10.45 Uhr abends Kurs I - Di 5-6 Uhr nachmittags i Kinderkurs : n 6-7 Uhr abends Kinderkurs 7.30—8.45 abends Kurs III 8.45-9.45 abends Kurs IV Mi! 1 5-6 Uhr i nachmittags , Kinderkurs I , 7.15-8.15 Uhr abends Kurs VI 8.15—10.15 Uhr abends Kurs V Do i; 7.15—8 15 Uhr j abends Kurs III 8.15—9.15 Uhr abends Kurs IV - Bar-Kochba. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, daß am Mittwoch, dem 31. d. M„ abends 8 Uhr, die diesjährige ordentliche Generalversammlung stattfindet. Lokal wird noch bekanntgegeben. Sämtliche aktiven und passiven Mitglieder haben bestimmt zu erscheinen. Bar-Kochba, München. Seit vielen Jahren steht wieder eine unserer Mannschaften im Kampfe um einen Meistertitel. Diesmal ist es die Handballabteilung, deren 1. Mannschaft am kommenden Sonntag im Spiele gegen Postsportverein eine Vorentscheidung um die Meisterschaft der A-Klasse im Kreise Altbayern herbeiführen kann. In den .Verbandsspielen hat die erste Mannschaft bis jetzt ganz gut abgeschnitten. 2 Siegen und 1 Unentschieden steht eine Niederlage entgegen. Bei dem ersten Spiel gegen Post war Bar-Kochba gezwungen, mit nicht weniger als sechs Ersatzleuten anzutreten. Nach abwechslungsreichem Kampf verlor schließlich unsere Mannschaft 2:1. Dadurch ist Postsportverein in der angenehmen Lage, daß bei einem Unentschieden bereits ihm der Meistertitel nicht mehr streitig gemacht werden kann. Wollen wir hoffen, daß die elf Spieler sich ihrer Aufgabe bewußt sind. Alle daran interessierten jüdischen Sportsleute fordern wir auf, dem Wettspiel beizuwohnen, damit unsere Handballelf durch eigenes Publikum angespornt wird. Das Spiel wird am Sportplatz an der Arnulfstraße ausgetragen (Haltestelle 3, Donnersbergerstraße) und beginnt 10.15 Uhr.