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Das jüdische Echo · 1928-10-19 · 42 (19.10.1928) · p. Seite 667

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
15 (1928)
Issue
42 (19.10.1928)
Date
1928-10-19
Page
Seite 667 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 42 Das Jüdische Echo 667 aneii Dingen die St> Aktion! ticsprechunjren itZusti">5?h>e von wesen) ,entli‘l>t werden" seines gegenwärlmaan,tha»Ptätlon» des Haifaer f.^Kla£eS '"'sehe Hai.?denUt)Dr de® d Brodetsky iifp?euen Hi*‘ ” R»bert Chan. altes in Amerika der vom United ^nd 12. November en Palästinar (ebenso wie an :n. Nichtzionistem w>rb. Diese Kon- 1 lassen haben, $ on Mitteln für fo mischen Zionistr J November kehrt dich aus Amerika e Reise nach Bei- [en. Er beabsici’- tnde März einigt 2 Monate intensiv* len Arbeit;; end in Jerusaletr. dmen. it durch Eingabe ktionskomitee be* Fragen der Einung unterbreite: irdert, in Überein* des Aktionskoni- Wanderung?- 925 durch eir an, daß die Ext* setzreform unter* gegen die von k Setzung der Ka* t eigenen Mitte! itischen Konsulatau, Bukarest unJ 'isen an Einwar* imständliche Prralem zu erteilet ide Vorkehrung, ordert ferner Brhalb der Kargen, insbesondre Üe durch wieder* mterstützt wure, r das Gesuch r Iten für neue Ent* ferwaofl JO SS Wanderer ohne Mittel (Chaluzim) unterbreitet. Das Gesuch bezieht sich auf das erste Halbjahr 5689. Da außerdem bereits früher für politische Flüchtlinge aus Rußland 200 Zertifikate angefordert worden sind, so umfaßt die jetzt geplante Immigrationsaktion 1200 Personen. Bei dieser Anforderung von Zertifikaten werden nicht die Hafenarbeiteri in Haifa sowie andere Regierungsarbeiten in Betracht gezogen. Die Sicherung jüdischer Arbeit beim Hafenbau in Haifa ist heute ein wichtiges Problem, um so dringender, als die Palästinaregierung ihren ursprünglichen Plan, die Arbeiten in eigener Regie auszuführen, aufgegeben hat und die Arbeiten im Wege der Offertenkonkurrenz vergibt. Darüber hat die Exekutive ein Memorandum mit eingehenden Vorschlägen an die Regierung ausgearbeitet. Die nächsten zionistischen Tagungen Wie vom Organisationsdepartement der Zionistischen Exekutive in London mitgeteilt wird, werden in der nächsten Zeit die folgenden zionistischen Tagungen stattfinden: vom 21.—23. Oktober die Landeskonferenz der Zionistischen Organisation Italiens in Mailand und vom 31. Oktober bis 1. November die Landeskonferenz des Zionistischen Landesverbandes für Westgalizien in Krakau. Kampf für den schulfreien i Sabbat ‘ Urteil gegen den Leipziger Gemeinderabbiner I Dr. Felix Goldmann Leipzig, 10. Oktober. (JTA.) Noch in aller \ Erinnerung ist der vor etwa acht Jahren von dem damaligen sozialistischen Kultusminister Sachsens. Dr. Fleißner, herausgegebene Erlaß, wonach jüdi- » sehe Schulkinder nicht einmal an den höchsten i Feiertagen, Rosch-Haschonoh und Jom Kippur, l von der Schule fortbleiben dürfen und auch an! diesen Tagen vom Schreiben nicht zu dispensieren r sind. Die Reichsregierung war damals eingeschrit- \ ten und hatte die Aufhebung dieses Erlasses durch- : gesetzt. Es folgte die sächsische Ministerialverl Ordnung vom 9. März 1923, wonach die jüdischen! Kinder zwar am Rosch-Haschonoh und Jom Kip- \ pur vom Unterricht befreit, dagegen an den son- : stigen Feiertagen und an den Sabbat-Tagen ledigj lieh vom Schreiben, Zeichnen und von Hand- \ arbeiten zu dispensieren sind. Zu bemerken ist, v daß die „Adventisten“ (Angehörige einer christlichen Sekte, die den Sonnabend statt des Sonn-! tags feiern) im Freistaat Sachsen auf Grund* einer J; besonderen Ministerialverordnung ihre Kinder an den Sonnabenden nicht zur Schule zu schicken brauchen. Der Leipziger Gemeinderabbiner, Herr Dr. Felix Goldmann, der Vorkämpfer für das Recht auf den schulfreien Sabbat in Sachsen, ist nun zur Selbsthilfe geschritten und hat seinen Sohn vom Besuch der öffentlichen Grundschule an den Sabbat- Tagen ferngehalten. Er erhielt daraufhin ein Strafmandat des Leipziger Stadtrates auf Zahlung von 25 Mark wegen Übertretung des § 5 des sächsischen Schulgesetzes. Dr. Goldmann beantragte richterliche Entscheidung. Der Termin fand am 8. Oktober vor dem Leipziger Amtsgericht statt. Dr. Goldmann verteidigte das Recht der jüdischen Eltern, mit ihren Kindern gemeinsam den Sabbat zu begehen und dem Gottesdienst beizuwohnen. Er wies nach, daß das sächsische Ministerium ein Gutachten des Berliner Rabbiners Dr. Esra Munk vollkommen sinnwidrig ausgelegt hat. Sein Verteidiger, Dr. Joske, wies nach, daß der Standpunkt des sächsischen Unterrichtsministeriums gegen Artikel 135 der Reichsverfassung, der die freie Religionsübung garantiert, verstoße. In Preußen sei der schulfreie Sabbat der jüdischen Kinder schon seit 1859 eingeführt. Der Einzelrichter, Amtsgerichtsrat Weis, belegte Dr. Goldmann wegen Übertretung des Schulgesetzes mit 25 Mark Geldstrafe (im Nichteinbringungsfalle mit einem Tag Haft) und erklärte zur Begründung, daß durch Artikel 135 der Reichsverfassung die Pflicht des Schulbesuches auf Grund des sächsischen Staatsgesetzes nicht berührt werde. Dr. Goldmann ist entschlossen, gegen das Urteil Revision einzulegen und die Sache vor das Oberlandesgericht in Dresden zu bringen. Die Angelegenheit, die die jüdische Öffentlichkeit aufgerüttelt hat, wird auch vor den Landtag gebracht werden. Aus der jüdischen Welt Die Berliner jüdische Gemeinde errichtet eine neue Poliklinik im Stadtzentrum Berlin, 12. Oktober. (JTA.) Die Repräsentantenversammlung der Berliner jüdischen Gemeinde bewilligte in ihrer gestern abend abgehaltenen Sitzung auf Antrag der Fraktion der Jüdischen Volkspartei einen Beitrag von 3000 Mark für die Gesellschaft für Gesundheitsschutz der Juden „OSE“. Ferner gelangte ein Antrag der Volkspartei auf Errichtung einer Poliklinik in der inneren Stadt zur Annahme, die zunächst mit einer chirurgischen Station* und einer Station für innere Krankheiten ausgestattet werden soll. Zur Begründung führte Dr. Klee als Fraktionsredner aus, daß für die große fl ’.i Sinnvoll in der Konstruktion. — Werden in eigenen Fabriken hergestellt. — Sind formvollendet, dauerhaft und preiswert. — Wir treten für unsere Erzeugnisse ein. — Besichtigungu. Auskunft bereitwilligst. nur Theatinerstraße 10 Kataloge gratis! Telephon 93772.

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