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Das jüdische Echo · 1928-10-19 · 42 (19.10.1928) · p. Seite 665

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
15 (1928)
Issue
42 (19.10.1928)
Date
1928-10-19
Page
Seite 665 (sequence 5)
Language
German
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Nr 42 Das Jüdische Echo 665 idMenMKSen®ord )ck in hK leg ssÄas iV0"de„iiöd. ÄÄ3SS nf oSenheit’ Juso segenwär- ^en und nicht so S ch ereigneten. ’?le Polen, UnahunriGeschmack 5 und Seme Rufolgen, beleidigt st unter unserer n dle Juden sind, -age der Rechts-; als selbst Recht i Vle die britische > arten zu wenig. ' ‘ Recht und auf I njür die Juden, } Rische Arbeiter- > »stvertrauen und ' uden verbergen -he, daß es mit > s geht; daß sie * olkes beweisen. national stolz; - daß sie es tun i iß sie es besser : es Volk. Noch J er stolz auf ihre ’e Augen reiben , ■ in hoch zu Roß i 1 Zionismus setzt : die meisten von \ und so macht er; * mal Wurzel geich und gefähr- | tolz, der daraus jm Platz auf der ' dem ihre Leute; i allgemeine Be* f die Völker da* 1 t onung: ,Diese 1 \ (verschiedener Red.) ist nicht a und dem Eras Bündnis der chen die Augen; offenbar ,au$ : in einer Welt geschieht nichts nimmt also an. ldwelchen poiieilen Vorteil zu Zeit wert ist. iließen, so ml en ,Schließlich infei M geschieht durch Höflichkeit noch kein Schade; wenn die Engländer es für richtig halten, den Juden den Hof zu machen, warum sollen wir das nicht auch tun? Trotz des Völkerbundes kann niemand sagen, ob man nicht einmal Freunde braucht. Vielleicht sind die Juden doch wertvolle Bürger, auch wenn sie nicht Christen sind/“ Wedgwoods Empfang in Berlin Empfang beim Reichskanzler — Kundgebung des Keren Hajessod Col. Wedgwood ist Sonntag in Berlin eingetroffen und wurde von den Vertretern der Zionistischen Vereinigung und des Keren Hajessod an der Bahn empfangen. Sonntagabend hat Wedgwood einer Einladung zur Landeskonferenz der deutschen Poale- Zion Folge geleistet und dort eine Ansprache gehalten. Montagvormittag stattete Col. Wedgwood dem britischen Botschafter einen Besuch ab. Sodann wurde der Gast in Begleitung des Vorsitzenden der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Herr Blumenfeld, vom Reichskanzler in längerer Audienz empfangen, wobei auch der Zweck der Anwesenheit Wedgwoods in Deutschland, das Palästinawerk, besprochen wurde. Montagabend fand im großen Saal von Kroll die erste große Kundgebung statt, zu der der Keren Hajessod (Jüdisches Paläslinawerk) eingeladen hatte. Der Vorsitzende, Herr B 1 u m e n f e 1 d, begrüßte die erschienenen Ehrengäste, darunter den preußischen Ministerpräsidenten Dr. Otto Braun. Sodann wurde folgendes Begrüßungsschreiben zur Verlesung gebracht; Die Begrüßung der Reichsregierung Sehr geehrte Herren! Wie ich Ihnen bereits mitteilen mußte, ist es dem Herrn Reichskanzler zu seinem lebhaften Bedauern nicht möglich, an Ihrer festlichen Veranstaltung am kommenden Montag persönlich teilzunehmen. Der Herr Reichskanzler wird sich jedoch freuen, Colonel Wedgwood während seines Aufenthaltes in Berlin zu empfangen und sich von ihm über die Eindrücke, die er in Palästina empfangen hat, berichten zu lassen. Die deutsche Regierung hat wiederholt Gelegenheit genommen, ihre Stellung zum Jüdischen Palästinawerk darzulegen. Der Gedanke, zum Aufbau Palästinas die Juden aller Länder heranzuziehen, die von der Sehnsucht getrieben werden, in produktiver Arbeit die Grundlage eines sozial, wirtschaftlich und kulturell neuen Lebens zu schaffen, fand lebhafte Sympathien und ernste Würdigung bei allen denen, die in diesem Werk eine dem Frieden und der menschlichen Gesittung dienende Tat erblicken. Mit hoher Befriedigung dürfen wir uns daher des Umstandes erinnern, daß in dem vom Völkerbundsrat für Palästina erlassenen Mandatsstatut, das auch für Deutschland als Mitglied des Völkerbundes bindend geworden ist, der Judenheit das Recht auf Einrichtung eines jüdischen nationalen Heimes verbrieft worden ist. Ich freue mich, immer wieder feststellen zu können, daß es Ihnen gelingt, durch Ihre Arbeit die wirtschaftliche Entwicklung Palästinas zu fördern, und daß hervorragende Persönlichkeiten, die Palästina besucht haben, unter dem Eindruck der dort geleisteten Arbeit aktiv für Ihr Werk eintreten. Um so mehr bedauere ich, der ich selber seit Jahr und Tag dem Pro-Palästina-Komitee angehöre, am kommenden Montag durch anderweitige dringende Abhaltung am Erscheinen gleichfalls verhindert zu sein. Ich wünsche aber auf diesem Wege Ihrer Veranstaltung den besten Verlauf und Ihren Arbeiten weiterhin vollen Erfolg. Mit vorzüglicher Hochachtung sehr ergebenst gez. Dr. P ü n d e r. Der Stellvertreter des Außenministers, Staatssekretär von Schubert, der von Berlin abwesend ist, sandte ein Entschuldigungsschreiben, worin es heißt: „Der Herr Staatssekretär, der stets an den Bestrebungen des Palästinawerkes ein lebhaftes Interesse genommen hat, bedauert besonders wegen seiner Abwesenheit von hier gerade an diesem Vortragsabend nicht teilnehmen zu können, er wünscht jedoch aufrichtig ein gutes Gelingen der Veranstaltung.“ Blumenfeld teilt mit, daß der britische Botschafter durch den gleichzeitig stattfindenden Macdonald-Abend am Erscheinen verhindert ist und einen herzlichen Brief gesandt hat, in dem er seiner Sympathie für das Aufbauwerk Ausdruck gibt und betont, welche Bedeutung für Palästina die Unterstützung des allweltlichen Judentums hat. Auch Professor Einstein, der durch Krankheit am Erscheinen verhindert ist, hat einen herzlichen Begrüßungsbrief gesandt. Der neue ÄUSTRO-DAIMLER 6Cylinder,12/70PS Eine umwälzende Neukonstruktion Hirschbold K o m m. - G e s. Fernruf 51355 MÜNCHEN Sonnenstr. 19

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