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Das jüdische Echo · 1928-10-05 · 40 (5.10.1928) · p. Seite 637

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
15 (1928)
Issue
40 (5.10.1928)
Date
1928-10-05
Page
Seite 637 (sequence 13)
Language
German
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Nr. 40 Das Jüdische Echo 637 Vergessen Sie nicht! Sie erhalten vom Verlag B. Heller postfrei nach Ihrem Wunsche eines der folgenden schönen und bedeutsamen Werke zugestellt, wenn Sie uns den Abonnementsbeitrag von RM. 8.— für 1929 bis spätestens 31. Dezember 1928 einsenden. „Das Ghettobuch" herausgegeben von A. Landsberger „Volk des Ghetto" herausgegeben von A. Landsberger „Und das Krumme wird gerade" von S. I. Agnon aus dem Hebräischen von Max Strauss, fünf Bilder von Budko „Theodor Herzl" von Leon Kellner „Lehrbuch der hebräischen Sprache" von Moses Rath Neu hinzutretende Abonnenten, die uns den Bezugspreis für das Jahr 1929 einsenden, erhalten ebenfalls eine dieser Prämien nach ihrem Wunsche und vom Zeitpunkt ihrer Einsendung ab das„Jüdische Echo" gratis bis zum 1. Januar 1929. Die Lieferung der gewünschten Bücher erfolgt nach Maßgabe des Eingangs der Geldsendungen und im Rahmen des vorhandenen Vorrats; es empfiehlt sich also, rasch von unserem Angebot Gebrauch zu machen. „DAS JÜDISCHE ECHO11 Verlag B. Heller München 2 C Herzog-Max-Straße 4 Postscheck-Konto: Amt München 39 87 die Ruhe der Toten gerichteten Straftaten in allen Kreisen des Volkes als besonders verabscheuungswürdig empfunden werden und es nach den Erfahrungen der letzten Jahre nicht möglich erscheint, ihnen ohne empfindliche Strafen mit Erfolg zu begegnen. Über alle Verfahren dieser Art ist gemäß § 9 der allgemeinen Verfügung über Mitteilungen in Strafsachen vom 12. Dezember 1927 dem Justizminister zu berichten. Aus der jüdischen Welt Die Erhaltung jüdischer Denkmäler und Friedhöfe in Deutschland Berlin, 12. September. (JTA.) Am 9. September fand in Berlin unter Vorsitz des Herrn Professor Dr. Elbogen die erste Sitzung des Ausschusses zur Erhaltung jüdischer Kunstdenkmäler statt, an der auch eine Reihe von Vertretern aus verschiedenen preußischen Provinzen teilnahmen. Die eingehende Aussprache ergab Einigkeit darüber, daß der Besitz an jüdischen Altertümern, Kultus- und Kunstdenkmälern von Gemeinden und Privatpersonen nach Möglichkeit erhalten werden muß. Es wären Mittel und Wege zu finden1, um weitere Kreise über den Schaden aufzuklären, der durch Gleichgültigkeit gegenüber dem Verlust dieser wertvollen Objekte bereits entstanden ist und dauernd entsteht. Es wurde beschlossen, die Arbeiten des Ausschusses zukünftig in engster Fühlungnahme mit dem Gesamtarchiv der deutschen Juden, der Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunstdenkmäler in Frankfurt a. M, und den vorhandenen jüdischen Museen zu leisten. Es soll ferner ständig mit den preußischen Provinzialkonservatoren Fühlung aufrechterhalten und ihre Mithilfe namentlich zum Schutz wertvoller Bauwerke nachgesucht werden. Ferner werden Vertrauensleute des Landesverbandes für alle Provinzen bestimmt werden, die mit den einzelnen Gemeinden in Verbindung treten sollen. Der Ausschuß erklärte es für erforderlich, daß ein hauptamtlicher, fachmännisch vorgebildeter Bearbeiter in Berlin mit der Durchführung der Arbeiten betraut werde. An die Gemeinden soll ein Rundschreiben gerichtet werden, um eine möglichst vollständige Inventarisierung mit Photographien und Beschreibungen zu erhalten. Geplant ist die Herstellung eines Buches, mit dessen Hilfe in Zukunft sachverständige Arbeit auf diesem Gebiete selbst in den kleinsten Gemeinden geleistet werden kann. Endlich wurde beschlossen, mit Hilfe des Verbandes jüdischer Lehrervereine in Preußen alsbald eine Liste aller in kleinen und aussterbenden Gemeinden vorhandenen Friedhöfe aufzustellen einschließlich derer, die sich an Orten befinden, wo heute keine Juden mehr wohnen. Es soll so dem Verfall dieser heiligen Stätten vorgebeugt werden. Wissenschaft und Schächten Berlin, 27. September. (JTA.) Die zahlreichen physiologischen Untersuchungen der letzten Jahre über den Bewußtseinsschwund nach dem Schächten haben eine neue Bereicherung erfahren. Prof. Dr. Dexler, Direktor des Tierärztlichen Instituts der Deutschen Universität in Prag, veröffentlicht in der „Deutschen Tierärztlichen Wochenschrift“, Jahrgang 37, 1928, Nr. 26, eine Beschreibung seiner experimentellen Versuche „Über das Bewegungsverhalten''eines großhirnlosen Schafes beim Schächten“. Der langjährige wissenschaftliche Bearbeiter des Schächt-

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